Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Anja Saskia Beyer

"Ich habe auf meinen Reisen viel gesehen, viele Menschen und ihre Geschichten kennengelernt."

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Fröhlich, spontan und neugierig.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Wenn ich nichts zu Essen bekomme, sinkt meine Laune schlagartig. Schokolade hilft da zum Glück sofort wieder.
Ich liebe es, in die große weite Welt zu reisen, vor allem nach Afrika. Ich gehe sehr gerne aus, freue mich, Freunde zu treffen, und liebe unseren kleinen Garten und die Dachterrasse, mit einem Glas Caiphi am Abend.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen. Wohin führt Sie die Reise?

Zuerst nach Kapstadt zu einem leckeren Milchcafé in der Sonne am Meer, dann zum Mittagessen nach Thailand, ich liebe die asiatische Küche, und bei einem frisch gegrillten Wildschwein beobachte ich am Abend in Namibia oder Botswana die wilden Tiere am Wasserloch bei einem glutroten Sonnenuntergang.

Kaffee oder Tee?

Latte Macchiato, Cappuccino oder Café au lait

Wie sieht der perfekte Tag für Sie aus?

Mindestens bis zehn Uhr schlafen, lange im Garten frühstücken, vormittags schreiben. Dann Mittag essen in einem netten Café in Berlin, anschließend shoppen gehen oder an einen See zum Baden. Anschließend in den Biergarten und zum Abschluss in eine Bar.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Oft ist es nur ein Satz, manchmal ein halbes Leben. Ich selbst habe auf meinen Reisen viel gesehen, viele Menschen und ihre Geschichten kennengelernt. Und meine Freundinnen liefern mir auch oft die besten Storys.

Neben der Arbeit als Schriftstellerin – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Da ich seit meinem Studium als Drehbuchautorin und Dramaturgin fürs Fernsehen arbeite, also schon immer schreibe, und es mir riesigen Spaß macht, kann ich mir nicht wirklich etwas anderes vorstellen, als immer weiter zu schreiben. Ich liebe die Sprache. Marketing und PR ist noch meins, aber das gehört heutzutage zum Beruf einer Autorin ja sowieso schon dazu.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Da gibt es viele, aber keinen Bestimmten. Paulo Coelho zum Beispiel, aber auch viele andere. Und dann sind da noch meine vielen lieben Romanautorenkolleginnen und -kollegen, die ich die letzten Jahre kennenlernen durfte. Ihre Bücher sind natürlich auch Lieblingsbücher.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Jojo Moyes, „Ein Bild von Dir“

Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben, und das für Sie eine besondere Bedeutung hat? Warum?

Ein Roman meiner Freundin und Autorenkollegin Susanne Fülscher, bei dem ich in der Danksagung erwähnt werde.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gern einmal treffen? Und was würden Sie zu ihm sagen?

Ich bin nicht so ehrfürchtig vor prominenten Personen. Das hat glaube ich Hans W. Geissendörfer, meinem damaligen Chef bei der "Lindenstrasse" gefallen. Dass ich ihm immer die Wahrheit gesagt habe, ganz normal zu ihm war.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gern Zeuge gewesen?

Bei der Entdeckung Amerikas.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Für immer geliebt werden, gesund bleiben, und bitte noch drei Wünsche!

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Lebensentscheidungen treffen. Auf das Bauchgefühl hören, nicht auf andere Leute. Auch wenn ich ihre Ratschläge dazu dringend brauche. Bisher waren alle meine Lebensentscheidungen gut. Sich nicht zu entscheiden, bedeutet Stillstand und den mag ich nicht.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Oh ja, mehrere. Ich kann mich immer kaum entscheiden ...

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