Verlagsgruppe Droemer Knaur



Dünengrab

9783426513224
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Taschenbuch, Knaur TB
01.08.2013, 416 S.

ISBN: 978-3-426-51322-4
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Kriminalroman

In dem kleinen Ort Werlesiel an der friesischen Küste verschwindet ein junges Mädchen nachts im dichten Seenebel. Femke Folkmer, Chefin der kleinen Polizeiinspektion, glaubt nicht an einen normalen Vermisstenfall. Aber auch die Schauergeschichte, die die Küstenbewohner sich erzählen, hält sie für eine Mär. Kriminalist Wolf verstärkt ihr Team. Doch statt der Vermissten finden die Ermittler den versteckten Friedhof eines Serienmörders …

Der Autor

Sven Koch

Portrait von  Sven Koch

Sven Koch, geboren 1969, arbeitet als Redakteur bei einer Tageszeitung. Auch als Fotograf und Rockmusiker hat er sich einen Namen gemacht. Sven Koch...

zum Autor Bücher von Sven Koch

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Femke Folkmer und Tjark Wolf"

Pressestimmen

"Der Plot ist detailliert ausgebaut und wird geschickt von allen Seiten ausgeleuchtet - mit viel erzählerischer Ruhe, die den Figuren Profil und Tiefe verleiht, über ihre reine Funktion in der Handlung hinaus. Entsprechend scheint auch die Spannung, die der Autor lange unterschwellig brodeln, aufwallen und schließlich überschäumen lässt, aus einer tieferen Quelle zu entspringen als in den beiden Bänden seiner ersten Reihe. Atmosphärische Dichte statt typischer Thrill-Effekte."

Lippische Landeszeitung online, 03.08.2013

"Das nordisch Herbe hat abgefärbt: 'Dünengrab' hat einen gut konstruierten Plot, ist direkter und konzentrierter, stilistisch noch bissfester als die Vorgänger. 'Dünengrab' ist das, was im englischsprachigen Raum 'pageturner' - man fliegt durch die Seiten.

Neue Westfälische, 22.08.2013

"Sven Koch gelingt es, mit seiner Schilderung der Umgebung eine besonders düstere, mysteriöse Stimmung zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann schlägt."

academicworld.de, 03.09.2013

"Super!!! Ein deutscher Krimi, der wirklich sehr spannend verläuft."

Blog Baronesslesen, 01.09.2013

"DÜNENGRAB bietet rundum beste Krimiunterhaltung: Spannende, komplexe und atmosphärisch dicht erzählte Story sowei originelle, überzeugend agierende Charaktere, deren Privatleben auch nicht zu kurz kommt."

Blog Bellexrsleseinsel, 30.08.2013

"Ein atmosphärisch dichter Küsten-Krimi, dessen Handlung von einer stetig schwelenden Bedrohung vorangetrieben wird."

Leser-Welt.de, 03.09.2013

"Ein atmosphärisch dichter Küstenkrimi, der mit einem interessanten Ermittlerteam aufwartet."

happy-end-buecher.de, 11.09.2013

"Eine realistische Schilderung mit interessanten Charakteren und eine ziemlich ursprüngliche Landschaft machen den Charme dieses Kriminalromans aus, der bis zum überraschenden Schluss spannend bleibt."

Blog Krimikiosk.de, 15.09.2013

"Sven Kochs Krimis sind (nicht nur) ermittlungstechnisch gesehen das Beste, was dem Leser passieren kann. Auch bei der Lektüre von DÜNENGRAB kommt man ganz aus der Puste, denn hier erlebt man Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - eben fesselnde Unterhaltung, für die man glatt einen Mord begehen könnte."

Literaturmarkt.info, 16.09.2013

"DÜNENGRAB hat letztendlich alles, was einen guten Krimi ausmacht: Eigenwillige, originelle Charaktere (...), einen nachvollziehbaren wie spannenden Plot, eine gute Schreibe und mit Ostfriesland ein Setting, das nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern für die Handlung sogar zwingend erforderlich ist. Mit Sicherheit ist an der Nordseeküste Platz für mehr als eine erfolgreiche Krimireihe - Klaus-Peter Wolf muss sich warm anziehen."

