Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Frauenburg

9783426520239
Taschenbuch, Knaur TB
01.03.2018, 816 S.

ISBN: 978-3-426-52023-9
Diese Ausgabe ist noch nicht erschienen
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Roman

Ein großer historischer Roman über eine der mächtigsten Frauen des Mittelalters von der preisgekrönten Autorin Marita Spang
Die junge Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim übernimmt im Jahre 1324 nach dem frühen Tod ihres Gatten die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. In dem Kurfürsten Balduin von Trier findet sie einen mächtigen, aber gefährlichen Verbündeten gegen ihre zahlreichen Feinde - und endlich auch Erfüllung in einer Liebe, die vor der Welt geheim gehalten werden muss.
Als sie sich entschließt, eine Burg zu erbauen – ein unerhörtes Ansinnen für eine Frau ihrer Zeit – hat sie endgültig alle machthungrigen Männer gegen sich. Doch neben Klugheit und Weitsicht hilft ihr auch ihre Gabe, Unglück vorherzusehen. Nur ihr eigenes Unglück vermag sie nicht zu erahnen…
Ein Mittelalter-Roman über eine starke Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die Autorin

Marita Spang

Portrait von Marita Spang

Marita Spang hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Sie ist Jahrgang 1959...

zur Autorin Bücher von Marita Spang

Pressestimmen

"Ein toller, unterhaltsamer Roman über eine starke Frau im 14. Jahrhundert. Sie ist lebendig und echt, gefühlvoll und dramatisch. Kurzum, ein rundherum gelungener historischer Roman."

steffis-buecherkiste, 14.12.2016

"Gekonnt hat Spang historische Details mit einer fiktiven Geschichte verwoben, sodass ein glaubwürdiges Gesamtbild entstanden ist. [...] Natürlich gut lesbar für die Leserschaft von heute, aber immer wieder mit Floskeln der Zeit verwoben, die für einen authentischen Text sorgen."

Literaturschock.de , 03.12.2016

"Marita Spang verfügt über ein außergewöhnliches Erzähltalent, mit dem sie auch in ihrem dritten historischen Roman wieder voll und ganz überzeugt."

Leser-Welt (Rotraud Tomaske), Dezember 2016

"Die Geschichte ist gut recherchiert, die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und der lebendige Schreibstil lässt die Seiten rasch dahinfliegen."

Buchmomente, 19.12.2016

"Ein klares Muss für all jene, die an Geschichte interessiert sind"

Tii und Ana's kleine Bücherwelt, 13.12.2016

Lesetipps

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Zum Buch:

Der Roman erzählt die Geschichte von Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim. Schon als Kind zeigt sich wie schlau sie ist. Sie beobachtet und hinterfragt. Im 14. Jahrhundert, in einer Zeit, in der Frauen nichts zu sagen hatten hatte sie es deshalb nicht immer leicht. Als Tochter eines Burgherren mit hohen Schulden war leider auch die Auswahl an Ehemännern begrenzt und so meinte es das Schicksal in dieser Beziehung nicht gut mit ihr.

Für Gräfin Loretta verändert sich mit dem frühen Tod ihres Ehemannes und dem Tod ihres Schwiegervaters jedoch vieles. Entgegen den damals gängigen Gebräuchen übernimmt sie die Regentschaft für ihre unmündigen Söhne. Sie muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und ihre Feinde bezwingen. Im Erzbischof Baldin findet sie einen mächtigen Verbündeten und lernt durch ihn gleichzeitig die Liebe kennen. Für die damalige Zeit wagt sie ungeheuerliches und beschreitet völlig neue Wege.
 

Mein Fazit:

Historische Romane lese ich immer wieder gerne. Bei diesem Roman steckt sogar eine wahre Geschichte dahinter, welche durch die Liebesgeschichte noch etwas ausgeschmückt wurde. Man kann sich gut in die damalige Zeit und die Gebräuche hineinversetzen. Ich persönlich habe mit Loretta mitgefiebert und mitgelitten. 

Am Ende der Geschichte erklärt die Autorin welche Teile ihrer Geschichte der Wahrheit entsprechen und welche sie hinzugefügt hat. Außerdem sind die Quellen, welche sie für Ihre Recherchen hinzugezogen hat, aufgelistet. Sehr interessant fand ich vor allem auch die Erklärung von inzwischen nicht mehr gängigen Begriffen.

Von Marita Spang sind im Droemer Knaur Verlag außerdem folgende Bücher erschienen:

Blut und Seide

Hexenliebe

Da mir der Roman sehr gut gefallen hat kann ich ihn euch, wenn ihr auf historische Romane steht, auf jeden Fall empfehlen. Außerdem kann ich mir durchaus vorstellen, die beiden anderen Romane von ihr noch auf mein Kindle herunter zu laden.

