Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Tanja Bern

Die Liebe zum Meer

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Mitfühlend, kreativ, tolerant

 

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Ich werde ziemlich gereizt, wenn mich jemand zur Eile drängen will, und mir nicht die Zeit lässt, dies und das in Ruhe zu tun. Ich brauche morgens auch unbedingt ein gutes Frühstück, sonst bin ich erstmal zu nichts zu gebrauchen.

Freude macht mir, wenn ich mit meiner Tochter mal etwas Außergewöhnliches unternehme. Oder wenn ich mich in ein Buch, das ich gerade lese, so richtig verliebe. Spaziergänge in wunderschöner Natur heitern mich immer auf. Oder wenn ich bei der Arbeit richtig im Schreibfluss bin.

 

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen − wohin führt Ihre Reise?

Morgens würde ich gerne am Lake District in Nordengland sein. Ich möchte sehen, wie der Nebel aus den Hochmooren kommt, und die Sonne die Feuchtigkeit verdunsten lässt. Dann möchte ich draußen vor einem Cottage sitzen, mein Frühstück genießen und das Naturschauspiel beobachten.

Mittags möchte ich gerne nach Hvide Sande (Dänemark) ans Meer. Ich würde in das kleine Hafenrestaurant gehen, aufs Meer schauen und dort ein leckeres Mittagessen genießen. Auf jeden Fall muss da aber noch ein Spaziergang in den Dünen mit drin sein. Es ist so wunderschön dort.

Zum Abend möchte ich nach Irland, Killarney. Ich möchte eine kleine Wanderung zu meinen Lieblingsorten unternehmen und mein Abendessen zwischendurch als Picknick genießen, inmitten von Wasserfällen, Bergen und Wald. Oben am Mangerton Mountain würde ich dann den Sonnenuntergang genießen.

 

Kaffee oder Tee?

Kaffee! Ich liebe das dunkle Gebräu, trinke es meist als Instant und nur sehr leicht zubereitet. Ich mag aber auch Tee, den trinke ich abends schon mal.

 

Wie sieht ein perfekter Tag für sie aus?

Ein gutes Frühstück, schreiben, danach mit der Tochter etwas Schönes unternehmen (vielleicht reiten), zwischendurch lesen, dann mit der Familie bei warmem Sommerwetter zu Abend essen, in einem gemütlichen Restaurant mit Terasse. Und zum Schluss gehe ich mit meinem Mann ins Kino. 

 

Woher kommt die Inspiration zu Ihren Büchern?

Oft ist es ein Song, manchmal nur ein Gedanke. Es kann ein Lächeln sein, oder ein Spruch, vielleicht ein Baum, ein altes Haus oder ein Bild, das ich zufällig entdecke. Ich werde von sehr vielen, unterschiedlichen Dingen inspiriert. Oft sind es die Kleinigkeiten, auf die niemand achtet, die mich aber berühren.

 

Neben der Arbeit als Schriftsteller − was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich wäre dann gerne in irgendeinem Beruf tätig, der etwas mit Tieren zu tun hat. Ich liebe Tiere, habe eine sehr besondere Beziehung zu ihnen. Oft spüren das sogar Wildtiere und suchen Hilfe bei mir.

 

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Hm, es ist eher so, dass ich Lieblingsbücher habe. Die Autoren wechseln oft, obwohl es einige Autoren gibt, wo ich jede Neuveröffentlichung haben möchte. Britta Strauß zum Beispiel, ich liebe ihre mystischen Romane. Und Susanna Ernst, ihre Geschichten berühren mich immer sehr.

 

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Das eBook »Winteraugen« von Rebecca Wild. Eine märchenhafte Story, die mir sehr gut gefallen hat.

 

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Das ist eine schwierige Frage, wo ich tatsächlich erst einmal nachdenken musste. Ich bin zum Beispiel nicht der Lesetyp für echte Klassiker, deswegen kann ich in der Richtung nicht mitreden. Ich finde aber, dass jeder die Harry Potter - Reihe gelesen haben sollte. Die Welt, die dort erschaffen worden ist, finde ich wunderbar und spannend. Ich glaube, fast jedes (ältere) Kind kann mit diesen Büchern ans Lesen geführt werden.

 

Welche Person − aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben − würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Ich würde gerne Lord John Grey aus der Higland-Saga von Diana Gabaldon treffen. Was ich zu ihm sagen würde? Ha ha, wahrscheinlich würde ich verlegen vor mich hinstottern. Auf jeden Fall möchte ich mich zwanglos mit ihm unterhalten, ohne die Konventionen der damaligen Gesellschaft. Vielleicht können wir ja einen Ausritt wagen, das würde mir gefallen.

 

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Die meisten Ereignisse waren ja sehr aufwühlend und ich bin nicht sicher, ob ich mich dem aussetzen möchte.

 

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Der 1. Wunsch: Ein glückliches Leben für meine Tochter, wie auch immer dies aussehen mag. Sie ist wirklich mein kleiner Engel.

Der 2. Wunsch: Gesundheit für meine Familie und mich.

Der 3. Wunsch: Ich möchte meine Leser immer mit meinen Geschichten begeistern können.

 

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Vergiss nicht zu träumen, aber träume nicht dein Leben, sondern lebe es.

 

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Nur eins? *lach* Sehr viele sogar. Mir schwirren immer Ideen, Projekte, Figuren und Geschichten im Kopf herum. Ich muss das nur ordnen und in die richtigen Bahnen lenken.


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