Verlagsgruppe Droemer Knaur



Süden und das Geheimnis der Königin

9783426620731
Taschenbuch, Knaur TB
01.11.2002, 208 S.

ISBN: 978-3-426-62073-1
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Bei den Unterlagen eines Mannes, der in einem scheinbar leer stehenden Haus ver-hungerte, entdeckt die Kripo den Namen einer Frau: Soraya Roos. Sie wird, nachdem sie von einem Tag auf den anderen ihre Familie verlassen hatte, seit mehr als zehn Jahren vermisst, und Kommissar Süden beginnt erneut mit der Suche. Er stößt auf eine Spur, die in ein oberitalienisches Dorf führt, wo Soraya ihr Geheimnis bis zum heutigen Tag hütet ...

Leselounge

Der Autor

Friedrich Ani

Portrait von  Friedrich Ani

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher...

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Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Tabor Süden"

Pressestimmen

Tabor Süden ermittelt sogar in China. Dort erscheint jetzt die erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Krimireihe über den Kommissar vom Münchner Polizeidezernat 11 - natürlich übersetzt. Grund genug für den Autor fleißig weiter zu produzieren. Sein neuester Fall führt Süden ins bayrische Umland.

PRINZ München vom Februar 2003, 05.03.2003

So long, Soraya. <br /> Es gibt Menschen die verschwinden von einem Tag auf den anderen und hinterlassen keine Nachricht wie „Bin nur mal kurz Zigaretten holen" oder „Warte nicht auf mich, kann spät werden." Nichts. Einfach weg. Verschwunden. Vielleicht weil sie keine Lust mehr haben, am Leben, am Partner oder an den Umständen. Verzweifelte Menschen mit deprimierenden Geschichten. <br /> Über diese Geschichten könnte man Bücher schreiben, die so hoffnungslos sind, dass es besser wäre sie nicht zu schreiben. Es sei denn, man verpackt diese Trostlosigkeit in einen Krimi von Friedrich Ani. Dann ist alles schon wieder gut oder zumindest besser, weil spannend. <br /> In „Süden und das Geheimnis der Königin" findet Kommissar Tabor Süden eine Leiche mit Zettel. Auf diesem Zettel steht der Name einer Frau. Soraya Roos, eine schöne stolze Königin, die den Männern reihenweise das Herz gebrochen hat, wird seit zehn Jahren vermisst. Süden rollt den Fall wieder auf und stößt auf menschliche Abgründe. Immer lakonisch erzählt und alles andere als eine hoffnungslos deprimierende Geschichte. KS

Die Welt vom 30.11.2002

Lesetipps

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Teil 6 der Süden - Reihe startet nicht wie gewohnt in Deutschland/München, sondern in Italien. Nicht lange und es gibt
einen Zeitsprung ein paar Wochen zurück, kurz darauf gehen wir noch einmal in der Zeit zurück, diesmal etwa 10 Jahre. - Diese Zeitsprünge habe ich gut überstanden, es gab keine Verwirrung oder dergleichen.

Südens neuen Fall fand ich wieder sehr interessant. Es wird zwar immer jemand vermisst und gesucht, aber der Autor schafft es trotzdem, durch seine detailgetreuen Beschreibungen der Charaktere und Situationen, Abwechslung und Spannung in die ganze Sache zu bringen. Obwohl ich hier leider gestehen muss, dass ich vergleichsweise lange gebraucht habe, mir die Buchfiguren zu merken.

Genial war hier aber, dass Tabor Süden einen Fall, der vor 10 Jahren aktuell war, durch eine verhungerte Männerleiche in der Gegenwart, wieder aufrollen und sogar erfolgreich abschließen konnte. - Das war wirklich gut umgesetzt!
Soraya, die "Königin", die dem Buch seinen Titel gibt, hat ein Geheimnis auf Lager, das äußerst bestürzend und abartig ist. Das Geheimnis für sich herauszufinden lohnt sich allemal.

Die Atmosphäre ist wie in jedem Süden sehr ruhig, wortkarg. Die stillschweigende Klarheit und Gewissheit Südens, gespickt mit außerordentlich genau und einzigartig skizzierten Charakteren, verleihen dem Ganzen ein unheimlich gutes Flair, in das man gerne eintaucht.

Blöderweise haben mich die ersten Sätze des Buches so neugierig gemacht und ziemlich hohe Erwartungen geweckt, weil da die Rede von einem Blutbad, Massaker ist, leider aber, war die Aufklärung dieser "Sache" dann aber eine klitzekleine Enttäuschung.

Nichtsdestotrotz ein ganz gut gelungener, Spannung aufbauender, neuer Fall für Süden und sein Team, der es wieder mal wert war zu lesen. Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab, weil ich diesmal mit dem merken der Buchfiguren, beinahe bis zum Schluss, erhebliche Probleme hatte.
Janine2610, 11.12.2014
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