Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das unendliche Blau

9783426514160
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.02.2015, 352 S.

ISBN: 978-3-426-51416-0
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Roman

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs hat, im Endstadium. Die Journalistin entscheidet sich gegen jede Art von Therapie und geht stattdessen nach Italien. Ohne festen Plan, nur mit ein paar Träumen im Gepäck macht sie sich auf und verlässt ihre Tochter, ihre Freunde, ihren Vater. Jetzt, da ihr Leben mit einem Ablaufdatum versehen ist, tut sie endlich, was sie immer gewollt und sich immer versagt hat. In Bologna findet Martha nicht nur Antworten auf Fragen, die sie sich bis dahin nie gestellt hat. Sie findet das Lachen, die lange vermisste Lebensfreude – und die große Liebe. Sie trifft Michele, und gerade weil sie weiß, dass ihr nur noch ein paar Wochen bleiben, lässt sie alles zu und nichts aus. Sie zieht die Sicherheitsnetze ein, die sie jahrzehntelang sorgfältig gespannt hat, und lässt den freien Flug zu. Denn sie weiß: Man bereut im Leben nur das, was man nicht getan hat.

»Ein mitreißendes Buch, das anregt, über die eigenen ­Werte nachzudenken.« Für Sie

Die Autorin

Annette Hohberg

Portrait von  Annette Hohberg

Annette Hohberg hat Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie studiert. Heute arbeitet sie als Journalistin. Auf die Frage, woher sie die...

zur Autorin Bücher von Annette Hohberg

Pressestimmen

"Ein Buch über die Schönheit des Moments."

Cover, Oktober 2013

"Dieses Buch ist so voller Weisheit. Es zeigt wieder, dass nur das Heute wichtig ist. Dass wir so leben sollen, wie es uns glücklich macht. Und dass wir dankbar sein dürfen für jeden Tag voller Gesundheit auf dieser Erde. Danke für diesen Roman."

Radio Arabella, 24.10.2013

"Annette Hohberg feiert mit ihrem dritten Roman die Kostbnarkeit des Augenblicks."

Freundin DONNA, November 2013

"Sinnlich, sensibel, genial."

ELLE, November 2013

"Lektüre für gar nicht trübe Herbsttage."

ORF (Kärnten), 28.10.2013

"Ein weises Buch, berührend und aufwühlend. Und dennoch tröstliche Lebenshilfe."

Märkische LebensArt, Winter 2013

"Annette Hohberg hat eine Sprache, die mich an ein Geigenspiel erinnert. Intensiv, emotional, kraftvoll und dann wieder sehr leise und fast schon melancholisch. Sie hat mich berührt, beglückt und mitten ins Herz getroffen."

Blog Herzgedanke, 04.10.2013

"Die bildhafte Sprache, die Auseinandersetzung mit Leben und Tod, so wie es Annette Hohberg in ihrem Roman umgesetzt hat, ist anrührend, macht nachdenklich und bestärkt mich auch wieder in meiner eigenen Lebensführung. Zeit zu leben!"

curt.de, 17.10.2013

"Annette Hohbergs Romane sind für den Leser das schönste Geschenk überhaupt. DAS UNENDLICHE BLAU ist eine zarte Versuchung, der niemand widerstehen kann, und definitiv großartige Literatur, in der ganz viel Gefühl und Leidenschaft steckt. das muss man einfach lesen - und vor allem erleben!"

Literaturmarkt.info, 21.10.2013

"Ein mitreißendes Buch, das anregt, über die eignen Werte nachzudenken."

Petra, 01.12.2013

"'Das unendliche Blau' zeigt auf einfühlsame Weise, wie wichtig es ist, das eigene Glück nicht aus den Augen zu verlieren."

Das neue Blatt, 04.12.2013

"Ein Frauenbuch mit Tiefgang."

Schweizer Familie, 28.11.2013

"Ein mitreißendes Buch, das anregt, über die eignen Werte nachzudenken."

