Verlagsgruppe Droemer Knaur



Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden

9783426292785
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Hardcover, O.W. Barth
02.10.2017, 320 S.

ISBN: 978-3-426-29278-5
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Roman

"Der Mensch hat in sich etwas Göttliches, mit dem er in Kontakt kommen kann", schreibt der begeisterte Philosoph, Psychologe und Bestseller-Autor Laurent Gounelle. Er nimmt uns in seinem neuen spirituellen Roman mit auf eine faszinierende Sinnsuche, die persönliche Entfaltung und wahres Glück ermöglicht.
Alles beginnt an dem Tag als Alice, eine junge und erfolgreiche Kommunikations-Beraterin, ihren Jugendfreund Jérémie in ihrer Heimatstadt Cluny wiedertrifft. Er ist Priester geworden und sehr frustriert, weil nur sehr wenige Menschen zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Alice verspricht, ihm zu helfen – auf ihre Art.
Als Atheistin beginnt sie, sich in verschiedene Religionen und die Welt des Glaubens und der Spiritualität zu vertiefen. In einem spannenden Prozess der Selbsterkenntnis liest sie nicht nur die Bibel, sondern beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus und entdeckt dabei eine universelle Wahrheit, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändert …
Der Roman stand gleich nach Erscheinen auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste. Seine tiefe Botschaft weist auf die universelle Wahrheit hinter allen Religionen.

„Sich vom Ego zu befreien, um seinen Schatz im Inneren zu finden: Das ist das Buch des literarischen Herbstes, auf das man gewartet hat. Eine überraschende und aufwühlende Lektüre, der es gelingen wird, unser Bewusstsein wachzurütteln.“
Femininbio

Der Autor

Laurent Gounelle

Portrait von Laurent Gounelle

Laurent Gounelle, 1968 geboren, studierte Soziologie und Philosophie an der Universität von Santa Cruz, Kalifornien. Er unterrichtete an der Universit...

zum Autor Bücher von Laurent Gounelle

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Pressestimmen

"(...) Laurent Gounelle erschafft sympathische Figuren, denen man verzeiht, dass sie vor allen Dingen die Erkenntnis vorantreiben sollen, und fügt geschickt etwas französischen Charme hinzu."

Geschichten/Agentin (Blog), 03.10.2017

"Fazit: ein wunderschönes Buch zum Selberlesen und Nachdenken, aber auch ein tolles Geschenkbuch für alle Suchenden und an Weisheitslehren und Meditation Interessierten."

Lesen und Leben (Gaby Marx), 18.10.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Meine Meinung:

Auf dem Cover des Buches sind  der Buchtitel und eine Blumenknospe, die sich langsam öffnet, abgebildet.

Auf welche Art und Weise Jerome Alice zu dem Thomasevangelium kommen lässt. Durch die Botin Sr. Ikea, sie liefert es als Bausatz

 Alice Freund Toby Collins. Er ist nur solange Alices Freund, solange Alice bei ihm Kurse und Sitzungen bucht. Sie denkt, sie sei mit ihm befreundet. Für ihn reicht die Freundschaft nur solange das Geld aus dem Geldbeutel fließe. Ohne Bezahlung keine Tipps.

Sie hat einen Jundfreund.

Es ist Jérémie. Es ist eine Sandkastenfreundschaft, die sich nie zu einer richtigen Liebe entwickelt hat. Der schlanke Priester mit sanftem Blick strahlt Güte aus. Er ist aber sehr enttäuscht und frustriert. Seine 12 Gemeindeglieder spiegeln nicht den Erfolg seiner Arbeit wieder. Er fühlt sich unnütz und machtlos. Er möchte Menschen erreichen und ihnen die frohe Botschaft Gottes weiterbringen. doch er selber fühlt sich als Versager und Nichtsnutz.

Alice möchte gerne ihrem Jugendfreund helfen seine eigene Lebensbestimmung zu finden und die frohe Botschaft angemessen zu vertreten.

