Verlagsgruppe Droemer Knaur



Söder-Biographie erscheint im Frühjahr 2018 bei Droemer

Diese gründlich recherchierte und vorzüglich geschriebene Biographie zweier preisgekrönter Journalisten der Süddeutschen Zeitung leuchtet Charakter, Aufstieg und Politikstil des neuen starken Mannes der CSU aus.

Als Nachfolger Horst Seehofers im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten und Spitzenkandidat der CSU für die Landtagswahl steht Söder im Jahr 2018 im Mittelpunkt des politischen Geschehens.

Der Mann, der als Vorsitzender der Jungen Union in Bayern, als Generalsekretär der CSU und als Minister durch provokative, laute Wortmeldungen bundesweit für Aufmerksamkeit und Aufregung gesorgt hat, wird beweisen müssen, was er wirklich kann. Söder polarisiert, innerhalb wie außerhalb der CSU. Warum und wie er während seiner gesamten politischen Laufbahn immer wieder Konflikte gesucht und für sich entschieden hat – zuletzt das jahrelange Duell mit Horst Seehofer – beantworten die Autoren Roman Deininger und Uwe Ritzer ebenso, wie die Frage nach Söders politischer Arbeit jenseits des gleißenden Scheinwerferlichts.

Söder, der aus kleinen Verhältnissen stammt und in Nürnberg großgeworden ist, hatte außer Edmund Stoiber kaum einen Förderer – aber zahlreiche erbitterte Gegner. Mit unbedingtem Machtwillen, strategischem Blick und fleißigem Netzwerken hat Söder seinen Aufstieg in der Politik gestaltet und alle Konkurrenten geschlagen.

Deininger und Ritzer erklären, was diesen Mann antreibt, abgesehen vom ehrgeizigen Ziel, den Gipfel der Macht zu erklimmen, was ihn geprägt hat und was nun von ihm zu erwarten ist. Die breiden Autoren haben lange und intensiv im politischen und privaten Umfeld Söders recherchiert, mit Feinden und Freunden des Politikers, sowie den relevanten Protagonisten der bayerischen Politik und der CSU gesprochen. Sie zeichnen in dieser ersten Biographie Söders das differenzierte Bild eines modernen Politikertypus: ehrgeizig, ich-fixiert, lösungsorientiert, der das traditionelle politische Handwerk ebenso beherrscht wie die digitale Kommunikation mit den Wählern. Wer wissen will, wie Politik heute gemacht wird, der findet hier Antworten, die nicht immer beruhigend wirken.

Roman Deininger, Jahrgang 1978, ist politischer Reporter bei der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die CSU begleitet er seit vielen Jahren, sein großes Söder-Porträt in der SZ wurde für den Theodor-Wolff-Preis nominiert. Er ist in Ingolstadt aufgewachsen und hat in München, Wien und New Orleans Politik und Theater studiert. Mit einer Arbeit über Politik und Religion in den USA wurde er promoviert. Für die SZ war Deininger auch schon Korrespondent in Nürnberg, der Heimatstadt Markus Söders.

Uwe Ritzer, Jahrgang 1965, hat sich vor allem mit vielen investigativen Recherchen einen Namen gemacht. Dazu gehörten krumme Geschäfte in der Energiewirtschaft ebenso wie der Fall Gustl Mollath oder die Enthüllung des ADAC-Manipulationsskandals. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem dem Wächterpreis, dem Nannenpreis und dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis. Als gebürtiger Franke und Wirtschaftskorrespondent der SZ mit Sitz in Nürnberg erlebte er den Aufstieg Söders über viele Jahre hautnah mit.

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