Verlagsgruppe Droemer Knaur



Pressestimmen zu Butz Peters: 1977 – RAF gegen Bundesrepublik

Einleitung

Butz Peters:


1977 – RAF gegen Bundesrepublik

 

„Butz Peters Chronik rekapituliert umfangreich und stark in den Details noch einmal den Terror, der das Land vor 40 Jahren in Atem hielt.“

3sat, Kulturzeit, 31. Januar 2017

rbb-Fernsehen, Stilbruch, 19. Januar 2017 (Sascha Hilpert)

 

„minutiös rekonstruiert“

WDR 3, Kultur am Mittag, 16. Januar 2017

 


„Ein mächtiges Werk. … Empfehlenswert zu lesen!“

„hr2 – Kulturcafé“, 27. Januar 2017

(Daniella Baumeister)

 

 

„Neues Enthüllungsbuch“

bild.de, 11. Januar 2017

(Hans-Jörg Vehlewald)

 

 

„eine umfassende Bestandsaufnahme“

Nordwestradio, Buchpiloten, 26.Februar 2017

(Esther Willbrandt)

 

 

„Detailreiche Chronik des Terrorjahrs 1977“: „Der Publizist Butz Peters beschreibt dieses Schicksalsjahr in seinem neuen Buch und erklärt, warum die Folgen 40 Jahre später immer noch zu spüren sind.“

NDR-Fernsehen, „Bücherjournal“, 22. Februar 2017 

 

 

„Peters erzählt ebenso sachlich wie eindringlich die Geschichte des Terrorjahres 1977. … Das Buch hält sich zurück mit zugespitzten Thesen oder Theorien, es widersteht der Versuchung, den dramatischen Stoff zusätzlich zu dramatisieren. Es vertraut auf gesicherte Fakten und die vielen Gerichtsentscheidungen zum Thema. Kühl begegnet der Autor den Legenden und Verschwörungstheorien, die unter anderem zu den Haftbedingungen und den Selbstmorden der RAF-Mitglieder kursieren. …

Peters, Rechtsanwalt und Publizist, hat schon mehrere Bücher über die RAF geschrieben, das neue nimmt Erkenntnisse und Entwicklungen der vergangenen Jahre auf, beispielsweise den Prozess um die Ex-Terroristin Verena Becker.“  

Süddeutsche Zeitung, 12. März 2017 (Tanjev Schultz)

 


„Was wann wie passierte, rekonstruiert Butz Peters chronologisch durch das Jahr 1977 schreitend mit kurzen, erklärenden Rückgriffen und Ausblicken. Dabei stützt er sich vor allem auf die Unterlagen und Urteile zahlreicher Gerichtsverfahren. Peters Darstellung ist jedoch weit entfernt von Form und Duktus juristischer Texte. Vielmehr entwirft der Autor ein Kaleidoskop von Kurzreportagen, in denen er je einen inhaltlichen Aspekt thematisiert. So stellt er auch die Biographien der jeweils Handelnden kurz vor. Extremer Detailreichtum und Sprache erinnern den Rezensenten an manchen Stellen eher an einen Kriminalroman als ein Sachbuch. Eine Reihe von Formulierungen erscheinen doch als dem Thema nicht angemessen, etwa wenn Peters die Terroristin Susanne Albrecht als ‚schusselige Heulsuse’ bezeichnet.

Der Verdienst von Peters ist es, die Erkenntnisse über die damaligen Ereignisse, die Ermittlungsbehörden und Gerichte in vier Jahrzehnten zusammengetragen haben und die Zehntausende Seiten von Dokumenten füllen, in leicht lesbarer Form zu präsentieren. Dies bedurfte eines großen Rechercheaufwandes. Peters widerlegt damit implizit und oft explizit zahlreiche, in der Öffentlichkeit teilweise bis heute kursierende Fehldeutungen, ja Geschichtslügen zu den Ereignissen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Februar 2017

(Christopher Dowe)

 

 

„Legenden entzaubert“: „Das flott geschriebene und informative Buch, kein bloßer Aufguss der früheren Studien, ist durch Urteilskraft gekennzeichnet. Den Legenden der ‚Isolationsfolter’ geht es nicht auf den Leim, ebenso nicht den kruden Unterstellungen, der Staat habe sich in Stammheim der Terroristen entledigt. Kritik an Maßnahmen der Behörden bleibt ebenso nicht aus.“

Neue Züricher Zeitung, 23. Februar 2017

(Eckhard Jesse)

 

 

 „Peters ist einer der besten RAF-Kenner, er schrieb das umfassende Werk ‚Tödlicher Irrtum – Die Geschichte der RAF’ und das Buch ‚Der letzte Mythos der RAF’ über das Debakel von Bad Kleinen, bei dem RAF-Mitglied Wolfgang Grams einen GSG-9-Kommissar erschoss und dann Selbstmord verübte. In seinem neuen Buch konzentriert er sich auf jene Phase, die für die RAF die ‚Offensive 77’ darstellte, das Jahr, in dem sie mit größtmöglicher Kraft angriff und letztlich kläglich scheiterte. …

Für Peters liefert das Jahr 1977 nur den Kern seines Buches. Vor allem aber dokumentiert er die Fortsetzung der Geschichte. Er bettet sie ein in die Erkenntnisse, die es Jahrzehnte später gibt. Die RAF löste sich 1998 selber auf, aber als Thema ist sie unverändert aktuell.

