Verlagsgruppe Droemer Knaur



Wolfswut

9783426521328
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Klappenbroschur, Knaur TB
12.01.2018, 528 S.

ISBN: 978-3-426-52132-8
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True-Crime-Thriller

2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …

Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.

Der Autor

Andreas Gößling

Portrait von Andreas Gößling

Andreas Gößling, 1958 in Gelnhausen geboren, lebt als Schriftsteller und Verleger in Berlin. Der Germanist, Politik- und Kommunikationswissenschaftler...

zum Autor Bücher von Andreas Gößling

Pressestimmen

"Mit 'Wolfswut' verpasst Andreas Gössling seinen Lesern den Thrillerschock ihres Lebens. Genialeren Nervenkitzel findet man sonst nur noch bei Skandinaviens Bestsellerstars."

Literaturmarkt.info, 08.01.2018

Nicht gerade zart besaitender Lesestoff. Thrillerleser kommen hier voll auf ihre Kosten. (...) Unbedingt lesen.

Magazin Köllefornia, 03.02.2018

"Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller."

medien-info.com, 08.02.2018

"Ein spannender True-Crime-Thriller, der gleichermaßen schockiert und fesselt und seinen Lesern knallhart vor Augen führt, wozu ein sadistischer Serienmörder fähig ist."

krimines-buecherblog.blogspot.de (Thea Wiebke), 12.02.2018

"Ein von der ersten Seite bis zum erschütternden Ende fesselnder Thriller, in dem sich ungeahnte Abgründe auftun, die das Grauen auf die Spitze treiben."

derachentaler.de (Friederike Ritterbusch), 13.02.2018

"Ein gut gemachter Thriller, extrem schnell, der durchweg spannend ist. Aber Vorsicht, schlaflose Nächte können folgen."

Frankfurter Stadtkurier, 15.02.2018

"'Wolfswut' ist das Echo unserer Furcht, ein grausamer anhaltender Schrei, der sich breitmacht. Brutale Spannung und doch noch leise genug, um gehört zu werden."

Michael Sterzik Buchempfehlungen (Blog), 05.02.2018

"Psychische menschliche Abgründe und nichts für schwache Nerven."

Lebensart, 01.02.2018

"True Crime in seiner finstersten Form."

Die Harke am Sonntag, 11.02.2018

"Ein True-Crime-High-Speed-Thriller, der perfekt erzählt ist und mit starkem Personal aufwartet!"

denglers-buchkritik (Alex Dengler), 26.02.2018

"Gößling schont weder seine Ermittler noch den Leser: Die Einblicke in die Taten und Gedankengänge der beiden Serienkiller sind deshalb nur hartgesottenen Lesern zu empfehlen."

Rhein-Neckar-Zeitung, 03.03.2018

"Gruseliger Krimi für starke Nerven"

Braunschweiger Zeitung, 03.03.2018

"Schockierend realistisch"

Rhein-Neckar-Zeitung, 03.03.2018

"(...) ein großartiger Thriller aus der Feder von Andreas Gößling. Er weiß wie man schreibt, Spannung aufbaut und den Leser zu Mitfiebern bringt."

nickypaula.blogspot.de (Nicole Kiesow), 09.03.2018

"Die Wirklichkeit: härter als jede Fiktion."

buch-magazin-info, 01.03.2018

"Wolfswut kann von der ersten Seite an überzeugen."

spass-am-buch.de (Dunja Hanke), 26.03.2018

"sagenhaft spannender Thriller"

Morgenpost am Sonntag, 14.03.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Das Buch hat mich total begeister , es war nicht nur Spannend geschriben sondern auch sehr informativ.

man konnte gut nachverfolgen wie die Ermittler vorgegangen ist.

Erschreckend war es auch das man immer im Hinterkopf hatte dieses ist wirklich geschehen 

das Buch kann ich nur Empfehlen

Bücherneds, 19.04.2018

Alleine der Klappentext ist schon  mal der Hammer, da erahnt man schon, dass man für diesen Titel starke

Nerven braucht. Hier ist schon im Ansatz klar, das es auch einige eklige Passagen geben kann. Und genau so würde ich es auch einschätzen. Die zum Teil sehr detaillierten Beschreibungen sind nichts für „Warmduscher“! Dies möchte ich als kleine Warnung vorab mit geben. Es ist jetzt nicht so, dass mir mein Abendbrot nach dem Lesen nicht mehr geschmeckt hätte, aber es ist mit unter schon sehr intensiv und grausam.

So richtig erschreckend ist in meinen Augen, dass es sich hier um einen True-Crome-Thriller handelt. Der Autor hat sich einen Fall aus dem Jahr 2014 zum Vorbild für seinen Thriller genommen. Damals fand die Tochter des verstorbenen Manfred Seel Leichenteile in Fässern.

Der Schreibstil hat mich so sehr gefesselt, das ich immer weiter lesen wollte. Seite für Seite habe ich förmlich verschlungen.

Lotte Soltau hat es sehr hart getroffen, das ihr geliebter Vater an Krebs verstorben ist und nun findet sie in einer Lagerhalle Fässer mit Körperteilen. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ihr Vater nichts damit zu tun hat. So wie es aussieht täuscht sich die Tochter kolossal. Von Seiten der Ermittler ist nun zu klären ob Soltau als alleiniger Täter sein Unwesen trieb. Kira Halltstein ist davon überzeugt dass es mindestens einen Komplizen geben muss, allerdings kann sie ihre Chefin damit nicht beeindrucken. Diese möchte die schnelle Lösung und ist geneigt den Fall mit Soltaus Krebstod ad Acta zu legen. Hallstein kann und will aber nicht von ihrer Meinung abrücken und geht zum Teil sehr eigensinnige Wege um ans Ziel zu kommen.