testtante, 22.04.2017

Eine starke Frau, in einer von Männern beherrschten Welt

Loretta wächst als unbedarftes Mädchen auf der Burg Blieskastel auf. Sie hat sich dem Willen des Vaters zu fügen. Dieser, hoch verschuldet, verheiratet die Tochter mit dem Erben von Starkenburg-Sponheim. Loretta fügt sich unglücklich in ihr Schicksal. Ihr zukünftiger Gemahl ist keine Schönheit und schnell wird Loretta klar, ihre Ehe wird nicht glücklich werden. Trotz Schwierigkeiten bekommt sie drei Kinder von ihrem Gemahl, dann stirbt dieser früh und Loretta übernimmt die Aufgabe, das Erbe für ihren ältesten Sohn Johann zu sichern. Als Regentin im 14. Jahrhundert hatte sie es nicht leicht. Eine Frau, die es den Männern gleichtun wollte, das konnte unmöglich funktionieren. Aber Loretta beweist es allen. Zudem steht ihr der Kurfürst Balduin von Trier zu Seite. Loretta und er stehen sich näher als es nach außen scheint. Auch für die junge Frau scheint es so etwas wie Liebe zu geben. Doch dann schmiedet sie ungeheure Pläne, eine Burg will sie bauen und damit die Ländereien sichern. Kann das funktionieren?

Marita Spang erzählt hier die Lebensgeschichte der Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim. Diese Frau ist historisch belegt und gilt als eine der wenigen Frauen im ausgehenden Mittelalter die ihre Ländereien selbst regierten. Loretta tat dies, bis zu dem Tag, an dem ihr Sohn mündig wurde. Erst dann übergab sie die Grafschaft in seine Hände. Ihr größter Sieg war wohl, der Bau einer eigenen Burg. Die Frauenburg. War es schon ungewöhnlich als Frau zu regieren, so war der Bau einer eigenen Burg wohl noch ungewöhnlicher. Die Autorin hat es geschafft, hier ein nachvollziehbares Bild dieser Frau zu zeichnen. Loretta wirkt so lebendig und echt. Es macht einfach Spaß hier zu lesen.

Gekonnt hat Spang historische Details mit einer fiktiven Geschichte verwoben, sodass ein glaubwürdiges Gesamtbild entstanden ist. Ihr Erzählstil ist dabei der Zeit durchaus angepasst. Natürlich gut lesbar für die Leserschaft von heute, aber immer wieder mit Floskeln der Zeit verwoben, die für einen authentischen Text sorgen.

Das Leben von Loretta war wohl kein einfaches und jeder hätte ihr bestimmt ein bisschen Glück gewünscht. So hat die Autorin ihr hier eine Liebschaft gestattet. Ob es die tatsächlich auch gegeben hat, sei dahin gestellt, schön zu lesen war sie in jedem Fall. Diese Liebesgeschichte fügt sich zudem wunderbar in die gesamte Geschichte ein.

„Die Frauenburg“ ist ein toller, unterhaltsamer Roman über eine starke Frau im 14. Jahrhundert. Sie ist lebendig und echt, gefühlvoll und dramatisch. Kurzum, ein rundherum gelungener historischer Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Gerne mehr davon!!!

 

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Karin Speck, 14.12.2016

Lebendige Historie

 

Mit Die Frauenburg hat die Autorin Marita Spang einen weiteren historischen Roman geschrieben mit guter Recherche und in lebendigem Stil. Sie erzählt in diesem Roman die Geschichte der Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim, eine historisch belegte Person die für ihre Zeit ungewöhnlich war. Zu einer Zeit in der Frauen unter der Vormundschaft des Vaters oder Ehemanns bzw. eines männlichen Familienmitgliedes stand übernahm sie nach dem Tod ihres Mannes sowie ihres Schwiegervaters die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn und führte die Regentschaft erfolgreich bis zur Übergabe an ihren Sohn. Die Autorin verquickt die historisch belegten Tatsachen mit einer Liebesgeschichte rund um die Gräfin und dem Kurfürsten Balduin von Trier.

 

Der Schreibstil ist lebendig und die Geschichte ist gut recherchiert. Am Anfang des Roman erhält der Leser durch ein Personenverzeichnis einen guten Einblick in die verschiedenen Protagonisten, ein Glossar am Ende des Buches erklärt heute nicht mehr gebräuchliche Redewendungen und Begriffe. Im Nachwort erklärt die Autorin was in ihrer Geschichte den Tatsachen entspricht und was sie als Autorin dazu geschrieben hat. Sie erläutert auch die Namensänderungen und die Zeitabläufe.

 

Insgesamt entwirft Marita Spang ein lebendiges und interessantes Portrait von Loretta und lässt den Leser hautnah an ihrer Gedankenwelt teilhaben. Auch andere Protagonisten werden so tiefer charakterisiert und das Leben zu dieser Zeit wird realitätsnah geschildert. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig und kommt ohne langatmig Füller daher. Die Geschichte hat einige Zeitsprünge denen ich durch die Datierung am Kapitelanfang gut folgen konnte. Mein Fazit, ein fesselnder Roman über eine faszinierende Frau.

manu63, 06.12.2016

Sobald dieses Buch als Print erscheint, werde ich es mir kaufen. Schon ihre zwei Vorgänger haben mich Total

begeistert.

Erstens spielt der Roman in meiner Heimat-Region, sie ist ein Begriff bei uns im Ort, ich möchte sehr gerne in die Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau abtauchen. Schließlich hatte sie auch den Kurfürsten Balduin Buchstäblich bezwungen. Eine Starke Frau!

Arietta, 09.09.2016
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