Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Blick fremder Augen

9783426281390
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Hardcover, Droemer HC
01.10.2015, 304 S.

ISBN: 978-3-426-28139-0
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Roman

In ihrem beklemmend intensiven Psychothriller "Der Blick fremder Augen" beweist Andrea Sawatzki, eine der beliebtesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und SPIEGEL-Bestsellerautorin, erneut ihre besondere Fähigkeit, tief in die Psyche ihrer Figuren einzutauchen und hochspannende Plots zu entwickeln. In diesem Auftaktband zu Sawatzkis Thrillerreihe um die gestandene Berliner Kommmissarin Melanie Fallersleben zeichnet sie das spannende, schockierende Psychogramm einer gequälten Seele.

Die Tote lehnt am Stamm einer Kiefer. Ihr Gesichtsausdruck ist entrückt, die Wimperntusche verschmiert, die Kehle durchtrennt. Kommissarin Melanie Fallersleben hat zunächst kaum verwertbare Spuren, und der Täter wird durch sein scheinbar ganz normales Leben allzu gut verborgen. Auch die folgenden Morde liefern der Ermittlerin keinen echten Hinweis. Doch dann erhält sie eine erste verstörende Botschaft …

"Sawatzki zeichnet grüblerische, düstere und innerlich zerrissene Hauptpersonen. Ihre Kommissarin zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich im Zuge ihrer Ermittlung in das Opfer hineinversetzt. Mit präziser, schonungsloser Sprache und psychologischem Feingespür beschreibt Sawatzki diese Perspektive." Offenbacher Post

Die Autorin

Andrea Sawatzki

Portrait von Andrea Sawatzki

Andrea Sawatzki gehört zu den beliebtesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen, unter anderem bekannt für die Rolle der Tatort...

zur Autorin Bücher von Andrea Sawatzki

Pressestimmen

"Andrea Sawatzki schlägt leiste Töne an, ohne langatmig zu werden. Sie schickt den Leser mit kurzen, klaren Sätzen durchs Geschehen."

Berliner Kurier, 04.11.2015

"Spannend, schockierend und mit großem Lesesog zeichnet Andrea Sawatzki das Psychogramm einer gequälten Seele und führt eine faszinierende Ermittlerin ein: kompetent, energisch und bereit, auch ungewöhnliche Wege zu gehen.´"

Buch-Magazin, 01.10.2015

"Ein hoch spannender, sehr einfühlsamer Krimi, der die sarkastische Kommissarin genauso perfekt beschreibt wie das schwere Schicksal der jungen Frau, die von ihrer grausamen Vergangenheit eingeholt wird."

People, 08.10.2015

"Mein Kopf hat sich gefreut. Wie kaum einer anderen Autorin gelingt es Andrea Sawatzki ein Kopfkino entstehen zu lassen. Das Buch bietet einen guten Spannungsbogen und für Freunde psychologischer Krimis ein echtes muss."

fachbuchkritik.de, 12.10.2015

"Die Ex-'Tatort'-Kommissarin schreibt nun selber Krimis, die unter die Haut gehen."

Woman - stars & stories, 05.10.2015

"Der Psychothriller wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Sicht einer psychisch verstörten jungen Frau und aus der Sicht der schrulligen Kommissarin Melanie Fallersleben, die bereits in Sawatzkis erstem Psychothriller 'Ein allzu braves Mädchen' ermittelt."

Nordwest Zeitung, 07.10.2015

"Sawatzki interessieren vor allem die Beweggründe für eine Tat. 'Wie kommt ein Mensch, der grundästzlich als liebenswert beschrieben wird, dazu grauenvollste Morde zu begehen?", sagt sie.´"

Berliner Morgenpost, 09.10.2015

"Der Psychothriller wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Sicht einer psychisch verstörten jungen Frau und aus der Sicht der etwas schrulligen Kommissarin Malanie Fallersleben (...)"