Krimi-Couch.de, September 2013

"Mit DÜNENGRAB präsentiert der Autor Sven Koch nicht nur durchaus spannenden und gut konstruierten Thriller, sondern auch einen Roman, der vor allem durch seine gut herausgearbeiteten Figuren und durch die sympathischen Protagonisten punkten kann."

zauberspiegel-online.de, 10.09.2013

"Gelungener, spanndender Krimi."

Krimis.com, 25.09.2013

"Ein spannender Kriminalroman!"

Evangelische Gemeinde-Magazine der Nordkirche, 25.08.2013

"Von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesen. (...) Der Spannungsbogen wurde bis zum furiosen Finale sehr hoch gehalten und der Leser konnte sehr gut miträtseln und mitfiebern."

Kriminetz.de, 14.08.2013

"Koch, der selbst gern bei den Nordlichtern Urlaub macht, zeichnet ein atmosphärisch dichtes Bild - rau, erdig, manchmal ein bisschen spukig."

Neue Westfälische online, 22.08.2013

"Hier darf der Leser wirklich noch bis zum Schluss miträtseln. Ein ausgezeichnetes Lesevergnügen!"

Frankfurter Stadtkurier, 22.10.2013

"Liebhaber der Küste mit ihren teils kauzigen Bewohnern sollten sich den Titel merken und beim nächsten Urlaub im Strandkorb auspacken."

.rcn, 01.11.2013

"Ein Kriminalroman, der die Leser lange im Nebel der Unwissenheit gefangen hält und ihnen erst zum Abschluss mit einem Paukenschlag die Augen öffnet."

Blog katzemitbuch, 17.10.2013

"Mit DÜNENGRAB ist Sven Koch ein spannender Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit von der Nordseeküste und einem furiosen Finale gelungen."

Cellesche Zeitung, 15.11.2013

"Ein lesenswerter Krimi, der gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit abends auf der Couch gelesen werden kann. Man ist direkt drin im Geschehen und möchte das Buch erst wieder beiseite legen, wenn man den blutrünstigen Killer entlarvt hat."

Blog Life4books, 15.11.2013

"Dem Leser pfeift der salzige Seewind um die Ohren, er hört die Möwen schreien und das Krachen der Brandung. Nach der Lektüre zog ich mir die Schuhe aus, um den Sand auszukippen..."

60minuten.net, 16.12.2013

"Ein überaus spannender Krimi mit überraschendem Ende! Tolle Ermittler, von denen ich mir wünsche mehr zu lesen. Absolute Leseempfehlung!"

Blog Thrillertante, 18.12.2013

"Ein überaus spannender Krimi mit überraschendem Ende! Tolle Ermittler, von denen ich mir wünsche mehr zu lesen. Absolute Leseempfehlung!"

Blog Thrillertante, 18.12.2013

"Bis zur letzten Seite spannend."

Gedankenspinner.de, 23.12.2013

"Ich musste mich erstmal an die seltsamen Namen der Charaktere gewöhnen, aber dann hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Die friesische Atmosphäre ist gut eingefangen und die Geschichte ist spannen erzählt"

Blog Buchblinzler , 29.08.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein wunderbarer Krimi, mit ganz viel Nordseefeeling. Die Geschichte nimmt im Verlauf des Buches richtig Fahrt auf. Ist
die erste Hälfte des Buches für meinen Geschmack noch etwas ruhig, so ist die zweite Hälfte wirklich rasant, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Durch die kurzen Kapitel und das man als Leser zwischen den Handlungsorten wechselt ist man mitten drin in der Dramatik. Durch diese Wechsel nimmt die Handlung für den Leser richtig Fahrt auf. Dazu noch sympathische Hauptfiguren - alles da, ich freue mich auf mehr!
SusanneSH68, 03.05.2015

Inhalt:

