Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Christian Boochs

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Auf Messers Schneide.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Unnötiger Stress, z.B. wenn jemand mir meine Schreibzeiten zerschießt, macht mir schlechte Laune. Gute Laune machen mir einfache Dinge. Das kann alles Mögliche sein. Ein Moment mit meinen Hunden. Eine gelungene Szene, Gänseblümchen. 

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Frühstück in Paris, Mittagessen in New York und Abendessen irgendwo am Strand in Irland.

Kaffee oder Tee?

Kaffee!

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Ein perfekter Tag beginnt um 4.30 Uhr. Nach der Hunderunde schreibe ich ungestört bis mittags. Nach der nächsten Hunderunde sitze ich im Garten, habe meine Ruhe, Kaffee und ein gutes Buch. Abends fällt mir das passende Plot-Puzzlestück einfach vor die Füße. Und keine Anrufe.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Die Inspirationen zu den Geschichten sind einfach da. Irgendein Bild, eine Szene. Alltagssituationen. Manchmal eine Schlagzeile. Die Realität ist verdrehter als Fiktion. Es ist alles da, man muss nur hinsehen, zuhören. Der Rest ist ein bisschen Hirnsport. Manchmal muss man auch in sich selbst ein wenig graben.

Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, etwas anderes zu tun als zu schreiben. Einiges habe ich probiert, anderes lieber nicht. Nein, es ist gut so, wie es ist.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Sebastian Fitzek wirkt bodenständig und sympathisch, aber er ist kein Lieblingsautor für mich. Ich mag Stephen King, weil er Stephen King ist. Aber ich lese seine Romane nicht. Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die ich für ganz unterschiedliche Dinge schätze und respektiere. Aber Lieblingsautor? Nein, kann ich nicht sagen.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen? 

Das letzte Buch, was ich gelesen habe, war Lyssa von Markus Heitz.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Der Fänger im Roggen von J.D. Salinger.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Charles Manson. Ich würde ihn fragen, ob er schuldig ist. 

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Woodstock.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Gesundheit und Gelassenheit. Alles andere kommt von selbst. Okay, das waren nur zwei. Dann hätte ich gerne noch ein paar Millionen auf meinem Konto.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

The world is a vampire.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Das nächste Projekt? Immer.

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