Verlagsgruppe Droemer Knaur



Brombeerblut

9783426215289
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Taschenbuch, Knaur TB
03.12.2015, 360 S.

ISBN: 978-3-426-21528-9
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Historischer Roman

Die große Saga in Irland zur Wikingerzeit.
Im Jahr des Herrn 982. Die junge Irin Ceara wird in der Normandie von einer Familie norwegischer Siedler erzogen. Als die Verbindung zum Clan ihrer Mutter abreißt, verliert sie bei den Normannen jede Aussicht auf die Zukunft, die ihr vorherbestimmt war. Da erreicht sie der Ruf jenes Mannes, der bisher abstritt, ihr Vater zu sein. Als Fremde kehrt Ceara in das Land ihrer Geburt zurück, um die Ehe mit einem Bündnispartner ihres Vaters einzugehen. Doch die blutige Fehde mit dem Nachbarstamm macht auch vor ihr nicht Halt. In dem jungen Clanführer Finn findet sie einen unerwarteten Mitstreiter im Kampf um ihr Überleben. Gemeinsam machen sie sich daran, den uralten Zwist zwischen ihren Völkern zu beenden. Cearas Beobachtungsgabe und ihre ungewöhnliche Fähigkeit, mit dem Kohlestift Bildnisse von verblüffender Ähnlichkeit zu schaffen, erweisen sich dabei als Segen und Fluch zugleich. Als sie das Konterfei ihres Verlobten anfertigt, bringt sie sich damit in Lebensgefahr. Ein abenteuerlicher Weg beginnt: zwischen Kohlestift und Waffengeklirr, Liebe und Verlust, Rache und... Brombeeren.
Begeisterte Leserstimmen:
»Ich kann [»Brombeerblut«] Fans historischer Bücher nur empfehlen. Es ist nicht nur exzellent recherchiert, sondern auch so spannend, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.«

Die Autorin

Cornelia Briend

Portrait von  Cornelia Briend

Cornelia Briend wurde 1966 in Greifswald geboren und studierte Romanistik, Slawistik und Erziehungswissenschaften. Die erste Anstellung führte sie...

zur Autorin Bücher von Cornelia Briend

Weitere Teile der Reihe "Cearas Wege"

Lesetipps

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Ein wunderschöner historischer Roman, der auf jeden Fall etwas Besonderes ist und durch realistische Charaktere mit
Ecken und Kanten besticht! Man sollte aber auf jeden Fall etwas aushalten können - situationsbedingt ist der Roman teilweise recht brutal und doch auch sehr tiefsinnig, zart, gefühlvoll und traurig!
http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2014/10/brombeerblut.html
Marysol Fuega, 28.11.2015

Teilweise langatmig und mit einem Ende, das mir absolut nicht zugesagt hat.

tragalibros, 24.04.2015

Meine Meinung:
Ich habe noch keinen historischen Roman gelesen, der so früh spielt. Außerdem weiß ich nur sehr wenig über die Zeit, daher war ich super neugierig auf das Buch und habe mich sehr darauf gefreut.
Cornelia Briend entführt den Leser in die Wikinigerzeit und bringt dem Leser sehr viel bei. Das Buch ist unfassbar gut recherchiert, so etwas habe ich selten gesehen. Man merkt wie intensiv die Autorin sich mit dieser Zeit beschäftigt hat und genau dieses Wissen übermittelt sie dem Leser, aber so, dass man es kaum merkt. Das Buch ist voll von Informationen, aber es ist an keiner Stelle langweilig oder überladen.
Ganz im Gegenteil ich fand die Geschichte unheimlich spannend und packend. Man wollte wissen wie es mit Caera weiter geht. Mit der Zeit kamen immer mehr Fragen auf. Der Leser wurde förmlich in das Buch gezogen.
Die Wikinigerzeit war eine sehr düstere Zeit und genauso ist auch das Buch. Es ist ziemlich brutal und nichts für schwache Nerven. Trotzdem findet man auch eine kleine Liebesgeschichte und zwar in genau der richtigen Menge, sodass für jeden etwas dabei ist.
Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und alle sind glaubwürdig und haben ihren Tiefgang, sogar die Nebencharaktere.

Fazit:
"Brombeerblut" ist ein ganz toller historischer Roman, der mich total begeistert hat! Man lernt sehr viel aus der Zeit, trotzdem bietet es eine Menge Spannung und tolle Charaktere!
Einfach toll!
Lenas Welt der Bücher, 22.03.2015

Irland, 10. Jahrhundert: Die junge Ceara wächst in der Normandie auf, fern von ihren Eltern, da ihr Vater einst ihre
Mutter verstieß. Nun wird sie plötzlich von einem Verwandten im Auftrag ihres Vaters zurückgeholt, denn dieser braucht sie, um sie an einen Bündnispartner zu verheiraten. Doch ehe Ceara sich versieht, ist sie mitten in die Clanstreitigkeiten zwischen den benachbarten Stämmen geraten und findet sich in der Hand des vermeintlichen Feindes wieder. Doch es gibt weit mehr Feindschaften als Ceara ahnt und an jeder Ecke lauert Verrat, der Cearas Leben ein ums andere Mal gefährdet. Und gleichzeitig finden sich unerwartete (und durchaus attraktive) Verbündete.

