Berauschende Musik
und ein leidenschaftlich-grausamer Tod unter der Guillotine
Musikwissenschaftler aus aller Welt beißen sich seit Jahrzehnten die Zähne an einem Mysterium aus: Hat Beethoven, das Genie, etwa den Bann gebrochen und nach seiner 9. Symphonie die 10. geschaffen?
Wer mordet, um dieses Geheimnis zu lüften oder besser, um es unter Verschluss zu halten?
Dem spanischen Musikwissenschaftler Joseph Gelinek gelingt in seinem Thrillerdebüt das einzigartige Zusammenspiel von berauschendem Klangerlebnis und beklemmender Spannung.
Erste Szene
An der Süd-Ostküste Spaniens, Sommer 1980
Eine Sie, ein Er in einem offenen Sportwagen der oberen Klasse. Viel zu schnell und viel zu betrunken steuert er die engen Serpentinen entlang. Die Sonne blendet trotz der Markenbrille, die ihn zumindest vor den UV-Strahlen schützen wird. Ein Traktor wartet hinter der nächsten Kurve. Das Ausweichmanöver misslingt, der flotte Flitzer rast die Böschung hinunter. Er kommt mit einem gequetschten Bein davon. Sie büßt ihre Schönheit ein, ihr Gesicht …
Cut
Zweite Szene und der Rest
Wien, Frühjahr 2007
Ein blinder Fremdenführer delegiert eine Gruppe von Touristen durch die Spanische Hofreitschule. Bei den Nebengebäuden spaltet sich ein Mann von der Gruppe ab und tritt durch die grüne Tür, die in die Behausung des Chefveterinärs der Schule führt. Was hat er da zu suchen?
Madrid, zur selben Zeit
Der Musikwissenschaftler Daniel hat neben seiner schwangeren Freundin noch ein ganz anderes „Problem“: Ronald Thomas, einer der begnadetsten Komponisten des Jahrhunderts behauptet nämlich, anhand einiger Entwürfe Beethovens, den ersten Satz der 10. Symphonie rekonstruiert und rekomponiert zu haben. Der Beweis soll in Form eines Privatkonzerts bei dem Multimillionär Marañón angetreten werden.
Daniel wohnt dieser einmaligen Gelegenheit bei und ist elektrisiert ob der Kraft dieser kurzen Einlage. Er ist der Letzte, der den Kompositeur lebend sieht.
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Richterin Susana Rodríguez steht vor einem Rätsel, und Inspektor Mateos vom Morddezernat ist wohl der Letzte, der sich für diesen Fall eignet. Bei Ermittlungen folgt er seinen eigenen Regeln und manchmal macht er die Herrschaften von der Justiz wahnsinnig mit seinen merkwürdigen Gesuchen und unangemessenen Widerreden.
Auf die Kopfhaut des toten Komponisten ist eine Notensequenz tätowiert worden. Was lässt sich damit anfangen? Ein Musikwissenschaftler muss her. Daniel wird in die Ermittlungen einbezogen.
Er erkennt einen Code in der Tätowierung. Einen Code, der nach und nach ein ganzes Netz an Geheimbotschaften und Hinweisen enthält. Und der erst zur Existenz und schließlich zum Versteck der 10. Symphonie führt.
Doch wer steckt hinter dem Mord, was ist das Motiv?
Daniel kommt der Wahrheit gefährlich nahe, zu nahe. Auch er muss schließlich um seinen preziösen Kopf bangen.
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