Die unzähligen Details, aber auch diese Einordnung, sind die Stärke des Buches. Wer in den vergangenen Jahren alle Zeitungstexte der RAF gelesen hat, braucht es nicht. Wer aber komprimiert wissen möchte, wie sehr die RAF in noch jüngster Vergangenheit das Land beschäftigte, wird wunderbar bedient. … Peters zeigt, weshalb die RAF das Land bis jetzt beschäftigt.“

Der Tagesspiegel, 11. Januar 2017

(Frank Bachner)

 

 

„Genau 40 Jahre nach dem Deutschen Herbst hat jetzt der Rechtsanwalt und Publizist Butz Peters ein fast 600 Seiten starkes Buch über den Kampf der RAF gegen die Bundesrepublik veröffentlicht. Peters, der einige Jahre lang die ZDF-Fahndungssendung ‚Aktenzeichen XY‘ moderierte, hat bereits 2004 die beste (und bei Weitem umfangreichste) Gesamtgeschichte der RAF verfasst und zwei Jahre später den ‚letzten Mythos‘ der Terrorgruppe aufgeklärt, den Tod von Wolfgang Grams bei einem misslungenen Polizeieinsatz in Bad Kleinen 1993. … 

Sein Buch ist keine Konkurrenz zum Standardwerk ‚Der Baader-Meinhof-Komplex’ von ‚Welt’-Herausgeber Stefan Aust. Im Gegenteil ergänzen sich beide Bände hervorragend. … Was bleibt, ist Erinnerung an die größte Herausforderung, die die Bundesrepublik bislang zu bestehen hatte. Sie hat es geschafft.

Die Welt, 28. Januar 2017

(Sven Felix Kellerhof)

 

 

„40 Jahre später hat der RAF-Experte Butz Peters eine neue Analyse über die Stimmung in Deutschland im Heißen Herbst vorgenommen: Sein Buch "1977 - RAF gegen Bundesrepublik" enthält neue Details aus Archiven, die ihre Sperrfristen aufgehoben haben und der präzise aufgearbeiteten Vorgeschichte im Prozess gegen Verena Becker. … Peters treibt die Frage um, wie Hochbegabte, teilweise Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes wie Gudrun Ensslin, Horst Mahler und Ulrike Meinhof auf die Idee kamen, mit Gewalt den Staat zu ändern.“

Deutschlandfunk, Informationen und Musik, 2. April 2017

(Jonas Reese)

 

 

„Mit Mordanschlägen, Überfällen und sogar einer Flugzeugentführung wollte die zweite Generation der RAF ihre verurteilten Rädelsführer freipressen. Ihre Taten, Absichten und Ideen sind heute weitgehend aufgeklärt, wie RAF-Experte Butz Peters in zwei aktuellen Büchern ausführt.“

Deutschlandfunk, Andruck – Das Magazin für Politische Literatur, 27. März 2017

(Catrin Stövesand)

 

 

„‚1977 – RAF gegen Bundesrepublik’ ist nicht nur für Zeitzeugen, sondern auch für all die, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen wollen, ein äußerst lesenswertes Buch. Ebenso wie Peters’ Gesamtdarstellung über die RAF wird auch dieses Buch zu einem Standardwerk für diejenigen werden, die Interesse an einer historischen Einordnung der Terrorgruppe RAF haben."

Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank 

25. Januar 2017, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin 

 

 

„Für den Rechtsanwalt und früheren ‚Aktenzeichen XY… ungelöst’-Moderator tritt mit den Morden an Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto, Generalbundesanwalt Siegfried Buback und Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer sowie der Entführung des Passagierflugzeugs Landshut eine zweite, zu allem entschlossene Generation der RAF auf den Plan. Mit bis heute andauernden Folgen.“

die tageszeitung, 21. Januar 2017

(Wolfgang Gast)

 

 

„Bei seinen jüngsten Recherchen, darunter in über Jahrzehnten von den Behörden unter Verschluss gehaltenen Dokumenten, stieß Peters auf Pannen des Staates.“

Sächsische Zeitung, 9. Januar 2017 (Simona Block)

 

 

„Die juristische Aufarbeitung des RAF-Komplexes dauerte rund 40 Jahre; die historische dauert weiterhin an. Noch nie war die Quellenlage so gut wie heute. Butz Peters hat in seinem Buch die Ereignisse von 1977 und den Jahren danach aus unzähligen Mosaiksteinen von Gerichtsurteilen, Erklärungen von RAF-Mitgliedern und –aussteigern, polizeilichen Ermittlungsakten, Anklageschriften, Aussagen von Angeklagten und Zeugen zusammengefügt und auch die Verbindungen zwischen RAF und Stasi durchleuchtet. Ein juristisch wie historisch hochspannendes Buch.“

rantlos, das online-magazine 45 plus

(Dietrich Kantel)

 

 

„Butz Peters ist einer der ausgewiesenen Kenner der RAF und seiner Geschichte. Wie kein anderer ist er seit Jahrzehnten tief im Thema verwurzelt. … Butz Peters kommt immer schnell auf den Punkt, handelt alles in prägnanten Kapiteln ab, so dass das Buch nie langweilig wird und sich oft wie ein spannender Thriller liest.“

dengler-buchkritik, Kolumne vom 6. März 2017

(Alex Dengler) 

 

 

„Kurzum, ein toll recherchiertes, interessantes und lesenwertes Buch über ein dramatisches und wichtiges Kapitel Zeitgeschichte in der BRD.“

amazon

(Honeyball Lektor)

 

 

„Wer … ein Interesse am damaligen Geschehen hat, bekommt mit diesem Buch eine bisher nicht für möglich gehaltene Informationsmasse.“

amboss-mag.de

(Michi)

 

 

„Die RAF brachte den Staat an den Rand dessen, was in einem Rechtsstaat möglich ist, aber nicht darüber hinaus. Peters resümiert zu Recht: Und noch etwas zeigt diese Zeitreise durch vierzig Jahre: Die deutsche Seele hat die RAF noch nicht verwunden.“

veko-online 

(Dr. Reinhard Scholzen)

 

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