Kaltland

Unter Syrern und Deutschen

Für die Taschenbuch-Ausgabe hat Jasna Zajcek Flüchtlinge, Helfer und Pegida-Angehörige mehr als ein Jahr nach ihrer Recherche erneut getroffen und das Buch um aktuelle Kapitel erweitert.
Jasna Zajcek will wissen, welche Menschen aus Syrien nach Deutschland kommen, wie der Krieg sie geprägt hat, worauf sie hoffen, was sie antreibt. Sie unterrichtet als Deutsch-Lehrerin in Sachsen Flüchtlinge, recherchiert in Berlin und im Westen unter Pegida-Anhängern, „Gutmenschen“ und Sozialarbeitern. Rechtspopulismus, Not der Zuwanderung oder Integration sind die Fragen, denen Zajceks Reportage auf den Grund geht. Mit harter Radiernadel zeichnet sie das Bild eines kalten Landes.
Kaltland, denn das Geschäft mit den Flüchtlingen ist wichtiger als ein menschliches Willkommen. Kaltland, denn Angst und Ressentiments greifen auch unter liberalen Städtern um sich. Kaltland, denn viele Flüchtlinge sind schlecht ausgebildet, verbinden hohe Erwartungen mit geringer Lernbereitschaft, finden die Demokratie dubios und den CSD widerlich.
Kaltland ist das Deutschland der Gegenwart. Diese Sozial-Reportage ist ein Blick in den Spiegel und ein nüchterner Fingerzeig für die Politik, wenn sie „das“ wirklich schaffen will und Integration gelingen soll.

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Erscheinungstermin: 01.08.2018

Bibliographie
  • Verlag: Droemer TB
  • Erscheinungstermin: 01.08.2018
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 288 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-30134-0
Pressestimmen
  • "Jasna Zajcek besticht mit ihrer vorurteilslosen Beschreibung eines Ausschnitts der Flüchtlingsrealität, die einen ebenso verzweifelt wie lachend zurücklässt."

    , 23. August 2017
  • "Jasna Zajcek verbindet die Fähigkeiten eines verdeckt recherchierenden Günter Wallraff mit dem Nahost-Expertentum, wie es zu Lebzeiten Peter Scholl-Latour darstellte."

    WDR 2, 26. Juni 2017
  • " [...] Zeitdokument von hoher Authentizität"

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juni 2017
  • "(...) ein gutes Buch, weil es einen unverstellten Blick auf die Gemengelage erlaubt."

    Amnesty Journal, 1. August 2017
  • "Ihre /= Jasna Zajceks/ ungemein kenntnisreiche, schonungslose Sozialreportage sucht keine Schuldigen, sondern Ursachen für Angst, Konflikte und Vorurteile. Auf allen Seiten."

    Tip Berlin, 23. März 2017
  • "Dieses Buch ist nichts zum Wohlfühlen. Hier schreibt eine Frau, die ganz nüchtern beobachtet - und weiß, wovon sie spricht."

    NDR Info, 13. März 2017
  • "Eine persönliche Erzählung, die zusätzlich Wissen über die syrische Kultur sowie Statistiken und Fakten enthält."

    www.rheinneckarblog.de, 21. Februar 2017

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