Verlagsgruppe Droemer Knaur



Keine Sau hat mich lieb

9783426513620
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Taschenbuch, Knaur TB
02.09.2013, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51362-0
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Roman

Himmi­herrgottsakrament! Burgi Schweinsteiger, Metzgerin aus Untermarktlbrunn, kann es nicht glauben. Da verläuft sich einmal ein interessanter Mann ins Dorf, prompt hat ihr Vater, der Hallodri, einen »kleinen Unfall«, der sich als ausgewachsene Katastrophe entpuppt. Statt mit dem Filetstück von Mann über das Leben, die Liebe und die Literatur zu plaudern, muss Burgi tricksen, was das Zeug hält. Schließlich steht nicht nur der Familienbesitz, die Metzgerei, auf dem Spiel, sondern auch der erste bayerische Poetry Slam der Geschichte, die Ehre ihrer besten Freundin und Burgis Traum von einem Leben mit etwas mehr
Poesie …

Die Autorin

Franziska Weidinger

Portrait von Franziska Weidinger

Franziska Weidinger, Jahrgang 1968, hat Rechtswissenschaften und Sprachen studiert und einige Zeit in Italien gelebt. Während ihres Studiums arbeitete...

zur Autorin Bücher von Franziska Weidinger

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Pressestimmen

"Franziska Weidinger ist der neue Stern am Chick-lit-Himmel. Mit KEINE SAU HAT MICH LIEB startet die deutsche Autorin einen Frontalangriff auf die Bauchmuskeln ihrer Leser und lässt kein Auge trocken. In diesem Roman findet man große Gefühle und jede Menge Esprit, sodass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt."

Literaturmarkt.info, 07.10.2013

"Garniert wird ihre ausgesprochen vergnügliche Premiere als Franziska Weidinger mit Rezepten wie dem Dampfnudel-Gulasch, Und nicht nur das lohnt sich auszuprobieren. KEINE SAU HAT MICH LIEB ist unbedingt lesenswert."

Münchner Merkur / Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 02.10.2013

"KEINE SAU HAT MICH LIEB hat die Leichtigkeit von Putenwurst und die Würze von Käseknackern. Die Lektüre ist gut bei schlechter Laune und hilft gegen Eisenmangel."

Schwäbische Post, 17.01.2014

"Dieses Buch ist die perfekte Lektüre gegen Depressionen und Langeweile. Man möchte immer von Burgis Abenteuern lesen und wünscht sich, dass es nie zu Ende geht. Aber Burgi berührt auch tief im Herzen, sie ist so charakterfest und außerordentlich nett, dass es für jeden eine Ehre wäre, mit ihr befreundet zu sein."

Buchbegegnungen.de, 17.01.2014

"Ich habe lange bei keinem Buch mehr so sehr Tränen gelacht wie bei KEINE SAU HAT MICH LIEB. Eine herrlich chaotische Geschichte mit ganz viel Lokalkolorit und unerwarteten Weisheiten."

Blog Leserattz, 06.01.2014

"Ich hoffe sehr, dass dieses Buch irgendwann verfilmt wird, denn dieser Film wäre wirklich was für die Lachmuskeln. Ich habe wirklich Tränen gelacht bei dieser Geschichte. (...) Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite!"

Blog kind-der-sterne, 06.03.2014

"Weidinger hat in ihrer herrlich chaotischen Geschichte den Leuten aufs Maul geschaut. Herausgekommen ist eine vergnügte Liebeserklärung an ihre bayerische Heimat."

Mittelbayerische Zeitung Online, 09.11.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Burgi Schweinsteiger lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder im tiefsten Bayern - genauer gesagt in Untermarktlbrunn und
ist die hiesige Metzgerin. Außer ihrer Freundin Anni und dem Schulfreund Snake, der jetzt eine Wirtschaft betreibt, hat sie niemanden. Doch dann taucht ein toller Typ im Dorf auf - ein Zimmermann auf der Walz. Doch der entscheidet sich für die verheiratete Anni. Dies wird jedoch nicht Burgis größtes Problem, nein, es kommt noch toller. Ihr Vater fährt nach einem ausgiebigen Gelage in der örtlichen Wirtschaft ausgerechnet Rocky, den 30.000 € teuren Dorfstier um. Burgi und ihr Vater wissen sich nicht anders aus der Affäre zu ziehen, als ihn zu verwursten....

