Bücher über Tibet
Geschichten vom Dach der Welt
Tibet ist ein magischer Ort mit einer Jahrtausende alten Kultur. Seit jeher übt er einen Sog auf Menschen aller Herren Länder aus. Die folgenden Bücher zeugen von außergewöhnlichen Geschichten und Begegnungen, von spirituellen und kulturellen Schätzen. Die gewaltsame Niederschlagung der Mönchsproteste im Jahr der Olympischen Spiele sorgt für eine nie da gewesene Solidariät mit den Tibetern. Die Weltöffentlichkeit blickt 2008 eindringlicher denn je auf den chinesisch-tibetischen Konflikt. Wird doch das kulturelle Erbe der Tibeter von den Machthabern systematisch ausgelöscht. Die Autoren der folgenden Sachbücher und Romane haben eines gemein: Sie lieben Tibet – und möchten dieses Erbe bewahren.
Sabriye Tenberken: Sieht Tibet mit anderen Augen
Eine Kölnerin kümmert sich in Tibet um blinde Kinder: Sabriye Tenberken gründete 1998 ein Blindenzentrum in Lhasa. Mit ihrer Organisation »Braille ohne Grenzen« steht sie für Blindenarbeit weltweit. Sabriye Tenberken ist eine Kämpferin: 1982, im Alter von zwölf Jahren, verlor sie ihr Augenlicht. Nach dem Studium der Tibetologie, Soziologie und Philosophie begann sich die damals 27-Jährige für die von der tibetischen Gesellschaft ausgestoßenen Kinder zu engagieren. Kelsang Meto, »Glücksblume«, wird sie dafür genannt.
In den zwei Sachbüchern schreibt die Autorin über ihr Tibet-Abenteuer. Dabei klingt viel Humor und Zuneigung zu den Tibetern und ihrer so ganz anderen Kultur mit:
Mein Weg führt nach Tibet
Mein siebtes Jahr
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Alexandra David-Néel: Tibetfahrt auf geheimen Wegen
1921 bricht die französische Forscherin Alexandra David-Néel (*1868 – 1969) zu einer langen Asienreise auf. Ihr Ziel: die verbotene Stadt Lhasa. Auf einem Maulesel und als tibetische Nonne verkleidet, überquert sie den Himalaya und durchkreuzt die weiten Grassteppen Tibets. Gefahr, Hunger und Einsamkeit sind ihre ständigen Begleiter. Schließlich wird sie als Europäerin enttarnt ...
Alexandra David-Néel lebte über ein Jahr in Tibet – in einer Hütte auf über viertausend Metern Höhe. Sie studierte bei einem buddhistischen Lama und wurde als einzige Europäerin in den Stand eines Lama erhoben. Die Tibet-Biographie einer Weltenbummlerin:
Mönche und Strauchritter
Soname Yangchen: Von chinesischen Machthabern versklavt
Sie kommt 1973 in einem windigen Kuhstall im Süden Tibets zur Welt. Soname Yangchens Vater ist Mönch, ihre Mutter stammt aus einer alten tibetischen Familie. Für die chinesischen Machthaber Grund genug, Soname und ihre Familie zu verfolgen. Mit sechs wird das Mädchen nach Lhasa geschickt, wo sie Sklavendienste leisten muss. Zehn Jahre lang wird sie dort wie eine Gefangene gehalten, bis sie die Gelegenheit zur dramatischen Flucht über den Himalaya ergreift ...
Heute lebt Soname als Sängerin in London und engagiert sich für den Freiheitskampf der Tibeter. Ein wunderbares Memoir und schockierendes Dokument der chinesischen Schreckensherrschaft. mehr Infos unter:
www.wolkenkind-buch.de
Kate Karko: Meine große Liebe in Tibet
Auf einer Indienreise begegnet die englische Studentin Kate Karko dem Flüchtling Tsedup. Der Nomade aus Ost-Tibet tanzt in sich versunken auf einem Fest. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Gegen alle Widerstände heiraten die beiden kurz darauf und beschließen, zunächst in London zu leben. Doch Tsedup hat Heimweh. Es soll Jahre dauern, bis er sein geliebtes Tibet wieder sieht. Zusammen mit seiner Namma, seiner Braut, beginnt er ein außergewöhnliches Leben in Tibet.
Ein zauberhaft erzähltes Memoir: Kate Karko berichtet über ihr Stammesleben in einer tibetischen Großfamilie:
Namma
Bücher über Tibet
Lama Ole Nydahl
Wie die Dinge sind
EUR (D)
8,99
Lama Ole Nydahl
Das große Siegel
EUR (D)
8,99
Soname Yangchen, Vicki Mackenzie
Wolkenkind
EUR (D)
8,99
