Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Klaus N. Frick

Theoretisches Motto: Nicht stressen lassen!

Bild

 

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Frick: Neugierig. Widerspenstig. Unruhig.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Frick: Schlechte Laune machen missgünstige Menschen, gute Laune machen Sonnenschein, gutes Essen und gutes Trinken, gute Gesellschaft, erlebnisreiche Reisen und vieles andere mehr.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Frick: Frühstück in Brügge, Mittagessen in Singapur, Abendessen in Berlin.

Kaffee oder Tee?

Frick: Kaffee

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Frick: Ich stehe ausgeschlafen auf – was leider viel zu selten der Fall ist –, frühstücke gut und setze mich irgendwann an den Computer, um mich an eine Arbeit zu machen, die mir Freude bereitet. Das mache ich den ganzen Tag über, und abends gehe ich mit meiner Frau schön zum Abendessen.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Frick: Das kann ich gar nicht genau sagen; in meinem Kopf brodeln ununterbrochen Ideen vor sich hin. Manche kann ich für meine Arbeit benutzen, einige kann ich anderen Autoren weitergeben, viele gehen schlicht verloren.

Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Frick: Mein eigentlicher Hauptberuf ist Redakteur; die Schriftstellerei läuft seit vielen Jahren nebenbei. In beiden Bereichen habe ich allerdings mit Geschichten zu tun, die ich entweder selbst entwickle oder zusammen mit anderen Autoren nach vorne bringe. Deshalb gibt es tatsächlich keinen Alternativberuf für mich.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Frick: Es ist Ray Bradbury. Seine Kurzgeschichten und Romane, die zwischen allgemeiner Literatur und allen Sparten der Phantastik zu finden sind, haben mich seit meiner Jugend faszinierend; die Welten, die er mit wenigen Worten erschaffen kann, verblüffen mich immer noch.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Frick: Todd Wiggins, »Zeitgeist« – das ist von 1996, und es lag tatsächlich seit 1999 in einem »dringend zu lesen«-Bücherstapel.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Frick: Michail Bulgakow, »Meister und Margarita«.

Gibt es ein Buch, das Sie geschenkt bekommen haben und das für Sie eine besondere Bedeutung hat? Warum?

Frick: Das kann ich so leider nicht sagen. Mir fällt hier kein Buch ein, auf das die Frage zutreffen würde.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Frick: Perry Rhodan natürlich. Und ich würde ihn fragen, wie das mit der Mondlandung denn wirklich war.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Frick: Puh. Das kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht im »Summer of Love« in San Francisco – als die Menschen glaubten, die Zukunft sei bunt und fröhlich.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Frick: Für mich: weniger Arbeit und mehr Zeit, dazu mehr Gelassenheit.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Frick: Nicht stressen lassen. (Und leider handle ich viel zu selten danach.)

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Frick: Ja. Aber darüber möchte ich noch nichts sagen.

 

 

 

 

↑ nach oben