Die Beschreibung mag nicht sonderlich originell und vielleicht sogar kitschig oder abgedroschen klingen, aber ich war überrascht, wie sehr mich dieses Buch gepackt und an sich gefesselt hat. Da die junge Ceara in Irland quasi fremd ist und die Lebensbedingungen und Gegebenheiten in der Normandie andere sind, lernt man beim Lesen durch Cearas Augen die Besonderheiten Irlands und des Wikingerlebens kennen, das sich noch so sehr von anderen Gegenden Europas unterscheidet. Dabei wirken die Erklärungen nicht aufgesetzt, sondern nachvollziehbar, natürlich und passend. Die Konflikte und Bündnisse, aber auch das Rechtssystem sind sehr komplex. Gleichzeitig sind die Beschreibungen detailverliebt und lassen dadurch ein farbenprächtiges Bild entstehen ohne dass Längen aufkommen.
Die Protagonistin ist eine Sympathieträgerin, die von der Autorin nicht geschont wird und das Leben wirkt zwar rau und gefährlich, aber gleichzeitig lebenswert durch die Leidenschaft(en) der verschiedenen Charaktere. Je mehr Ceara den verfeindeten Stamm kennenlernt, desto wichtiger findet sie es, für Frieden zu kämpfen. Gleichzeitig kommt sie dem Clanführer näher, aber auch dies passiert ohne Kitsch und Pathos, sondern nachvollziehbar, nachfühlbar und auf herzerwärmende Weise. Gespickt ist das Buch neben kriegerischen und Liebesgeschichten auch mit einem Hauch Mystik, der irische Mythen und Sagen mit verwebt. Insgesamt wirkt das Buch enorm fundiert und sehr gut recherchiert.

Für mich ist dieses Buch eines der absoluten Highlights und vielleicht DAS Debüt meines Lesejahres, das es locker mit etablierten Autoren historischer Romane aufnimmt und einige von ihnen weit hinter sich lässt. Ich werde zukünftig auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen und würde mich auch über ein Wiedersehen mit Ceara freuen. Schade, dass es dieses Buch bislang nicht als physisches Buch gibt; ich hätte es sehr gern zu Weihnachten verschenkt.
anushka, 19.12.2014

Ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack. Es gibt nicht viele historische Romane, die mich interessieren aber
sobald Irland ins Spiel kommt, kann ich einfach nicht widerstehen. Mich fasziniert dieses Land und vor allem seine Geschichte. Dementsprechend gefreut habe ich mich das dieses Buch in der Wikingerzeit in Irland spielt.
Von der ersten Seite an habe ich mich nicht nur in die Geschichte sondern auch in die Zeit versetzt gefühlt. Alles wird so wunderbar beschrieben, dass man glaubt selbst durch das Gelände zu streifen. Daran erkennt man einen einzigartigen Schreibstil. Die Autorin hat das wunderbare Talent, einen in die Geschichte zu ziehen und mit jedem Wort noch mehr zu fesseln, zu vereinahmen. Man merkt auch das die Autorin viel Wert auf Details legt und das sie Authenzität in ihre Figuren und die Geschehnisse haucht.
Besonders herausgestochen sind dabei die Hauptfiguren, Ceara und Finn. Ceara war mit ihrer Natürlichkeit und Kreativität schon sehr interessant aber gerade weil sie sich selbst nicht so wichtig nahm und dabei eine so scharfe Zunge wie auch Intellgenz besaß, einfach nur köstlich. Wenn dann auch noch Finn ins Spiel kam, war alles vorbei. Die beiden habe interessante Wortgefechte. Finn ist eine faszinierende Mischung, zum einen Krieger und Clanführer aber auch Gelehrter. Das hat ihn gleich noch anziehender gemacht.
Was mir aber wirklich gut gefallen hat, ist das die Autorin auch nicht davor zurükschreckt das ihre Hauptfiguren Schmerzen erleiden. Ganz zu der Zeit passend, werden auch sie angegriffen und verwundet. Da ist aber auch zu sagen das sie solche Szenen nie ausgeschlachtet hat sondern dezent beschrieben hat. Es hatte einfach das richtige Maß.
Überhaupt war das Geschehen nicht nur spannend zu lesen sondern durch die Details einfach grandios. Die irische Sprache wurde immer wieder ins Spiel gebracht und auch Traditionen und Gesetze der Clans. Das war Geschichte zum Anfassen. Einfach faszinierend! Aber es gibt auch ein Haar in der Suppe. Ich ganz persönlich fand das Ende nicht gut. Das soll nicht heißen, das es nicht gepasst hätte oder das es die Geschichte kaputt macht. Nein, es war schon passend. Aber für mich ganz persönlich hat es mein Herz bluten lassen. Ich habe mich so in die Geschichte verliebt und daher war ich traurig und wütend. Auch wenn ein kleiner Winkel immer flüstert das es passend war, der Rest hätte sich etwas anderes gewünscht.
Trotzdem ist und bleibt es ein toller historischer Roman! Wenn es mehr davon geben würde, würde ich öfter nach ihnen greifen.
Jennifer Bonk, 18.08.2014
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