Die Protagonisten sind mir im Laufe des Buches immer näher gekommen, und das gilt nicht nur für das Ermittlerteam ….Wobei Kommissarin Hallstein wahrlich kein ganz leichter Charakter ist, bei ihr brauchte ich dann auch die eine oder andere Seite bis ich wirklich eins mit ihr war. Man spürt im Laufe des Buches ihre „Zerrissenheit“ in sich sehr deutlich. Immer noch beherrscht sie die Suche nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Neben der Kommissarin erscheint Max Lohmeyer etwas blass, aber ich finde er ist wirklich sehr sympathisch und ich mochte ihn von Anfang an.

Der Fall ist sehr spannend aufgebaut und der Autor hat viele reale Details zu seiner fiktionalen Geschichte eingebaut.

Ich bin ja bei Thrillern sonst nicht so der Freund von „unendlichen“ Geschichten und mit 528 Seiten erschien mir das Buch auch sehr reichhaltig, aber diesen Eindruck hatte ich nur vor dem Lesen. Hier habe ich wirklich jede einzelne Seite genossen. Aufregend spannend und mit dem Wissen, das es viele wahre Bezüge gibt auch schon grausig…gut

Seit langem mal wieder ei

Buecher Loewe, 18.04.2018

Nachdem Tod ihres Vaters Alex Soltau beschaut seine Tochter Lotte Hinterlassenschaften ihres Vaters. Unter anderem

gibt es da eine alte Lagerhalle bzw. Garage, in der unter anderem 5 blaue Fässer stehen. Neugierig öffnet Lotte eines der Fässer und stellt mit entsetzen fest, das sich dort Körperteile eines Menschen befinden. Sofort ruft sie die Polizei, da sie annimmt, dass die Fässer jemand anderes dort gelagert hat. Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und Kollege Max Lohmeyer ermitteln in dem Fall. Wie sich herausstellt, sind in den Fässern verschiedene Körperteile, unterschiedlichen Alters und fast alle von asiatischen Frauen, wahrscheinlich ehemalige Prostituierte. Da der Bauunternehmer, Hobbymusiker und großer Johnny Cash Fan Alex Soltau von allen geschätzt wurde, kann sich niemand vorstellen, das diese Fässer ihm gehören, geschweige den, das er diese Frauen getötet haben soll. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, das sein Leben gepflastert ist mit vielen Unfällen und Todesfällen in seinem Freundeskreis. Doch dann ereignen sich Morde neueren Datums und vor allem von männlichen Teenagern, teils nach demselben Muster. Die kann der tote Soltau ja nun nicht mehr getan haben, hat er doch einen Helfer? Für Kira Hallstein wird dieser Fall zur Zerreißprobe, bei ihr kommen Erinnerungen an ihren seit Jahren vermissten 17-jährigen Bruder Tobias wieder hoch. Wurde auch er ein Opfer Soltau´s oder hatte Soltau doch einen Partner, der jetzt weiter mordet?

Meine Meinung:
In diesem Buch verarbeitet der Autor den sehr brisanten Fall des 2014 an Krebs verstorbenen Manfred Seel. Auch hier fand die Tochter und ihr Mann Fässer mit Leichenteilen in einer angemieteten Garage. Vermutet wird, das mehr als 6 (wahrscheinlich 10) Menschen auf sein Konto gehen. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, am Anfang bis Mitte des Buches jedoch sehr langatmig, so das ich einige Male versucht war es zu beenden. Doch mein Durchhalten wurde belohnt, den spannend wird, die ganze Geschichte als man die Trophäenbücher Soltau´s entdeckt. Sie geben Einblick in Soltau´s Vergangenheit und seine Taten. Natürlich musste der Autor auch die Charaktere seiner Ermittler etwas nahebringen, doch dies war meiner Meinung nach viel zu ausführlich. Für mich liegt im Grunde der spannendste und fesselndste Teil erst ab Seite 263, der da heißt "Ort ohne Straße". Hier erlebte ich dann auch die nervenaufreibende Spannung, wo die Ermittler dem Täter immer weiter auf die Spur kommen. Auch wenn hier realistisches mit fiktivem gemischt wurde, ist dies ein sehr spannender Thriller, der mir teils sehr an die Substanz ging. Den Andreas Gößling hat hier nicht gespart darzustellen, wie der Täter seine Opfer getötet, gefoltert und zerstückelt hat. Deshalb kann ich dieses Buch au
claudi-1963, 23.02.2018

Lotte Soltau trauert um ihren toten Vater. Als sie ein paar harmlos aussehende Fässer im Nachlass ihres Vaters

findet fällt ihr bisheriges Leben in sich zusammen. In den Fässern befinden sich 5 brutal zerstückelte Frauenleichen. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Verstümmelungen teilweise bei lebendigem Leib durchgeführt sein müssen. Dies alles kann Lotte Soltau nicht mir ihrem liebevollen Vater, der bei allen beliebt war in Einklang bringen.
Als sie beginnt sich mit dieser düsteren Seite ihres Vaters auseinander zu setzen geschehen neue Morde. Und diese tragen die Handschrift des verstorbenen Soltau...

