Verlagsgruppe Droemer Knaur



Zeig mir den Tod

9783426413746
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
01.03.2013, 432 S.

ISBN: 978-3-426-41374-6
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99
inklusive 19%
Mehrwertsteuer

Kriminalroman

Der Schauspieler Günther Assmann glaubt sich vor dem internationalen Durchbruch. Hinter den Kulissen hat er viel dafür getan: intrigiert, gelogen, betrogen. Als kurz vor der entscheidenden Premiere seine Kinder Marius und Rebecca verschwinden, zerbricht die schöne Welt von Schein und Sein – und ein perfides Spiel beginnt. Der Entführer will kein Geld, sondern stellt Rätselaufgaben. Die Lösung soll Assmann auf der Bühne darbieten, sonst sterben die Kinder. Viel Zeit bleibt ihm nicht: Rebecca benötigt lebenswichtige Medikamente. Um sie zu retten, muss Kommissar Ehrlinspiel den Fall so schnell wie möglich lösen ...

Die Autorin

Petra Busch

Portrait von  Petra Busch

Petra Busch, geboren 1967 in Meersburg, ist freie Schriftstellerin sowie Texterin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur. Sie...

zur Autorin Bücher von Petra Busch

Pressestimmen

"Es geht um große Lieben und Leidenschaften, und von diesen Dingen erzählt Petra Busch spannend und einfühlsam."

Süddeutsche Zeitung, 08.03.2013

"Für mich ist dies der beste Band von Petra Busch. Fesselnd von Anfang bis Ende."

kriminetz.de, 13.03.2013

"Ein ausgesprochen spannendes, toll geschriebenes Buch. (...) Psychologisch gut strukturiert, klug und einfühlsam schreibt die Autorin und der Leser darf sich auf einen richtig guten Krimi freuen!"

literaturherbst-krumbach.de, Herbst 2012

"Buschs skurrile Ideen und die ungemein feine Zeichnung der Figuren machen den Psychokrimi zum Leseerlebnis der Extraklasse."

Petra - Buchspecial, Mai 2013

"Petra Busch hat (nicht nur) im Theatermilieu genau recherchiert und erzählt präzise und spannend eine Geschichte mit überraschenden Wendungen."

Badische Zeitung online, 12.04.2013

"Ein einfühlsam erzählter Psychokrimi."

TV für mich, 23.03.2013

"Der Leser ist empört, fasziniert - und freut sich über eine raffinierte Lösung des Falls."

Passauer Neue Presse Online, 30.03.2013

"Geschickt konstruiert, authentisch angelegt und fesselnd bis zum Schluss, so präsentiert sich Ehrlinspiels neuester Fall, der die erschreckenden Folgen menschlichen Fehlverhaltens thematisiert. Ein gelungener Kriminalroman, der ausreichend Tiefe besitzt, um einen kritischen Blick hinter gutbürgerliche Fassaden zu wagen."

media-mania.de, 05.04.2013

"Sie hat das Zeug zur großen deutschen Dame des Verbrechens: Petra Busch, die ihren Kommissar Ehrlinspiel nun schon seinen dritten Fall in der Region Freiburg lösen lässt. (...) Über 400 Seiten lang gelingt es Petra Busch scheinbar mühelos, die Fäden des mörderischen Verwirrspiels in der Hand zu behalten und nebenbei ihre Hauptfiguren mit glasklaren Konturen zu versehen. Unheimlich spannend - im wahrsten Sinen des Wortes!"

Badisches Tagblatt, 13.04.2013

"Sehr gelungen - sehr lesenswert."

Blog Mejulytrulybooklove, 28.03.2013

"Petra Busch schafft es, den Leser bis zum Schluss angenehm auf die Folter zu spannen."

Ruhr Nachrichten, 29.04.2013

"Ein guter Schreibstil und antürlich der sympathische Kommissar Ehrlinspiel, der wieder in Freiburg ermittelt, ergeben einen guten, lesenswerten Kriminalroman, in dem nicht die Ermittlungsarbeit sondern die gut gezeichneten Charaktere mit ihren menschlichen Unzulänglichkeiten im Vordergrund stehen."

Krimikiosk.blogspot.de, 12.04.2013

"Die Kurzlebigkeit von Ruhm wird ebenso entlarvt wie Heile-Welt-Familie-Spiel."

