Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Eva Schulte-Austum

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Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Neugierig, lebenslustig, optimistisch.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Gute Laune: fröhliche Menschen, gute Gespräche, Sonnenstrahlen, Zeit für mich und meine Lieblingsmenschen.

Schlechte Laune: respektloses Verhalten, Ungerechtigkeit, meine Steuererklärung. 

Sie können Frühstück, Mittagessen und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen. Wohin führt Sie diese Reise?

Frühstück bei Sonnenaufgang auf Bali, mit Blick aufs Meer.

Mittagessen auf der Alm, die frische Bergluft in der Nase.

Abendessen am Münsteraner Aasee, mit Picknickkorb und Freunden. 

Kaffee oder Tee? 

Kaffee. Schwarz. Ganz pur aus der French Press.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?

Ausschlafen. Gemütlich auf der Terrasse frühstücken, während die Sonnenstrahlen ein Muster auf den Frühstückstisch zeichnen. Danach Zeit mit Freunden und Familie oder engagiertes, begeistertes Arbeiten mit Kunden, die Lust darauf haben, sich weiterzuentwickeln.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Meine Inspiration kommt vor allem aus meiner täglichen Arbeit mit Menschen als Coach und Wirtschaftspysychologin. Aber auch aus Verträgen, Seminaren und der Asueinandersetzung mit mir und anderen auf dem Weg zu einem besseren Miteinander. 

Für mein aktuelles Buch bin ich zudem in neun Länder gereist und habe mehr als 350 Menschen weltweit interviewt. Vertrauensforscher, Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und ganz "normale" Menschen. Denn die schönsten Geschichten schreibt immer noch das wahre Leben. Meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit sind für mich immer wieder eine große Inspirationsquelle.

Neben Ihrer Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Café-Besitzerin: Ich bin gerne Gastgeberin. Mit meinem Café würde ich einen Ort schaffen wollen, an dem Menschen sich wohl fühlen, Freunde treffen, Ideen schmieden - oder einfach die Gedanken schweifen lassen.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und warum?

Es gibt so viele großartige Autoren, dass ich mich nicht festlegen will. Einige, die mich sehr inspiriert haben: Virginia Satir, Antoine de Saint-Exupèry, Astrid Lindgren, Malcom Gladwell. Und auch Max Frisch und Sheryl Sandberg.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen? 

"Fragebogen" von Max Frisch. Ein Buch, das zum Nachdenken, Umdenken und Querdenken inspiriert. Wer sich  darauf einlässt, lernt viel über sich selbst.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben? 

"Der kleine Prinz" von Antoine de Saint Exupèry. Man kann dieses Buch immer wieder lesen - und entdeckt stets neue Facetten.

Welche Person aus Roman, Film oder öffentlichem Leben würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie ihm/ihr sagen?

Astrid Lindgren, die Heldin meiner Kindheit. Die Hauptfiguren in ihren Büchern mag ich sehr. Besonders Pippi Langstrumpf. Neugierig, mutig, frech, so herrlich unkonventionell und voller Selbstvertrauen. Mein Lieblingssatz von Pippi: "Ich habe das noch nie versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe." Diese Einstellung finde ich großartig! 

Bei Astrid Lindgren würde ich mich gerne bedanken. Dafür, dass sie mit Pippi eine Figur erschaffen, hat, die mir und vielen anderen Menschen Mut macht, Kraft gibt und Leichtigkeit vermittelt. Pippi erinnert uns daran, dass wir viel mehr schaffen können, als wir für möglich halten, wenn wir uns selbst vertrauen.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?

Bei der Rede von Martin Luther King "Ich habe einen Traum". Allein durch Worte ist es ihm gelungen, Tausenden von Menschen Hoffnung zu geben. Sie zu motivieren, an sich und eine bessere Zukunft zu glauben. Und schließlich für ihre Rechte und die ihrer Kinder einzustehen. Diesen Moment des Aufbruchs, die unglaubliche Energie, die in der Luft lag, das hätte ich gerne miterlebt.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Fliegen können. Ich finde Perspektivwechsel erfrischend. Einer meiner Lieblingssprüche für herausfordernde Situationen: Vom Mond aus betrachtet spielt das Ganze gar keine so große Rolle.

Mich beamen können. Ich bin beruflich ständig unterwegs. Die Reisezeit würde ich gerne sparen und mit Menschen verbringen, die mir am Herzen liegen.

Die Zeit vermehren. Es gib so viel zu entdecken. So vieles, was ich noch machen und erleben möchte. Dafür reichen 24 Stunden am Tag kaum aus.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

 Alles ist für etwas gut. Hab Vertrauen ins Leben.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Na klar. Ein zweites Buch!

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