Für Sie, 25.11.2013

"In poetischen Bildern erzählt sie in ihrem Roman von Liebe und Tod, von der Rückschau auf das Leben, von verpassten Gelegenheiten und neuen Möglichleiten angesichts des Todes. Und ganz nebenbei gelingt ihr eine wunderschöne Liebeserklärung an Italien."

Mathilde, Januar 2014

"Ein trauriges Buch und zudem eines, das Mut macht, das Leben jeden Tag zu genießen."

Passauer Neue Presse Online, 30.12.2013

"Spätestens nach dem ersten Drittel des Buches ahnt man das Ende. Und dennoch mag man nicht aufhören zu lesen, denn Annette Hohberg (...) hat ein Buch geschrieben über Liebe und Tod, von der Rückschau auf das Leben, von verpassten Gelegenheiten und dem Hingeben an die augenblickliche Situation angesichts des Todes."

Siegener Zeitung, 15.01.2014

"Ohnehin offeriert dieser lebenskluge und ebenso emotionale wie leise Roman immer wieder Sätze, die lange nachhallen. Zugleich rührt er zuweilen zu Tränen, ohne je rührselig zu werden. und Annette Hohberg entlässt den Leser mit der weisen Erkenntnis: Am Ende bereut man nur das, was man nicht getan hat."

Wilhelmshavener Zeitung, 17.01.2014

"Einfühlsam, anrührend und fesselnd erzählt die Autorin eine Lebens- und Liebesgeschichte mit südlichem Flair und der Botschaft >Carpe Diem<, ohne zu pathetisch zu werden. Bewegende und doch leichte Unterhaltungsliteratur für Frauen."

Blog Stadtbibliothekhusum, 21.02.2014

"Ein äußerst anspruchsvolles Buch in schöner Sprache, das direkt ins Herz zielt und einem die unmittelbare Nähe von Leben und Tod vergegenwärtigt."

Bibliotheksnachrichten (Österr. Bibliothekswerk), Januar 2014

"Ohnehin offeriert dieser lebenskluge und ebenso emotionale wie leise Roman immer wieder Sätze, die lange nachhallen. Zugleich rührt er zuweilen zu Tränen, ohne je rührselig zu werden."

Buchrezensionen-online.de, Januar 2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Martha verschwindet auf ihrer eigenen Geburtstagsfeier. Die Tochter und ihr Ex-Mann stehen vor einem Rätsel.

Doch Martha weiß ganz genau, was sie tut. Sie fährt nach Italien, denn sie hat nur noch ein paar Monate zu leben. Ihre Diagnose: Krebs. In Bologna lernt sie Michele kennen…. Ein Buch ,das zum Nachdenken anregt. Gefühlvoll und traurig. Auch zu empfehlen die Bücher der Autorin: „Alles was bleibt“ und „Ein Sommer wie Dieser“.

Do, 17.01.2018

Martha erfährt kurz vor ihrem 50. Geburtstag, dass der Krebs, den sie vor ein paar Jahren besiegt zu haben

glaubte, zurück ist und sie nicht mehr lange zu leben hat.
Am Abend der Feier, die sie zu ihrem 50. Geburtstag ausrichtet, fällt ein Satz über „Carpe diem“, der wohl der letztendliche Auslöser dafür ist, was Martha dann tut. Noch während der Feier packt sie heimlich ein paar Sachen und verschwindet. Sie entscheidet sich gegen die Chemotherapie, die ihr Leben unter Leiden und vielen Nebenwirkungen nur unwesentlich verlängern wird, und fährt spontan nach Italien.
Ihr Ziel ist Bologna wo Francesca lebt, die sie vor einiger Zeit während einer beruflichen Reise als Journalistin kennengelernt hat. Francesca besorgt ihr ein kleines Appartement und in der Sprachenschule, in der Francesca arbeitet, beginnt Martha italienisch zu lernen. Und sie lernt Francescas Bruder Michele kennen, den sie auf Anhieb mag und in den sie sich verliebt.

