Reinhard Marx erhält CORINE Wirtschaftsbuchpreis 2009 für „Das Kapital“
"Selten hat das Buch eines Kirchenmannes in Deutschland so eine Aufmerksamkeit erregt", schrieb die Süddeutsche Zeitung: Reinhard Marx, im November 2007 von Trier auf den Bischofsstuhl von München und Freising berufen, legte sein "Kapital" als „ein Plädoyer für den Menschen“ vor. Ein „Aufsehen erregendes Buch“ konstatierte daraufhin nicht nur der Rheinische Merkur, auch auf dem Buchmarkt wurde die „Neuausgabe“ des „Kapitals“ ein großer Erfolg und belegte kurz nach Erscheinen Platz 1 der Wirtschafts-Bestsellerliste der Zeitschrift Manager Magazin.Nun erhält das Buch den CORINE-Wirtschaftsbuchpreis 2009. Es geht um mehr als nur ein Spiel mit gleichlautenden Autorennamen. Reinhard Marx ist ehemaliger Professor für Christliche Sozialethik und war viele Jahre Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, eines kirchlichen Gremiums, das sich für Entwicklung und gerechtere gesellschaftliche Verhältnisse einsetzt. Mit der Veröffentlichung seines Buches meldet sich Marx in einer akuten Umbruchssituation zu Wort und entwirft ein gesellschaftliches Gegenmodell zu einem globalisierten Raubtierkapitalismus. Das Fundament von Reinhards Marx Denken ist die Katholische Soziallehre, doch sie wird zeitgemäß interpretiert: Die Globalisierung der Märkte muss durch eine Globalisierung von Solidarität und Gerechtigkeit ergänzt werden, so die These von Reinhard Marx.
Bernhard Meuser, Herausgeber des Pattloch Verlags: „Wir sind stolz und glücklich, Reinhard Marx zu unseren Autoren zählen zu dürfen. Seine Überlegungen und Anregungen in „Das Kapital“ werden heute in der Breite der Gesellschaft diskutiert. Der CORINE Wirtschaftsbuchpreis wird zu dieser Debatte weiter beitragen.“
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Lesetipp
Reinhard Marx
Das Kapital
EUR (D)
19,95