Die Presse am Sonntag, 19.06.2013

"Petra Busch hat auch mit ihrer dritten Folge aus der Kommissar Ehrlinspiel-Serie ihr schriftstellerisches Können wieder unter Beweis gestellt und wiederholt mit einem spannenden Fall überzeugt."

Blog Maxibienes Bücherregal, 11.05.2013

"Die Autorin Petra Busch hat hier eine ausgezeichnet konstruierte Geschichte erfunden, die sie in eine Kriminalgeschichte verpackt hat, wie sie spannender und gewiefter nicht sein könnte. Sie schafft es in außerordentlichem Maße, die Spannung, die sie von Anfang an auf den Tisch zaubert, an keiner Stelle des Buches zu minimieren, im Gegenteil, es wird immer noch spannender, noch fragwürdiger, noch verwirrender."

Booksection.de, 05.05.2013

"Genau das ist es ja, was wir Leserinnen uns wünschen: einen Krimi mit überraschenden Wendungen. Aber logisch müssen sie sein! Diese Autorin kann das!"

buechereule.de, 14.05.2013

"Petra Busch zählt zweifellos zu Deutschlands besten Krimiautoren - und ihre Romane sind einfach der Hammer. Bei der Lektüre von ZEIG MIR DEN TOD kommt man ganz außer Atem ob der Spannung, die hier für Gänsehaut am ganzen Körper sorgt - eben Unterhaltung, die einfach (alp)traumhaft schön ist."

Literaturmarkt.info, 21.05.2013

"Vorhang auf also für eine extrem spannende Lektüre, in der es angenehm menschelt."

buch-ticker.de, Juni 2013

"Psychokrimi, der nicht mehr aus dem Kopf geht."

SUPERillu, 20.06.2013

"Petra Busch braucht in ZEIG MIR DEN TOD keine Ekel- oder Horroreffekte, um Spannung zu erzeugen. Sie setzt auf psychologisch ausgefeilte Figuren und ein Leserpublikum, das versteckte Hinweise deuten kann."

Westfalenpost, 20.06.2013

"Die Mischung aus Beziehungsgeschichte, Milieustudie und Kriminalroman ist Petra Busch gelungen." (Andreas Kurth)

Krimi-couch.de, August 2013

"Ein grausiges Spiel, meisterlich in Worte gefasst."

Morgenpost am Sonntag, 25.08.2013

"Petra Busch hat einen rasanten Psychothriller geschrieben, in dem sie die Abgründe menschlichen Verhaltens genauestens durchleuchtet."

literatopia.de, 08.11.2013

"Ein beeindruckender und bestens recherchierter Krimi."

Chilli, 01.12.2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

„Zeig mir den Tod“ ist bereits der dritte Roman der deutschen Kriminalschriftstellerin

Petra Busch mit dem Freiburger Kommissar Ehrlinspiel und seinem Ermittlerteam. Bereits für ihr erstes Buch bekam die Autorin den Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt des Jahres 2010. Frau Busch studierte u. A. Literaturgeschichte und Informatik und arbeitete an der Universität Freiburg. Sie ist Mitglied einer Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur und lebt heute im Nordschwarzwald.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut den einzelnen Personen und den wechselnden  Perspektiven angepasst. Die Charaktere sind exakt heraus gearbeitet und wirken sehr lebendig, da der Leser neben ihrem Aussehen auch einiges über ihr Wesen und über ihr Umfeld erfährt. Die Krimihandlung wird durch die vielen psychologischen Aspekte etwas in den Hintergrund gedrängt, was jedoch die Geschichte wohltuend belebt. Der Vater mit seinem krankhaften Ehrgeiz und seinen vielen charakterlichen Schwächen, die Mutter, die unbedingt den Schein wahren will und ihre Kinder wie eine Glucke behütet, der große stille Junge ohne Freunde und das kleine Mädchen, das Tiere über alles liebt und so gerne wie ihre vielen Freundinnen wäre – sie alle lernen wir intensiv kennen, die Ermittler und andere Personen bleiben eher etwas im Hintergrund.