Das Buch hat gleich zu Anfang eine Spannung aufgebaut, die es bis zum Schluss halten konnte. Da ich als Leser bis zuletzt nicht genau wusste wohin das ganze noch führen könnte. Das Soltau höchstwahrscheinlich der Mörder der 5 Frauen in dem Fass ist, war von Anfang an klar. Aber als dann weitere Morde geschehen, wirft dies automatisch Fragen auf. Ob es noch einen weiteren Täter gibt und ob die Polizei diesen schnappen kann bevor noch weitere grausame Morde geschehen, hält den Leser bis zum Schluss in Atem. Auch die Ermittler zweifeln zeitweise an ihren eigenen Theorien, was es umso spannender gemacht hat.

Die Morde und zerstückelten Leichen werden teilweise so detailgetreu beschrieben, dass es einem beim lesen einen gewissen Ekel bereitet. Und das dieser Thriller auf wahren Fällen beruht macht dies alles umso schrecklicher und schauriger.

Dies ist der erste Fall der beiden Ermittler Kira Hallstein und Max Lohmeyer, die mir beide in ihrer Art gefallen haben. Zum Glück hat der Autor im Nachwort schon angedeutet, dass es noch mehr Bände mit den beiden geben wird. So kann man schon mal gespannt sein. Ich werde sicher auch den nächsten Band wieder lesen.
       

SummseBee, 05.02.2018

Da mir die True-Crime-Trilogie, zusammen geschrieben mit Michael Tsokos,  schon gut gefallen hat, war ich sehr

gespannt auf diesen "solo" geschriebenen Thriller des Autors. Zu Beginn konnten mich die Auffindesituationen, das Drumherum des Tatortes und die Vorgehensweise der Ermittler sofort begeistern. Das Grundgerüst dieser Story ist der wahre Fall des Säurefassmörders der auch durch die Presse ging. Auf dieser Grundlage hat Andreas Gößling seine Thrillerstory herumgebaut, ausgeweitet und konstruiert. Doch in der Mitte des Buches etwa hat der Autor mich kurzzeitig "verloren". Ich irrte zwischen vielen Namen und Personen herum, an einigen Stellen wurde mir der Plot zu verwirrend. Einige Gedankengänge der Ermittler, vor allem von Hallstein, waren für mich nicht nachvollziehbar und ihre Handlungen waren mir suspekt. Ihr Kollege, Max Lohmeyer dagegen, gefiel mir menschlich besser. Zartbesaitete LeserInnen sollten lieber die Hände davon lassen, denn es werden schon extremst eklige und widerliche Tatausführungen beschrieben, die einfach unvorstellbar sind. Gut geschrieben sind die Abschnitte wo man in die kranke Gedankenwelt der Personen eintaucht, die sich an dem Leid wehrlos ausgelieferter Menschen ergötzen und befriedigen. Hier hat der Autor wiederum sein Können bewiesen und mich "zurückgeholt" in den Verlauf der Geschichte. Das Ende hingegen ist wieder recht spannend und überraschend ausgefallen, womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte. 

Fazit

Alles in allem ein gut unterhaltender True-Crime-Thriller, der meiner Meinung nach einige Länge aufweist und deshalb dem Leser einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. 

Miss Norge, 04.02.2018

Lotte Soltau trauert um ihren Vater und verwaltet seinen Nachlass. Auf einem Brachgelände in Berlin hatte er

eine abrissreife Halle angemietet. Dort entdeckt Lotte fünf Fässer, deren Inhalt sie in eine tiefe Krise stürzen: fünf tote Frauen, grausam gequält und ermordet, wurden in diesen Behältnissen konserviert. Der Fall wird Kira Hallstein vom LKA Berlin zugeteilt, der mit dem jungen Bayern Max Lohmeyer ein fähiger und sympathischer neuer Mitarbeiter zur Seite steht. Soltau als mutmaßlicher Täter ist zwar tot, aber kann er diese grauenvollen Morde wirklich alleine begangen haben? Die Ermittlungen führen die beiden Kommissare in die Berliner Straßenstrichszene, wo der Kampf ums nackte Überleben an der Tagesordnung ist.

Dem Autoren Andreas Gößling ist mit „Wolfswut“ ein großartiger Thriller gelungen. Über 523 spannende Seiten führt er den Leser durch eine grauenvolle Geschichte, die dadurch, dass es sich um einen True-Crime-Thriller handelt, hier also reale Ereignisse zugrunde liegen, noch furchtbarer anmutet. Ich möchte, ehrlich gesagt, gar nicht wissen, was hier wirklich passiert ist und was der Fantasie des Autoren entspringt, ich hoffe, das meiste ist der Fantasie zuzuschreiben. Andreas Gößling zieht den Leser förmlich in einen Strudel aus Gewalt, Hass und Rache, dies übt eine fast furchterregende Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann. Die Hauptperson Kira Hallstein ist einerseits sympathisch, hat aber glücklicherweise auch ihre Schwächen, das macht sie menschlich. Ihr Kollege Max ist ein netter junger Mann, dem die Gräueltaten zu schaffen machen, er ist ziemlich emotional für diesen Beruf. Ein tolles Team! Der Schreibstil ist mitreißend, mir gefällt auch gut, dass man die Gedanken der Protagonisten, deutlich gemacht durch die kursive Schrift, lesen kann. Ich kann allen, die harte Thriller mögen, dieses Buch wärmstens empfehlen!

Das blutrote Cover mit dem zerkratzten Auge sagt schon Einiges über das Buch aus. Der Titel „Wolfswut“ ist sicher reißerisch, passt aber sehr gut zum Inhalt.

badwoman, 27.01.2018

Etwas langatmig...

