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Wenn das Smart-Home zum Horrorhaus wird

"Alexa, wie spät ist es?” – “Es ist 11:24 Uhr.” “Alexa, spiel Musik.” – “Playlist wird abgespielt.” Die Smart-Home-Geräte sind inzwischen Teil unseres Alltags: Es ist nichts ungewöhnliches, wenn jemand ein solches Gerät bei sich im Haus stehen hat. Es ist hilfreich und gleichzeitig eine kleine technische Spielerei: Musik abspielen, Suchanfragen starten, kleine lustige Dialoge führen, die Uhrzeit ansagen,... . Dennoch hält die Kritik an den Geräten an, vor allem bei dem Thema der Privatsphäre.

Das Horror-Smart-Home

Besonders eins muss jedem Besitzer klar sein: Das Gerät ist ständig auf Standby, sonst könnte es nicht auf seinen Ansprache-Namen reagieren. Schlussendlich hinterlassen die Nutzer durch die Verwendung digitale Spuren ebenso wie wir es durch Smart-TVs, Handys oder auch spezieller Alarmanlagen tun. Doch spinnt man die Gedanken weiter, bildet sich eine unheimliche und bedrückende Atmosphäre. 

Wo werden die Daten gespeichert? Wer hat Zugriff von außen auf mein Gerät? Was, wenn die intelligente Stimme auf einmal ein Eigenleben entwickelt? Und diese Fragen werden durch zahlreiche Erzählungen über plötzliches Sprechen eines Smart-Home-Gerätes oder seines Wissens über eigentlich private Gespräche nur verstärkt.

Die perfekte Grundlage für einen Thriller, da sind wir ganz der Meinung unseres Bestseller-Autorens S. K. Tremayne!

S. K. Tremayne - Die Stimme

“Ich weiß, was du getan hast.” 

Mit diesem einfachen Satz fängt alles an. Die digitale Home Assistentin Electra weiß von Jo’s Geheimnis: Dem Furchtbarsten, das ihr jemals passiert ist. Doch woher?

Erst spricht Electra nur ohne Aufforderung, dann fängt sie an weiter in Jo’s Leben vorzudringen und es Stück für Stück zu zerstören: Freunde und Verwandte bekommen fiese Textnachrichten von ihrem Handy, ihr Bankkonto wird leer geräumt und ihre Kreditkarte überzogen. 

Und Jo weiß nicht, ob sie sich die Stimme nur eingebildet hat – denn ihr Vater litt schon unter heftigen schizophrenen Schüben. Und egal was sie versucht: Electra ist noch lange nicht fertig.

 

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