Entführung in den Serail
Dichtung und Wahrheit zwischen Orient und OkzidentSeine historischen Romane spielen in europäischen Metropolen, die er liebt: »Die Principessa« in Rom, »Die Philosophin« in Paris, »Die Rebellin« in London. Nun entführt Peter Prange seine Leser in die einstige Sultansstadt Konstantinopel.
»Der letzte Harem« spielt in der sinnlichen Welt des Serails, im Yildiz-Palast über den Hügeln der Stadt. Hier regierte 1908 Abdülhamid II., der letzte Herrscher der Osmanen, genannt der Schatten Gottes auf Erden. In dieser historisch realen Prachtkulisse setzt die Romanhandlung ein: die Freundinnen Fatima und Elisa werden in des Sultans Palast verschleppt.
Seine Recherchen führten Peter Prange ins heutige Istanbul, eine Kulturhauptstadt, die ihm am Herzen liegt. »Den Clash of Cultures habe ich jeden Tag daheim«, sagt der Schriftsteller schmunzelnd. »Ich bin seit 20 Jahren glücklich 'gegen' eine Türkin verheiratet« Eine Boomtown sei es, dieses Istanbul, ein Ort der Kontraste, an dem das Wachstum greifbar sei, an dem ungebremster Entwicklungsdrang in der Luft liege.
Auch im Roman herrscht Aufbruchstimmung, denn 1908 wird das Reich von der Revolution überzogen. Der Sultan wird gestürzt, der Harem aufgelöst. Damals, zur Geburtsstunde der modernen Türkei, bleiben im Yildiz-Palst über 500 Frauen zurück. So wie Fatima und Elisa. Fortan müssen die beiden lernen, jenseits der Palastmauern zu überleben. Auf sich allein gestellt, in einer fremden und bedrohlichen Welt, bleibt ihnen nur ihre Freundschaft. Und die Liebe …
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geboren 1955, promovierte mit einer Arbeit zur Philosophie und Sittengeschichte der Aufklärung. Seinen Durchbruch als Romanautor hatte er mit »Das Bernstein-Amulett«. Peter Prange lebt als freier Schriftsteller in Tübingen.
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Lesetipp
Peter Prange
Die Principessa
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10,99
Peter Prange
Die Philosophin
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Peter Prange
Die Rebellin
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9,95
