Auf dem roten Teppich: Scott Browne
Sein Motto nach Oscar Wilde: "Das Leben ist zu wichtig, um ernst genommen zu werden!"
Scott Browne ist ein Autor, der beides beherrscht: den tiefen Sinn und den lockeren Ton. Und so hat der Autor von "Schicksal" einen Roman geschrieben, der beides tut - nämlich gut unterhalten und immer wieder zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregen. Und das alles getreu seinem Motto, das er uns im folgenden Interview verrät!
Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Scott Browne: Idealistisch. Sentimental. Unkompliziert.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Scott Browne: Ich würde nicht sagen, dass ich davon schlechte Laune bekomme, aber ich mag auf jeden Fall vernichtende Kritik und schlechtes Benehmen nicht gerne. Auf der anderen Seite ziehe ich viele positive Gefühle aus dem Hören von Musik, wenn ich meinen Katzen beim Spielen zusehe und wenn ich mit Freunden lache.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Scott Browne: Frühstück in Paris – ein petit déjeuner mit heißer Schokolade in einem Café, wo man draußen sitzen kann. Mittagessen in Bali. Oder Jamaica. Oder Kauai. Überall, wo es einen Strand, aquamarinblaues Wasser und ein kaltes Corona gibt.
Kaffee oder Tee?
Scott Browne: Tee. Obwohl ich den Geruch und den Geschmack von Kaffee liebe – der Kaffee mag mich nicht.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Scott Browne: Das ist ein Tag, an dem ich meine „Wortvorgabe“ erreiche und immer noch Zeit habe zum Lesen, für eine Radtour, einen Film und für Zeit mit meinen Freunden.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Scott Browne: "Breathers" basierte auf einer Kurzgeschichte, die ich geschrieben habe. "Schicksal" hat sich aus verschiedenen beiläufigen Tagebucheinträgen eines Jahres entwickelt. Ich habe aber auch schon Ideen durch Songs bekommen, durch Zeitschriftenartikel, Fernsehwerbung, impressionistische Malerei und durch Zufallsgespräche. Die Ideen kommen selten ausgereift bei mir an, sie sind mehr so eine Art Samenkorn einer Geschichte. Der Rest entwickelt sich, wenn ich mich hinsetze und anfange zu schreiben.
Neben der Arbeit als Schriftsteller – was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Scott Browne: Ich habe das Glück, dass ich seit zwei Jahren nur vom Schreiben leben kann. Davor habe ich in der Vermögensverwaltung gearbeitet, obwohl ich das nicht gerade als meine ideale Alternative zum Schreiben bezeichnen würde. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde mir die Arbeit mit Tieren Spaß machen!
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