Ich finde, das Buch lässt sich sehr entspannt und sehr flüssig lesen. Es fesselt den Leser und regt unaufdringlich zum Weiterdenken an.  Für dieses Buch braucht man bestimmt nur wenige Tage, bis man durch ist. Man beschäftigt sich intensiv mit dem eigenen Glauben und erhält viele Beispiele aus anderen Religionen und dem Leben von Alice z.B. den Fensterputzer oder dem Ozean und der Welle.  Sicherlich wird man das Buch auch noch mehrmals lesen, denn um die Thematik des Buches ganz zu verstehen, braucht es Zeit und Ruhe. Es werden ganze neue Aspekte des Christentums aufgeführt, die Menschen vor vielen Jahren auf den Scheiterhaufen gebracht hätten, wen sie diese geäußert hätten.

Fazit

Ich finde dieses Buch sollte jeder Christ gelesen haben. Es lässt sich wunderbar als Geschenk weitergeben. Es drängt keinen Glauben auf und informiert spannend und diskret.  So ein spannendes Lehrbuch sucht  seinesgleichen.

 

 

 

 

Theophilia, 20.11.2017

Spirituell-religiöser Roman der lange nachwirkt

 

Laurent Gounelle, einer der mitgelesenen Autoren Frankreichs, nimmt den Leser in diesem Roman auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und der universellen Wahrheit mit.

Jérémie, Priester in einem kleinen Dorf und Freund aus Kindertagen von Alice, ist mit seinem Beruf unzufrieden und wird immer unglücklicher. Seine Gottesdienste werden schlecht besucht und beichten wollen die wenigsten seiner Gemeindemitglieder. Alice, selbst Atheistin, ist in der Stadt eine erfolgreiche Kommunikationsberaterin in einer großen Firma. Sie kehrt aber in ihr Heimatdorf zurück, als sie erfährt, wie schlecht es Jérémie geht. Sie verspricht ihm, die Zahl der Gottesdienstbesucher zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Dazu liest sie zunächst die Bibel, beschäftigt sich, mit dem Daoismus, Hinduismus und Buddhismus, spricht mit Wissenschaftlern und taucht dabei immer weiter in die Welt der Spiritualität ein. Ihr Leben und Handeln ändert sich im Lauf des Buches stark, als sie sich über die spirituelle Wahrheit immer klarer wird. Sie bemerkt, dass sie verschiedenen Religionen sich gar nicht so stark unterscheiden und im Kern sie gleichen Aussagen transportieren.

Gounelle, der Soziologie und Philosophie studierte, schaffte es eine sehr religiös-spirituelle Abhandlung in einem Roman zu verpacken. Es gibt viele Stellen, in denen der Romancharakter des Buches etwas in den Hintergrund tritt und das Philosophische sehr genau beleuchtet wird. Wer also einen lockeren Roman sucht, ist hier nicht gut bedient. Wer jedoch einen Roman über Religion, Spiritualität und der Sinnsuche will, wird dieses Buch sehr zu schätzen wissen.

Tariaswen, 09.11.2017

Zugegeben, der etwas mystisch wirkende Buchtitel ruft bei manchen Lesern vielleicht Unverständnis hervor, aber

vor allem ist er in erster Linie eines: auffällig!  In mir hat er jedenfalls gleich Neugier geweckt.

Mir persönlich haben die ersten Seiten noch nicht so gut gefallen. Es gab da ein paar beobachtete Situationen, in denen "Weisheiten" ausgedrückt wurden und die für mich einfach nicht so gut verpackt bzw. zu gut gemeint waren. Denn wer geht denn durch die Welt und hat andauernd Gedanken wie beispielsweise die von Jérémie: »Auch bei Wolff, dem ausgezeichneten Optiker, drängten sich zahlreiche Kunden, zweifelsohne auf der Suche nach einer besseren Sicht. Aber würden sie danach auch in ihrem Leben klarer sehen?« - Derartiges kam auf den ersten Seiten regelmäßig vor und fand ich vorerst irgendwie noch belächelnswert.

Im weiteren Verlauf beschäftigt sich Alice durch ihren Wunsch, Jérémie helfen zu wollen, sehr intensiv mit der Bibel und den Lehren Jesu. Und da fand ich ihr enormes Engagement als Atheistin ziemlich bemerkenswert. Ihre Offenheit in der Hinsicht ist alles andere als gewöhnlich. Denn Religion und der persönliche Glaube ist bei vielen Menschen in der Regel ein brisantes Thema, das die Meinungen spaltet. Man muss es Alice wirklich hoch anrechnen, dass sie mit so viel, fast schon naiver, Geduld an ihr Projekt herangeht.
Was macht sie also? - Beispielsweise vergleicht sie die Worte Jesu mit denen von Laotse (der allerdings ungefähr 600 vor Christus gelebt hat) und anderen bedeutenden Philosophen und Lehrmeistern und stellt gravierende Ähnlichkeiten fest. Diese Entdeckungen lassen Alice nur noch neugieriger werden und sie vermutet deswegen, ganz zurecht, dass es so etwas wie eine universelle Wahrheit geben muss. Und dieser möchte sie weiterhin nachgehen.