Auf den ersten Blick mag diese Geschichte sehr traurig klingen und das ist sie auch teilweise. Aber einen weitaus größeren Teil nehmen für mich Mut und Lebensfreude ein. Martha lässt ihr „normales“ Leben komplett hinter sich. Ihren Vater, der dement in einem Pflegeheim lebt, ihre Anfang 20-jährige Tochter Lina, die sie seit der Scheidung von ihrem Mann vor vielen Jahren alleine aufgezogen hat und ihren Beruf als freie Journalistin. Sie lässt den Alltagstrott, in dem sie gelebt hat und der ihr eigentlich schon länger nicht mehr gefiel, zurück und macht nur noch, woran sie Freude hat. Carpe diem eben.
Mit Michele erlebt sie eine ganz große Liebe, die ihr noch einmal die Lebensfreude zurück bringt.
Ich habe Martha für ihren Schritt bewundert, den für diese Entscheidung hat sie großen Respekt verdient. Auch vor ihren neuen Freunden in Italien verheimlicht sie zunächst ihren Gesundheitszustand, weil sie diese neuen Freundschaften völlig unbefangen erleben möchte.
Es war wunderschön, Martha in ihrem letzten Sommer zu begleiten und zu erleben, wie sie tatsächlich jeden Tag begeht und lebt, als wäre es ihr letzter.
Besonders gut gefallen haben mir ihre Gespräche mit Michele und ihren neuen Freunden, denn es waren tiefgründige Gespräche mit viel Lebensweisheit.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht aber auch sehr ausdrucksvoll. Es gelingt ihr sehr gut, die vielfältigen Emotionen zu transportieren. Das schwierige Thema der unheilbaren Krankheit behandelt sie sehr offen und sachlich ohne zu melodramatisch zu werden.
Ich habe diese wunderbare Geschichte sehr genossen und letztlich auch viel nachgedacht über die Botschaft: „Man bereut im Leben nur das, was man nicht getan hat!“

Fanti2412, 14.09.2017

Hohberg hat sich einem schwierigen und ausgereiztem Thema angenommen: Der Endlichkeit des Seins. Wir müssen alle
sterben. Aber was machen wir bis dahin? Das was von uns erwartet wird? Verwirklichen wir unsere Träume? Finden wir die Liebe? Natürlich müssen wir alle arbeiten gehen, unsere Wohnung putzen und unzählige E-Mails lesen. Aber darüber hinaus gibt es noch etwas anders – was das ist, muss jeder individuell entscheiden.
Sarah Trzynka, 16.03.2014

Martha hat immer ein „braves und geregeltes“ Leben geführt. Dann erfährt sie, dass sie Krebs hat, unheilbar, ein
großer SCHOCK!!! Martha reist deshalb nach Italien. Dort lernt sie Michele kennen. Traurig, einfühlsam und sehr gefühlvoll.
Doris Oberauer, 01.03.2014

wertvolles buch, das mut macht, jeden augenblick zu leben und auszukosten

Nicole Drakkar, 10.01.2014

Martha wird sterben, aber vorher will sie leben. Ihre Erkenntnisse, dass sie eigentlich zu spät "leben" möchte, sind
ein Plädoyer für das "Heute".
Auch ohne Krankheit ist das Leben für jeden endlich, "carpe diem" !
Martha nutzt ihre letzen Tage, aber sie bestimmt auch das Ende; ein weiterer Punkt mit dem sich jeder beschäftigen sollte. Möchte man geschenkte Stunden, Tage an Maschinen oder wie soll das Ende aussehen?
Ein lesenswertes Buch!
Bettina Riewe, 10.01.2014

Man sollte jede Minute seines Lebens genießen! Es kann so schnell vorbei sein.
Martha weiss, dass sie nur noch wenig Zeit hat und fängt an zu leben.
Etwas, wo jeder Mal drüber nachdenken sollte. Ein sehr schönes unterhaltsames Buch mit einem sehr wichtigen Thema!

