Verlagsgruppe Droemer Knaur



Frau gönnt sich ja sonst nichts

9783426789124
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Klappenbroschur, Knaur TB
12.01.2018, 208 S.

ISBN: 978-3-426-78912-4
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Wie sich die Trennung von meinem Mann unverhofft als Glücksfall erwies

Marie Matisek beschreibt in ihrem Memoir, wie aus der verlassenen, gestressten Ehefrau und Mutter eine attraktive, lebenslustige 50-Jährige wird, die einen Neuanfang wagt.

Kurz vor Marie Matiseks 50. Geburtstag, nach zwanzig mehrheitlich glücklichen Ehejahren, verlässt ihr Mann sie. Einer Jüngeren wegen. Trotz der verletzten Gefühle erkennt die Bestseller-Autorin und Mutter zweier Teenager die große Chance, die sich ihr so unerwartet bietet: Ein Neuanfang. Nach zwei Wochen Schockstarre und Trauer fängt sie neu an. Sie befreit sich von den alten Lasten und zwar äußerlich wie innerlich. Von der Hausentrümpelung, über die seelische Reinigung bis hin zum Kurzhaarschnitt. Von dieser wundersamen Verwandlung der gestressten, fremdbestimmten Ehefrau wieder hin zur attraktiven, lebenslustigen Frau in den besten Jahren berichtet sie. Und man weint, staunt und lacht mit ihr.

Die Autorin

Marie Matisek

Portrait von Marie Matisek

Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften...

zur Autorin Bücher von Marie Matisek

Pressestimmen

Eine Trennungsgeschichte, die durchaus Mut macht und von der Freude am Leben und der Kostbarkeit der Liebe erzählt.

sl4lifestyle.wordpress.com (Sabine Ludwig), 01.02.2018

"Ein wunderschöner Roman, der lange nachhält und zum Nachdenken anregt."

spass-am-buch.de (Dunja Hanke), 19.02.2018

"Mutmachend"

Zeit für mich, 01.03.2018

"Maria Matisek beschreibt in ihrem Memoir, wie aus der verlassenen, gestressten Ehefrau und Mutter eine attraktive, lebenslustige 50-Jährige wird, die einen Neuanfang wagt. (...) Und man weint, staunt und lacht mit ihr."

Familie, 01.06.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Nach 20 Jahren Ehe eröffnet Maries Mann ihr, dass er sich in eine Jüngere verliebt hat. Natürlich ist

dies erstmal ein Schock, doch dann beschließt Marie, sich nicht von Rachegelüsten leiten zu lassen und keinen Rosenkrieg anzuzetteln, wie das sicher manch andere betrogene Ehefrau gemacht hätte. Doch dazu sind ihr die vergangenen 20, mehrheitlich guten Jahre zu wertvoll, die will sie positiv in Erinnerung behalten. Natürlich stellt sich als Erstes die Frage: Wie sagen wir's den Kindern? Wie gestaltet sich ab sofort unsere Wohnsituation? Wie reagieren unsere Eltern und unsere Freunde? Und die Haustiere? Denn selbst an Hund und Katz geht so eine Trennung ja nicht spurlos vorüber, auch sie leiden, wenn das Herrchen plötzlich nicht mehr da ist. Mit sehr viel Humor, feiner Ironie und vor allem sehr viel Herz beschreibt Marie Matisek ihren persönlichen Weg in den nächsten Wochen und Monaten. Sie hält Rückschau, sucht nach Ursachen für die Entfremdung und fragt nach dem Zeitpunkt, ab dem es zwischen ihr und ihrem Mann nicht mehr rund lief. Ihre Erkenntnis: Zum Scheitern einer Ehe gehören immer zwei. Amüsant beschreibt sie ihre Beobachtungen zum anderen Geschlecht auf den ersten Single-Partys, die sie als Frischgetrennte besucht. Zum Schmunzeln ist auch die Beschreibung ihrer Bali-Reise, die sie sich zum 50. Geburtstag gönnt. Angesichts ihrer Schilderung vom Müll außerhalb der Hotelanlage blieb mir das Lachen allerdings doch im Halse stecken. Natürlich bleibt auch bei Marie Matisek trotz allen positivem Denkens der Blues nicht aus, der sie immer wieder mal überfällt, zum Beispiel beim Blättern in alten Fotoalben. Dennoch ist dieses Buch insgesamt unglaublich positiv. Das Gefühl der Befreiung, das Marie befällt, als sie sich langsam freistrampelt, überträgt sich direkt auf den Leser. Die Autorin schreibt sehr persönlich, sie gibt sehr ehrliche Einblicke in ihr Gefühlsleben und kommt dabei ausgesprochen sympathisch rüber. Diese Erzählung ist absolut keine Abrechnung mit dem Ex, wie man vielleicht vermuten könnte, stattdessen werden alle Seiten sehr fair betrachtet. Ein richtiges Mut-mach-Buch, nicht nur für frisch Getrennte, denen die Geschichte aufzeigt, wie eine friedliche Trennung gelingen kann und wie man hinterher umso besser weiterlebt. Das Buch ist auch gut geeignet für Menschen, die in einer glücklichen Beziehung leben. Es macht sie beim Lesen vielleicht ein wenig demütiger und dankbarer für das Kostbare, das sie in ihrem Leben haben.

