Verlagsgruppe Droemer Knaur



"Homo hapticus" gewinnt Wissenschaftsbuchpreis des Jahres 2018

Martin Grunwald gewinnt mit seinem Buch "Homo hapticus" den Wissenschaftsbuchpreis 2018 in der Kategorie Medizin/Biologie. Mehr als 13.000 Wählerinnen und Wähler stimmten in den vergangenen Wochen ab und kürten die Sieger in vier verschiedenen Kategorien. Der Preis wird regelmäßig seit 2007 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung verliehen.

Die Preisverleihung findet am 13. April 2018 im Rahmen der Langen Nacht der Forschung in Wien statt.

Das Buch "Homo hapticus" widmet sich der viel zu oft unterschätzten Wichtigkeit des Tastsinns. Für Martin Grunwald, einen Pionier der Haptikforschung, ist der Tastsinn eine Art biologische Ursprache, die unser Leben vom Anfang bis zum Ende begleitet. Lange bevor ein Embryo im Mutterleib sehen, hören, schmecken und riechen kann, spürt er sich selbst und seine Umgebung; kein Säugling kann ohne Körperkontakt zu anderen Menschen überleben, und ein Gehirn kann ohne Körperreize nicht wachsen und reifen. Ist die Verarbeitung der Signale der vielen Millionen Berührungs- und Bewegungsmelder des Körpers gestört, kann das lebensbedrohlich sein. Und im Alltag spielt uns der Tastsinn so manchen psychologischen Streich, was auch von findigen Produktdesignern genutzt wird.

Der Autor

Martin Grunwald

Portrait von Martin Grunwald

Dr. habil.

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Das Buch

Homo hapticus

Friedrich Ani – Süden

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