Bitte unbedingt lesen!
Gisela Ritz, 12.09.2013

Obwohl ich schon im Vorfeld nach rund 90 Seiten das Ende des Romans erahnen konnte, las ich diesen neuen Roman von
Annette Hohberg mit großer Freude. Ihre Romane sind einfache Geschichten über Menschen in besonderen Lebens-Situationen, in einer wundervollen gefühlvollen Sprache geschrieben, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Jedes ihrer Bücher hinterlässt Spuren.
Auch wie in ihren Romanen“ Alles was bleibt“ und „Ein Sommer wie dieser“ geht es in ihrem neuen Roman um ein Frauen-Schicksal .

Die Protagonistin Martha, alleinerziehend, seit 11 Jahren von ihrem Mann getrennt lebend wird 50 Jahre alt.
Ihren Mann hat sie wegen zahlreicher Affären verlassen. Mit ihrer Tochter Lina, die sie alleine großgezogen hat, lebt sie in einem kleinen Haus und nebenbei versorgt sie noch ihren kranken Vater im Pflegeheim.
Alles funktioniert, Martha funktioniert!
Was niemand weiss, kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs im Endstadium hat. Nach ärztlicher Prognose hat sie ohne Chemo noch zwischen 6 Monaten und einem Jahr zu leben. Der Hautkrebs wurde vor 1 Jahr entdeckt und operiert , hat aber nun wieder gestreut und alle Organe in Mitleidenschaft gezogen. Martha ist klar, dass sie nicht mehr viel Zeit hat. Sie wird alle beruflichen Aufträge ins Leere laufen lassen und sich jetzt nur noch um sich und ihre Träume kümmern. Aber wie?
Sie sagt nichts und will zunächst ihren sorgsam geplanten 50. Geburtstag in aller Ruhe feiern. Sie will diesen Tag mit Freunden, Kollegen und einigen Verwandten durchstehen und Glückwünsche entgegennehmen. Und wie geplant, scheint es ein ruhiger Geburtstag zu werden, keine große Feier. Als ihr Ex Mann ihr teure Rosen schickt, stellt sie diese wütend in einen Eimer. Das Essen kommt vom Feinkosthändler und der Wein wurde von Lina und ihr gemeinsam ausgesucht.
Als beim Essen eine Freundin den gedankenlosen Satz :"Carpe diem (lebe den Augenblick), wer kann sich das heute denn noch leisten ?" in die Runde wirft spitzt sich die Situation zu.
Martha, die immer nur funktioniert und diszipliniert durchgehalten hat, bricht ihr Schweigen mit dem Satz: Wir sind doch alle nur Feiglinge…kleingeistige, ängstliche und verklemmte Feiglinge, stets bedacht, nicht von der Spur abzukommen. Immer vollkaskoversichert gegen das Leben?

Die Anwesenden reagieren verlegen und fassungslos, denn die Situation kippt.

Martha steht auf und sagt beim Verlassen des Raumes: Bin gleich wieder da. Aber sie kommt nicht zurück.

Erst nachdem die Gäste das Haus verlassen, bemerkt Lina, dass der Lancia ihrer Mutter nicht mehr in der Garage steht. Um zwei Uhr Nachts ruft sie ihren Vater an, der um fünf Uhr morgens bei Lina klingelt. Nach einer langen Nacht der Aussprache erfahren die Beiden durch den zufälligen Anruf der Uniklinik Kiel von dem erneuten Ausbruch der Krebse
Sandra Paulsen, 10.09.2013

Nach der Inhaltsangabe zu urteilen, könnte es in etwas anderer Form einen Vergleich mit dem Buch "Ein ganzes halbes
Jahr" herstellen.
Auf jeden Fall bestimmt lesenswert.
Ingrid Hunke, 13.08.2013

Den kurze Inhaltsangabe , hat schon gereicht um Lust auf das Buch zu machen .
Für mich jetzt schon ein bewegende Geschichte mit Tiefgang .
Arietta, 12.08.2013
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