Susanne Edelmann, 05.04.2018

Eine beeindruckende Geschichte

 

Ihr neues Buch, ist etwas anders, als die Romane, die ich bisher von Marie Matisek gelesen habe. In "Frau gönnt sich ja sonst nichts" gibt uns die Autorin Einblick in ihr echtes wahres Leben. Sie lässt uns an einer Wandlung teilhaben, die mich berührt und beeindruckt hat.

Da teilt Marie Matiseks Mann ihr mit, dass er sich nach zwanzig überwiegend glücklichen Ehejahren, von ihr trennt. Er hat sich eine andere Frau verliebt. Da ist der Schock groß. Doch nach der ersten Trauer sieht die Autorin darin eine Chance auf einen Neuanfang, endlich das Leben so gestalten wie man selber will. Dem Hamsterrad entfliehen, indem man schon lange Zeit festhängt. Und plötzlich werden lang gehegte Wünsche und Träume wahr.

Tief beeindruckt habe ich dieses Buch, bei dem ich beim Lesen auch mal Schmunzeln mußte, aus der Hand gelegt. Mit ihrem tollen Schreibstil lässt uns die Autorin von Anfang eintauchen in ihre Geschichte. Wir erfahren, dass ihre Ehe wirklich glücklich war, dass es Höhen und Tiefen gab, wie das eigentlich üblich ist. Denn eitel Sonnenschein herrscht wirklich nicht an allen Tagen. Aber eigentlich waren sie und ihr Mann ein Traumpaar. Und es beeindruckt mich sehr, wie Frau Matisek mit dieser ganzen Situation umgegangen ist. Sie hat sich wirklich auch all die schönen Dinge bewahrt und blickt vollen Mutes nach vorne. Und sie hat ihren 50. Geburtstag hinter sich gebracht mit einer Reise nach Bali. Meine Hochachtung für diesen Mut. Ich weiß nicht, ob ich mir das zutrauen würde. Mit ihrer Geschichte regt sie auch zum Nachdenken an. Man sollte sich selber vor lauter Arbeit, Kinder und Familie nicht aus den Augen verlieren. Und sich wirklich Zeit für Dinge nehmen, die einem wichtig sind. Es ist auch toll, ihre Verwandlung mitzuerleben. Eine Entrümplung tut im Allgemeinen gut. Und die Verwandlung der Autorin in eine gelassene, lebenslustige Frau hat mich wirklich beeindruckt.

Für mich ist diese interessante Lektüre wirklich ein pures Lesevergnügen, das jedoch auch reichlich Stoff zum Nachdenken gibt. Das Cover finde ich übrigens auch klasse. Gerne vergebe ich für diese tolle Lektüre (ein Mutmachbuch) 5 Sterne.

zauberblume, 28.01.2018

Marie Matisek hat aus ihrer Trennung das Beste gemacht, sie hat die Chance auf ein neues selbst bestimmtes Leben

ergriffen und ihr bisheriges Leben als schöne Erfahrung mit in den nächsten Lebensabschnitt genommen. Kein Aufrechnen von Schuld, sondern den Blick frei machen für neue Möglichkeiten. Die Lage als Glücksfall annehmen! Das kann nicht jeder, bei vielen Paaren zehren Rosenkrieg und Rache an den Nerven der Beteiligten und die Kinder leiden.

Wenn man der Autorin jedoch durch ihr Buch folgt, bekommt man durch den leisen Humor und die positiven Rückblicke in die glückliche Zeit der Ehe ein Gefühl von Mut und Hoffnung. Und es ist auch für Menschen in einer glücklichen Partnerschaft eine echte Bereicherung, mal über das Glück im Leben nachzudenken und gutzuheißen, was man gerade eigentlich genießen sollte.

Ich finde es mutig von Marie Matisek, hier ihre sehr persönliche Geschichte schonungslos der Öffentlichkeit vorzulegen. Doch dadurch bekommt man als Leser viele Ratschläge und Denkanstösse geliefert, die auch in funktionierenden Ehen durchaus mal überdacht werden sollten.
 

sommerlese, 21.01.2018
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