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Als das Reykjavíker Abendblatt beschließt, eine Zweigstelle in Akureyri zu eröffnen, der mit 16.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt im Norden Islands, soll der schnoddrige Einar mit dem spießigen Büroleiter Ásbjörn und der resoluten, lesbischen Fotografin Jóa den Laden schmeißen. Einar ist leidenschaftlicher Städter – und so hadert er mit seinem vermeintlich langweiligen Dasein in der Provinz. Er ist geschieden und hat eine 15-jährige Tochter, die den Mittelpunkt seines Lebens bildet, obwohl er sie nur selten sieht. Einar fügt sich in sein Schicksal und versucht, sich in der ländlichen Umgebung Akureyris zurechtzufinden. Außerdem nutzt er die „Strafversetzung“, um sein Leben in neue Bahnen zu lenken: Er schwört dem Alkohol ab.
Doch bald überschlagen sich die Ereignisse. Eine Frau kommt bei einem Betriebsausflug ums Leben: Die Gattin des ortsansässigen Süßwarenfabrikanten stürzt bei einer Wildwasserfahrt auf einem Gletscherfluss aus einem Schlauchboot. Von deren Mutter, einer schrulligen alten Dame, bekommt Einar den Hinweis, dass es sich nicht um einen Unfall handele: Ihre Tochter sei mit Medikamenten narkotisiert und ermordet worden. Dafür gibt es aber keine gerichtsmedizinischen Anhaltspunkte.
»Raymond Chandler, Dashiell Hammett oder Ross Macdonald: Die Einar-Saga wirkt wie die aktuelle isländische Variante der amerikanischen Hard-Boiled-Klassiker.« (dpa)
Kurz darauf wird die Leiche eines Gymnasiasten auf einer Müllhalde gefunden. Diesmal war es sicher kein Unfall: Skarphédinn Valgardsson ist, verkleidet mit einem merkwürdigen Hexenkostüm, verbrannt worden. Einar hatte den Schüler kurz zuvor noch interviewt, denn er spielte die Hauptrolle in einem Schultheaterstück, das kurz vor der Premiere stand. Skarphédinn war eine schillernde Persönlichkeit – ein hoch intelligenter, beliebter, gut aussehender junger Mann mit charismatischer Ausstrahlung. Einar erforscht Skarphédinns Vergangenheit und stößt auf Ungereimtheiten.
Gleichzeitig recherchiert der rasende Lokalreporter ein anderes Thema: Im Nachbarort Reydargerdi, der mitten im wirtschaftlichen Aufschwung steckt, erhitzen soziale und politische Auseinandersetzungen die Gemüter. Eine gewalttätige Jugendgang bedroht zugezogene Ausländer, Schlägereien sind an der Tagesordnung. Der Wortführer der Gang ist der Sohn des Stadtrats, der mit allen Mitteln versucht, die Probleme unter den Teppich zu kehren ...
Arni Thórarinsson, Jahrgang 1950, lebt in Reykjavík und arbeitet als Journalist für Zeitung, Radio und Fernsehen. Er gehört zu den Autoren, die in den 1990er Jahren den Grundstein für die isländische Krimiliteratur legten. Mittlerweile sind vier Romane mit dem Reporter Einar, der das Alter Ego des preisgekrönten Autors ist, erschienen. Sein schnoddriger Humor macht die Bücher zum Lesevergnügen, und durch ihn erfahren die Leser Spannendes übers Tageszeitungsgeschäft, über clevere Recherchemethoden und das Ticken der modernen Medienwelt.
Árni Thórarinsson fängt den rauen Zauber der Insel ebenso ein wie die Probleme, mit denen die gerade mal 320.000 Bewohner zu kämpfen haben: Drogen, Korruption, Umweltzerstörung, familiäre Zerrüttung, Mord und Totschlag: Entwickelte sich ihr Land doch in null Komma nichts vom Fischerei- und Seefahrerstaat zum boomenden Wirtschaftsstandort und Tourismusmagneten. Bis, wie man den jüngsten Nachrichten entnehmen kann, der internationale Finanzcrash Island in den Bankrott stürzte.
