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Welcher Intervall-Typ steckt in Ihnen?

Intervalle sind überall. Sie strukturieren unseren Alltag und takten unser Leben. Doch wir haben verlernt, in Einklang mit dem Biorhythmus zu leben, fühlen uns gestresst und erschöpft. Der bekannte Zeitmanagement-Experte Lothar Seiwert und die Wirtschaftsjournalistin Silvia Sperling zeigen in ihrem Buch "Die Intervall-Woche" wie wir wieder mehr nach unserem Biorhythmus leben können. Als Schnupperangebot gibt es hier den Test, welcher Intervall-Typ in Ihnen steckt.

Die Intervall-Woche: Welcher Intervall-Typ steckt in Ihnen?

Lothar Seiwert und Silvia Sperling haben den großen Intervalltypen-Test konzipiert und sich dabei an der Abfolge der biologischen vegetativen Systeme orientiert. Der Test gibt an, wie gut in uns Menschen der Wechsel und die Frequenz von Aktivität (Sympathikus) und Passivität (Parasympathikus) vonstattengehen und wann wir uns im Kampf- (Fight or Flight) oder Ruhe- und Regenerationsmodus (Rest and Digest) befinden. Der Test ist in fünf Bereiche aufgeteilt: Gesundheit, Wohlbefinden, Schlaf, Sinn und Zielsetzung. In allen Bereichen werden Ihnen Fragen gestellt:

  • Wie sehr bringt Ihre Arbeit Sie an Ihre körperlichen Grenzen?
  • Wie müde sind Sie nach der Arbeit?
  • Wie hoch ist Ihre Eigenmotivation, morgens aufzustehen, zu Ihrem Unternehmen zu fahren und sich auf Ihre Tätigkeit zu besinnen?

 

Sie müssen diese Fragen nicht konkret beantworten, sondern lediglich eine Tendenz im Rahmen einer vorgegebenen Skala angeben. Diese Skala bewegt sich zwischen zwei extremen Polen. Kreuzen Sie einfach an, wo Sie sich zwischen den beiden Extremen am ehesten einordnen würden, und addieren Sie schließlich die Punkte, die Sie erhalten. Das Ergebnis spiegelt Ihren ganz persönlichen Intervalltyp wider.

Hinweis: Seien Sie bei der Beantwortung ehrlich zu sich selbst, nur so können Sie Veränderungspotenziale erkennen.

Max. 60 Punkte möglich (5 Kategorien à 4 Fragen, 0–3 Punkte)

Ergebnis:
0–15 Punkte – Intervalltyp I: Der Intensive mit Verantwortung
16–32 Punkte – Intervalltyp T: Der Traditionelle mit Sicherheit
33–48 Punkte – Intervalltyp F: Der Flexible mit Freiheit
49–60 Punkte – Intervalltyp E: Der Engagierte mit Selbstbestimmung

Die vier Intervalltypen

Intervall-Skill
Ein Intervalltyp ist eine Typisierungsform. Aber die menschliche Natur ist wesentlich komplexer und lässt sich in der Realität meist nicht passgenau auf eine Typologie herunterbrechen. Das bedeutet: Der Test zeigt zwar den dominanten Typus, dem Sie entsprechen, Sie werden dennoch auch Anteile von anderen Intervalltypen in sich tragen. Deswegen empfehlen wir Ihnen, die Tipps, die wir den anderen Typen geben, eben– falls durchzulesen. Vielleicht können Sie etwas für sich adaptieren!

Typ 1: Der Intensive

Sie haben ein hohes Verantwortungsgefühl und leisten überdurchschnittlich viel. Überwiegend identifizieren Sie sich mit Ihrer Arbeit, aber verspüren dennoch einen zunehmenden Druck. Sie haben das Gefühl, zu viel leisten zu müssen. Sie leben nach der Maßgabe Ihrer Arbeit. Dabei merken Sie, dass Sie häufig Ihre Energie in Überstunden oder für Sie anstrengende Tätigkeiten investieren. Sie haben den Wunsch, mehr zu erreichen und Ihre Zufriedenheit zu steigern. Die erzielten Effekte befriedigen Sie nicht oder verlangen Ihnen zu viel ab. Sie arbeiten durch, ohne zu merken, dass Ihr Köper erschöpft ist und Erholung braucht. Ihr Körper sendet dann Signale in Form von Verspannungen insbesondere im Nackenbereich. Auch in Zeiten, in denen Ihr Körper Regeneration bräuchte, beschäftigen Sie sich mit belastenden Arbeitsthemen oder aktuellen Problemen, die Sie lösen möchten. Achtung: Menschen Ihres Typus sind Burn-out-Kandidaten. Erste Anzeichen erkennen Sie bei Gefühlen von Kontrollverlust, »am Limit« zu sein, wenn »Gedankenkarusselle« Sie insbesondere beim Einschlafen vereinnahmen oder Sie das das Gefühl »Mir wird alles zu viel« haben.

