Verlagsgruppe Droemer Knaur



Feuer der Götter

9783426511985
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.02.2013, 432 S.

ISBN: 978-3-426-51198-5
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Roman

Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter
Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen
sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das
weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter.
Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon
verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen
bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie
dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit
Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von
Grund auf verändern werden.

Leselounge

Die Autorin

Stefanie Simon

Portrait von Stefanie Simon

Stefanie Simon wurde im Hunsrück geboren und studierte in Frankfurt am Main Kunst. Das Interesse an klassischen Sagen und Fantasiewelten brachte sie...

zur Autorin Bücher von Stefanie Simon

Pressestimmen

"Erfrischend anders und eine schöne Flucht in eine andere, sehr grüne und magische Welt."

Blog Books and Biscuits, 02.02.2013

"Voller Überraschungen und toller Wendungen. Stefanie Simon verbindet die mystische Welt der Götter mit einer fantastischen Pflanzen- und Tierwelt und nimmt den Leser auf ihre ganz eigene Weise gefangen. Für jeden Fan unerwarteter Reisen ist das Buch auf jeden Fall ein Geheimtipp, den es nicht zu verpassen gilt!"

Blog Taste-of-books, 02.02.2013

"Ein höchst romantischer, spannender und abwechslungsreicher Roman, der zum Träumen einlädt."

Blog Das Schreibstübchen, 04.02.2013

"Sie (die Autorin) hat es wunderbar geschafft, eine Welt von unglaublichen Gottheiten, mystischen Wesen und Welten mit einem Hauch von "Heute" zu kombinieren."

Blog Fascinatingbooks, 12.02.2013

"Ein gutes Buch mit tollen Protagonisten, das gegen Ende super spannend wird."

Blog Jacquysthoughts, 17.02.2013

"Ein lesenswerter Roman, der eine prachtvolle und magische Welt präsentiert, in der Abenteuer, Freude, Schönheit und Ängste dicht beieinander liegen."

buechertreff.de, 06.02.2013

"Wer keine Angst vor ein bisschen Fantasie hat, der ist hier bei diesem Buch mit seiner erfrischend neuen Geschichte genau richtig. Keine überschäumenden Emotionen, dennoch mit Gefühl und viel Spannung lässt es einen so durch die Seiten fliegen. Sehr empfehlenswert!"

Blog Buchzeiten, 16.02.2013

"Eine Geschichte, die wirklich einiges zu bieten hat."

fictionfantasy.de, März 2013

"Stefanie Simon gelingt es mit ihrem Fantasy-Roman FEUER DER GÖTTER, Farbe ins grau gewordene Fantasy-Genre zu bringen."

zauberspiegel-online.de, 12.03.2013

"Mit FEUER DER GÖTTER hat Stefanie Simon eine ganz eigene, überzeugende Fantasywelt erschaffen und weiß mit authentischen Protagonisten und einer fesselnden Handlung zu überzeugen."

Blog Mandy´s Bücherecke, 09.03.2013

"Dank Stefanie Simon unternimmt der Leser eine packende Reise in andere Welten. FEUER DER GÖTTER ist eine wundervolle Verführung für alle Sinne und hinterlässt nach der Lektüre beim Leser ein Gefühl von Glückseligkeit. Das muss man lesen und ebenso erleben! Hier gibt es nämlich Fantasy, die Grenzen zu sprengen vermag und allerbeste Unterhaltung bietet."

Literaturmarkt-info, Februar 2013

"Für ihren Debüt-Roman FEUER DER GÖTTER wählt die Autorin Stefanie Simon eine Fantasy-Realität, wie man sie nur selten zuvor las. Die deutlich an den Inkas angelehnte Zivilisation fasziniert von der ersten Seite an. Gleichzeitig bereichert sie diese Welt auch mit zahlreichen eigenständigen Details. Man taucht förmlich in die Geschichte ein."

splashbooks.de, 21.02.2013

"Eine fesselnde Handlung, eine fantastische Wohlfühlatmosphäre geht von diesem Buch aus, wobei auch die Spannung nicht zu kurz kommt, eben einfach alles stimmig!"

Blog Lesegenuss, 26.03.2013

"Wer Fantasygeschichten mag, wird sich diesem Werk nicht entziehen können."

Buchrezicenter.filmbesprechungen.de, 25.05.2013

"Mit diesem Roman zeigt die Autorin, wie vielseitig deutsche Fantasy ist. Eine bis ins kleinste Detail ausgearbeitete und faszinierende Welt voller Gegensätze bildet das Setting für diese Geschichte."

schreib-lust.de, Mai 2013

"Die Autorin hat eine fantasievolle, schöne, aber auch eigenartige Welt mit Wald- und Stadtmenschen erschaffen."

sfbasar.filmbesprechungen.de, 31.05.2013

"Ein wirklicher empfehlenswerter Fantasy-Roman mit einer sehr schönen Liebesgeschichte!"

Blog Elfdream, 18.05.2013

Lesetipps

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Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Royia gehört zum Stamm der Chacu. Sie leben im Dschungel, weit oben im Lichtwald wandeln sie in den Baumwipfeln und nie betritt einer von ihnen den Unterwald. Seit seiner Geburt ist Royia auf diesen einen Tag vorbereitet worden – er ist auserwählt, denn sein Blut schimmert wie flüssiges Feuer. Er stammt vom uralten Lavavolk ab und wird den Platz von einem der 14 Götter einnehmen, die im Bergpalast über die Welt wachen.
Doch bevor er diesen Gang antreten kann, erreicht ihn eine geheime Botschaft: „Das Leben im Licht ist eine Lüge.“ Eine Lüge.
Die Zweifel treiben Royia fort, fort von seiner Heimat, seiner Bestimmung.

