Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Jörg Meier

Das Lebensziel: 100 Jahre alt werden!

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Beschreiben Sie sich mit 3 Worten! 

Meier macht´s möglich.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Schlechte Laune macht mir sinnlose Umweltzerstörung und die Verschwendung von Ressourcen für nutzlose Dinge, die kein Mensch braucht. Freude bereiten mir meine Familie, mein Wald und das Meer.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie die Reise?

Frühstück bitte in meinem alten Bauernhaus in Ostwestfalen, Lunch am Strand von Tazacorte auf der Isla Bonita La Palma und zum Dinner in die Altstadt von Trogir in Kroatien. 

Kaffee oder Tee?

In dieser Reihenfolge.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

An einem der bereits erwähnten Ort leben, lieben und genießen. 

Woher kommt die Inspiration zu Ihren Büchern?

Aus der Arbeit mit meinen Klienten und aus der Faszination für die Natur, die mir die Augen und das Herz für die Schönheit der Schöpfung öffnet.

Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Ich bin leidenschaftlich gern Journalist und aus vollem Herzen psychologischer Berater und Coach.  

Haben Sie einen Lieblingsautor?  Wer ist es und weshalb?

Galsan Tschinag, der dichtende Häuptling und Schamane der Tuwa-Nomaden. Er vereint in seinem beeindruckenden Werk von über 40 Büchern die Poesie und den Klang der mongolischen Steppe mit der deutschen Sprache. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte sind zugleich ohne jegliche Belehrungen wahre Schätze an Weisheit und Lebenskunst. 

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Die letzten ihrer Art – Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde“ von Douglas Adams, dem Autor von „Per Anhalter durch die Galaxis“ und dem Zoologen Mark Carwardine.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Den Dalai Lama. Ich würde zu ihm sagen: „Danke, Eure Heiligkeit“. 

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen? 

Beim Fall der Berliner Mauer und den bewegenden ersten Monaten der Wiedervereinigung. Und, wie schön: Ich war dabei! Als Mauerspecht und als junger Mitarbeiter im Bundespresseamt, der für Helmut Kohl eine Kanzlervorlage zu eben diesem Thema schreiben durfte. Noch vor Inkrafttreten des Einigungsvertrages am 3.Oktober 1990 war ich dann Redaktionsleiter einer neuen Zeitung in Sachsen. Eine tolle Zeit, für die ich sehr dankbar bin. 

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Glück, Gesundheit und ein langes Leben - für meine Familie einschließlich meiner Wenigkeit.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Dein Wille geschehe.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Ja, natürlich! Ich möchte gerne 100 Jahre alt werden und meine Leserinnen und Leser einladen, diesen Weg gemeinsam zu gehen. 

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