Typ 2: Der Traditionelle

Sie sind grundsätzlich zufrieden und machen Ihre Arbeit zum Teil aus Freude, aber zum Teil aus Verantwortungsgefühl und vor allem dem Wunsch nach Sicherheit heraus. Das verschafft Ihnen das gute Gefühl, nach einem langen Tag viel geleistet zu haben. Es gibt jedoch auch Abende, an denen Sie sich ausgepowert fühlen und Angst haben, »es nicht zu schaffen«. Erste Anzeichen können Sie durch Verspannungsgefühle (zum Beispiel im Nacken oder Rücken) erfahren. Dann überwiegen die Gefühle »Was ich tue, laugt mich aus«, »Es wächst mir alles über den Kopf« oder »So kann und will ich nicht mehr«. Wenn es die Aufgabe verlangt, machen Sie Überstunden, und auch unliebsame Tätigkeiten akzeptieren Sie als Ihre Aufgabe. Damit entstehen Hektik und Stress. Sie haben zwar Ihr Pensum bewältigt, doch unter Entbehrungen im Privatleben, und Sie bräuchten mehr Schlaf und Erholung. Ihre Regenerationszeit kommt zu kurz. Also ist es für Sie wichtig, den Tag oder Ihre Woche besser zu organisieren, um mehr freie Zeit zu gewinnen.

Typ 3: Der Flexible

Sie mögen es sehr, an eigenen Projekten zu arbeiten, und lassen sich nicht auf einen Job einschränken. Es sei denn, Sie finden hier ausreichend Regenerationsphasen durch motivierende Aufgaben. Relativ selten erfahren Sie, dass Sie auch mal die Kontrolle verlieren oder gestresst sind; denn Sie wissen, wie wichtig es ist, in solchen Situationen Distanz einzunehmen, Ruheinseln zu suchen oder sich mit Meditation zu entspannen. Sie haben ein starkes Freiheitsbedürfnis und suchen Erfüllung in Ihren täglichen Aufgaben Sie stecken voller Ideen, die Sie verwirklichen möchten. Wenn Sie in einer Vollzeit-Arbeitsstelle lediglich Aufgaben haben, die Sie nur anstrengen und nicht herausfordern, sollten Sie die Arbeitszeit dort reduzieren – zugunsten einer Arbeit, die Ihnen Regeneration und Motivation bringt. Sobald Sie die ersten Anzeichen von Muskelverspannung oder Einschlafschwierigkeiten bemerken, ändern Sie Ihren Kurs. Den für Sie wichtigen »Sinn« finden Sie ausschließlich in dieser Art von Arbeit, und Sie sind auf einem guten Weg, die notwendigen Aufgaben, die nicht Ihren Stärken entsprechen, auf ein Minimum zu beschränken.

Typ 4: Der Engagierte

Sie wissen, wie Sie mit Ihrem Arbeitseinsatz das Maximum erreichen. Oder wie Sie ein Arbeitsergebnis mit minimalem Einsatz erzielen. Sie sind sehr im Reinen mit Ihren Intervallen, und Sie machen die Arbeit, die Sie »wirklich, wirklich« machen wollen. Ihr Hauptantrieb ist die Selbstbestimmung. Sie haben jeden Tag eine motivierende Aufgabe und können Erholung und Leistung, Anspannung und Entspannung sehr gut regulieren. Sie balancieren zwischen beiden Polen mit relativer Leichtigkeit. Mit diesen Eigenschaften sind Sie ideal in der Selbstständigkeit aufgehoben. Oder in einem Arbeitsumfeld, das Ihnen große Spielräume lässt, um Ihre Ressourcen und Begabungen optimal einzusetzen. Sie schaffen es schon jetzt zu arbeiten, wann und wo Sie wollen. Ihre Arbeit bringt Ihnen Energie, und den Anteil an scheinbar anstrengenden Tätigkeiten schaffen Sie weitgehend gering zu halten. Gefühle wie Versagensangst, Kontrollverlust oder »Das schaffe ich nicht« sind Ihnen weitestgehend fremd. Sie stehen persönlich für gute Ergebnisse, weil das, was Sie tun, Ihren Stärken entspricht und Ihnen Sinn gibt.

Die Intervall-Woche

IHR RHYTHMUS. IHR LEBEN! Die Arbeitswelt von morgen beginnt jetzt. DIE INTERVALL-WOCHE ist der Wake up Call gegen den täglichen Wahnsinn im Job. Gegen Montagsblues und Mittagstief. Gegen Motivationslöcher und Kreativitätsstau. Der Ansatz von Bestsellerautor Lothar Seiwert und der Wirtschaftsjournalistin Silvia Sperling ist ebenso visionär wie umsetzbar: Wer radikal auf den...

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