Das Buch ist der absolute Wahnsinn! Es liest sich so toll, man mag gar nicht mehr aufhören und die Enttäuschung ist groß, wenn man es zu klappt. Denn man möchte einfach mehr davon! Der Schreibstil ist bombastisch - leicht, locker und eine tolle Prise bayrische Mundart. Die braucht aber niemanden abschrecken, denn man versteht es leicht - und wenn mal nicht, ist hinten im Buch ein tolles Glossar (nicht zu vergessen die leckeren Rezepte...). Was mir persönlich gut gefällt, ist die Ausgewogenheit des Buches. Es gibt Stellen, da kann man sich vor Lachen fast nicht mehr halten, um dann auch wieder auf sehr nachdenkliche Stellen zu treffen. Ein absoluter Hingucker ist jawohl auch das niedliche Cover.

Auch wenn Burgi laut Titel meint "Keine Sau hat mich lieb" - da täuscht sie sich gewaltig. Ich mag sie wirklich sehr und hoffe auf weitere Unterhaltung mit ihr!
aebbie, 30.10.2013

Burgi, die gute Seele aus der Dorfmetzgerei erzählt hier ihre Geschichte von den Macken mit dem Landleben. Ein Problem
ist schon einmal, dass das Männerangebot in Untermarktlbrunn nichts hergibt und wenn man dann so wie Burgi noch zum Grundsatz hat, nie einen Mann zu nehmen der Pizzaleberkäse isst, egal wie saftig sein Hinterschinken ist, sieht es ganz finster aus. Die zwei Neigschmeckte, der Zimmermann und der Lehrer sind beide schneller vergeben, als Burgi sich auch nur umdrehen kann. Aber nicht nur in Liebesdingen läuft es nicht ganz so gut. Ihr Bruder ist auch nicht gerade glücklich mit seinem Leben auf dem Dorf und auch so. Ihr Vater, der ein ganz schöner Grantelhuber sein kann, baut zu allem Elend auch noch einen Unfall, der nicht ohne Folgen bleibt. Ja und seit es den Supermarkt gibt, läuft auch die Metzgerei nicht mehr ganz so gut. Wird Burgi die Probleme stemmen und am End´gar noch den passenden Deckel finden? Das wird hier jetzt natürlich auf keinen Fall verraten, selber lesen ist hier dringend zu raten. Eigentlich führt da gar kein Weg vorbei.

Die Charakter sind alle so liebevoll ausgewählt und wirkliche Unikate. So hat ein jeder Dorfbewohner einen erlesenen Namen und seine eigene Geschichte. Keine Frage, die Burgi ist mir von der ersten Seite ab ans Herz gewachsen und wenn eine Freundin, dann wirklich eine solche. Aber auch die anderen Handelnden sind wirklich eine Schau. Über den alten dattrigen Pfarrer Lechner habe ich Tränen gelacht, kein Wunder, dass das ganze Dorf so an ihm festhält. Auch die heilige Katt, die auf ihrem Scheffel über Sitte und Recht im Örtchen wacht, ist eine Wucht, eine Person braucht man ja auch zum Schimpfen. Erwähnen möchte ich auch noch Tschieses, der im Ort den Stempel gspinnert hat. Er hat im Dorf das Kuh 8, die Kneipe für Stammtisch und Thermomoixpartyverweigerer. Außerdem ist er eine ganz gute Seele und steht Burgi nicht nur einmal rettend oder tröstend zur Seite. Und da gibt’s noch so viel von der Sorte einfach toll.

Der Schreibstil von Franziska Weidinger hat mir von der ersten Seite ab super gut gefallen. Ich habe wirklich mit ständigem Dauergrinsen, das von lauten Lachern abgelöst wurde Seite für Seite verschlungen. Aber und das ist die große Kunst in meinen Augen, wird hier nicht nur schnöde oder gekünstelte Comedy geboten, sondern die Geschichte erwärmt neben zu auch noch das Herz, ohne aber kitschig zu sein. Wirklich eine ausgewogene Balance aus Alltag, Problemen und Freuden, die bei Burgi eben auch für ganz viel zum Lachen im Gepäck haben.

Ja und dann sei noch erwähnt, dass au a weng was vom Bayrischen in dem Bücherl vorkommt, aber net verschrecken, für alle die jenseits des Weißwurstäquators kommen und vielleicht ein wenig Sprachprobleme haben, gibt es ein sakrisch guats Glossar und Wörterbuch, da bleibt keine Frage offen! Und wer dann noch bayrische Schmankerln probieren möchte, der bekommt die Rezepte auch g
Elke Seifried, 19.10.2013

Die Burgi hat’s nicht leicht: Im oberbayerischen Untermarktlbrunn betreibt sie eine Metzgerei, hält die Familie nach
dem Tod ihrer Mutter zusammen und hofft auf ein Filetstück aus dem Angebot der Männerwelt. Zur Seite steht ihr ihre beste Freundin, die Anni, die eigentlich verheiratet ist und drei Kinder hat. Als Anni ihre Eheprobleme mit dem Wandergeselle Hinnerk zu lösen versucht, wird die Freundschaft auf die Probe gestellt.

