Verlagsgruppe Droemer Knaur



Mogli

9783426783856
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Taschenbuch, Knaur TB
03.08.2012, 368 S.

ISBN: 978-3-426-78385-6
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Der Kampf um mein wunderbares Kind

Aljoscha erklimmt die höchsten Bäume und rennt barfuß durch den Wald. Seine Lieblingsplätze sind nah am Himmel, doch sein Paradies ist voller Gefahren. Denn der Junge, der von seiner Familie liebevoll Mogli genannt wird, ist schwer krank. Durch eine seltene Form der Epilepsie verlor er als Dreijähriger Sprache und jedes Empfinden für Angst oder Schmerz. Seitdem bewegt er sich furchtlos durch eine Welt, deren Bedrohungen er nicht erkennt. Und das Leben von Aljoschas Mutter hat nur noch den einen Inhalt: „Ich muss meinen Sohn vor sich selbst schützen, jeden Tag, jede Stunde.“ Doch es gibt Hoffnung: Mit Einsetzen der Pubertät könnte sich Aljoschas Zustand deutlich bessern …

Die ergreifende Geschichte eines Jungen mit einer seltenen Krankheit – und der bedingungslosen Liebe seiner Mutter.

Die Autorin

Manuela Kuffner

Portrait von  Manuela Kuffner

Manuela Kuffner, geboren 1962, lebt mit ihren Söhnen Aljoscha und Joshua im Allgäu. Aljoscha leidet am Landau-Kleffner-Syndrom. Die seltene Krankheit...

zur Autorin Bücher von Manuela Kuffner

Die Autorin

Shirley Michaela Seul

Portrait von  Shirley Michaela Seul

Shirley Michaela Seul ist eine erfolgreiche Belletristik- und Sachbuchautorin. Sie lebt im Fünfseenland bei München.

zur Autorin Bücher von Shirley Michaela Seul

Pressestimmen

vangelische Sonntags-Zeitung, "....test...."

"Es ist das aufwühlende Dokument einer Frau, die ihr krankes Kind nicht aufgibt und dabei gezwungen ist, bis an die eigenen Grenezen zu gehen und manchmal noch ein Stück weiter. .....Doch Manuela Kuffner ist nicht ohne Hoffnung." rh

Evangelische Sonntags-Zeitung, 18.07.2010

"Die Krankheit heißt Landau-Kleffner-Syndrom....Das Familienleben leidet darunter..... Trotzdem bricht diese Familie nicht völlig auseinander sondern hält über die Jahren bedingungslos zusammen." Elfi Schramm

Neues Deutschland, 11.05.2010

"Kuffners Bericht geht über die reine Schicksalsbiografie hinaus, sie ermuntert zu offenem Umgang mit unangepassten Kindern und hält viele positive Momente ebenso fest wie befremdliche Reaktionen, bei denen man sich fragt, wer behandlungsbedürftiger ist: "Mogli" oder die verständnislose Umwelt." mai

Neue Presse, 22.05.2010

"Stark und anrührend zugleich.Und aus praktisch jeder Zeile spricht Liebe. Zu ihrem Mogli-Kind, zum Leben und zum Leben mit Mogli-Kind." Gabriele Hausmann

NDR 1, Bücherwelt, Niedersachsen

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Kann ein Buch, das eigentlich über ein trauriges Schicksal erzählt, gleichzeitig wunderschön sein? Ja, kann es!
Gemeinsam mit Shirley Michaela Leus erzählt Manuela Kuffner über die Erkrankung aber auch den Lebenswillen ihres Sohnes Aljoscha.
Aljoscha verliert mit 3 Jahren sein Sprachvermögen. Er leidet unter dem Landau-Kleffner- Syndrom, einer seltenen Form der Epilepsie.
Es beginnt ein Marathon durch Krankenhäuser. Ärzte gehören fortan zu seinem Alltag. Doch lässt er sich nicht von seiner Krankheit einschränken oder behindern, im Gegenteil, er ist ein richtiger Wirbelwind.
Die Familie muss schwere Alltagsprobleme bewältigen, sich gegen eine Umwelt zu Wehr setzen, die nicht erkennen kann, dass Aljoscha, liebevoll auch „Brösel“ oder „Mogli“ genannt, krank und nicht unerzogen ist. Mogli ist unbändig, er liebt die Natur, Traktoren, das Nacktsein. Doch ist er jeden Tag in Gefahr, denn Mogli spürt weder Angst noch Schmerz und kann so, viele Gefahren nicht vorhersehen.
Es kostet die Familie und vor allem der Mutter immens Kraft und doch hoffen sie, dass sich mit Beginn der Pubertät, sein Zustand verbessert.
Manuela Kuffner berichtet über den Anfang und den Verlauf der Krankheit mit all ihren Konsequenzen.
Der Leser verfolgt den Ärztemarathon mit, ohne aber mit zu viel medizinischen Begriffen, bombardiert zu werden.
Man spürt die emotionale Belastung der Mutter, die oft zwischen Verzweiflung und Wut pendelt aber immer mit grenzenloser Liebe zu ihren Kindern.
Sie kämpft jeden Tag weiter für Mogli und auch seinen Bruder, der natürlich ebenfalls unter den gegebenen Umständen leidet und oft zu kurz kommt.
Einige Situationen sind recht vorhersehbar und nachzuvollziehen, vieles ahnt der Leser schon zu Beginn, was den Verlauf der weiteren Geschichte angeht.
Manuela Kuffner erzählt mit Hilfe von Shirley Michaela Seul und benutzt eine einfache Sprache mit einem leichten Schreibstil. Allein, weil ich wissen wollte, wie es mit Aljoscha weitergeht, habe ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Dialekt von Aljoschas Oma weggelassen worden wäre, ich empfand ihn als völlig unnötig und er bremste meinen Lesefluss gewaltig aus.
Die Handlung beginnt mit einem Prolog, erzählt dann von Mai 2001 bis 2009 und endet mit einem Epilog und einer Danksagung.
Es gibt auch einige Fotos, die das Leben mit Aljoscha zeigen.
Mit 350 Seiten hatte das Buch eine gute und angenehme Länge.

Fazit:
Auch wenn die Geschichte eigentlich traurig ist, erschien sie zugleich wunderschön, weil man die Liebe nachempfinden kann, die Manuela Kuffner für Aljoscha empfindet.
Liebevoll, rührend und lebhaft erzählt wuchs mir dieser Junge schon auf wenigen Seiten ans Herz und brachte mich oft mit seinen Taten zum Lachen.
So wie er Bäume und Traktoren erobert, so eroberte er auch mein Leserherz im Sturm.
Gesam
Michaela, 28.08.2012

Manuela Kuffner beschreibt einfühlsam, die Geschichte über Ihren Kranken Sohn Aljoscha (Mogli)!
Es ist eine Aussergewöhnlicher Lebensbericht und eine große Liebeserklärung an Ihren Kranken Sohn und Ihre Familie!
Ich würde gerne mehr über diese starke Frau Erfahren und Ihre Familie!
Ihr Mike Garbe
Mike, 25.01.2012

Es ist ein so wunderschönes Buch. Es gibt viele schöne, lustige, traurige aber auch erschreckende Momente. Aljoscha
(Mogli) ist so ein tolles Kind und ich war sehr traurig als das Buch zu Ende war und ich nun keine Geschichten mehr vom kleinen Aljoscha lesen konnte. Sehr empfehlenswert!!
Lena, 30.05.2010
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