Syker Kreiszeitung, 07.10.2015

"Dunkle Seiten beschreibt Sawatzki in ihrem Werk, Momente tiefer Verletzungen, die lange verdrängt waren und plötzlich ausbrechen."

Mannheimer Morgen, 13.10.2015

"sehr abgründiger Psycho-Krimi"

Westfalenpost (Zeitung für Hagen), 17.10.2015

"Sawatzki zeichnet grüblerische, düstere und innerlich zerrissene Hauptpersonen. (...) Ihre Kommissarin zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich im Zuge ihrer Ermittlung in das Opfer hineinversetzt. Mit präziser, schonungsloser Sprache und psychologischem Feingespür beschreibt Sawatzki diese Perspektive."

Offenbacher Post, 17.10.2015

"Verwirrspiel"

Bella, 14.10.2015

"Ein spannendes (...) Buch, dessen Sog mich sich (...) nicht entziehen kann."

FFdabei, 28.11.2015

"Starker Stoff"

Format - Kultur & Style, 13.11.2015

"Packend und sensibel: Andrea Sawatzki verbindet Mordserie und Psychostudie zum außergewöhnlichen Seelendrama."

Für Sie , 07.12.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Dieser Psychothriller ist der Auftakt einer Reihe um die Berliner Kommissarin Melanie Fallersleben.

Diese ermittelt mit ihrem Kollegen Steffen Müller bezüglich mehrerer Morde. Den ersten Mord erlebt der Leser gleich im Prolog, aber die Ermittlungen laufen nur schleppend, da es kaum Spuren oder Hinweise gibt.
Melanie und Steffen haben mir als polizeiliche Ermittler gut gefallen. Beide wirken authentisch und durch private Einblicke kann man sie auch gut kennenlernen.
Steffen ist ein bisschen chaotisch, was ihn liebenswert macht. Allerdings ist er mir mit seinen häufigen „Vorträgen“ an Melanie über gesunde und vegane Ernährung auch ein bisschen auf die Nerven gegangen. Das war einfach zuviel.
Melanie ist anfang 50, seit kurzem wieder Single und geht in ihrem Beruf auf.
Und dann ist da noch die Protagonistin Katrin Minkus. Die junge Frau ist verheiratet, Angestellte in einem Drogeriemarkt und es umgibt sie eine merkwürdige Atmosphäre. Schnell ist klar, dass Katrin Probleme hat, aber es dauert ziemlich lange, bis man das ganze Ausmaß erkennen kann.

In insgesamt 78 recht kurzen Kapiteln sowie einem Prolog und einem Epilog erzählt Andrea Sawatzki Katrins Geschichte. Dabei legt sie viel Wert auf die psychologische Tiefe aller Charaktere aber besonders bei Katrin.
Die Stimmung und die Atmosphäre habe ich durchgängig als ziemlich düster empfunden, was mich manchmal etwas gestört hat.
Auch wird schon relativ früh erkennbar welche Zusammenhänge es geben könnte, was ein bisschen die Spannung raus genommen hat. Allerdings waren die Fragen nach Ausführung und Motiv durchaus fesselnd.

Auf dem Cover der gebundenen Ausgabe wird das Buch als Roman bezeichnet während man beim Taschenbuch zu Psychothriller gewechselt hat.
Ich würde es als psychologischen Spannungsroman bezeichnen, denn Thrillerelemente gibt es kaum.
Auffällig fand ich noch, dass trotz aller psychologischer Tiefe gewisse Dinge und Ereignisse ziemlich emotionslos geschildert werden. So fühlte ich mich immer ein wenig distanziert von den Ereignissen und die Geschichte konnte mich nicht so ganz in ihren Bann ziehen.
Dennoch ist es eine lesenswerte Story, deren Plot gut konstruiert ist und zu fesseln weiß!
 

Fanti2412, 23.05.2017

Der Prolog beginnt mit der Ermordung einer Joggerin. Geplante Tat, aber Hinweise gibt es nicht, wer denn diese Frau getötet haben könnte.