Werlesiel, ein beschaulicher Ort an der Küste, mit steifen Brisen, nordischem Charme und urigen Menschen. Eine Idylle, wie man sie sich im Urlaub an der Nordsee wünscht. Doch dann gerät mit einem Schlag dieses Postkartenbild ins Wanken. Femke Folkmer, die Chefin der kleinen Polizeiinspektion in Werlesiel, im Ort aufgewachsen und dort verwachsen, sieht sich plötzlich mit dem sehr mysteriösen Verschwinden einer jungen, lebenslustigen Frau konfrontiert und dann dem Fund dreier Gräber in den nebelverhangenen Dünen, jedoch ohne dass die Vermisste dort auftaucht. Hinzu kommt ein zurückgezogen lebender, bereits einmal unter Verdacht der sexuellen Belästigung geratener Mann, der von niemandem dort ernst genommen, aber gleich als Verdächtiger herhalten muss. Und dann taucht auch noch Femkes Idol der Polizeiarbeit, Tjark Wolf, auf und verdreht ihr den Kopf, bevor die große Ernüchterung über alle kommt. Und der Küstennebel verdeckt klare Spuren und macht es schwer, sich zu orientieren. Doch eiskalte Hände strecken sich nach den Menschen im Dorf aus und Femke kommt einer ungeheuerlichen Geschichte immer näher. Vielleicht kommt sie einem bestimmten Menschen und seiner geheimnisvollen Vergangenheit gar zu nah…

Meine Meinung:

Wenn der alles verdeckende Nebel sich lichtet

Sven Koch ist mir als Autor von „Purpurdrache“ bereits ein Begriff gewesen und ich hatte mich auf „Dünengrab“ sehr gefreut. Und wurde auch nicht eine Sekunde enttäuscht!

Ich liebe die Nordsee, die Küstenregionen, fühle mich dort wohl und so war es auch wirklich zu schön, sich kunstvoll von den Nebelschwaden umgarnen zu lassen, die der Autor virtuos um den Leser wabern lässt! Man riecht das Meer, den Fischerhafen, sieht die Reetdächer, Dünenlandschaften, fühlt den Wind auf der Haut und möchte am liebsten gleich alles stehen und liegen lassen und sich an Femkes Seite mit in die Ermittlungen stürzen. Doch dann kommt Tjark Wolf, oder sollte man sagen, er erscheint. Dank eines Buches, dass ihm zu zweifelhaftem Ruhm und Neidern verholfen hat, nunmehr eher ein Star bei der Polizei, als ein ernst genommener Ermittler, wird er immer in Femkes Augen entzaubert, die dem idealisierten Bild, dass sie sich selbst erschaffen hat von ihm, schon nachtrauert. Doch stellt sich im Zuge der für mich hochspannenden Ermittlungen heraus, dass sie doch sehr gut zusammenarbeiten und Tjark es auf seine doch sehr kühle Art versteht, Femkes Talente zum Glühen zu bringen. Und ja, das Prickeln zwischen den beiden tut sein Übriges!

Zum genaueren Inhalt möchte ich mich wirklich nicht äußern, um nicht zu viel zu verraten, die Geschichte steigert sich permanent, stetig auf, die Spannung wächst, es mangelt auch nicht an vermeintlichen Verdachtsmomenten, doch welcher weist einem den rechten Weg? Ich glaube, ich habe mich ein paar Mal irreleiten lassen, aber gerne so im Nachhinein betrachte
Sabine Kettschau, 09.07.2014

Femke Folkmer ist Leiterin der Polizei im kleinen beschaulichen Werlesiel. Eines Nachts verschwindet Vikky Riekmers
nachdem sie blutend bei Fokko Broer vor der Haustür stand. In der selben Nacht ging ein Notruf ein, den Femkes Kollege Thorsten nicht weiterverfolgte. Als Vikkys Mitbewohnerin sie als vermisst meldet, ahnt Femke, dass die Sache größer ist und fordert Verstärkung an. Tjark Wolf, Kriminalbeamter und Bestsellerautor von „Im Abgrund“ und sein Kollege Fred kommen nach Werlesiel. Sie hören sich die Fakten und Vermutungen an, sichern Spuren und stoßen auf einen Friedhof in den Dünen.

Welcher Serienkiller treibt dort sein blutiges Spiel?

Der Schreibstil ist flüssig und nimmt einen sogleich gefangen. Als Leser möchte man eingreifen ins Geschehen, denn durch den Perspektivenwechsel weiß man, dass Vikky noch am Leben ist und von einem Sadisten gequält wird. Diese Perspektivenwechsel machen die Geschichte noch spannender, da sie oft wechseln, wenn man gerade unbedingt wissen will, wie die Szene weitergeht. Durch den auktoriale Erzählstil und das man viel persönliches über die Charaktere erfährt, konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Personen und Orte des Geschehens wurden lebendig vor meinem inneren Auge.

Die typisch nordischen Namen passten gut zur Kulisse.

Als Leser rätselte man lange, wer der Täter sein könnte. Überrascht war ich dann aber schon, wer der Täter wirklich ist. Erschreckend war auch das Motiv, was hinter den Taten stand.