Alice wird also zur leidenschaftlichen Übersetzerin der Bibel und sie tut es auf eine so leicht verständliche Weise, das fand ich sehr angenehm. Für sehr rational denkende Menschen wirken ihre Übersetzungen vielleicht verwirrend oder unverständlich, aber für all jene, die den Zugang zur eigenen Intuition noch finden, dürften ihre Erklärungen und Entdeckungen zu verstehen sein.

Ich fand »Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden« wirklich lesenswert. Dieser Roman spricht nämlich ganz stark die spirituelle Seite eines Menschen an und bietet ganz viele gedankenanregende Zeilen. Auch das Ego, das in der Geschichte häufig thematisiert wird und das bekanntlich oft die Hosen an hat, sieht man nach dieser Lektüre mit anderen Augen, da man erfährt, wie man daran arbeiten kann. Für mich also eine durch und durch wertvolle Geschichte, die irgendwie auch eine Ratgeber-Funktion hat und deshalb das persönliche Wach

Janine2610, 28.10.2017

Karriereorientiert, erfolgreich, verheiratet und Mutter = Alice

Jugendfreund von Alice, katholischer Priester, unzufrieden im Beruf = Jérémie

Durch die am selben Ort wohnenden Eltern erfährt Alice von Jérémies Unzufriedenheit. Aus alter Verbundenheit hört sie, wie Jérémie von seiner fast leeren Kirche während seines Gottesdienstes spricht und erkennt seine Selbstzweifel.

Alice selbst ist nicht gläubig, aber eine erfolgreiche Kommunikationsberaterin. Sie bietet Hilfe an. Sie liest die Bibel, sucht aber auch nach Lösungen in anderen Glaubensrichtungen, erkennt Ähnlichkeiten und stellt Vergleiche auf. Ähnlichkeiten, die sie überraschen.

Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund beginnt sie die Kirche zu reformieren und stößt dabei auf Hindernisse.

Großen Raum nehmen die Erkenntnisse ein, die Alice im Rahmen ihrer Recherche gewinnt über Glauben verschiedener Religionen und deren Auswirkungen auf das Leben. Ein sehr aktuelles Werk. Ein Buch, dessen Inhalt zum Nachdenken anregt.

Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Immer wieder gibt es Anlass, inne zu halten und nahzudenken. Ein wunderbares Buch!

K.Sch., 27.10.2017

Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an.

Für alle die Lust auf einen Ausflug in die Spiritualität haben, der mit einer netten Rahmengeschichte versehen ist, ist dies genau das richtige Buch.

Lealein1906, 13.10.2017

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, vermutlich eine Geschichte über das Christentum, aber das war

es definitiv nicht.
Ich bin keine hundertprozentig überzeugte Christin, aber dieses Buch hat es geschafft mich wütend zu machen. Wie - besonders am Anfang - von Alice immer wieder über die Bibel oder die Messe gelacht würde, ging einfach gar nicht. Ich war wirklich kurz davor das Buch abzubrechen.
Trotzdem habe ich mich durchgebissen, währrend ich versucht habe mich etwas auf das Ganze einzulassen. Mit der Zeit wurde es besser, aber wirklich warm geworden bin ich mit dem Buch nicht.
Teilweise ist es sehr ausführlich und kompliziert, nicht wie erwartet einfach zu Lesen. Mir persöhnlich hat ein bisschen der Roman gefehlt, oft kam es mehr wie ein Ratgeber rüber...
Alice hat es geschafft mich regelmäßig zwiezuspalten, mal teile ich ihre Meinung minimal, dann habe ich es wieder gehasst, wie sie versucht hat überall Zusammenhänge zum "Ego" zu finden.
Jeremie dagegen mochte ich, leider kam er in der Geschichte oftmals zu kurz.
Mit der Zeit erkennt man einen feinen Humor, der das Ganze etwas auflockert.
Letztendlich war es doch ganz interessant zu lesen und regt zum Nachdenken an, aber es war ganz und gar nicht mein.
(Achtung: Ich bin hier voller Widersprüche :D)