Hier geht’s zum Krimi-Podcast: www.krimi-podcast.de
Todesgott - Mord in Zeiten der Krise
Spannende und sozialkritische Detektivgeschichte aus dem Nordatlantik: Árni Thórarinsson ist die neue Krimi-Nr. 1 im krisengeschüttelten Island. Mit origineller Stimme erzählt er von den Abenteuern des Reporters Einar, der von Reykjavík ins Provinzkaff Akureyri versetzt wird, um dort die Lokalredaktion des Abendblatts mit aufzubauen. Der raubautzige Journalist findet es dort verdammt öde, bis zwei Todesfälle die kleine Gemeinde schockieren.Als das Reykjavíker Abendblatt beschließt, eine Zweigstelle in Akureyri zu eröffnen, der mit 16.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt im Norden Islands, soll der schnoddrige Einar mit dem spießigen Büroleiter Ásbjörn und der resoluten, lesbischen Fotografin Jóa den Laden schmeißen. Einar ist leidenschaftlicher Städter – und so hadert er mit seinem vermeintlich langweiligen Dasein in der Provinz. Er ist geschieden und hat eine 15-jährige Tochter, die den Mittelpunkt seines Lebens bildet, obwohl er sie nur selten sieht. Einar fügt sich in sein Schicksal und versucht, sich in der ländlichen Umgebung Akureyris zurechtzufinden. Außerdem nutzt er die „Strafversetzung“, um sein Leben in neue Bahnen zu lenken: Er schwört dem Alkohol ab.
Doch bald überschlagen sich die Ereignisse. Eine Frau kommt bei einem Betriebsausflug ums Leben: Die Gattin des ortsansässigen Süßwarenfabrikanten stürzt bei einer Wildwasserfahrt auf einem Gletscherfluss aus einem Schlauchboot. Von deren Mutter, einer schrulligen alten Dame, bekommt Einar den Hinweis, dass es sich nicht um einen Unfall handele: Ihre Tochter sei mit Medikamenten narkotisiert und ermordet worden. Dafür gibt es aber keine gerichtsmedizinischen Anhaltspunkte.
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»Raymond Chandler, Dashiell Hammett oder Ross Macdonald: Die Einar-Saga wirkt wie die aktuelle isländische Variante der amerikanischen Hard-Boiled-Klassiker.« (dpa)
Kurz darauf wird die Leiche eines Gymnasiasten auf einer Müllhalde gefunden. Diesmal war es sicher kein Unfall: Skarphédinn Valgardsson ist, verkleidet mit einem merkwürdigen Hexenkostüm, verbrannt worden. Einar hatte den Schüler kurz zuvor noch interviewt, denn er spielte die Hauptrolle in einem Schultheaterstück, das kurz vor der Premiere stand. Skarphédinn war eine schillernde Persönlichkeit – ein hoch intelligenter, beliebter, gut aussehender junger Mann mit charismatischer Ausstrahlung. Einar erforscht Skarphédinns Vergangenheit und stößt auf Ungereimtheiten.
Gleichzeitig recherchiert der rasende Lokalreporter ein anderes Thema: Im Nachbarort Reydargerdi, der mitten im wirtschaftlichen Aufschwung steckt, erhitzen soziale und politische Auseinandersetzungen die Gemüter. Eine gewalttätige Jugendgang bedroht zugezogene Ausländer, Schlägereien sind an der Tagesordnung. Der Wortführer der Gang ist der Sohn des Stadtrats, der mit allen Mitteln versucht, die Probleme unter den Teppich zu kehren ...
Arni Thórarinsson, Jahrgang 1950, lebt in Reykjavík und arbeitet als Journalist für Zeitung, Radio und Fernsehen. Er gehört zu den Autoren, die in den 1990er Jahren den Grundstein für die isländische Krimiliteratur legten. Mittlerweile sind vier Romane mit dem Reporter Einar, der das Alter Ego des preisgekrönten Autors ist, erschienen. Sein schnoddriger Humor macht die Bücher zum Lesevergnügen, und durch ihn erfahren die Leser Spannendes übers Tageszeitungsgeschäft, über clevere Recherchemethoden und das Ticken der modernen Medienwelt.
Árni Thórarinsson fängt den rauen Zauber der Insel ebenso ein wie die Probleme, mit denen die gerade mal 320.000 Bewohner zu kämpfen haben: Drogen, Korruption, Umweltzerstörung, familiäre Zerrüttung, Mord und Totschlag: Entwickelte sich ihr Land doch in null Komma nichts vom Fischerei- und Seefahrerstaat zum boomenden Wirtschaftsstandort und Tourismusmagneten. Bis, wie man den jüngsten Nachrichten entnehmen kann, der internationale Finanzcrash Island in den Bankrott stürzte.
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Das Buch
Árni Thórarinsson
Todesgott
EUR (D)
19,95
Lesetipp
Karin Alvtegen
Schatten
EUR (D)
8,95