Nach dem Krebstod Ihres Vaters, findet Lotte Soltau im Nachlass einen Schlüssel, welcher zu einer alten, nicht mehr genutzten Lagerhalle auf einem verlassenen Fabrikgelände gehört.
Darin: Fünf Fässer mit verschiedensten Leichenteilen von fünf verschiedenen Frauen.
Während Lotte nicht glauben kann und will, dass ihr allseits beliebter und geliebter Vater etwas mit diesen Fässern zu tun haben soll, beginnen Hauptkommissarin Kira Hallstein – auf eigenen Wunsch von allen nur Hallstein genannt– und ihr Kollege Max Lohmeyer – aus Bayern „importiert“ – mit ihren Ermittlungen.

Nachdem ich bereits die mit Michael Tsokos zusammen geschriebenen True-Crime-Thriller „Zerschunden", „Zersetzt" und "Zerbrochen" gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt auf das nun allein verfasste neue True-Crime-Werk von Andreas Gößling.

Leider hat die Spannung aber nur die ersten Seiten des Buches überdauert und ich muss ehrlich zugeben, dass ich während der ersten Hälfte (Teil 1) des Thrillers mehrfach darüber nachgedacht habe, das Buch zur Seite zu legen und – das erste Mal in meinem Leben – ein Buch nicht fertig zu lesen. Entsprechend lange habe ich damit auch gebraucht. In meinen Augen ist Teil 1 einfach viel zu langatmig und ausführlich erzählt mit immer gleichen Beschreibungen und Wiederholungen der Taten, was weder die Spannung, noch das Grauen wirklich steigert.

Wer aber die erste Hälfte durchhält, wird im Teil 2 dann mit weitaus besserem Spannungsbogen, schnellerem Erzählstil, überraschenderen Wendungen und verschiedenen Protagonisten und Schauplätzen belohnt.

Deshalb: Dran bleiben und durchhalten bis zum Ende lohnt sich – daher auch noch 3 von 5 Sterne (der 1. Teil bekommt 1, der letzte 5, macht im Schnitt also 3).

Mal abwarten, wie es bei diesem Ermittlerduo weitergeht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln…

Principessa1909, 24.01.2018

Ein gefundenes Goldstück, in dem Gößling eine Story präsentiert, die grausamer nur schwer sein

kann. 
Als die Tochter des kürzlich verstorbenen Alex Soltau in einer Lagerhalle Fässer mit Leichenteilen findet, beginnt die Geschichte und gleichzeitig eine Grausamkeit, die wohl ihresgleichen sucht. Die Geschichte führt über denkbaren Verbrechen, die man sich vorstellen kann - Mord, Folter, Vergewaltigung, Entführung - bis weit in die Vergangenheit. Kriminalhauptkommissarin, die in den meisten Fällen mehr Menschenverstand besitzt als viele andere, wühlt zusammen mit ihrem Kollegen tiefer und tiefer, bis sich Abgründe auftun, mit denen auch sie selbst nicht gerechnet hat... 
Das Buch ist als True Time Crime deklariert und entsprechend in der Zeitform des Präsens geschrieben. Auch wenn man sich damit nicht identifizieren kann und sonst um solche Bücher einen weiten Bogen macht, bekommt man auf Grund des aufgebauten Spannung nur wenig von der Schreibform mit. Ein Spannungsboden folgt dem nächsten und als man sich schon an dem Ende der Geschichte glaubt, geht es immer weiter in die Vergangenheit und weiter in der Geschichte der Grausamkeit. 
Es hat unglaublich Spaß gemacht, den Kommissaren durch den Fall und durch das Buch zu folgen; man hat mitgerätselt, sich nach neuen Aufdeckungen fast schon gesehnt und ist am Ende von dem Ausgang gleichermaßen erstaunt, wie auch überrascht und vielleicht auch ein bisschen enttäuscht, dass es so und auch plötzlich so schnell vorbei ist. 
Ein gelungenes Buch, das nur zu empfehlen ist!

Kleincaro89, 21.01.2018

Das Cover sticht ins Auge: Blutrot und Rabenschwarz - die Leseprobe führte schon zu einer Gänsehaut, aber

das Buch selbst ist in jeder Hinsicht umwerfend! Andreas Gößling, bekannter Autor, der auch mit Michael Tsokos bereits veröffentlicht hat, ist da ein atemberaubender Thriller gelungen.
Kira Hallstein, Kriminalhauptkommissarin bei LKA, ermittelt in einem Fall, der nicht nur ihr, sondern allen Beteiligten richtig an die Substanz geht. Die Tochter eines reichen, ausgesprochen beliebten und geschätzten Unternehmers findet nach dessen unerwartetem Tod in einer abgelegenen Abrisshalle Fässer, deren Inhalt das Blut in den Adern gefrieren lässt…
Andreas Gößling entwickelt beim Schreiben eine besondere Dynamik, ein solches Tempo, dass man sofort die Zeit vergisst. Alles geht irgendwie rasend schnell, er schenkt dem Leser nur winzige Verschnaufpausen; schon ist man wieder mit Hallstein und ihrem Partner Max unterwegs, grübelt mit oder gruselt sich ordentlich! Trotz allem kommen die Protagonisten nicht zu kurz, schnell lernt man die sympathischen Hauptakteure kennen und versteht deren Beweggründe. Trotz vieler Ansätze und Denkanstöße kommt man den Tätern als Leser bis zuletzt nicht auf die Spur.
Ich finde das Buch wirklich “schrecklich” spannend - und ganz ehrlich, ich habe ein paar Absätze überspringen müssen, so grausam, blutrünstig und brutal waren sie - nichts für schwache Nerven! Und wenn man dann noch bedenkt, das es ein True-Crime-Thriller ist - unvorstellbar! Absolut empfehlenswert!

