Verlagsgruppe Droemer Knaur



Gegen alle Regeln

9783426214305
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Hardcover, Knaur HC
21.08.2017, 240 S.

ISBN: 978-3-426-21430-5
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Eine Geschichte von Liebe und Verlust

Die erfolgreiche New Yorker Journalistin Ariel Levy hat eine aufregende Affäre, eine liebevolle Ehepartnerin und den Wunsch nach einem Kind. Emanzipiert lebt sie nach ihren eigenen Regeln. Doch als sie eine Fehlgeburt erleidet, bricht alles auseinander.

Im fünften Monat schwanger reist Ariel Levy nach Ulan Bator in die Mongolei, um für eine ihrer Reportagen zu recherchieren. Kurz nach der Ankunft hat sie starke Schmerzen im Unterleib und bringt ihr Baby allein auf dem Badezimmerboden des Hotelzimmers zur Welt. Für wenige kostbare Minuten lebt ihr Sohn. Traumatisiert von ihrem Verlust und taub vor Schmerz tritt sie einige Tage später die Heimreise an. Ein Anknüpfen an ihr altes Leben ist nicht möglich, denn sie scheint ihrer Identität beraubt: Ihr Körper schreit nach seiner Mutterrolle und verhindert eine Rückkehr in ein vertrautes Frauendasein. Ariels Ehepartnerin Lucy hat sich zu diesem Zeitpunkt in den Alkohol und aus der Beziehung geflüchtet. So zersplittert das selbstdefinierte Leben der 37-Jährigen. Allem beraubt, bleibt ihr nur noch die Liebe zur Sprache.

Die Autorin

Ariel Levy

Portrait von Ariel Levy

Ariel Levy wurde 1974 in Larchmont, New York geboren und arbeitet seit vielen Jahren als preisgekrönte Journalistin für das renommierte Kulturmagazin...

zur Autorin Bücher von Ariel Levy

Lesetipps

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Eine Geschichte, die unter die Haut geht

Die Protagonistin Ariel Levy hat eigentlich alles, was sie sich wünschen kann, die ist Journalistin beim New Yorker, reist um die Welt, ist mit Lucy verheiratet und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Nach einigen Schwierigkeiten und Problemen stellt sich endlich die ersehnte Schwangerschaft ein. Als sie ein letztes Mal etwas für ihre berufliche Karriere tun möchte und nach Rücksprache mit ihrem Arzt in die Mongolei fliegt, geschieht das Unfassbare, sie verliert ihr Baby und Lucy, ihre Ehepartnerin verfällt endgültig dem Alkohol. Damit verliert Ariel alles, wofür die gelebt hat, Trauer und Schmerz treten in erste Stelle und sie muss sich allein damit auseinandersetzen. ..

Ein Cover, das aus dem Rahmen fällt und zwar wortwörtlich, interessant, genau wie die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Der Schreibstil flüssig und leicht lesbar und sehr ehrlich. Es werden Themen angeschnitten, die man in unserer Gesellschaft eher totschweigt.

Ein schwieriges und sehr emotionales Thema, der Verlust des Kindes. Die Trauer tut weh. Trauer kennt keine Zeit und auch keine Grenzen, sie ist allgegenwärtig.

Ariel Levy beschreibt sehr emotional den Verlust ihres Kindes, den Rückfall Lucys in ihre Alkoholabhängigkeit, sie ist eine starke Frau, die in ihrem Leben Höhen und Tiefen meistern muss, fällt und wieder aufsteht. Sie muss alleine klarkommen mit der Trauer und dem Verlust ihrer Ehepartnerin, sie fällt in ein tiefes emotionales Loch, Schmerz und Trauer muss sie allein verarbeiten. Sie trägt alleine eine enorme emotionale Belastung, Freunde und Eltern können trösten und zuhören, doch am Ende muss sie allein die Trauer und den Schmerz bewältigen.

Eine bewegende autobiografische Geschichte, die unter die Haut geht.

Gartenkobold, 15.08.2017

Ariel Levy hat eigentlich alles, was sie sich wünschen kann. Für ihre Geschichten reist sie als

Journalistin um die ganze Welt. Sie ist verheiratet und zu ihrem Glück fehlt ihr eigentlich nur ein Kind. Doch die Wege zum Wunschkind halten für sie Stolpersteine bereit. Sie überwindet sie und kommt dennoch ans Ziel, sie wird schwanger.

