Verlagsgruppe Droemer Knaur



Mordflüstern

9783426445532
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E-Book, Knaur eBook
03.12.2018, 200 S.

ISBN: 978-3-426-44553-2
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Hamburg-Krimi

Ein fesselnder Hamburg-Thriller von J. J. Preyer um einen Schriftsteller und seine Dämonen, in dem Vergangenheit und Gegenwart auf brutale Weise vermischt werden. 
Seit der Schriftsteller Lars Faber nach Hamburg zurückgekehrt ist und an einem Krimi über Serienmorde schreibt, glaubt er das Flüstern seiner verstorbenen Mutter zu hören. Das gleiche Flüstern wie damals, als er noch ein Kind war, und sie über Morde fantasierte – Morde an selbstherrlichen Männern, die Frauen schlecht behandeln.
Nach der Veröffentlichung seines Romans ist es, als würde diese grausame Fantasie zur Realität: Brutale Machos werden mit einem Rasiermesser getötet. Der Mörder, so ist sich Faber sicher, wird offenbar durch die Lektüre seines Buches zum Mörder. Faber versucht sich und sein menschliches Umfeld zu schützen, doch zu spät: Sein Onkel wird entführt. Der Täter schickt mit dem Erpresserbrief ein abgetrenntes Ohr. Lars Faber sieht nur noch einen Ausweg aus diesem Albtraum, den er herbeigeführt hat. Er begibt sich in Psychotherapie, in der Hoffnung, das Flüstern der Mutter zum Schweigen zu bringen. Kann er so die Serienmorde stoppen?
»Mordflüstern« von J. J. Preyer ist ein eBook von Topkrimi – exciting eBooks. Das Zuhause für spannende, aufregende, nervenzerreißende Krimis und Thriller. Mehr eBooks findest du auf Facebook. Werde Teil unserer Community und entdecke jede Woche neue Fälle, Crime und Nervenkitzel zum Top-Preis!

Der Autor

J.J. Preyer

Portrait von  J.J. Preyer

J. J. PREYER lebt und schreibt in Steyr, Österreich. Er studierte in Wien Germanistik und Anglistik. 1982 initiierte er einen Marlen-Haushofer...

zum Autor Bücher von J.J. Preyer

Lesetipps

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Vorweg möchte ich gleich mal los werden, dass an dem Buch - aus meiner Sicht - so gar nichts "Krimi"

ist. Wohl ließe es sich ansatzweise in die Richtung "Thriller" einordnen oder als "Roman".

Die Ich-Perspektive hat sowohl Vor- als auch Nachteile für die Geschichte. Faber macht es sich zum Vorsatz den Mörder zu finden. Damit kann ich mich als Leser anfreunden. Womit ich mich aber nicht anfreunden kann, wenn ich bei den Ermittlungen ausgeschlossen werde - zumindest bei einem Krimi. Irgendwo, etwa bei der Hälfte, meinte ein Ermittler zu Lars, dass er sich ja intensiv mit den Geschehnissen beschäftigen würde, nur ich als Leser hab davon kaum was mitbekommen. Lediglich seine verworrenen Gedanken über das was war, ist und hätte sein können. Ein nicht still stehendes Karussell.

Kennt ihr noch diese alten schwarz-weiß Filme in denen Dialoge statt finden, bei denen sie eigentlich nichts sagen? So ähnlich ging es mir oft. Dennoch war es schön zu lesen, denn vor allem der Schreibstil und diese an sich skurrile Art hat mich unglaublich für sich eingenommen. Ebenfalls die Figur Fabers, die durch ihre entrückte Darstellung begeisterte. Wie gesagt, waren die Dialoge etwas befremdlich und was die Ermittlungen sowie Täterfindung angeht, war die Story ein Reinfall, aber trotzdem war das Buch auf seine Art einfach genial.

Da ich mich bereits im ersten Drittel auf eine andere Geschichte eingestellt hatte als man sie mir prophezeit hatte, kann ich mich auch kaum beklagen. Gelegentlich hatte man eben einfach das Gefühl als hätte der Autor vergessen seinen Text zu Ende zu tippen. Auf der anderen Seite passte es aber auch zu Faber und wie er dargestellt wurde. Die weiteren Charaktere lernt man nicht wirklich kennen oder eher oberflächlich, was ich aber auch nicht tragisch finde, da das Buch von der Seitenanzahl auch recht überschaubar ist. Außerdem sollte man stets mit gefülltem Magen lesen, denn Essen ist ein wichtiger Bestandteil in der Geschichte.

Einen unbewerteten Anmerk hätte ich außerdem noch, den ich gerne loswerden möchte und zwar an alle Autoren, die über Homosexuelle schreiben:
Stellt diese doch bitte nicht immer als Opferlamm oder was besonderes dar, denn damit schießt ihr sie doch nur noch mehr ins Aus. Natürlich gibt es homophobe Erdenbürger, aber wenn das plötzlich alle Protagonisten sind, die in der Geschichte nicht homosexuell sind, dann wirkt das auf mich einfach nur noch gestellt und falsch.

Fazit:

Ein interessantes Buch, das ich aufgrund des einnehmenden Schreibstils und der etwas verschobenen Charaktere buchstäblich verschlungen habe. Man sollte jedoch gewappnet sein, dass es wenig mit einem typischen Krimi gemein hat.

Wuschel, 23.12.2018
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