 

Koriander, 19.01.2018

Achtung! Nichts für schwache Nerven!

Bei dieser Rezension möchte ich ganz am Anfang vorwarnen. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind bestialisch und werden auch sehr detailliert beschrieben. Grausam.

Wer aber damit umgehen kann, für den ist dieses Buch ein geniales Buch. Spannend, bis zum Umfallen. Ich habe einerseits oft überlegt, ob ich das Buch weg lege, weil es mir zu grausam ist, aber auf der anderen Seite konnte ich es gar nicht weg legen, weil es von Anfang an so spannend war.

Allein die Ausgangssituation ist auf der Gefühlsebene etwas ganz Besonderes. Stellt euch vor, euer liebender Vater stirbt viel zu früh an einer heimtückischen Krankheit und als ihr seine Hinterlassenschaften ordnet, findet ihr in einer alten Lagerhalle Fässer mit Leichenteilen. Langsam müsst ihr erkennen, dass euer Vater ein Serienmörder war.

Diese Ausgangssituation entspricht einem wahren Fall. Der Rest ist allerdings dazuerfunden und rein fiktiv. Das sympathische Ermittlerduo ermittelt am Rande der Legalität, denn ihnen ist sofort klar, dass es einen weiteren noch lebenden Täter geben muss. Und dieser hat bereits das nächste Opfer in den Fängen.

Für mich ist es bei einem Thriller immer wichtig, dass man sich in den Täter hineinversetzen kann. Vielleicht seine Psyche nicht verstehen, aber nachvollziehen kann, warum er mordet. Das wird hier super umgesetzt. Besonders der Schluss kommt überraschend, aber doch irgendwie nachvollziehbar.

Fazit: Ein grausamer Thriller für viele spannende Lesestunden.
       

Susi222, 17.01.2018

Blutrünstig und spannend bis zum Schluss

Nach dem Tod ihres geliebten Vaters findet Lotte Soltau fünf Fässer mit Organen zerstückelter Frauen. Doch das passt so gar nicht zu dem allseits beliebten und sozial engagierten Mann. Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin und ihr Kollege Max Lohmeyer ermitteln – und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte. 

Autor Andreas Gößling baut seinen Einstieg in den Bereich True-Crime-Thriller weiter aus. Nun hat er sich der Aufarbeitung eines Falles angenommen, der die Republik erschütterte. Dabei geht er nicht zimperlich vor, die Bilder, die er heraufbeschwört, sind starker Tobak: Man mag sich nicht wirklich vorstellen, welche Qualen die Opfer ertragen mussten. Geschickt verwebt er verschiedene Handlungsfäden miteinander, wobei erst nach und nach die Tätermotivation aufgedeckt wird sowie die Geschichten, die zu diesen Taten geführt haben. Der Spannungsbogen ist von Anfang an sehr hoch gesetzt, schon auf den ersten Seiten wird der Leser schonungslos in die Geschichte geworfen. Die wahren Ausmaße bleiben bis fast zum Schluss offen. Obwohl der Autor immer wieder Hinweise in die Erzählung streut, ist die Auflösung eine Überraschung, die erst kurz vor Schluss alle Puzzleteile an ihre Stelle fallen lässt. Sowohl Täter wie auch Ermittler sind glaubwürdig angelegt, der Leser kann von Anfang bis Ende mitfiebern. 

Reißerisch kommt das Buch daher, doch es befriedigt jeden Thriller-Süchtigen auf der Suche nach dem kalten Schauer über den Rücken. Dass hinter der Geschichte tatsächlich echte Ereignisse stehen, lassen die Schauer nochmal einen Tick kälter werden. Von mir erhält das Buch überzeugte vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

Gisel, 13.01.2018

Fesselnder, mitreißender Psycho-Thriller, basierend auf einer wahren Begebenheit

Kurz zum Inhalt:
Lotte Soltau findet einen dubiosen Schlüssel ihres verstorbenen Vaters, der zu einem Bunker in einem verlassenen Fabriksgelände gehört. Darin stehen fünf Fässer, in denen sich Leichenteile von Frauen befinden, die wie von einem Wolf herausgerissen wurden.

Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein macht sich mit ihrem Kollegen Max Lohmeyer auf die Suche und entdeckt bald, dass diese Teile zu verwesten Frauenleichen gehören, die in den Wäldern rund um Berlin gefunden wurden. Bei den Frauen handelte es sich jeweils um südländische Prostituierte aus dem sogenannten Elends-Strich.

Die Taten waren über Jahre unentdeckt. Nach dem Tod von Alex Soltau ist der Fall angeblich abgeschlossen - jedoch taucht kurz darauf die Leiche eines jungen männlichen Teenagers auf, der die Handschrift des Wolfes trägt...


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, man ist sofort in der Geschichte drin. Die Orte und Protagonisten sind detailliert dargestellt, man kann sich somit alles genau vor dem inneren Auge vorstellen.
Es geht auch gleich aufwühlend los, als die Leichenteile in den Fässern gefunden werden.
Die Kommissare Kira Hallstein und Max Lohmeyer folgen von einer Spur der nächsten, sie sind immer auf Achse und ständig passiert etwas Spannendes. Es kommt einem so vor, als würden sie gar nicht zum Luft holen kommen.
Auch die Folterungen sind (leider) plastisch beschrieben, was sehr nervenaufreibend für mich war.