FAZIT: Wenn man sich für Religionen interessiert ganz gut zu lesen, allerdings hat man ab und an das Bedürfnis einfach abzubrechen.
3,5 von 5 Sternen

Elllaliest, 10.10.2017

          Aimer la vie! Der Mensch hat in sich etwas Göttliches,

mit dem er in Kontakt kommen kann, schreibt der begeisterte Philosoph, Psychologe und Bestseller-Autor Laurent Gounelle. Er nimmt uns in seinem neuen spirituellen Roman mit auf eine faszinierende Sinnsuche, die persönliche Entfaltung und wahres Glück ermöglicht. Seine tiefe Botschaft weist auf die universelle Wahrheit hinter allen Religionen. Alles beginnt an dem Tag als Alice, eine junge und erfolgreiche Kommunikations-Beraterin, ihren Jugendfreund Jérémie in ihrer Heimatstadt Cluny wiedertrifft. Er ist Priester geworden und sehr frustriert, weil nur sehr wenige Menschen zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Alice verspricht, ihm zu helfen – auf ihre Art. Als Atheistin beginnt sie, sich in verschiedene Religionen und die Welt des Glaubens und der Spiritualität zu vertiefen. In einem spannenden Prozess der Selbsterkenntnis liest sie nicht nur die Bibel, sondern beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus und entdeckt dabei eine universelle Wahrheit, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändert …  Ein wirklich gelungenes Buch, welches tiefe Lebensweisheiten nicht nur beschreit, sondern im Gegensatz zu den vielen Selbsthilfebüchern über alle möglichen Techniken, endlich auch mal praktische Beispiele für deren Umsetzung im wirklichen Leben bietet! Dies geschieht durch die Romanform und die Geschichte, in welcher Jérémie die Ratschläge von Alice auch in die Praxis umsetzen soll. Warum nicht den Beichtstuhl in "Die Hütte der Ratschläge" umbenennen. Ob Jérémie seine neuen Aufgaben und damit letztlich sein Leben meistert und wohin es ihn führen wird, lesen Sie selbst. Auf jedenfall ist es spannend bis zum letzten, mit viel Humor, guten Tips und einem überraschenden Ende ... Dieses Buch könnte die Entdeckung der universellen Weisheit hinter allen Religionen sein, auf jeden Fall, vor allem für mich, ist es eine überraschende und aufwühlende Lektüre, der es gelingen wird, unser Bewusstsein wachzurütteln, sich vom Ego zu befreien, um seinen Schatz im Inneren zu finden. "Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden" ist das Buch des literarischen Herbstes, sehr lesenswert, regt auch zum Nachdenken an und die Suche nach der Geschichte hinter den Dingen.... Eine traumhafte, humorvolle Erzählung mit französischem laissez-faire, die viel zu erzählen hat rund um Freundschaften, Solidarität, Zuverlässigkeit, Neuanfang tiefgründig, nachdenklich, einfach schön. Ein Lesevergnügen der etwas anderen Art, das ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte, nie kitschig sondern immer warmherzig und mit viel Liebe zu Ihren Figuren. Sehr französisch! Eine Lektüre die sich lohnt und Spaß macht! Bringt W&au
Arabella, 02.10.2017

Alice ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin in Paris. Sie möchte ihrem Jugendfreund Jeremie helfen, der

als Priester einer kleinen französichen GEmeinde an der geringen Gemeindemitgliederzahl verzweifelt. Als Atheistin beginnt sie die Bibel und andere fernöstliche Glaubensrichtungen zu studieren und entdeckt dabei erstaunliche GEmeinsamkeiten.
Sie wendet  wissenschaftliche Methoden des Persönlichkeitscoachings an , um Jeremies Gottesdienste atraktiver zu machen.  Das stößt natürlich nicht  bei allen Gemeindemitgliedern und den Kirchenvorständen auf Verständnis.

