Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Burnout-Kids

9783629130655
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Hardcover, Pattloch
02.03.2015, 272 S.

ISBN: 978-3-629-13065-5
Diese Ausgabe ist lieferbar
19,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert

Sie sind ausgelaugt, einfach fertig! Sie müssen perfekt sein für den Auftritt in der Klasse, als wäre es eine Casting-Show. Die Noten müssen stimmen, sonst ist das Leben vorbei, und sie sind nichts mehr wert. Und in der Freizeit wartet schon der nächste Trainer. In der Summe ist dieser Druck auf unsere Kinder unerträglich, denn die Gesellschaft hat sich dem Prinzip Leistung völlig unterworfen. Die Diagnose Burnout ist bei Erwachsenen alltäglich, doch nun bemächtigt sich die Erschöpfungsdepression der Kindheit. Professor Dr. Schulte-Markwort fordert ein Umdenken, damit unsere Kinder andere Werte finden, an denen sie sich orientieren können.

Am 13.2. war Prof. Michael Schulte-Markwort bei DAS! zu Gast:
>> Zur Sendung in der NDR-Mediathek

Der Autor

Michael Schulte-Markwort

Portrait von Michael Schulte-Markwort

Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort, geboren 1956 in Osnabrück, beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen...

zum Autor Bücher von Michael Schulte-Markwort

Pressestimmen

"Der Hamburger Psychologe will eine Debatte anregen, die das System in Frage stellt, das so viel Zukunftsängste produziert, das Gefühl, nicht zu genügen. Er will, dass wir darüber reden, welche Pädagogik wir eigentlich wollen, was für Lehrer. Er will, dass wir uns bewusst machen, dass pädagogische Prinzipien, wonach schlechte Noten anspornen sollen, besser zu werden, nicht nur mittelalterlich, sondern auch demotivierend sind. Er will, dass wir uns fragen, wie sinnvoll bestimmte Hausaufgaben noch sind und welches Niveau sie wirklich haben müssen. Er weiß, dass in den gut situierten Hamburger Familien, mit denen er zu tun hat, ohne die Mama-Logistik in Sachen Hausaufgabenhilfe gar nichts geht. Er weiß auch, dass die anderen, die nicht so viel Unterstützung von zu Hause haben, oft nicht so gut in der Schule sind oder eben nicht aufs Gymnasium kommen. Er weiß, dass das alles nicht gesund ist und dass wir endlich darüber reden müssen, was für Werte wir eigentlich wollen. Michael Schulte-Markwort sieht die dringende Notwendigkeit der Umkehr. Andernfalls würden immer mehr Kinder und Jugendliche im Abseits landen, auch wenn sie die entsprechenden intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten haben. Kompetenzen, die sich nur deshalb nicht richtig entfalten können, weil sie dem vorgegebenen Tempo nicht entsprechen oder durch ein bestimmtes Werteraster fallen. (...) Schulte-Markwort fordert auf, bewusster danach zu fragen, wie Glück entsteht. Wie Kinder erfahren, dass sie auch eine glückliche Zukunft erleben können, die nicht ausschließlich an Erfolg geknüpft ist. Und er sagt, dass Eltern den Mut haben müssen, das Glück individuell bestimmen zu lassen. "Darf mein Sohn Gärtner werden, wenn er es will? Oder sollte es nicht doch lieber der Botaniker sein?" Es ist immer eine Gratwanderung. Natürlich müssten Eltern fördern und fordern, "aber sie sollten das nicht mit negativem Disstress vergiften. Es muss auch Spaß machen.""

Die Welt, 06.03.2015

"Verzweiflung, Sorge um die Zukunft, Versagensängste: Diese Gefühle verbindet jene jungen Patienten, die der Psychiater Michael Schulte-Markwort am Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf behandelt. Ihre Schicksale beschreibt er in seinem Buch "Burnout Kids. Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert".<br /> <br /> Schulte-Markwort sieht die Schule als den Ort in unserer Gesellschaft, in dem sich das Prinzip Leistung auf ungute Weise verdichtet - am Ende für Kinder und Lehrer. Der Psychiater wünscht sich eine konstruktive und nicht vorwurfsvolle Debatte darüber, welche Kinder wir eigentlich haben wollen. Und welche Werte wir ihnen vermitteln."<br />

Deutschlandradio Kultur, 02.03.2015

"Für Schulte-Markwort kann nur eine gesamtgesellschaftliche Wertedebatte das Problem entschärfen. "Wir müssen uns fragen: Muss es wirklich immer mehr sein? Muss die Latte wirklich immer höher liegen?" Zu der Debatte gehöre auch, dass Schule sich ändere. Seine Empfehlung: kleiner Klassen, mehr pädagogisches Rüstzeug für Gymnasiallehrer und mehr gegenseitige Hilfe unter den Lehrerkollegen."

FOCUS (online), 12.03.2015

"Nach der Lektüre dieses Buches gibt es kein Zurück mehr für die Leserinnen in bekannte Ausflüchte wie: "Na, so schlimm wird es schon nicht sein.." Dieses Buch ist eine Herausforderung an jeden ganz persönlich. Wovon da geschrieben wird, geschieht ja nicht irgendwo, sondern jeden Tag, direkt neben uns. Wir sind Teil davon."

mdr.de (MDR Figaro), 11.03.2015

"Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch in die Finger bekommen habe! Wer meine Rezensionen kennt, der weiß, dass ich immer überlege, wem ich dieses Buch in die Hand drücke, wenn ich selbst es fertig gelesen habe. Diesmal wird mein Rezensionsexemplar in der Familie bleiben. Ich werde es zunächst mal meinem Mann geben und vielleicht meiner engen Freundin, die ebenfalls junge Mutter ist. Auf alle Fälle wird dieses Buch in meinem Bücherregal einen festen Platz finden."

