Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Kielgang

9783426516133
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Taschenbuch, Knaur TB
04.05.2015, 432 S.

ISBN: 978-3-426-51613-3
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Ein Fall für Kommissarin Sanders

Auf einem Gestüt an der Ostsee werden zwei junge Männer aufgefunden – der eine tot, der andere schwer verletzt.
Ein Fall für Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders von der Mordkommission Kiel, der dadurch erschwert wird, dass Oberstaatsanwalt Fehrbach der Sohn des verstorbenen Gestütsbesitzers ist. Seit ihrem letzten Fall hat Lisa eine äußerst zwiespältige Beziehung zu Fehrbach. Kein Wunder, dass sie sich mit gemischten Gefühlen an die Aufklärung des Verbrechens macht – die sie bald in die düstere Welt der Rockerbanden und ihrer Drahtzieher führt

Leselounge

Die Autorin

Angelika Svensson

Portrait von Angelika Svensson

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde 1954 in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig...

zur Autorin Bücher von Angelika Svensson

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Kommissarin Sanders"

Pressestimmen

"Frau Svensson schnuppert ein bisschen Luft vom Milieu organisierter Kriminalität in Kreisen von Leuten, denen der Feuerstuhl unter dem Hintern mehr wert ist als ein Menschenleben, die auf Teufel komm raus für die Verbrechen leben, die sie reich machen sollen. [...] Frau Svensson hat hier Lektüre vorgelegt, die man nicht so schnell vergessen wird."

Derweissedrache.de, 27.06.2015

"Es ist der zweite Fall für Lisa Sanders. Und er ist spannend. [...] So reihen sich die Szenen in kurzen 'Schnitten' aneinander, was dem Buch Dyanmik verleiht."

Landgang, Ausgabe Juli/August 2015

"Knisternde Spannung nicht nur in der Handlung sondern auch zwischen Staatsanwalt und Ermittlerin, was diesen Krimi noch lesenswerter und ihn zum Page-Turner macht! Bitte mehr davon!"

Blog Wir besprechen's, 15.08.2015

"Mit 'KIelgang' präsentiert die AUtorin Angelika Svensson den zweiten Roman ihrer Kiel-Serie, der flüssig geschrieben ist und mit einigen überraschenden Wendungen punkten kann."

Zauberspiegel-online.de, 18.06.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Fazit: Knisternde Spannung nicht nur in der Handlung sondern auch zwischen Staatsanwalt und Ermittlerin, was diesen
Krimi noch lesenwerter und ihn zum Page-Turner macht! Bitte mehr davon!

Die ganze Rezension siehe: www.wir-besprechens.de
Birgit Kleffmann, 15.08.2015

Dies ist der zweite Band mit Kommissarin Lisa Sanders. Auf Gut Lankenau werden anläßlich eines Musikfestivals in der
Toilettenanlage zwei junge Männer von der Köchin aufgefunden. Der eine ist schon tot, der andere sehr schwer verletzt. Lisa wird mit diesem Fall betreut. Der Besitzer von Lankenau ist Oberstaatsanwalt Fehrmann , den sie schon aus dem anderen Fall kennt. Thomas Fehrmann wurde für einige Zeit vom Dienst suspendiert, das er alkoholkrank ist. Es werden viele Spuren gelegt. Der Leser weiß gar nicht, in welche Richtung der Mörder zu suchen ist. Hier geht es um Rocker, die verschuldete Gutshöfe aufkaufen wollen und daraus ein Kinderbordell und Rockervereinsheim machen wollen, da geht es um einen Polizeibeamten, der durch einen unheimlich schrecklichen Unfall Frau und Kind verliert. Ein schwuler Anwalt, der sich aus Arbeiterverhältnissen in die Klasse der Staranwälte hoch gearbeitet hat, es geht um Drogengeschäfte. Und Thomas Fehrmann, der mit seiner Stiefmutter ein Verhältnis hat. Auch die Eltern des ermordeten jungen Mannes scheinen irgendetwas zu verheimlichen. Wissen sie mehr über ihren toten Sohn, als sie zugeben?

Außerdem hat Lisa Beziehung zu einem Kollegen, die sie nicht mehr weiter haben will. Alles ist für sie im Moment zu viel. Sie hat auch keine Nerven mehr und ist sehr schnell ungerecht. Man fiebert bis zuletzt mit, man hat einen Mörder, sieht dann aber, dass man sich verschätzt hat und und beginnt erneut zu Raten. Ich finde, dass die Landschaftsbeschreibungen in diesem Buch wunderschön sind. Das Gestüt Lankenau wird so beschrieben, dass man sich dorthin versetzt fühlt. Man kann die Ostsee sogar riechen. Das Glossar am Ende des Buches über die Rockerthemtatik fand ich sehr gelungen. So konnte ich wenigstens mit den einzelnen Ausdrücken etwas anfangen. Die Datumsanzeige am Beginn jedes Kapitels hat uns gezeigt, in welchem Zeitraum die Kripo den Fall gelöst hat. Die Autorin Angelika Svensson hat hier gute Arbeit geleistet. Hatte mich schon „Kiellinie“ überzeugt, so muß ich sagen, dass „Kielgang“ das erste Buch um ein vieles übertrumpft hat. Ich frage mich, ob mit dem nächsten Band eine Steigerung überhaupt noch möglich ist. Der Schreibstil der Autorin ist flott und geht sehr gut zu lesen. Ein Buch, das ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.



Elisabeth Ullmann, 23.06.2015
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