Ein neuer Job führt sie ein letztes Mal ins Ausland, bevor sie ihr Baby bekommen wird. Doch alles geschieht ganz anders. Sie verliert das Baby, ihre Ehepartnerin verfällt dem Alkohol und Ariel verliert auch den Halt einer stabilen Beziehung. Sie muss allein mit Schmerz, Trauer und Verlust zurecht kommen.

Ariel Levy verarbeitet in diesem Buch den Verlust ihres Kindes. Es ist eine emotionale Geschichte und man leidet sehr mit ihr. Sie erlebt in ihrem Leben viele Höhen und Tiefen, Partnerschaften die nicht funktionieren. Immer wieder startet sie durch und erkämpft sich ihren Platz in der Welt. Sie verfolgt ihre Ziele und meistert viele Probleme.

Doch dies alles ist nichts, wenn man den Tod seines Kindes betrauert. Das alles ist nichts, wenn die Person die man in dieser Zeit braucht, sich abwendet. Dies alles ist nichts, wenn die Ehepartnerin fehlt, mit der man diese Erfolge feiern oder teilen kann.

Ariel ist nicht allein, sie hat Freunde die sie auffangen. Doch den Schmerz und den Verlust muss sie alleine verarbeiten.

Am Anfang der Geschichte wirkte sie etwas flatterhaft und auch launisch auf mich, eine junge Rebellin. Am Ende steht sie vor den Trümmern von allem und muss aufpassen, sich selbst nicht auch noch zu verlieren.

Die Geschichte war interessant, sie bewegt den Leser und ist weitgehend fesselnd geschrieben. Das Ende kommt sehr schnell und ich hatte das Gefühl, es fehlt etwas. Insgesamt aber ein gutes Buch, mit vielen heiklen Themen, die die Autorin einfühlsam bearbeitet hat.

papaschluff, 14.08.2017

Das Buch war sehr interessant. Die Geschichte einer jungen Frau, hin zu einer nicht mehr so jungen Frau mit einem

erlebnisreichem Leben. Mich hat die Erzählung von Ariel Levy sofort in seinen Bann gezogen. Sie schildert sehr genau ihr Leben, angefangen von ihren Erlebnissen mit ihrem Vater als Kind bis weit in ihre 30er Jahre. Sie fühlte sich als Kind schon anders als die anderen Kindern. Sie hat sich ihre eigene Welt geschaffen. Diesen Weg hat sie auch später fortgesetzt. Ich bewundere die Durchsetzungskraft und den Mut für ihre Handlungen. Ein nicht ganz einfaches Leben. Hier zeigt sich wirklich ein Lebensweg, der nicht gradlinig verläuft. Sondern viele Höhen und Tiefen birgt. Es ist sicher nicht einfach, das alles nieder zu schreiben. Sie ist eine Frau ihrer Zeit, es bewegt sich viel und es gibt mehr Möglichkeiten der Lebensführung als je zuvor.  Und sie lebt sie aus. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich hatte das Gefühl, dieses Leben wie in einem Schnelldurchlauf zu erleben. Es hat mich fast alle Emotionen fühlen lassen, die möglich sind: Liebe, Hass, Wut, Ohnmacht, Freude, Trauer , um nur einige zu nennen. Es hat mich oft nachdenklich gemacht, Fragen tauchten auf und ich musste versuchen, sie für mich zu beantworten. Es ist sicher kein leichtes Buch, sondern ein tiefgreifendes Buch. Es zeigt einen Blick auf Lebenssituationen, die es zu bewältigen gilt. Jeder Mensch hat einen anderen Blick auf Dinge und Erlebnisse. Diese Geschichte zu lesen, war eine interessante und lehrreiche Erfahrung und ich bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben.

Sigrid, 13.08.2017

Gegen alle Regeln  ist eine autobiografische  Erzählung die absolut unter die Haut geht.

Ariel Levy , eine amerikanische Journalistin gibt einen bedeutenden Einblick in ihr Leben.

Offen und emotional  schreibt Levy  über ihre Kindheit, ihre Arbeit,ihre Partnerin ,  Sexualität, Krankheit und Verlust.

Mit 38 Jahren verliert sie in der Mongolei ihr ungeborenes Kind, einen kleinen Jungen, ihre Partnerin und ihr Zuhause.

Ernste Themen wie der Alkoholismus ihrer Partnerin, die eigene Co - Abhängigkeit, der Verlust ihres Babys, der Brustkrebs ihrer Mutter, werden in der Gesellschaft nicht gerne aufgegriffen.

Die klare und dennoch emotionale Sprache des Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Das Buch ist keine *leichte Kost* und absolut lesenswert.

Leseratte1958, 11.08.2017
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