Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Maria M. Lacroix

14.07.2011

Maria M. Lacroix nimmt die Ideen für ihre Werke aus ihren eigenen Albträumen. Kein Wunder also, dass es die Leser gruseln wird.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Maria M. Lacroix: Koffeinsüchtige, zynische Nachteule

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Maria M. Lacroix: Schlechte Laune: vermutlich eine temporär ungeschickte Zusammensetzung bestimmter Hormone. Grelles Licht, Inkompetenz und zu viele Menschen auf einem Haufen dienen dann nur als Ausreden.
Gute Laune: Kleinigkeiten, wie eine dampfende Tasse Kaffee, die Ruhe während eines Sonnenaufgangs, das knarzende Geräusch, das frischer Schnee beim drüber laufen macht, oder eine unerwartete Aufmerksamkeit, reichen da manchmal aus. Ach ja … und Elvis.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Maria M. Lacroix: Morgens irgendwohin, wo ich meine Ruhe habe, fernab von allem. In eine einsame Bucht oder auf einen hohen Berg. Da ich sowieso nicht frühstücke ist eigentlich egal wo.
Mittags in die Karibik, wo es viel frisches Obst und Gemüse gibt. Und fangfrischen Fisch.
Abends möchte ich nach Las Vegas, um nach einem dicken Rindersteak eine Runde zocken zu gehen.

Kaffee oder Tee?
Maria M. Lacroix: Beides.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Maria M. Lacroix: Hauptsache anders, als der vorherige.

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Maria M. Lacroix: Aus Alltagssituationen, aus Filmen, anderen Büchern oder wenn ich einen bestimmten Song höre. Und aus Träumen – insbesondere Albträumen.



Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Maria M. Lacroix: Ich habe vor kurzem mein Studium abgeschlossen und arbeite nun in dem Bereich (molekulare Biologie). Weil mir die Vielfalt und Abwechslung gefällt. Ich bin nicht dafür gemacht, mein Leben lang nur eine einzige Sache zu tun, denke ich.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Maria M. Lacroix: Edgar A. Poe. Weil ich als Teenager durch ihn die Lust am Lesen entdeckt habe.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Maria M. Lacroix: River Marked

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Maria M. Lacroix: Hmmm … ich könnte jetzt sagen „Natürlich die von Shakespeare, Jules Verne, Goethe und so“ und mich ganz furchtbar kultiviert fühlen. Doch die Wahrheit ist, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte. Was der eine klasse findet, langweilt den anderen zu Tode und umgekehrt.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Maria M. Lacroix: Edward Cullen. Ich würde mich mit einer Disko-Kugel in der Hand neben ihn in die Sonne stellen und schauen, wer von uns mehr funkelt. Ich befürchte fast er.
V und Evey. Um mitzumachen.
Jimi Hendrix. Um ihn zu bitten, mir das Gitarre spielen beizubringen.
Tina Turner und Alanis Morissette. Ich bewundere diese Frauen einfach um ihr Talent, ihre Kraft und ihren Mut!

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Maria M. Lacroix: Ich liebe die Zeit, in der ich lebe, und blicke lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit. Was ich gerne (aus nicht ganz uneigennützigen Gründen) miterleben würde, ist wie Touristen zu erschwinglichen Preisen in den Weltraum fliegen können. Ich würde wirklich gerne mal auf dem Mond herumspazieren.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Maria M. Lacroix: Ganze drei völlig frei zur Verfügung stehende Wünsche? Das kostet mich doch mindestens meine Seele oder so … nächste Frage bitte!

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Maria M. Lacroix: No heartbeat before coffee

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Maria M. Lacroix: Na klar! :-)


↑ nach oben