Der Lesefluss wurde durch die kurzen Kapitel positiv beeinflusst. Die Spannung hielt sich während der gesamten Zeit und steigert sich am Ende noch mal zum Finale. Den Krimi „Dünengrab“ könnte man auch als Thriller bezeichnen.

Von mit gibt es eine 100% Leseempfehlung.
Tanja, 20.12.2013

Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesen. Die kurzen Kapitel haben mich dazu gebracht, es nicht
mehr aus der Hand zu legen.

Der Autor hat die handelnden Figuren realistisch und authentisch beschrieben, ihnen vor allem auch die passenden, friesischen Namen gegeben. Das Privatleben der Ermittler wurde mit einbezogen, war aber in der richtigen Balance zum eigentlichen Fall. Für mich als Süddeutsche hat er die Landschaft und die Atmosphäre so plastisch beschrieben, daß ich am liebsten gleich hingefahren wäre. Der Spannungsbogen wurde bis zum furiosen Finale sehr hoch gehalten und der Leser konnte sehr gut miträtseln und mitfiebern.

Ich war von den beiden bisherigen Büchern des Autors begeistert und auch dieses konnte mich wieder voll überzeugen. Gerne würde ich eine Fortsetzung der Fantastic Four" lesen.

Jetzt warte ich erst einmal gespannt auf den 3. Band um Alexandra von Stietencron!
Rita Roesser, 08.11.2013

Mit einem verschwundenen Mädchen im fiktiven Ort Werlesiel beginnt dieser Krimi. Daraus werden dann aber mehrere
vermißte junge Frauen, wirtschaftliche Interessen eines Brauereibesitzers und ein alter Kriminalfall. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesen. Die kurzen Kapitel haben mich dazu gebracht, es nicht mehr aus der Hand zu legen. Der Autor hat die handelnden Figuren realistisch und authentisch beschrieben, ihnen vor allem auch die passenden, friesischen Namen gegeben. Das Privatleben der Ermittler wurde mit einbezogen, war aber in der richtigen Balance zum eigentlichen Fall. Für mich als Süddeutsche hat er die Landschaft und die Atmosphäre so plastisch beschrieben, daß ich am liebsten gleich hingefahren wäre. Der Spannungsbogen wurde bis zum furiosen Finale sehr hoch gehalten und der Leser konnte sehr gut miträtseln und mitfiebern. Ich war von den beiden bisherigen Büchern des Autors begeistert und auch dieses konnte mich wieder voll überzeugen. Gerne würde ich eine Fortsetzung der „Fantastic Four“ lesen. Ich warte jetzt erst einmal gespannt auf den 3. Band um Alexandra von Stietencron!
girasole, 18.10.2013

Werlesiel an der ostfriesischen Nordseeküste. Ein Fischerdorf, in dem die Welt eigentlich noch in Ordnung ist. So
scheint es lange Zeit.
Aber in diese Beschaulichkeit und Ruhe schlägt das Verschwinden eines jungen Mädchens wie eine Bombe ein und von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr wie zuvor.
Wind und Wetter, Ebbe und Flut, tun ein Übriges, dass es einem als Leser in dieser Geschichte häufiger kalte Schauer über den Rücken laufen.
Allen Ostfriesland-Fans und allen Urlaubern an der Küste oder auf den Inseln sei dieser Krimi insbesondere empfohlen: Aber auch ohne besonderen Ambitionen für diesen Landstrich und seine Menschen aus sehr lesenswerter und immer spannender werdender Krimi, der bis zum Schluss fesselt. Und auf den letzten Seiten dann eine echte Überraschung in der Person des Täter präsentiert. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel.
Ilona Rehme, 06.10.2013

Bei dem Roman von Sven Koch bin ich etwas enttäuscht. Es ist eine gute Geschichte, aber mir fehlte diesmal die
Spannung. Nach seinen anderen Büchern war ich vielleicht auch etwas verwöhnt was Nervenkitzel angeht. Auf jeden Fall ist es lesenswert, gefallen hat mir der private Hintergrund der Ermittler.
Petra, 10.09.2013

Bereits der Prolog von Dünengrab konnte mich fesseln. In diesem erscheint eine junge Frau verletzt an der Haustür von
Fokko Broer, einem ehemaligen Arzt, und bittet ihn um Hilfe. Doch als er sie bei sich aufnehmen will, bekommt sie es mit der Angst zu tun und flüchtet. Kurz darauf wird sie von einem mysteriösen Etwas mit rotglühenden Augen in den aufkommenden Nebel gezogen und verschwindet spurlos...