Die ungewöhnliche aber geniale Annnäherung einer Atheistin an den christlichen Glauben hat mich sofort begeistert.
Der Schreibstil ist humorvoll , mit gut gewählten Beispielen und Zitaten angereichert und trotz des schwierigen Themas gut verständlich.
Die Zentrierung auf das schwer zu fassende eigene Ego und dessen Einfluss auf den eigenen Selbstwert und das in uns wohnende Göttliche , hat mich sehr angesprochen.
Eigene Glaubensfragen werden aufgegriffen und unkonventionell beleuchtet. Gerade auf die mögliche Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube wird mit gut verständlichen Beispielen eingegangen.
Die katholische Kirche , ihre Dogmen und ihre Würdenträger kommen in diesem Roman dabei nicht so gut weg. Vordergründige Interessen, wie eigenes Prestig und MAchterhalt stehen bei ihnen im Vordergrund.
Während Jeremie und auch Alice eine eigene persönlcihe Reifung erfahren, die sie mit anderen MEnschen teilen möchten.
Das Romanende war sehr gelungen.
Ein Buch das unterhält , aber auch zum Nachdenken anregt.

Gusaca, 30.09.2017

Die Bibel als Persönlichkeits-Coach?

Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz: Jérémie, Priester einer kleinen französischen Stadt, möchte den Menschen die frohe Botschaft Jesu mitteilen - doch es kommen grad mal ein Dutzend Anwohner in seine geräumige Kirche. Jérémie ist verzweifelt. Alice, erfolgreiche Pariser Unternehmensberaterin, möchte ihrem alten Jugendfreund helfen. Doch Alice ist Atheistin...

"Kein Fehler ist größer als Begehren nach Besitz." (Zitat S. 182)

Mir hat es Spaß gemacht mitzuverfolgen, wie Alice zunächst die Bibel durchlas und einige Stellen daraus mit skeptisch-amüsanten Kommentaren versah. Vor allem die Seligsprechungen, welche, wörtlich genommen, einen wirklich schnell mal ungläubig den Kopf schütteln lassen. Nachdem sie Jérémie zu einem Coach für Selbstvertrauen geschleppt hat beginnt sie, sich zusätzlich einigen fernöstichen Glaubensrichtungen zu widmen, welche im Gegensatz zum dualistischen Christentum das Paradies im Menschen selbst versprechen. Gibt es vielleicht doch Gemeinsamkeiten zwischen Daoismus, Hinduismus, Buddhismus und den christlichen Lehren Jesu? Und wie kann Alice ihre Erkenntnisse nutzen, um Jérémie zu einem vollen Gottesdienst zu verhelfen?

Alice' Nachforschungen und Gedankenbeispiele sind gut gewählt und leicht verständlich. Immer mehr rückt hierbei das "Ego" in den Mittelpunkt, der Schlüssel zu Glück oder Unglück. Das Buch ist somit ein unterhaltsamer Roman, welcher sich nicht nur auf moderne Art mit Religionen beschäftigt sondern zugleich zum Nachdenken anregt und dem ein oder anderen Leser eine kleine Lebenshilfe sein mag. Und natürlich bleibt auch die Angst vor Veränderungen nicht aus, in diesem Fall personifiziert durch zwei Frauen aus Jérémies Gemeinde.

Mir hat das Buch sehr gefallen, da es auf unterhaltsame und teils auch humorvolle Weise einen bliebenden positiven Eindruck hinterlassen hat.

 

ChristinaP., 28.09.2017

"Berührend und ein Schatz an Weisheit"