Im Zentrum des Geschehens steht zweifellos Günther Assmann, dessen Leben und Vorleben man nach und nach kennen lernt. Dadurch ergeben sich für die Ermittler und auch für den Leser eine Fülle von Spuren, die eventuell von Bedeutung sein könnten. Die Spannung, die bereits zu Beginn vorhanden ist, steigert sich durch zwischen den Kapiteln kursiv eingefügte Gedanken einer unbekannten Person, deren Identität man erst ganz zum Schluss erkennen kann. Die Sorgen um die Kinder und die Frage, was mit der seinerzeit verschwundenen ersten Tochter geschehen ist, sind weitere Punkte, die die Spannung hoch halten und den Leser bis zum Schluss mit raten und mit fiebern lassen. Gut recherchierte und aufschlussreiche Erklärungen über Diabetes bei Kindern und eine genaue Ortskenntnis runden den guten Gesamteindruck ab.

Fazit: Ein „leiser“ Krimi der durch die psychologisch ausgefeilten Charaktere  seine Spannung erhält und mit einem überraschenden Schluss aufwarten kann.                  

Herbstrose, 26.05.2017

"Zeig mir den Tod" ist der dritte Fall des Kommissar Ehrlinspiel und mein erstes gelesenes Buch von Petra

Busch. Dabei ist das Geschwisterpaar Marius und Rebecca plötzlich verschwunden und alles deutet auf eine Entführung hin. Marius ist ein 18-jähriger Einzelgänger und steht kurz vor dem Abitur. Rebecca, seine zuckerkranke kleine Schwester, liebt er aber über alles und ist fürsorglich für sie da. Nach und nach taucht der Leser in die Familienwelt der Assmanns ein und Stück für Stück ergeben sich Abgründe, Widersprüche und Ungereimtheiten. Bereits 20 Jahre davor haben die Assmanns schon ein Kind verloren, das ebenfalls bis heute nicht gefunden wurde. Petra Busch schreibt durchaus spannend, aber trotzdem konnte mich Buch nicht voll überzeugen. Teilweise empfand ich einige Charaktere als sehr unsympathisch und unrealistisch, andererseits waren teilwiese so viele Irrungen und Wirrungen für den Leser eingebaut, so dass es mir ein wenig Zuviel wurde. Dies führte dann bei mir zum Spannungsabriss und der Frage: "Na was denn jetzt?" Etwas weniger hätte mir hier besser gefallen. Trotzdem in Summe ein solider Krimi, aber nicht unbedingt ein Ermittler von dem ich eine ganze Reihe lesen muss.

Isar-12, 28.02.2017

Wer zeugt die Lüge; was Du errätst, packst Du in Zeilen, wirst damit auf die Bühne eilen.

Falls du spielst wie alle Tage, so sterben sie-ganz ohne Gnade. (Auszug aus dem Buch)
Günther Assmann Schauspieler und Vater von zwei Kindern hat die Rolle seines Lebens ergattert. Er spielt Faust um will diesmal damit groß herauskommen, den schließlich möchte er danach zum Burgtheater in Wien, was schon immer sein Traum war. Marius und Rebecca die beiden Kinder sind weniger glücklich, den der Vater hat kaum Zeit für sie. Da passiert es vor der Premiere, das die beiden Kinder der Assmanns spurlos verschwinden. Erst geht man davon, aus das die Kinder evtl. verunglückt sind, doch dann taucht eine Nachricht auf. Die Kinder wurden entführt und Günther Assmann bekommt ein Rätsel gestellt, das soll er lösen und auf der Bühne präsentieren. Hauptkommissar Ehrlinspiel und sein Team ermitteln und stellen bei ihren Recherchen fest, das in der Vergangenheit schon einmal ein Kind der Assmanns verschwunden ist. Die Zeit läuft gegen Rebecca, die dringend lebensnotwendige Medikamente braucht. Deshalb setzen die Ermittler alles daran, um diesen Fall schnellstens zu lösen, doch sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens.