Dieses Buch hat alles, was für mich einen guten Thriller ausmacht: es ist extrem schnell, ohne Längen, der Spannungsbogen wird konstant aufrecht gehalten - und wer der zweite Täter war, ist mir erst kurz, bevor er genannt wurde, aufgegangen.

Der Autor hat es somit geschafft, wie er im Nachwort schreibt, "seine Leser in Hochspannung zu versetzen und ihnen schlaflose Nächte zu bereiten".


Fazit:
Extrem schneller, spannender und nervenaufreibender Psycho-Thriller, der einem tatsächlich schlaflose Nächte bereitet. Eindeutige Lese-Empfehlung!!

Petzi_Maus, 12.01.2018

Lotte Soltau ist stark traumatisiert: ihr geliebter Paps, der kürzlich einem schweren Krebsleiden erlegen ist,

soll ein brutaler Serienmörder sein? Das kann sich in seinem Bekanntenkreis niemand im entferntesten vorstellen, war der beliebte Bauunternehmer doch so einfühlsam und hilfsbereit. Doch die Fässer, gefüllt mit Leichenteilen von mehreren Frauen, die Lotte in einer Halle ihres Vaters gefunden hat, sprechen eine andere Sprache. KHK Kira Hallstein und ihr bayrischer Kollege Max ermitteln in diesem grausamen Fall in Berlin. Vom Straßenstrich stammen die meisten Opfer und wahrscheinlich ist die Opferzahl noch wesentlich höher. Da geschieht wieder ein Mord im gleichen Muster, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Der Täter ist doch tot - gibt es einen zweiten Mörder, der weiter macht?

Dieser True-Crime-Thriller, der sich auf eine wahre Mordserie bezieht, ist nichts für schwache Nerven oder zart besaitete Gemüter! In diesem Buch werden Folterungen brutal und blutig so gut beschrieben, dass man sich das genau vorstellen kann (was man gar nicht möchte!). Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben, nur der Anfang zieht sich endlos hin - da wären ein paar Seiten weniger bei über 500 besser gewesen.

Kira Hallstein, die Ermittlerin, ist immer noch auf der Suche nach ihrem Bruder, der vor 20 Jahren spurlos verschwand. Sie hat immer wieder psychische Probleme, da sie sich schuldig fühlt, weil sie damals keine Zeit für ihn hatte. Ihr Partner Max, der sich von Bayern nach Berlin versetzen ließ, himmelt Kira an. Zusammen bilden sie ein gutes und starkes Team, das leider immer wieder von einer uneinsichtigen Chefin ausgebremst wird. Davon lässt sich Kira aber nicht stören und sie ermitteln dann eben verdeckt weiter.

bärin, 11.01.2018

Der True-Crime Thriller „Wolfswut“ von Andreas Gößling hat mich mit der Leseprobe und dem

Cover gepackt.
Lotte Soltau findet nach dem Tod ihres geliebten Vaters in dessen Lagerhalle einen schrecklichen Fund – fünf Fässer mit grausam verstümmelten Teilen von Frauenleichen. Die Ermittlerin Kira Hallstein und ihr Kollege Max Lohmeyer sind auf der Suche nach einem Motiv für diese Gräueltaten und sind überzeugt, dass es einen Helfer gegeben haben muss. Ihre Chefin von dieser Theorie zu überzeugen ist jedoch eine weitere Schwierigkeit ihrer Ermittlungen, da diese die Akte Soltau schnellstmöglich schließen möchte.
Viele Nachforschungen im Umfeld von Soltau, seiner Vergangenheit und weitere Vorfälle führen letzten Endes zum Mordmotiv und Lösung des Rätsels.
Allerdings ist das Buch trotz des guten Schreibstils etwas langatmig und 100 Seiten weniger wären gut gewesen. Vom Ende bin ich persönlich enttäuscht, da ich gehofft hatte, dass es so auf keinen Fall ausgeht.
Alles in allem ist der Thriller jedoch gut geschrieben, die Geschichte fesselnd und erschreckend zu gleich. Sich vorzustellen, dass sich solche eine Mordserie tatsächlich einmal abgespielt hat, ist wahrlich gruselig. Ich empfehle den True-Crime-Thriller an alle mit starken Nerven und gutem Lese-Durchhaltevermögen!

Becki555, 11.01.2018

Nach dem Tod ihres allseits beliebten Vaters, beginnt Lotte Soltau seinen Nachlass zu sichten. Dabei findet sie einen

Schlüssel zu einer Lagerhalle. Lotte fährt hin, um sich einen Überblick zu verschaffen. Als sie den Deckel eines dort gelagerten Fasses öffnet, traut sie ihren Augen kaum, denn es befinden sich Leichenteile darin. Vollkommen entsetzt ruft Lotte die Polizei, denn für diesen Albtraum muss es eine Erklärung geben. Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und ihr Partner Max Lohmeyer vom LKA werden mit den Ermittlungen betraut. Sie entdecken in den vier weiteren Fässern ebenfalls Leichenteile. Es handelt sich um die Überreste von insgesamt fünf Frauen, die grausam gefoltert und zerstückelt wurden. Hat Soltau ein Doppelleben geführt?

