»Ein guter Lehrer zeigt einem Schüler, wie er die Wahrheit in sich selbst finden kann.« Bruce Lee

Bruce Lee hat viele Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. Er entwickelte seine persönliche Philosophie, die erstmals in diesem Weisheitsbuch zusammengefasst wurde. Es ging ihm darum, mit Körper und Geist so umzugehen, dass in jedem das Beste zum Vorschein kommt. Seine Denkweise brachte seine Familie, Freunde, Schüler und Kollegen dazu, immer wieder selbst gesetzte Grenzen zu hinterfragen und über sich selbst hinauszuwachsen.

Leseprobe

Know Yourself

Worauf es ankommt, ist Selbstverwirklichung. Meine persönliche Botschaft an die Menschen ist die Hoffnung, dass sie danach streben, ihr Selbst zu verwirklichen und nicht ihr Selbstbild. Ich hoffe, dass sie in ihrem eigenen Innern nach einem aufrichtigen Ausdruck ihres Selbst suchen.

Bruce Lee

 

Bruce Lee hat Welten verändert – die Welt der Kampfkünste, die Welt des asiatischen und amerikanischen Films und die persönliche Welt zahlloser Schüler und Fans, die durch seine brillante Persönlichkeit verwandelt wurden. Sein Einfluss ist alles andere als eine vorübergehende Erscheinung. Über Jahrzehnte inspirierte und stimulierte er das Denken von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Inzwischen wächst das Interesse an seinem Denken erneut, und viele betrachten ihn als zeitgenössischen Philosophen und Visionär, dessen Worte ein Gegenmittel für heutige Probleme darstellen können. Lee dient als Vorbild an Disziplin, Stärke und Weisheit. Seine Philosophie bietet uns die Vision einer Welt des Fortschritts, die frei von Leiden ist, und einer Welt der Erkenntnis, unbeeinträchtigt von Ignoranz, Aberglaube und Unredlichkeit. Es ist, wie er sagt, eine Welt von »Liebe, Frieden und Brüderlichkeit«.

Für Lee war Philosophie kein beruflicher Spielplatz von Akademikern, sondern ein Tor, durch das jeder Einzelne zum größten Abenteuer des menschlichen Geistes vorstoßen konnte. Dabei ging es ihm darum, die Grenzen unserer Möglichkeiten zu erhellen und die Schatten von Zweifel und Unsicherheit zu beseitigen. Wie in diesem Buch deutlich wird, bestand er im Gegensatz zu anderen darauf, seinen eigenen Weg zur Wahrheit zu finden, und ermutigte alle, die sich seinen Einsichten anschließen wollten, dasselbe zu tun. Obwohl er für individuelle Rechte und Entwicklungsmöglichkeiten eintrat, womit er die Souveränität des Individuums als Zweck an sich betonte, sprach er auch etwas Tieferes an – die Gemeinsamkeit aller Menschen und die Beseitigung künstlicher Barrieren für eine wahre Brüderlichkeit. Sind solche Hürden wie Nationalität, ethnische Herkunft und Klassendenken überwunden, können wir friedlich, unabhängig und gleichberechtigt zusammenleben.

Blinden Gehorsam gegenüber äußeren Autoritäten lehnte Lee ab. Er forderte uns auf, uns und unser eigenes Leben als höchsten Wert zu betrachten. Deshalb feierte er in seinen Schriften den »Künstler des Lebens«, der sich auf sein eigenes Urteilsvermögen verlässt und bereit ist, sich allein gegen Tradition und landläufige Meinung zu stellen. »Wir haben mehr Vertrauen in das, was wir imitieren, als in das, was aus uns selbst hervorgeht«, sagte Lee, was dazu führe, dass wir uns bestärkt sehen – und entscheiden –, die Antworten auf unsere beunruhigendsten Fragen überall anderswo zu suchen als in uns selbst.

Allzu oft sind wir verwirrt, wem wir vertrauen sollen; wir misstrauen unseren eigenen Impulsen und sind unsicher, was unsere Zukunft angeht. Unser Geist ist fehlernährt und unser Verstand verkümmert, weil wir zulassen, dass andere Macht über uns haben oder entscheiden, was »echte« Probleme sind.