Dann geht es weiter mit Katrin Minkus. Sie ist Anfang 20 und verheiratet. Angestellte in einer Drogeriefiliale. Alles scheinbar ganz normal, doch beim weiteren Lesen merkt man, dass nicht alles schöne heile Welt ist. Denn Katrin ist tablettensüchtig und die Beziehung zum Ehemann hat vor zwei Jahren stark gelitten. Nach und nach erfährt man, was vor zwei Jahren geschehen ist.

Zusätzlich gehen die Erzählungen immer in den Rückblick von Katrins Kindheit.

Auf der anderen Seite wird die Geschichte von Melanie Fallersleben erzählt. Sie ist Anfang 50 und mit sich selber nicht im Reinen. Vor kurzem hat sie sich von ihren Lebensgefährten getrennt. Unterstützt wird Mel von ihren 30järhigen Kollegen Steffen Müller, der total auf Bio und ´ähnlichem steht.

Nach und nach kommen die beiden dem Täter auf der Spur und dabei spielt Katrin auch ihre Rolle.

Dieser Krimi wird in kurzen knappen Kapiteln erzählt. Dadurch ist der Schreibstil flüssig und lässt sich leicht und schnell lesen.

Andrea Sawatzi legt hier auch viel Wert auf die Hintergründe der einzelne Personen, was dem Krimi bzw. Roman aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, so lernt man die einzelnen Protagonisten gut kennen. Ich muss gestehen, dass mir eigentlich die privaten Probleme oftmals auf den Keks gehen, aber hier ist alles natürlich und ohne Allüren geschrieben, so dass sie erträglich sind und überhaupt nicht nerven. Im Gegenteil, das macht die Personen irgendwie symphytisch und realistisch.

ein paar Mal musste ich sogar bei diesen Krimi / Roman schmunzeln. Da wird Kaufland erwähnt. Witzig, denn ich arbeite im Kaufland und weiß daher, was es heißt: Ich gehe mal auf die 17. DAS hatte ich jetzt hier in den Roman nicht gedacht und hat mich echt positiv überrascht.

Die Aufmachung des Buches bzw., das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es hat einem milchigen Schutzumschlag, von dem dahinter einen eine Frau anschaut. Der Titel ist im blutrot geschrieben.

Alles in allem ist dieser Roman / Krimi sehr stimmig, trotz der üblichen fehlenden Spannung, den man sonst bei vielen Krimis hat. Er fesselt einen schon allein Wegen der Geschichte.


 

Anja's, 07.11.2016

Auf den Paukenschlag wartet man vergeblich, Andrea Sawatzkis Roman „Der Blick Fremder Augen“ ist eher ein
Werk der leisen Töne. Mit kurzen prägnanten Sätzen, die manchmal fast minimalistisch anmuten, führt sie den Leser durch die Geschichte. Welche nicht getragen wird durch einen hohen Spannungsbogen sondern eher durch die Einblicke in die Abgründe der Psyche einer paranoiden Persönlichkeit.
Catherine, 02.02.2016


„Der Blick fremder Augen“ ist kein Krimi oder Thriller im herkömmlichen Sinn. Es geht auch gar nicht so sehr um die Frage wer der Täter ist, denn dies wird eigentlich recht schnell erkennbar. Vielmehr zeigt dieser Roman auf, wie es zu den Taten kommen konnte und wo die Ursachen für dieses Verhalten zu suchen sind.
Kein Thriller im eigentlich Sinn, aber trotzdem superspannend!
c-bird, 17.11.2015

Spannend geschrieben, dabei verfolgt der Täter auch die Kommissarin Melanie Fallersleben, es beginnt ein Katz- und
Mausspiel. Melanie fällt besonders durch ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden auf. Welche Wahrheiten entdeckt sie über die grausame Vergangenheit des Täters?
sommerlese, 19.10.2015
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