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Ein Tabor Süden Roman

Ein Fall für Tabor Süden, Band 19

Poet und Menschenkenner, Beobachter und großer Erzähler mit unbestechlichem Blick auf unsere (politische) Alltagswirklichkeit – das alles ist Friedrich Ani, und nebenbei auch noch ein Autor, der ganz ausgezeichnet zu unterhalten vermag. Auch M beginnt mit einem Vermisstenfall: Die Redakteurin Mia Bischof beauftragt die Detektei Liebergesell, nach ihrem Freund zu suchen. Süden und seinen Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Weiß sie über das Verschwinden des Mannes, den sie zu lieben behauptet, mehr als sie zugibt? Süden sieht sich in seinem unguten Gefühl bestätigt, als im Arbeitsumfeld des Vermissten irritierende Hinweise auf die Neonazi-Szene auftauchen. Nichts scheint so recht zusammenzupassen, doch Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – und findet sich in einem Sumpf aus Gewalt, Verrat, Misstrauen und tiefster Verachtung wieder.

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Erscheinungstermin: 02.03.2015

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Bibliographie
  • Verlag: Droemer TB, Droemer HC, Droemer eBook
  • Erscheinungstermin: 02.03.2015
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 368 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-30417-4 (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3-426-19953-4 (Gebundene Ausgabe)
  • ISBN: 978-3-426-42047-8 (E-Book)
Pressestimmen
  • Vor acht Jahren hatte der Autor seinen Helden bereits ausgemustert, vor drei Jahren kehrte Tabor Süden zurück. Im 18. Krimi dieser Reihe läuft der etwas andere Ermittler nun zur Höchstform auf. (.,.) Tabor Süden zu verstehen, ist nicht leicht, was ihn, gerade wegen der Aura der Unnahbarkeit, so interessant und einmalig macht. Es lohnt sich deshalb, mit dem ersten der 18 Krimis aus dem Jahre 2001 anzufangen; bereuen wird man es zu keinem Zeitpunkt.

    FreiePresse, 6. Dezember 2013
  • Das neue Buch von Friedrich Ani ist fesselnd, dramatisch und alarmierend. Die Geschichte kommt der Wirklichkeit bedrohlich nahe - hier der deutschen Neo-Nazi-Szene. Unbedingt lesenswert, so Christine Westermann.

    WDR 2 Lesen (WDR), 23. November 2013
  • Alles ist doppelbödig und voller Lügen. Auch wenn Schuldige aufgespürt werden, bleibt dieGefahr ungebrochen. Anis Romane um Tabor Süden sind längst Klassiker. Er hat jetzt der Reihe einen weiteren, besonders düsteren hinzugefügt.

    DER STANDARD, 9. November 2013
  • Nicht das Böse der Täter steht im Zentrum, sondern die Einsamkeit aller. Ani ist der melancholische Drehorgelspieler des existenziellen Blues. Die vielen Dimensionen der Verzweiflung sind sein Sujet, für die Ober- und Untertöne der Untröstlichkeit hat er das absolute Gehör. Ein großes Erbarmen mit der leidenden Kreatur, das aber nie kitschig wirkt, macht die Kraft von Anis hörbar atmender Prosa aus.

    Die Zeit, 7. November 2013
  • Bei jedem von Anis Romanen ist der Rezensent versucht zu sagen: DAS ist sein bester! Diesmal stimmt's. Definitiv!

    www.krimi-forum.de, 1. November 2013
  • Reich an intensiver Sprache mit starken und ausdruckskräftigen Bildern nimmt Friedrich Ani seine Leser wieder mit auf eine spannende Reise durch Bereiche unserer Gesellschaft, die er seinen Tabor Süden erkunden lässt wie kaum ein anderer Krimiautor der Gegenwart. Anspruchsvolle Lektüre vom Feinsten.

    www.versalia.de, 23. Oktober 2013
  • Friedrich Ani bringt die verborgenen Gedanken und verschwiegenen Geschichten seiner Personen virtous zur Sprache.

    bremen zwei (radiobremen), 23. Oktober 2013
  • Im 19. Tabor-Süden-Roman von Friedrich Ani stapft der Held am rechtsextremen Sumpf entlang - und am Ende legt er ihn natürlich trocken. Ani hat eine fesselnde Geschichte gestrickt, eine Grauen erregende vor allem, weil sie gegenwärtig ist und realistisch seit den Anschlagsplänen auf die Synagoge auf den Münchner St. Jakobsplatz und noch gegenwärtiger und realistischer durch den NSU-Prozess.

    Süddeutsche Zeitung, 21. Oktober 2013
  • Wo nehm ich, wenn es Winter wird, nur all die Worte her um ihn, den derzeit Größten, schon wieder zu loben. Pflichtlektüre. Da gibt es nichts zu rezensieren.

    Bayern 2 - Diwan, 19. Oktober 2013
  • Die Sogkraft seiner Geschichten erklärt sich aus detaillierten, nachgerade neorealistischen Millieuschilderungen - und aus der gründlichen Vermessung verwüsteter Seelen von Tätern, Opfern - und Ermittler. (..) Wer Südens Dämonen zu fassen kriegen möchte, lese diesen klugen und packenden Roman.

    Kurier am Sonntag, 13. Oktober 2013
  • Man bekommt Angst um Bayern, wenn man das liest. Angst um Ani auch, um den zerbrechlichen Tabor ohnehin. Wir in Berlin nehmen ihn gerne auf. Einen der Gegenwartsgedankenschärfe und menschlichen Blick, Poesie und Brutalität, politische Analyse und Seelenlandschaftsgärtnerei derart hat die Hauptstadt dringend nötig.

    Die Welt, 11. Oktober 2013
  • „Ein eindringlicher Appell gegen das Wegschauen.“

    Münchner Merkur, 5. Oktober 2013
  • Anis leise, melancholische Krimis liegen immer ganz dicht an der Grenze zum großen Roman - in diesem gelingt ihm das besonders gut.

    Brigitte, 25. September 2013
  • Friedrich Ani vermeidet alles Plakative, und so setzt uns der Fall nicht nur unter Hochspannung, sondern zunehmend auch in Schrecken. Der aber entstammt nicht mehr dem Roman, sondern unserer alltäglichen Wirklichkeit.

    www.cicero.de, 12. November 2019
  • Brisanter Politthriller von einem der Großmeister hierzulande.

    Focus, 12. November 2019
  • Ein dunkler Roman, kalt wie die Nacht, tröstlich wie eine Umarmung.

    Brigitte Woman, 12. November 2019
  • "Wenn die Hinterbliebene zum Nazi-Sumpf der bayerischen Hauptstadt gehört, wird es politisch dumpf. Süden bleibt erschütterbar, und nichts wird gut."

    Focus, 12. November 2019

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