HausHofKind (Familienblog), 23.04.2015

"Neben der Darstellung eindrucksvoller Fälle werden Ursachen und vor allem präventive Behandlungsstrategien besprochen. Vor allem ist das Buch ein Appell an die Verantwortung der Erwachsenengesellschaft."

Schulmanagement, Juni 2015

"Das Thema ist von Schulte-Markwort mit prägnanten Beispielen untermauert fachlich hervorragend aufbereitet und geschrieben, überfordert aber den in medizinischen Fachbegriffen nicht so versierten Leser keineswegs. [...] Besonders empfehlenswert macht das Buch das letzte Kapitel, in dem Schulte-markwort Hinweise gibt, wie man als Familie Burnout bei seinen Kindern verhindern kann. [...] Betroffene Eltern sollten das Buch lesen, bevor sie sich selbst auf den Diagnosemarathon begeben. Es ist ein Buch zum Mitfühlen, welches von Anfang an fesselt. Es offenbart eine ständige Reflexion des eigenen Lebens, gibt einen tiefen Blick in unsere Gesellschaft, seien es gestresse Lehrer, die Handy- und Internetgesellschaft oder Scharlatane in der Therapie, aber auch in die Orientierungslosigkeit der Eltern in Bezug auf ihre heranwachsenden Kinder, die dadurch nach und nach ein negatives Selbstbild entwicklen. Bei Kindern entsteht der Eindruck, sie müssen einfach gegenüber jedem und allem funktionieren. Die gestresste und überforderte Gesellschaft schafft gestresste und überforderte Kinder. Das gilt es zu verhindern, einerseits aus dem unmittelbaren Umfeld, aber auch gesamtgesellschaftlich.<br /> Fazit: Ein Buch, was aber nicht nur Eltern mit potentiellen "Burnout-Kids" Hilfestellung gibt, sondern vor allem auch Lehrkräften und Therapeuten zu empfehlen ist." - Andreas Pickel

how2find.de, 15.05.2015

"Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch in die Finger bekommen habe! [...] Auf alle Fälle wird dieses Buch in meinem Bücherregal einen festen Platz finden. [...] Denn Burnout-Kids enthält immer wieder wichtige Hinweise darauf, wie man als Eltern Probleme der Kinder frühzeitig erkennen könnte."

haushofkind.de, 23.04.2015

"Ungewöhnlich sorgfältig geht er dem befund Burnout bei Kindern und Jugendlichen nach, illustriert ihn mit auserwählten Fallbeispielen, ergründet seine vielfachen Ursachen und erklärt die gängige Behandlung mit Pychotherapie und allenfalls Antidepressiva." - Kathrin Meier-Rust

Bücher am Sonntag (NZZ), 26.04.2015

"Wer das Buch bis zum Ende nicht nur kritisch, sondern auch selbstkritisch liest, bekommt mehr als eine Ahnung davon, was auch das eigene Familienleben bestimmen sollte, damit ni cht schon Kinder zwischen zehn und sechzehn Jahren Symptome von Burnout entwickeln, "wunderbare Kinder, die wir gerade in die Mühle werfen, aus der wir uns selbst eigentlich befreien wollten": umsorgen, statt immer nur fördern, miteinander spielen, Zeit für Spaß oder auch Nichtstun lassen, Termine absagen und "Wichtiges" verpassen, Anregungen schaffen, die nicht gleich zu abfragbaren Leistungen führen müssen - das wäre schon viel." - Hanna Schott

P&S (magazin für Psychologie und Seelsorge), 02.02.2015

"Schulte-Markwort schreibt in klarer, einfacher Sprache. Kein Fachwort, das er nicht verständlich erklärt. Auch die Gliederung folgt einem klaren Schema. Sie orientiert sich an dem Vorgehen in seiner psychiatrischen Praxis: Befund, Diagnose, Ursache und Behandlung."

Bild der Wissenschaft, August 2015

"DR. MICHAEL SCHULTE-MARKWORT hat mit `Burnout-Kids' ein Buch geschrieben, dass logisch aufgebaut, auch kompletten Neueinsteigern die Thematik umfangreich erläutert und nebenbei noch sehr interessant und gut geschrieben ist. Kurz gesagt: Das Lesen des Buches bereitet jede Menge Freude und sei jedem ans Herz gelegt, den das Thema interessiert."

the-spine.de, 24.08.2015

"Schulte-Markwort spricht in seinem Buch von drei Hauptursachen eines Burn-outs: Eine könne sein, dass die Kinder heute mit dem ständigen Empfinden aufwachsen, besser sei zu müssen als die Eltern. Wer früh lerne, dass diese Gesellschaft keinen Stillstand, sondern nur Wachstum dulde, der habe von Anfang an Angst, sich in Ruhe auszuprobieren und Fehler zu machen, schreibt der Arzt."

Spiegel (online), 24.09.2015

"Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort ist ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -Psychotherapie und -Psychosomatik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und des Altonaer Kinderkrankenhauses. Sein Buch 'Burnout-Kids' ist das erste, das sich mit dem Phänomen Burnout bei Kindern befasst."

Kielux, 01.10.2015

"allgemein verständlich geschriebenes Buch" (Tom Handtmann, Leiter der Pforzheimer Familienberatungsstelle)

Pforzheimer Zeitung, 02.10.2015

"Die Diagnose Burnout ist bei Erwachsenen alltäglich, doch nun bemächtigt sich die Erschöpfungsdepression der Kindheit. Professor Dr. Schulte-Markwort fordert ein Umdenken, damit unsere Kinder andere Werte finden, an denen sie sich orientieren können."

Thema Jugend, 04/2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

↑ nach oben