Verlagsgruppe Droemer Knaur



Auf dem roten Teppich: Nathan Jaeger

21.07.2011

Ein Mann, ein ebook: Nathan Jaeger erzählt von sich und seinem Schreiben!

Nathan Jaeger schätzt nicht nur ein gutes englisches Frühstück, sondern auch Bücher über Dämonen. Und da ihm das Schreiben schon seit seiner Jugend Spaß macht, lag es nahe, selbst eines zu verfassen! Herzlich willkommen, Dämonenbiss!

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Nathan Jaeger: Verlässlich, ehrlich, weltoffen.

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Nathan Jaeger: Schlechte Laune: Menschen, die sich um jeden Preis in den Mittelpunkt drängen, Menschen, die mit ihrer Negativität andere runterziehen. Kurzum: die sogenannten Energievampire machen mich krank. Und irrsinnig schlechte Laune kann ich bekommen, wenn ich keinen Kaffee mehr im Haus habe.
Gute Laune dagegen habe ich, wenn es meinem Patenkind gut geht, wenn meine gute Fee mir frischen Kaffee an den Schreibtisch bringt, wenn ich ungestört schreiben und philosophieren kann und grundsätzlich, wenn ich die kleinen Wunder des Lebens um mich herum wahrnehmen kann.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei verschiedenen Orten auf der Welt einnehmen - wohin führt diese Reise?

Nathan Jaeger: Klarer Fall, zum Frühstück befände ich mich in Großbritannien, Nordengland, um ein echtes, uriges britisches Frühstück mit Eiern, Speck, Würstchen, Baked beans und Toast zu essen. Zum Mittag stünde eine Reise in die Toscana an, denn nirgendwo auf der Welt schmecken Pasta, Pizza und Cappuccino besser, als zwischen Pappelhainen und Mittelmeerduft. Abends führte mich mein Weg definitiv in ein echtes 60er Jahre American Diner, wahlweise nach New York oder Los Angeles. Burger und Pommes frites sind dort und nur dort im wahren Ambiente zu genießen.



Kaffee oder Tee?
Nathan Jaeger: Beides! Allerdings bevorzuge ich derzeit Kaffee.

Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Nathan Jaeger: Ein Tag in den Dünen der Nordseeküste, ein Picknick ebendort, ein Spaziergang mit den Füßen im Wasser und abends den Sternenhimmel beobachten, das käme schon sehr nah an perfekt heran.

Woher kommen die Inspirationen für Ihre Bücher?
Nathan Jaeger: Aus verschiedensten Dingen. Manchmal aus Träumen, manchmal aus simplen, nur Sekunden dauernden Beobachtungen auf der Straße, manchmal durch Lieder oder winzige Szenen die Filmen, die mich dazu anregen, etwas Gegenteiliges geschehen zu lassen.

Neben Ihrer Arbeit als Schriftsteller, was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?

Nathan Jaeger: Ich habe schon allerhand Berufe ausgeübt und lande letzten Endes immer wieder bei den Dingen, die mit Biologie, Forschung und dem Lernen zu tun haben. Ich wäre gern Lehrer, weil ich denke, dass ich anderen gut vermitteln kann, was ich gelernt habe und noch lernen werde.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Nathan Jaeger: Hm, das ist schwer zu sagen. Einen, der aus der Masse heraussticht, derzeit nicht, die von mir favorisierten Schriftsteller sind unter anderem Carlo Lucarelli und Kai Meyer. Lucarelli hat mich mit dem Titel Der Kampfhund tief beeindruckt, Meyer zu lesen genieße ich einfach, die von ihm erschaffenen neuen Realitäten sind frisch und original, zumindest für mich.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Nathan Jaeger: Tina Sabalat "Die Ewigen" ich bin noch dabei.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Nathan Jaeger: Eine Frage, die man überhaupt nicht beantworten kann, denn die Geschmäcker und Intentionen zu lesen sind so verschieden und individuell wie jeder Mensch selbst. Es gibt kein Buch, das diese Individualität umfassen könnte. Nicht einmal die Bibel.



Welche Person aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Nathan Jaeger: Oha, also derzeit würde ich eine gewisse Rosa Alcantara gern mal treffen, aber die habe ich bei meinen Facebook-Kontakten. Zwei historische Personen, die ich gern mal treffen würde wären Michel de Notredame und Leonardo da Vinci. Und ich würde beide ausfragen über ihre Leben.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Zeuge gewesen?
Nathan Jaeger: Bei der Boston Tea Party vielleicht, oder bei der Krönungszeremonie von Tutenchamun. Vermutlich würden mir noch mehr einfallen, aber ich belasse es bei diesen beiden.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Nathan Jaeger: 1. Ich würde mir wünschen, den Hunger auf der Welt ein für alle Mal auszulöschen. 2. Mehr Verständnis und Miteinander unter den Menschen. 3. Dieser Wunsch wird privat bleiben.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Nathan Jaeger: Ich lerne ständig dazu, deshalb habe ich keine feste Philosophie, aber vielleicht ist auch genau das meine ganz eigene Philosophie?

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?
Nathan Jaeger: Ja, um genau zu sein, nicht nur eines, sondern mehrere. Nebenbei verfeinere ich ein bereits geschriebenes Projekt und suche dafür einen Verlag.


Der Autor

Nathan Jaeger

Portrait von  Nathan Jaeger

Nathan Jaeger kam 1975 im schönen Münsterland zur Welt. Nach dem Abitur ging er nach Bückeburg, um eine Ausbildung zum staatlich geprüften Biologisch technischen Assistenten zu machen und hat als ebensolcher, aber auch als Disponent, Pharmavertreter, Lagerarbeiter und Werbetexter gearbeitet.

zum Autor

Das Buch

Dämonenbiss

Friedrich Ani – Süden

Dämonenbiss von Nathan Jaeger: Fantasy pur im eBook erhältlich!
Detlef ist Barkeeper, aber in Wahrheit ist er ein Dämon im Exil. ...

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