Alice, eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, will ihrem langjährigen Freund Jérémie aus der Kinderzeit helfen. Allerdings ist er Priester und daher skeptisch, als Alice Marketingstrategien vorschlägt, um seine Kirche zu füllen.
Für beide beginnt hier eine spannende Reise. Alice schleppt Jérémie mit zu Seminaren der Persönlichkeitsentwicklung. Sich selbst zu lieben, erscheint dem Priester eine merkwürdige Grundlage für die Gemeindearbeit, aber er ist aufgeschlossen genug, um Neues zu probieren und als er sich darauf einlässt, den Gottesdienst und die Beichte zu "entstauben", füllt sich allmählich die Kirche, denn er gibt den Gläubigen nun mehr als für sie unverständliche Phrasen, sondern er gibt ihnen etwas mit, das ihr Leben bereichert.
Alice hingegen, die überzeugte Atheistin, nimmt ihren "Job" sehr ernst, liest die Bibel und beschäftigt sich mit den Aussagen anderer Religionen. Ihre "Recherche" für den "Job" packt sie irgendwann wirklich und sie will das Rätsel um die Worte Jesu knacken - sie will verstehen. Sie auf ihren Nachforschungen zu begleiten, war sehr interessant und je mehr sie sich mit diesen Themen beschäftigt, umso näher kommt sie ihrem ganz eigenen Glauben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde es sicherlich noch öfter lesen, denn dafür steckt viel zu viel in dieser Geschichte.
Der Glauben, die Bibel, das Daodejing von Laotse, aber auch das Loslösen vom Ego nehmen in diesem Buch viel Raum ein. Dessen sollte man sich bewusst sein. Wenn man nichts über Glauben lesen möchte, kann man mit dieser Geschichte vermutlich nichts anfangen. Ein wenig Aufgeschlossenheit, wie die Protagonisten Jérémie und Alice es vormachen, sollte man schon mitbringen - auch wenn man seinen Glauben schon gefunden hat. Ich finde das Buch bereichernd und mitzuerleben wie Jérémies Gemeinde anzahlmäßig und jeder einzelne über sich hinaus wächst, war sehr berührend.

Gelis, 28.09.2017

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vorab erhalten. Hier meine Rezension:

Nach den ersten Kapiteln des Buches erwartete ich eine Geschichte darüber, wie christliche Religion und Marketing aufeinanderstoßen und versuchen zu harmonieren. Alice, die Kommunikationsberaterin, die versucht, ihrem Freund aus Jugendzeiten, Pater Jeremie zu helfen, der frustriert ist, weil die Kirche immer so leer ist, wendet ihre Marketingmethoden in der Kirche an - eine ungewöhnliche Kombination. Ich ging davon aus, dass es sich um eine humoristische Geschichte handelt würde, die sich mit diesen konträren Herangehensweisen befasst.

Dann biegt die Geschichte jedoch ab. Zunächst las es sich so, als würde die Atheistin Alice, die sich über die abstrusen Geschichten der Bibel nur lustig machen kann, den Gottesdienst marketingpolitisch missionieren wollen. Fast klang das Buch als gegen die Kirche gerichtet, doch dann stellte Alice fest, dass die Worte der Bibel nicht wörtlich zu nehmen sind, sondern allesamt ein Bildnis sind. Sie begann nach der Bedeutung zu suchen und nimmt den Leser mit bei ihren Vergleichen zwischen den Schriften der Bibel, dem Daoismus, dem Hinduismus, dem Buddhismus und der Urknalltheorie. Ab diesem Punkt gleitet das Buch stark ins Spirituelle ab, und die Geschichte um Alice und Pater Jeremie rückt mehr und mehr als Beiwerk in den Hintergrund.

Die Entdeckungen von Alice sind interessant und der Schreibstil des Buches bleibt flüssig, leicht und locker. Trotzdem wird es wegen der Thematik ab hier schwerere Kost, die nähere Beschäftigung mit dem Inhalt sinnvoll macht und Ruhe und Muße zum Nachdenken benötigt.

Gegen Ende des Buches konzentriert sich der Autor wieder mehr auf seine Rahmenhandlung, als hätte er sein Ziel das Spirituelle betreffend erreicht.

Für mich war es ein durchaus interessantes Buch. Es führt den Leser gut in die verschiedenen Betrachtungen und Überlegungen der unterschiedlichen Religionen und Betrachtungsweisen ein und bietet schlüssige Schlußfolgerungen. Schwer tat ich mich jedoch mit der Darbietungsform der Geschichte. Das Buch wirkte auf mich, als würde versucht, der breiten Masse durch die Rahmenhandlung die spirituellen Überlegungen, um die es dem Autor eigentlich geht "unterzuschieben". Diesen Widerspruch zwischen den spirituellen Überlegungen und der Rahmenhandlung empfand ich als Bruch in der Geschichte, weshalb das Buch mich nicht vollends überzeugen konnte.

tayjan, 22.09.2017

Ich habe dieses Buch bei vorablesen.de gewonnen. Hier meine Rezension:

Ein Denksanstoß!

Ich war mir zunächst nicht ganz klar darüber, was mich genau in diesem Buch erwartet. Etwas Spirituelles, etwas Philosophisches, etwas Religiöses ... Heraus kam eine wundervolle Geschichte, die uns alle anregen sollte über uns und unser Leben nachzudenken.