Meine Meinung:
Wieder einmal ein Krimi, der mich total in den Bann gezogen hat. Der sehr gute und fesselnde Schreibstil der Autorin hat mich wie schon bei Nele Neuhaus wirklich beeindruckt. Ich bin immer wieder beeindruckt was für gute Autoren wir doch in unserem Land haben. Die Recherchen über das Theater, Diabetes, überhaupt zum ganzen Fall haben mich wirklich beeindruckt. Man merkt, mit welcher Liebe zum Detail die Autorin ans Werk geht. Auch wenn es vielleicht nicht der blutigste, spannendste Krimi war, so hat er mich trotzdem so gefesselt, das ich bis zum Ende mit den Protagonisten mitgefiebert habe. Durch die recht kurzen Kapitel, den verschiedenen Handlungssträngen und den detaillierten Ausführungen, hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen dabei zu sein. Auch die Ermittler Moritz Ehrlinspiel und Paul Freitag waren mir sehr sympathisch. Eine Autorin vor er ich meinen Hut ziehe, die ich mir definitiv merken werde und von der ich nicht das letzte Buch gelesen habe. Deshalb von mir 5 von 5 Sterne für dieses Werk.

claudi-1963, 26.02.2017

Spannender Krimi

 

Günther Assmann ist Schauspieler am Theater und hat soeben die Rolle des Fausts ergattert. Als er am Mittag seine Kinder Marius und Rebecca „Becci“ abholen soll erfährt er, dass sie heute gar nicht in der Schule waren, obwohl er sie morgens noch zur Bahn gebracht hat. Die Assmanns machen sich Sorgen, da Becci zuckerkrank ist und ihre Medikamente braucht. Ist es vielleicht Neid auf Assmanns Rolle? Und jemand will ihm schaden und entführt seine Kinder? Das tragische an dieser Sache ist, dass Lene und Günther Assmann vor 20 Jahren schon ihre älteste Tochter Annika verloren haben. Sie verschwand spurlos. Moritz Ehrlinspiel und Paul Freitag von der Kripo Freiburg beginnen zu ermitteln. Dann bekommt Assmann plötzlich eine SMS mit einem Rätsel, das er lösen muss, um seine Kinder zu retten.

 

Dieser Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Gefallen hat mir dabei, dass sich auch der Schreibstil geändert hat. Zum Beispiel erzählt Becci in kurzen, einfachen Sätzen und spricht, wie ein zehnjähriges Mädchen eben spricht.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und erhalten ein Gesicht. Sie wirken sehr lebendig, da der Leser neben ihrem Aussehen und ihren Worten auch einiges über ihre Gestik und kleinere Bewegungen, zum Beispiel Kaffee einschenken, erfährt. Auch die Umgebung und die Schauplätze werden detailliert beschrieben. S. 20: „…verschneiten Hecken und schmiedeeisernen Gittern, hinter denen sich Türmchen und Erker […] abzeichneten.“ Der Hauptcharakter, Günther Assmann, war mir durch seine kalte, erfolgsorientierte und gegenüber seinen Kindern verschlossene Art eher unsympathisch. Dafür war die Figur des Ermittlers Moritz Ehrlinspiel um einiges sympathischer. Doch in diesem Krimi standen definitiv die betroffenen Charaktere im Vordergrund, nicht die Ermittler.

Spannung gab es in diesem Krimi von Anfang bis Ende. Zunächst macht man sich Sorgen um die beiden Kinder, dann will man etwas über die Vergangenheit und über Annika wissen. Und natürlich ist da die große Frage, wer hinter allem steckt. Dies blieb für mich bis zum Schluss unklar. Was ich bei Krimis liebe. Neben dem Krimi wird auch das Thema von Diabetes bei Kindern angesprochen. Wie in der Danksagung zu lesen, hat Petra Busch diesbezüglich gut recherchiert und konnte so Beccis Situation sehr verständlich darstellen. Und der Leser kann sich ein Bild machen, was es heißt als Kind Diabetes zu haben.

Alles im allem hat mir dieser Krimi gut gefallen und er erhält von mir vier von fünf Sternen. 

Kerstin, 11.01.2017

Die Story an sich finde ich sehr gut - aber irgendwie bin ich mit dem Buch nicht warm geworden - kann allerdings

nicht sagen woran genau es liegt - von mir diesmal eine 3 (Vergebe immer Noten von 1-6 für meine gelesenen Bücher. 1-2 sind "unbedingt wieder kaufen" - 3 ist okay ...alles nach 4 bedeutet "Finger weg")

Eventuell für den Verlag interessant: Auf Seite 312, 4te Zeile "Torben liegt in der Uniklinik" - Nicht Torben - MARIUS :-)

Sonja Mauer, 07.06.2016
↑ nach oben