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So liest man heute.

Die Schwangerschaft des Max Leif - das besondere Interview

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Wer ist Max Leif? Ein Porträt in Interviews

((Interviewfragen an Jekaterina Poljakow: Daniela Brose; Bröselchens Bücherregal; Interviewfragen an Maja: Inga Weiß, sharon.baker liest))

Jekaterina Poljakow

Wie würden Sie Max Leif am ehesten beschreiben? 

Jekaterina Poljakow: Max Leif ist sehr lieber Mensch mit gute Cherz. Sehr große Cherz. Ist er aber ein bisschen (kreiselt den Finger vor ihrer Schläfe) schwer von Begriff manchmal. Dann sieht er Wald nicht vor lauter Bäume. Macht mich das wahnsinnig manchmal.

Da gab es ja mal diese Kondom-Sache mit dem Plüschtier. Für Max Leif scheinbar eine sehr beschämende Situation. Wie war das für Sie? Dachten Sie je, dass Ihr Chef mehr im Sinn hätte? 

Jekaterina Poljakow: Ach, die Sache mit rosa Tierkuschel! (hebt die Hand vor die Stirn und stöhnt, als sei sie kurz vor einer Ohnmacht) Mag ich denken daran überchaupt nicht. (entspannt wieder) War sehr schamhafte Moment, und chatte ich große Furcht, dass Max Leif chat sich vorbereitet auf Sex mit mir. Aber zum Glück er chatte vorbereitet andere Sache bloß.

Maja

Wann ist dir Max zum ersten Mal begegnet und wie war da dein erster Eindruck von ihm?

Maja: Es war an einem meiner ersten Arbeitstage im Café Fröhlich, als Max zum ersten Mal kam und seinen Espresso bestellte. Das ist nun schon mehrere Jahre her. (erinnert sich und trinkt einen Schluck Kaffee) Damals wollte er seinen Kaffee immer zum Mitnehmen, denn er war immer in Eile und wenig geduldig. Jetzt im Nachhinein erinnere ich mich auch, dass er an manchen Tagen einen unsicheren Eindruck gemacht hat. Das habe ich damals aber nicht bewertet.

 

Und optisch? Hat Max dir gefallen oder eher nicht? Beschreibst du ihn mir mal durch deine Augen?

Maja: Naja, gegen Max' Optik kann frau nicht viel sagen. Er ist groß, schlank und attraktiv. Punkt. Hin und wieder hab ich auch einen Blick auf seinen Hintern riskiert, wenn er ging. Dabei habe ich aber nie weitergedacht, denn Max und ich sind, wie er mich ja gern zitiert, zwei Welten. Weil er normalerweise auf sein Äußeres achtet und gepflegt ist, habe ich mich schon gewundert, als er eines Tages, nachdem er länger nicht im Café gewesen war, so „verlaust“ und mit Stoppeln im Gesicht vor mir stand. Als er dann mit dieser Sterbensmiene ankam … nun ja. (lacht)


Was mir gerade einfällt, sind Max' Grabsprüche. Die bringen dich ja genauso zum Schmunzeln wie mich. Hat er dir noch einen erzählt, denn ich noch nicht kenne? Oh bitte, sag ja ... 

Maja: Er hat mich mit noch einigen dieser Sprüche erheitert. Zum Beispiel mit diesen:

Der Rabbi geht über den Jordan.

Der Kfz-Mechaniker schmiert ab.

Der Gemüsehändler schaut sich die Radieschen von unten an.

Der Beamte entschläft sanft.

Den Elektriker trifft der Schlag.


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