Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Totschreiber

9783426306444
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Klappenbroschur, Droemer TB
02.05.2018, 400 S.

ISBN: 978-3-426-30644-4
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Thriller

14 Briefe, 14 Opfer – 13 Leichen: Gänsehaut-Thrill von Steve Mosby, Englands Meister der abgründigen Spannung

Schierer Zufall bringt die Polizei auf die Spur eines Killers, der den Ermittlern jährlich höhnische Post mit Informationen über sein letztes Opfer zukommen lässt. 14 Briefe, 14 tote Frauen – doch es werden nur 13 Leichen gefunden, säuberlich verstaut in Plastikfässern. DI Will Turner ist überzeugt, dass der Mann einen Komplizen haben muss. Außerdem hat er ein sehr persönliches Interesse an dem Fall, von dem niemand erfahren darf. Als plötzlich der Krimiautor Jeremy Townsend auf dem Revier auftaucht und merkwürdige Fragen stellt, vor allem zur Anzahl der Leichenfunde, blickt Will in Abgründe, vor denen er lieber die Augen verschlossen hätte ...

»Steve Mosby gehört zu der Handvoll Autoren, die meine Phantasie beflügeln.« Val McDermid

Leselounge

Der Autor

Steve Mosby

Portrait von Steve Mosby

Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit "Der 50/50-Killer" gelang ihm...

zum Autor Bücher von Steve Mosby

Pressestimmen

"Ein Psychogramm eines Täters, das man nach beendeter Lektüre nicht so schnell wieder vergisst."

buchkultur, 26.06.2018

Lesetipps

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Der Totschreiber ist der nun mehr 10. Thriller aus der Feder des britischen Kriminalautoren Steve Mosby. Er schreibt aber nicht einfach Geschichten, er baut sie aus einem Setzkasten von Informationen zusammen und lässt dem Leser zu Beginn nur einzelne Bausteine. Niemand weiß wo die Reise hingeht, da sich das gesamte „Bauwerk“ nicht einmal erahnen lässt. Das Buch ist am Anfang eine interessante aber wenig spannungsgeladene Geschichte. Es gibt eine Handvoll Personen, denen Mosby in ihren perspektiven Platz einräumt, Fragmente der Story zu erzählen. Was zu Beginn noch recht unzusammenhängend wirkt verdichtet sich immer mehr zu einem großen Ganzen. Er streut in den ersten 200 Seiten Details und Hintergrundinformationen die zwar nebensächlich erscheinen, doch werden sie im Laufe der Geschichte so geschickt zusammengebaut, dass alles plötzlich und wie von Geisterhand Sinn ergibt. Ich war begeistert wie er ganz subtil Informationen in den Text einbaut, ab einer bestimmten Stelle der Geschichte meinen Blickwinkel ändert und sich plötzlich alles zusammen fügte. Das ist Mobys Stil und er beherrscht ihn Gänsehautverdächtig gut. Seine Figuren sind gut erdacht und bekommen genug Platz in der Story um sich als Charakter darzustellen und nicht flach zu wirken. Manchmal sind sie etwas Klischee behaftet aber das macht sie für mich nur um so menschlicher. Wer es schafft die erste Hälfte des Buches aufmerksam seiner, mit doch recht vielen Personen und Perspektiven gespickten, detailreichen Geschichte zu folgen wird am Ende durchaus mehr als belohnt. Steve Mosby beweist auch in seinem neusten Buch das er ein Meister der Details ist, welche er gekonnt einbringt und erst zur passenden Zeit ihre wahre Bedeutung offenbart. Der Totschreiber schäumt die erste Hälfte des Buches nicht vor Spannung über, setzt aber in der zweiten Hälfte mit einer gewaltigen Wendung zu einem großartigen Showdown an und hat am Ende, mich als Leser sehr tief berührt.

Ein Buch das es zu lesen lohnt, weil es keinen 0815 Story Verlauf hat, mit klugen und Charmanten Ermittlern, einem verschlagenen Bösewicht, spannender Wendung aufwarten kann und trotz einiger anfänglicher Längen, ein spitzen Ende zu bieten hat. Das war sicher nicht der Letzte Mosby den ich lese.

JosefineS, 12.07.2018

Der Thriller ist theatralisch, denn das Geschehen ist vielseitig und die Handlungsabläufe wechseln ständig.

Es ist nicht prägend, wie der Täter die Frauen massakriert, sondern die Suche nach ihm. Da gibt es verschiedene Faktoren, die das Geschehen beeinflussen. Wer also auf viel Blut hofft, liegt damit falsch.

Sehr gut dargestellt ist das soziale Umfeld, die Atmosphäre und das Ambiente. Aber auch die Charaktere der Protagonisten passen perfekt. Straffällige erkennt man nicht auf den ersten Blick.

Gut beschrieben finde ich auch die Bemühungen der Polizei, um einen Täter überhaupt überführen zu können. Das Böse lauert nicht nur im Täter, sondern auch in den Köpfen von Personen die Nötigung und Zwang ausüben.

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen ist bis zum Schluss erhalten. Das Cover passt und ebenso der Titel. Das Buch ist unterteilt in Kapiteln und in fünf Teilen.

Es ist mal eine andere Sichtweise, denn Kriminelle werden nicht geboren, sondern gemacht.

Außerdem finde ich, das es eine Mischform zwischen Thriller und Krimi ist.

Fazit:

Durch Psychospiele, hintergründige Verhaltungsweisen und sprunghaftes Erzähltempo ergibt sich ein ereignisreicher Plot.

Baroness, 01.06.2018
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