Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Sarina Grace Scott

Biete Chaos, suche Liebe!

Bild

Beschreiben Sie sich in drei Worten!

Liebenswert

Chaotisch

Zuverlässig

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Schlechte Laune bekomme ich, wenn andere mir (oder meiner Familie) gegenüber nicht ehrlich sind. Unzuverlässigkeit kann ich auch nicht leiden. Freude hingegen macht es mir meine Zeit frei einzuteilen, ohne Stress und in Ruhe zu schreiben, wann immer ich Lust habe.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen. Wohin führt Sie die Reise?

Ich glaube ich möchte in London Frühstücken (Mike´s Café zum Beispiel in der Nähe der Portobello Road). Mittagessen in New York wäre toll und zum Abendessen nach Südafrika. Ich war mal in Knysa in einem Restaurant direkt am Hafen, das war der Hammer.

Kaffee oder Tee?

Eindeutig Kaffee, obwohl ich im Winter auch gerne mal einen Tee trinke, dann am liebsten Honeybush Tea aus Südafrika.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Ausschlafen. Frühstück mit meinem Zukünftigen auf der Terrasse. Danach vielleicht ein bisschen in der Sonne faulenzen oder ins Schwimmbad gehen. Nachmittags dann auf der Terrasse Schreiben und Abends einen schönen Film zusammen gucken.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Meine Inspiration kommt überall her. Letzten Winter war ich zusammen mit meiner Schwester und ihren beiden Söhnen beim Laternenumzug und mein Neffe zeigt mir seine neuen Winterstiefel mit den Worten „Godi, guck die machen Licht!“. Prompt ist dieser Satz in meine Geschichte gewandert. Mein Neffe ist die totale Inspiration, viele seiner noch nicht ganz richtigen Worte und Sätze habe ich mir für meine Geschichte „ausgeliehen“. Meine Schwester und ihr Mann haben gelacht, als ich gesagt habe, dass ich mich bei meinem Neffen bedanken muss, wenn diese Geschichte mal irgendwann veröffentlicht wird. Aber ich meine das ernst, denn bei meinen Testlesern sind diese Szenen ganz besonders gut angekommen.

Außerdem inspiriert mich Musik – ich liebe Soundtracks und die Musik der Irischen Band Westlife – oder Filme. Orte an denen ich gewesen bin – ganz besonders Schottland oder New York und Südafrika inspirieren mich genauso wie Alltagssituationen aus dem Büro, der Bahn oder dem Supermarkt. 

Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie?

Ich arbeite seit drei Jahren als Assistentin und denke, dass ich endlich meinen Traumjob gefunden habe. Aber wenn es etwas ganz anderes sein soll, dann glaube ich würde ich gerne Fotografieren. Vielleicht gibt es auch deshalb in jeder meiner Geschichten immer einen Fotografen. 

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Cecilia Ahern. Schon ihr erstes Buch „P. S. Ich liebe Dich“ hat mich verzaubert und ich habe alle ihre Werke gelesen. Das neuste „So klingt dein Herz“ war wieder ganz besonders schön. 

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Nach Cecilian Ahern „So klingt dein Herz“ habe ich „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh gerade beendet.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?

Da nicht jeder, so wie ich, total auf Liebesromane steht, würde ich hier sagen, die Outlander Saga von Diana Gabaldon, denn die hat alles. Liebe. Freundschaft. Zusammenhalt. Krieg. Verrat. Man lernt was über Geschichte und über Menschen, ja sogar etwas über Medizin.

Welche Person – aus Roman, Film oder öffentlichem Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Ich glaube das wäre momentan Joe Weir aus New York. Er ist ehemaliger kanadischer Hockeyspieler, Model und Fotograf. Er (und seine Freundin Jelena) haben mich inspiriert, meine Hauptfiguren John & Robyn so darzustellen.

Ich glaube ich würde ihm von meiner Geschichte erzählen – Jelena kann deutsch – und ihn dann fragen, ob er mir das Fotografieren beibringt.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne dabei gewesen?

Das ist schwierig, aber vielleicht – so wie Claire in der Outlander Saga – bei der Schlacht von Culloden und ich hätte genauso versucht sie zu verhindern.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen die aus?

Auch schwierig, weil ich im Moment wirklich sehr glücklich bin. Vielleicht würde ich mir wünschen, dass mein Verlobter seinen Job behalten kann, wir unser Haus abbezahlen und dass wir und unsere Familien gesund bleiben. (Und einen Hund)

Was ist ihre Lebensphilosophie?

An meinem Kühlschrank hängt ein Spruch „Biete Chaos – Brauche Liebe“, aber ich glaube ich gehe hier eher mit Oscar Wilde und sage „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende.“

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Mehrere.

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