Der Einstieg in diesen True-Crime-Thriller, der auf einer wahren Mordserie basiert, gelingt mühelos, denn der Autor versteht es von der ersten Seite an, Spannung zu erzeugen, die durchgehend gehalten werden kann. Das liegt sicher auch an seinem lebendigen Schreibstil, denn er beschreibt Handlungsorte und Protagonisten so eindrucksvoll, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat und ganz in die spannende Erzählung eintauchen kann. Allzu zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein, da Andreas Gößling Einblicke in tiefste menschliche Abgründe gewährt. Abgestoßen und doch gleichermaßen fasziniert beobachtet man, zu welch entsetzlichen Taten dieser Killer fähig ist. Düstere Handlungsorte und dubiose Protagonisten sorgen außerdem für Gänsehautfeeling.

Das Ermittlerteam wirkt sehr sympathisch. Es arbeitet konzentriert und zielstrebig an der Lösung des Falls und geht dabei an seine Grenzen. Die Charaktere wirken außerdem sehr authentisch. Das liegt sicher auch daran, dass man oft an ihren Gedanken teilhaben darf und so ganz genau weiß, wer was von wem hält. Es gibt auch Einblicke in das Privatleben. Diese drängen sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen dafür, dass die Ermittler noch lebendiger wirken.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und bei diesem Exemplar habe ich mich extrem spannend unterhalten gefühlt. Ich konnte mir die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und habe dabei den ein oder anderen Gänsehautmoment erlebt. Die Handlung wirkte auf mich durchgehend spannend, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte und konnte am Ende noch mit einer Überraschung punkten. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt "Wolfwut" deshalb alle fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung für Thrillerfans, denen es nichts ausmacht, wenn das Blut schon fast aus den Seiten tropft.

KimVi, 09.01.2018

In Berlin scheint ein Werwolf sein Unwesen zu treiben. Alex Soltau ist gestorben. Bei Aufräumarbeiten findet

seine Tochter Fässer, in denen menschliche Leichen aufbewahrt werden. Daraufhin ruft sie die Polizei. Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und ihr Kollege Max Lohmeyer vom LKA werden zum Fundort gerufen. Und entdecken Furchtbares: fünf Fässer, mit fünf Leichen. Allerdings nur Teilen von ihnen. Und diese wurden den  Opfern bei lebendigem Leib aus dem Körper gerissen beziehungsweise gebissen. Dann deutet auch noch alles auf Kannibalismus hin. Was haben Hallstein und Lohmeyer da nur ausgegraben?

 

Dies war mein erstes Buch von Andreas Gößling. Es warten noch die drei gemeinsamen Werke von Gößling und Tsokos auf mich. Ich wusste gar nicht, dass Gößling schon weitere Thriller geschrieben hat. Diese werde ich mir sicherlich noch etwas näher anschauen. Denn dieser Thriller hier, „Wolfswut“, hat mich voll und ganz überzeugt!

Der Schreibstil ist sehr angenehm und vor allem beschreibend und bildlich. Somit sah man die gesamte Handlung vor dem inneren Auge ablaufen. Was teilweise eklig wurde, denn viele Stellen sind recht blutig und brutal. Es ist eben ein Werwolf unterwegs. Die Charaktere, vor allem Kira Hallstein, sind sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Man erfährt auch über die Ermittler viel Privates, wodurch sie menschlich wirken. Zusätzlich hat der Leser Anteil an ihren Gedanken und Gefühlen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht eines Erzählers. Dennoch kommen diese Gedanken und Gefühle gut rüber und werden hervorragend von schnellen Dialogen, mit Inhalt!, umgeben. Vor allem Kira wird sehr intensiv beschrieben. Sie ist nicht nur auf der Suche nach dem Täter, sondern kämpft seit Jahren mit sich selbst beziehungsweise gegen sich selbst. Ihr Bruder ist vor 20 Jahren spurlos verschwunden und Kira gibt sich die Schuld dran. Max wirkt hingegen wie ein kleiner Junge, der noch an das Gute im Menschen glaubt. Dennoch macht er hervorragende Ermittlungsarbeit!

Sehr gefallen hat mir, wie nach und nach die Vergangenheit von Alex Soltau aufgezeigt wurde und man so immer mehr Puzzleteile zusammenstecken konnte.

Die Spannung in diesem Thriller war von Anfang bis Ende da und hat nie zu stark nachgelassen. Die Handlung wendete sich immer wieder, so dass man sich nie darauf verlassen konnte, die Geschichte durchleuchtet zu haben.

Anzumerken ist, dass dieser Thriller zu den True-Crime-Thrillern gehört und somit auf wahren Begebenheiten basiert. Das macht das Ganze noch schauriger. Auch wenn nur die Grundidee wahr ist.

Im Nachwort steht, dass dieser Thriller den Leser in Hochspannung versetzen und schlaflose Nächte bereiten soll – das ist durchaus gelungen! „Wolfswut“ ist ein brutaler und auch schonungsloser Thrill

Kerstin, 08.01.2018

Das erste Buch von Andreas Gössöing beruht auf einem wahren Fall. Es ist sehr gut geschrieben und schnell

zu lesen.  Es gefällt mir sehr gut und ich würde es jedem Thrillerfan empfehlen. 

Elaopa, 07.01.2018

Andreas Gößling lässt gleich zum Auftakt seines Thrillers „Wolfswut“ eine Bombe

platzen.

Bei der Durchsicht des Nachlasses ihres geliebten Vaters stößt Lotte auf eine Lagerhalle, in der sich Fässer mit grauenhaftem Inhalt befinden – menschliche Körperteile.

Das Polizeiteam um Kommissarin Kira Hallstein nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf unfassbare Abgründe.

Der bei allen beliebten und geschätzte Alex Soltau muss ein heimliches Doppelleben geführt haben.