Die Geschichte selbst spielt im fiktiven Örtchen Werlesiel an der Nordsee. Sven Koch versteht es, dem Leser diese mitunter rauhe Gegend bildhaft und anschaulich zu schildern. Als Protagonisten agieren die dortige Polizeirevierleiterin Femke Folkmers, die von einer Karriere bei der Kripo träumt und die beiden Oldenburger Ermittler Tjark Wolf, der mit seinem True Crime-Roman Im Abgrund zu gewisser Popularität gelangt ist, und sein Kollege Fred.

Die verschiedenen Handlungsstränge berichten von den Ermittlungsarbeiten Femkes, Tjarks und Freds, ebenso erfährt man die Handlungsweise des Serienmörders, der relativ lange unklar bleibt. Sein Motiv jedoch ist recht schnell zu erraten, was der Spannung aber keinerlei Abbruch tut. Allerdings hatte der Roman für mich einige Längen bis so richtig Fahrt in die Geschichte kommt. Danach jedoch kann Dünengrab durchaus fesseln, was auch an den sympathischen Charakteren, die jeder für sich ihre Ecken und Kanten haben, liegt. Ein weiteres Plus ist der fiktive Handlungsort, der durch Sven Kochs plastische Beschreibungen punktet.

Mich konnte Dünengrab gut unterhalten, da es eine recht komplexe Story bietet und die Charaktere durchweg interessant gestaltet sind. Auch wenn Tjark Wolf anfangs etwas kalt und unnahbar erscheint, wurde er mir dank einer Szene mit seinem Vater Harald sympathisch. Eine Fortsetzung dieser Reihe wäre von meiner Seite aus wünschenswert.
Kerstin Junglen, 04.09.2013

Fazit: „Dünengrab“ bietet rundum beste Krimiunterhaltung: Spannende, komplexe und atmosphärisch dicht erzählte
Story sowie originelle, überzeugend agierende Charaktere, deren Privatleben auch nicht zu kurz kommt.
Isabel Roosen, 30.08.2013

Beginnen wir mal mit den Protagonisten. Da haben wir Femke Folkmer und Tjark Wolf. Beide sind keine glatt gebügelten
Ermittler, sondern haben ihre Ecken und Kanten und jeder besitzt seine „Dämonen“, mit denen er zu kämpfen hat. Das macht sie sehr lebendig und authentisch. Mir sind beide sehr sympathisch und schon nach kurzer Zeit so ans Herz gewachsen, dass ich mit ihnen mitfühlte. Es gibt ja auch im realen Leben Menschen, mit denen man sofort auf einer Wellenlänge ist und die man nach kurzer Zeit bereits ins Herz geschlossen hat. So ging es mir mit den beiden Hauptcharakteren, 10 Seiten lesen und schon hatten sie mich im Sturm erobert. Ich muss allerdings auch betonen, dass die Nebendarsteller sehr gut und lebensecht von Koch ausgearbeitet wurden. Er verzichtet auf Klischees und Stereotypen, sondern hat Charaktere geschaffen, die vielfältig und mehrdimensional daher kommen. Dies macht selbstverständlich einen Teil der Lesefreude aus und unterstützt den Part „Spannung und ihr Aufbau“ sehr gut.
Da sind wir auch schon bei der Spannung. Wie es sich für einen Kriminalroman gehört, ist „Dünengrab“ spannend. Nein, nicht wie ein Thriller, der durch seine Morde, Folterungen und Grausamkeiten besticht, sondern weil er sozusagen mit dem Ende, dem Verschwinden von Vikki, beginnt. Nach und nach werden die beteiligten Figuren eingeführt, die Nachforschungen der Polizei bringen Ergebnisse hervor, die jedoch wiederum Fragen aufwerfen und die Handlungsstränge parallel erzählt und peu-á-peu miteinander verwoben werden. Wie hat Sven Koch in der Leserunde so schön treffend geschrieben (Zitat): „Ja, man fächert als Autor immer erst eine Poker-Hand auf und sagt dem Leser: Also, das ist mein Blatt, so sieht es aus, das sind die Verdächtigen. Und dann spielt man Karte für Karte aus, bis dann alle glauben: Okay, die letzte Karte muss in jedem Fall der Herzbube sein. Und im Optimalfall – isses dann doch die Pik Sieben.“
Und genau so läuft der Kriminalroman ab - ich vermutete hier, ich vermutete da und am Ende waren meine Verdächtigen zwar immer noch Ekelpakete, aber nicht der Mörder.
Die Spannung wird auch durch den Schreibstil Kochs gefördert - er passt diesen den Situationen an. Geht es um Informationen und Verständnis für die Situation, beschreibt er detailreicher, was mir niemals langweilig oder langatmig erschien. Wird das Tempo angezogen, wird auf Beschreibung zwar nicht verzichtet, aber sie kommen knackiger und temporeicher daher. Dies wird auch dann auch durch kurze Kapitel der einzelnen Handlungsstränge noch einmal forciert. So macht ein Showdown dann richtig Spaß, wenn ich es vor Spannung kaum aushalte, mitfiebere und fast meine Haltstelle verpasse.
Zu guter Letzt hat mir auch sehr gefallen, dass der Leser nach der Aufklärung des Falles nicht einfach im Regen stehen gelassen wurde, sondern die Handlung noch „auslief“. Es wurden die letzten Fäden „vernäht“, so dass den Fall
Elena Ernst, 01.08.2013