Daher ist dies ein Buch für freie Geister, die sich entscheiden, der Kraft ihres eigenen Urteilsvermögens zu vertrauen, statt sich von Glaubenssätzen oder Institutionen diktieren zu lassen, welche Entscheidungen sie treffen und wie sie ihr Leben führen sollen. Mit seinen acht Teilen, zweiundsiebzig Themen und mehr als achthundert Aphorismen und Notizen ist es für alle gedacht, die nach Wahrheit gesucht, sie aber nicht in Plattitüden und Dogmen gefunden haben. Wer diese Seiten liest, wird feststellen, dass Lee keine Sammlung von einfachen Antworten servierte, sondern eine Methode aufzeigte, wie man seinen eigenen Weg planen kann. Und wer leidet, mutlos oder voller Angst ist, wird Beobachtungen und Einsichten entdecken, die Kraft verleihen und den unruhigen Geist besänftigen.

Wie komme ich darauf, so etwas zu behaupten? Ganz einfach, weil die Worte Lees das für mich geleistet haben – und für Tausende Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und aus der ganzen Welt, die sich die Zeit nahmen, der Bruce Lee Educational Foundation genau das per Post oder E-Mail mitzuteilen. Wieso das Denken Lees eine solche Anziehungskraft hat, ist leicht erklärbar, denn er wagte zu sagen, was andere nur zu denken wagen; seine Offenheit entwaffnet unsere Ansicherheiten und Ängste. Er war fähig, einem einzigen Satz eine Tiefe zu verleihen, für die andere mindestens ein ganzes Kapitel bräuchten; jede seiner Notizen ist wie eine Anhöhe, von der sich ein Blick auf die Möglichkeiten und Geheimnisse des Lebens bietet. Erstaunlich, dass solche profunden Gedanken die Frucht eines Lebens waren, das lediglich zweiunddreißig Jahre umspannt hat!

Der Originaltitel dieses Buchs, Striking Thoughts (»Treffende Gedanken«), entstammt einer Anzahl von Maximen, die Bruce Lee nach der Lektüre des Buchs Schöpferische Freiheit des Philosophen Jiddu Krishnamurti niedergeschrieben hatte. Seine Gedanken zu notieren (und später auf Tonband aufzunehmen) war jedoch eine Angewohnheit, die er schon seit seinen frühen Jahren in Hongkong hatte. Unter anderem finden sich auf diesen Seiten Gedanken, die in Gesprächen, Interviews und dem Briefwechsel mit Journalisten, Freunden und Kollegen zum Vorschein kamen. Manches andere hat er mit der Schreibmaschine getippt, vielleicht im Hinblick darauf, es eines Tages zu verwenden, oder rasch handschriftlich notiert, bevor es ihm aus dem Sinn ging. Wieder anderes sind Randnotizen aus Büchern, die er las, Ergebnisse eines Einfalls, der ihm kam, während er sich eingehend mit der Perspektive eines bestimmten Schriftstellers oder Philosophen beschäftigte.

In Lees Privatbibliothek standen die Werke vieler großer Denker aus vielen verschiedenen Kulturen. Sie vermittelten ihm ein umfassendes Verständnis, wie eine Vielzahl von Menschen – nicht nur jene, die er aus persönlicher Erfahrung kannte – das Leben mit seinen Freuden und Leiden sah. Diese verschiedenen Sichtweisen dienten jemandem wie Lee nur als Instrument, denn er wollte die vielfältigen Möglichkeiten der philosophischen Spekulation dazu nutzen, den eigenen Geist zu klären, statt endgültige Aussagen hervorzubringen, wo das Leben doch so blind und uneindeutig war. Schließlich war Lee der Meinung, dass dogmatische Schlussfolgerungen oft lediglich den Punkt darstellten, an dem die Segel des Denkens keinen Wind mehr bekamen.

Know yourself!

Erstmals veröffentlicht: die persönlichen Lebensweisheiten von Kampfkunst-Legende Bruce Lee. In diesem persönlichen Buch finden sich die Geheimnisse und Lebensweisheiten von Bruce Lee, die zu seinem unglaublichem Erfolg geführt haben – als Schauspieler, Kampfkünstler und als Inspiration für die Welt. Dieser Erfolg basiert auf einer glasklaren geistigen Ausrichtung, die Bruce Lee ebenso...

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Bruce Lee

Bruce Lee (1940-1973) gilt als der größte Kampfkünstler des 20. Jahrhunderts. Er war ein sinoamerikanischer Kampfkünstler, Kampfkunst-Ausbilder und Schauspieler. Seine Martial-Arts-Filme sind legendär, seine Popularität auch nach seinem Tod ungebrochen (u.a. 21 Mio Facebook Follower). Er entwickelte den Kampfkunststil Jeet Kune Do, der die Prinzipien des Daoismus verkörpert.