Für Burgi kompliziert sich alles noch mehr, als ihr Vater einen Unfall hat, bei dem der Gemeindestier ums Leben kommt. Gut, dass es da Snake - ehemals als Tschiesas im Ort bekannt – gibt, der Burgi mit Rat und Tat zur Seite steht. In seinem Lokal Kuh 8 will Burgi einen Poetry Slam Wettbewerb veranstalten, doch die Anmeldungen halten sich in Grenzen. Als die Polizei ermittelt, wird es turbulent. Doch Burgi wäre nicht Burgi, wenn sie nicht aus jeder Situation das Beste machen würde, egal ob sie beim eleganten Kickstart ihrer KTM den Schuh verliert, die Kühe des Bauern davon abhält, ihre neu dekorierte Auslage mit Kuhfladen zu dekorieren, oder ihrem Vater eine Ladung ihres geliebten Zwetschgendatschis ins Gesicht schleudert.

Auch im familiären Bereich gibt es einige Entwicklungen, wodurch Burgi ihre Familie mit neuen Augen sieht – und nicht nur ihre Familie, so dass es am Ende zwar heißt: „Das Leben ist ein Überraschungsei!“

Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen! Ich habe an so vielen Stellen gelacht, einige Passagen laut vorgelesen, selten habe ich mich so amüsiert. Die witzigen Szenen zeigen menschliche, liebenswerte Eigenschaften ohne dabei in Platitüden abzudriften. Auch ernste Themen wie Umgang mit Ausländern oder Schwulen werde gekonnt eingeflochten. Die Handlung ist logisch aufgebaut und kumuliert in einem Happy End, das mich sehr zufriedengestellt hat.

In humorigem Ton beschreibt Franziska Weidinger die Charaktere, die es tatsächlich so in jedem kleinen bayerischen Ort gibt. Wie auch im Leben ist manches dann doch anders, als es auf den ersten Blick scheint. Damit auch Nicht-Eingeborene Bayern die Dialoge nachvollziehen können, sind ein Glossar und ein Wörterbuch angehängt. Die Rezepte am Ende (z. B. Dampfnudelgulasch) sind noch ein zusätzliches Plus. Das Buch ist ein Überraschungsei!

Meine Bewertung: 5 Sterne
Leserin71, 17.10.2013

Zum Inhalt:
Walburga, genannt Burgi, Schweinsteiger ist Besitzerin einer Metzgerei in Untermarklbrunn, eine typisch bayrische Provinz.
Während es im Ort sehr idyllisch, ländlich und auch ein bisschen langweilig zugeht, planen Burgi und ihre Freundin Anni eine Poetry Slam. Doch leider haben sich noch keine Leute gefunden, die etwas vertragen möchten. Sollte es also zum Scheitern verurteilt sein, wo sich die beiden doch so viel Mühe geben und es sich so toll ausgemalt haben?
Trost suchen und finden die beiden bei einem Barkeeper, genannt Snake. Früher hieß er mal Tschieses, aber die Zeiten haben sich geändert.
Zu allem Ärger überfährt auch noch Burgis Vater den deckfreudigen Gemeindestier. Was tun? Kann man die Sache vielleicht vertuschen?

Meine Meinung:
Herrlich! Ich habe selten so viel gelacht. Bereits nach den ersten Seiten hat mich diese humorvolle Geschichte komplett gefesselt und mit Freude konnte bzw. wollte ich immer weiter lesen.
Sprüche wie: Männer sind wie Leberkäse" - er ist nicht das, was er vorgibt, da weder Leber noch Käse darin zu finden sind , aber trotzdem sehr schmackhaft, zeigen deutlich, auf welchem Niveau wir uns bei diesem Buch befinden. Wir treffen in der Bar auf Tschäcki-Cola oder auch gspinnerts Glump,
Auch das Studentenschnitzel - Leberkäse paniert und frittiert wird ausführlich erklärt.
Witzig ist auch die Szene bei der Beerdigung, als der Pfarrer die falsche Predigt vorträgt.
Ach, einfach ein herrliches Buch, das ich kaum aus der Hand legen wollte. Sprachwitz und pointierte Szenen lassen den Leser kaum zur Ruhe kommen. Da bleibt kein Auge trocken.
Bitte mehr davon!
Diana Jacoby, 03.09.2013
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