Er trifft auf die junge Stadtfrau Naave. Ihr Hass vor ihm, dem „Feuerdämon“, lässt die Angst verschwinden und ihr einziger Gedanke ist, diesen unheimlichen Waldmenschen an den Tempel auszuliefern. Sie kann sich noch gut daran erinnern, wie schon einmal ein Feuerdämon in die Stadt gekommen ist – der Geruch des Feuers ist noch in ihrer Nase und die Schreie ihrer Mutter, die in den Flammen umgekommen ist, hallt in ihren Ohren nach. Aber die Belohnung, die sie vom Tempel für die Auslieferung erwartet, ist nicht das, was sie sich erhofft hat …

Meine Meinung:

Der Anfang hat mich etwas verwirrt durch die vielen exotischen Namen, die mich an die Azteken oder Maya erinnern. Auch die Tier- und Pflanzenwelt besticht durch außergewöhnliche Namen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Allerdings sind sie so gewählt, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Bei den Waldvölkern und bei den Städtern geht es rau zu. Das Leben vieler besteht aus Armut, Leid oder Schmerzen. Sie leben streng nach ihrer Religion und die Priester stehen in einer hohen Gunst. Von Royias Stamm erfährt man nicht viel, nur der Glaube an die 14 Götter, die die 14 Monde symbolisieren und den Gott-Einen, der über allem steht, ist in seiner Welt allumfassend.
Auch die Städter glauben an diese Religion, doch wie so oft richtet sich das Leben dort eher nach Habgier, Neid und der Kraft des Stärkeren. Naaves Welt wird hier sehr lebendig beschrieben.

„Die Stadt und die Verderbtheit. Das war eins.“ S. 125

Neben der objektiven Sichtweise wird auch immer wieder zwischen Royia und Naave abgewechselt. So kommt man den beiden näher und spürt, was in ihnen vorgeht und wie sehr sie mit ihren Gefühlen kämpfen und aus welchen Motiven heraus sie handeln. Die Entwicklung der beiden ist für die Handlung bestimmend, sehr eindringlich und faszinierend.

„Sie war in diesem Moment nur ein ängstliches Wesen und nicht dieser Giftstachel, der ihm seit Tagen das Leben schwer machte.“ S. 155

Ein besonderer Schreibstil, in dem man sich aber gut einlesen kann. Allerdings gab es manchmal abrupte Sprünge, die m
Alexandra Probst, 15.10.2013

Royia ist ein Waldmensch und dazu bestimmt, ein Gott zu werden. Wenn seine Haut geritzt wird, sprüht Feuer aus ihm, was
ihn zu einem der 14 Auserwählten macht, die gemeinsam mit dem Gotteinen über das Schicksal der Welt wachen. Doch kurz vor der Durchführung des entscheidenden Rituals wird er gewarnt und bekommt Zweifel. Obwohl er seit seiner Kindheit auf seine spätere Aufgabe vorbereitet wurde, flieht er nun Hals über Kopf.

Dabei wird er verwundet und mit letzter Kraft schleppt er sich auf eine kleine Flussinsel, auf der er einem Stadtmädchen begegnet. Naave ist eine junge Frau aus dem Armenviertel der Stadt. Seit ihre Mutter durch einen Feuerdämon getötet wurde, hasst sie diese seltenen Wesen mit Inbrunst. Dementsprechend geschockt ist sie von der Begegnung mit Royia. Aber da auf die Auslieferung dieser Wesen eine hohe Belohnung steht, sieht sie ihre Chance, ihrem bisherigen Leben zu entkommen. Doch die Übergabe Royias an den Hohepriester der Stadt verläuft anders als erwartet und kurz darauf befinden sich Naave und Royia gemeinsam im Dschungel wieder. Langsam entdecken beide, dass ihnen bisher viele Lügen über die jeweils andere Seite erzählt wurden und dass anscheinend ein besonderes Geheimnis um die Götter existiert, das vor ihnen allen gleichsam verborgen wird.

Ein Fantasybuch aus deutscher Feder, das sich vor der internationalen Konkurrenz sicher nicht verstecken muss. Die farbenprächtige Dschungelwelt hatte es mir beim Lesen besonders angetan, aber auch die Schilderungen der Stadt waren detailreich und spannend. Insgesamt fand ich die Geschichte ein bisschen zu kurz, ich hätte gerne noch mehr über die beschriebene Welt erfahren und mit Royia und Naave zusammen erlebt. Die Autorin überlässt viele Details der Phantasie des Lesers, insbesondere was die Tier- und Pflanzenwelt im Dschungel betrifft. Wer sich gerne selber Vorstellungen macht, ist hier genau richtig. Die beiden Hauptfiguren konnten aber auf jeden Fall überzeugen, die anfangs sehr zickige und vorurteilsbelastete Naave macht im Laufe des Buches eine große, aber glaubwürdige Wandlung durch und Royia war von Anfang an ein sehr sympathischer Charakter.

"Feuer der Götter" ist ein sogenannter Stand-alone, die Geschichte ist in sich abgeschlossen und somit auch mal eine angenehme Abwechslung im zurzeit üblichen Trilogien-Meer.
Spatzi79, 10.06.2013
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