Die Grundlage für diesen Thriller ist eine wahre Begebenheit, was den Grusel beim Lesen noch verstärkt.

Andreas Gößling nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert die Vorgehensweise des Täters in allen Einzelheiten bis an die Grenze des Erträglichen. Persönlich war es mir an manchen Stellen zu viel und ich musste teilweise das Lesen unterbrechen um Abstand zu diesem Grauen zu bekommen. Ich kam nicht umhin, mir die unfassbaren Schmerzen der Opfer vorzustellen und wenn sich vor Augen hält, dass es solche Menschen wirklich gibt, dann kann einem nur schlecht werden.

Was die Hauptcharaktere betrifft war mein Favorit Max. Der etwas tollpatschige, von Bayern nach Berlin versetzte Polizist konnte mit seiner durchdachten Arbeitsweise und Empathie bei mir punkten.

Hauptkommissarin Kira Hallstein war mir persönlich zu sterotyp. Eine Polizistin die ein Jugendtrauma nicht verwunden hat und mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat – das findet man heutzutage in jedem zweiten Krimi.

Unnötig auch die Giftpfeile die in Richtung Vegetarier und Nissan Micra Fahrer geschossen wurden (P. S. an Herrn Gößling – die Höchstgeschwindigkeit meines Micras liegt deutlich über 130 km/h...).

Positiv hervorheben möchte ich in jedem Fall den Spannungsbogen. Dem Autor gelang es, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Niemals wurde es langweilig, nur ein winziges Puzzleteil schien zur Auflösung des Falls zu fehlen und ich brannte darauf, mit jedem Kapitel mehr zu erfahren. Hinzu kamen Vermutungen, Verdächtigungen und Misstrauen gegenüber den Charakteren.

„Wolfswut“ regt dazu an, eigene Überlegungen anzustellen und die Geschichte nicht nur passiv an sich vorbei ziehen zu lassen.

Alles in allem ein wirklich spannender Thriller – wenn auch nichts für Zartbesaitete.

Waterlilly, 07.01.2018

Basierend auf einer wahren Mordserie (hier Infos dazu auf tagesspiegel.de) präsentiert uns der Autor hier einen

extrem fesselnden, sehr blutigen Thriller, der mit Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt.

Der Schreibstil von Andreas Gößling gefällt mir ausgesprochen gut: die Dialoge wirken glaubwürdig, zusätzlich lässt uns der Autor an den Gedanken seiner Protagonisten teilhaben. Auch die Beschreibungen der Schauplätze sind immer so eindrücklich, dass man alles genau vor sich sieht, obwohl durchaus Orte dabei sind, die man sich lieber nicht genau vorstellen möchte. Elendsstriche, verfallene Gebäude, Folterkeller und alte Militäranlagen sorgen allein schon für Gänsehaut beim Lesen.
Die Charaktere wirken auch sehr authentisch, sie haben eine Vergangenheit, die sie maßgeblich geprägt hat. Kira ist 42 und damit fast 10 Jahre älter als ihr Kollege Max. Das Verschwinden ihres Bruders vor 20 Jahren hat sie niemals überwunden und sie hofft immer noch auf Aufklärung. Max ist ein sehr intuitiver und empathischer Ermittler, der sich in sein Gegenüber schon beinahe zu intensiv einfühlen kann, aber meistens liegt er mit seiner Einschätzung goldrichtig.

Einen minimalen Punktabzug bei der Bewertung gibt es von mir nur, weil manchmal Begriffe verwendet wurden, die mir etwas gewollt „cool“ erschienen, aber das stört nicht wirklich beim Lesen. Und an manchen Stellen musste der Zufall nachhelfen, um der Story die richtige Richtung zu geben, aber auch das ist leicht zu verzeihen bei diesem spannenden Stoff.

Mich hat das Buch jedenfalls durchgehend gefesselt und die dichte, vielschichtige Story hat mich bestens unterhalten. Für zartbesaitete Leser kann ich diesen Thriller leider nicht wirklich empfehlen, denn es geht schon extrem blutig und grausam zur Sache. Wir lernen menschliche Abgründe kennen, die so unvorstellbar sind, dass wir uns wünschen, dies würde alles nur der Phantasie des Autors entspringen. Aber leider sind die geschilderten Zustände und Szenen nur allzu realistisch und für viele Menschen täglicher Alltag und Alptraum. Ein aufrüttelndes Buch, das man nicht zuklappen kann, ohne noch weiter darüber nachzudenken. Was steckt hinter der Fassade scheinbar normaler Mitmenschen? Kennen wir vielleicht gar selbst so einen Wolf im Schafspelz, der ein dunkles Doppelleben führt und unerkannt über Jahrzehnte zahlreiche Morde begeht?

beastybabe, 06.01.2018

Sehr gelungenes, beklemmendes Cover.

Gleich zu beginn der Leseprobe begleitet man Lotte zu einer Industrielagerhalle, deren Schlüssel sie im Nachlass ihres Vaters gefunden hat. Während sie die Hallen entlang fährt, erfährt der Leser erste Details zu eben diesem verstorbenen Vater. Lotte ist zunächst nur neugierig, während der Leser schon "etwas ahnt".

Die Komisarin, die für den Fall zuständig ist, ist irgendwie nur schwer greifbar und nicht einzuschätzen.

Der Schreibstil ist nicht ganz flüssig. Oft zählt der Autor nur auf, was etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Der Fall ist aber spannend konzipiert, sodass man trotz der etwas holprigen Sprache gefesselt wird.

Bücherwurm, 14.12.2017
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