Meine Meinung zum Buch

Auch wenn Sven Koch mit Werlesiel ein fiktives Örtchen beschreibt, so spürt man beim Lesen doch oft den guten Seewind in der Nase kitzeln. Mir ging es jedenfalls so. Ich liebe die See, egal ob im Norden oder Osten ;-) Dieses Werlesiel kommt so authentisch rüber, dass man glatt mal dort "urlauben" möchte. Allerdings dann bitte ohne Leichen!!! Ich finde dem Autor ist es zu hundert Prozent gelungen Land und Leute gut zu beschreiben.

Sven Koch schickt hier eine Reihe von Protagonisten ins Rennen, die dem Leser nicht immer gleich sympathisch sein dürften. Mir ging es jedenfalls so. Eine der Hauptfiguren ist Tjark, er kommt auf den ersten Seiten gleich ein wenig unsympathisch rüber, ich für meinen Teil habe ihn aber eher interessant gefunden und mir doch relativ früh gedacht, dass da einiges mehr dahinter stecken könnte ( gut vielleicht habe ich es auch nur gehofft...) Femke Folkmer kommt am Anfang ein klein wenig Naiv rüber, aber ich denke auch das täuscht. Eigentlich möchte sie zur Kripo, sie will weg von dem beschaulichen Ort in dem es kaum Verbrechen gibt. Doch plötzlich verschwindet eine junge Frau und Femke kommt das alles sehr suspekt vor. Durch ihre Initiative bekommt die Werlesieler Polizeistation Hilfe von zwei Beamten aus Oldenburg. Dort ist man eigentlich sehr froh den unbeliebten Tjark erst mal auf das Abstellgleis zu schaffen. Der Autor eines Buches über Kripoarbeit neigt zu Gewalttätigkeiten und soll mit dieser Untersuchung erst einmal aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden.

Bei der Suche nach der vermissten Vikki Rickmers stossen die Beamten auf einen"Friedhof". In den Dünen finden sie drei Gräber...

Es entspinnt sich ein spannender Fall, den Sven Koch in verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Mir hat sein flüssiger Schreibstil gut gefallen. Die Szenen um Vikki Rickmers Martyrium kommen schon ziemlich heftig rüber.

Mir hat die Mischung aus Kriminalfall, privates Leben der Ermittler und dem "Küstennebel" sehr gut gefallen. Alles findet einen stimmigen Abschluss und so wie es aussieht geht es mit den Hauptfiguren ja auch irgendwie weiter ;-) Ich bin auf alle Fälle beim nächsten Fall für Femke Folkmers wieder mit an Bord.

Ich vergebe 4 Sterne
Monica Heidt, 23.07.2013

Lang ersehnt von mir, der neue von Herrn Koch. Die Vorgänger "Purpurdrache" und "Brennen muss die Hexe" waren toll und
absolut
empfehlenswert wenn man dieses Genre mag.
Ich freue mich schon auf den 01.08.:-)
Fiona63, 05.07.2013
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