Laurent Gounelle kleidet seine Überlegungen über Gott und die Welt in eine charmente kleine Geschichte. Die Marketingberaterin Alice möchte ihrem Freund Jérémie, der Priester ist, helfen, mehr Leute in seine Kirche zu bekommen und macht sich dafür Stück für Stück mit der christlichen Lehre vertraut. Hierfür zieht sie nicht nur die Bibel zu Rate, sondern auch die fernöstlichen Schriften des Buddhismus, Daoismus, Hinduismus und sogar die Astrophysik wird von ihr beansprucht. Sie selbst ist Atheistin, aber je mehr sie in die Lehre Jesu eintaucht und diese mit den anderen Lehren vergleicht, stößt sie auf Gemeinsamkeiten und Wahrheiten, die für alle Menschen gelten und diesen bei richtiger Anwendung das Leben erheblich erleichtern könnten ...

Der Roman, welchen ich zum Ende hin einfach nur verschlungen habe, hält so viel für den Leser bereit. Man beginnt zusammen mit Alice sich mit ihren neuen Erkenntnissen und Überlegungen auseinanderzusetzen. Ein sehr gelungenes Buch über den Menschen und seine Suche nach innerem Frieden und Sinn.

Marina, 20.09.2017

"Man muss Gott vielleicht verlieren um, ihn zu finden."


Ein Satz über welchen ich selbst häufig nachgedacht habe.
Er ist auch übertragbar auf dieses Buch. Man muss seine eigenen Ansichten über Bord werfen um offen für die der anderen zu sein.

In der heutigen Zeit reden wir viel über Religionen und Glaube, doch nicht viele befassen sich mit dem Sinn von Religionen.
Das Buch ist zeigt wie man als nichtgläubiger Mensch dem Thema näher kommen kann. Es zeigt wie unverständliche Passagen aus der Bibel, verständlich gemacht werden können und nachdem man sie versteht auch sein Handeln überdenkt.

Dies ist aber etwas was meiner Meinung nach Alice bis zum Schluss nicht verstanden hat.
So gut manche Ansätze waren, so unauchtsam hat man diese nicht zu Ende gebracht. Gerne hätte ich mehr von Alice und Jeremie erfahren, besonders über ihre Freundschaft.
Leider fehlte das komplett.

Mit dem Ende hatte ich besonders zu kämpfen. Es zeigte wie zurückgeblieben die kirchliche innere Politik noch immer ist, doch hätte ich mich über dir Darstellung des gegenteils gefreut.

Nichts desto trotz ein nettes Buch, welches zum nachdenken anregt.
Hiermit vielen Dank an vorablesen.de und Droemer-Knaur für das Rezensionsexemplar.

Izzy, 17.09.2017

Ich hatte das Buch bei Vorablesen gewonnen und innerhalb eines Tages ausgelesen! Meine Rezension von Vorablesen

würde ich deswegen auch gern hier noch einmal veröffentlichen:

 

Eine gewisse Magie umgibt meiner Meinung nach schon das Cover des Romans selbst. Ganz in blau und weiß gehalten, wirkte es auf mich von Anfang an sehr ansprechend. Einmal angefangen, konnte ich "Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden" nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Alice als Protagonistin fand ich sehr sympathisch und realitätsnah. Ich hatte mich besonders auf diesen Roman gefreut, da ich, wie Alice, mit der Religion "nicht viel am Hut habe". Den Schreibstil habe ich von der ersten Seite an als sehr einfach, fließend und angenehm empfunden. In viele Bücher muss man sich erst einmal "einlesen", allerdings war dies hier nicht der Fall. Ich konnte von der ersten Sekunde an in die Welt von Alice und Jérémie eintauchen. Frankreich wurde so schön und detailliert beschrieben, dass es einem oft vorkam, als wäre man vor Ort, neben Jérémie oder Alice und könnte das Geschehen von Nahem betrachten. Ein einziger Wehrmutstropfen für mich persönlich waren die letzten Seiten, da ich das Gefühl hatte, der Roman würde langsam aber sicher seine "Magie" verlieren. Alles wirkte etwas erzwungen, so als wolle man endlich mit der Geschichte abschließen. Alles in allem bin ich aber trotzdem sehr zufrieden und würde den Roman uneingeschränkt weiterempfehlen. 

 

Spongie_Swagpants, 15.09.2017
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