Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Wüstenblume

9783426779781
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Taschenbuch, Knaur TB
01.04.2007, 356 S.

ISBN: 978-3-426-77978-1
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Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten.
In »Wüstenblume« bricht sie ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte. Heute kämpft sie als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung, die täglich 6000 Mädchen weltweit erleiden müssen.
»Ich weiß, dass ›Wüstenblume‹ eine wichtige Botschaft hat, die von allen Menschen geteilt wird: die Achtung vor der menschlichen Würde.« Waris Dirie

Die Autorin

Waris Dirie

Portrait von Waris Dirie

Waris Dirie, geboren 1965, floh im Alter von 14 Jahren aus ihrer Heimat Somalia, um ihrer Zwangsverheiratung zu entgehen. In London schlug sie sich...

zur Autorin Bücher von Waris Dirie

Pressestimmen

"Waris Dirie erreicht mit ihren Worten unsere Herzen. Jeden muss die kalte Wut packen, der liest, was Frauen ihren kleinen Töchtern antun. "

Maria von Welser, Journalistin, 10.09.2006

"Das Grauen, das sich in diesen Zeilen offenbart, macht sprachlos."

Kölner Stadtanzeiger, 14.11.1998

"Ihr Buch ist eine gelebte Geschichte voll Grausamkeit und Glamour."

Süddeutsche Zeitung, 27.02.1999

"Mit einer aufrüttelnden Botschaft will die Frauenrechtlerin Waris Dirie der weltweit praktizierten Genitalverstümmelung bei jungen Mädchen und Frauen den Kampf ansagen."

Münchner Merkur, 06./07.02.2010

"Das Buch klärt auf, informiert, erzählt, ohne die Menschen zu stigmatisieren. Es ist ein bewegender Appell für die Rechte von Mädchen und Frauen auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Sexualität und ein bewegendes Zeugnis einer mutigen Frau."

Herzflattern, Frühjahr 2010

"Ein Buch, das unter die Haut geht, einem manchmal den Atem stocken lässt und zu Tränen rührt. Aber auch ein Buch über eine unglaublich starke und engagierte Frau, die ihr Leben trotz allem gemeistert hat und sich für andere einsetzt. Absolut lesenswert!"

Recklinghäuser Zeitung, Marl, 12.03.2010

"Längst könnte sie sich auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruhen. Sich zurücklehnen, auf ihre Topmodel-Karriere, ihr mutiges Outing 1997 über ihre grausame Genitalverstümmelung und all das, was sie damit in den letzten Jahren bewegte zurückblicken - und einfach nur stolz sein. "Schwachsinn!", würde Waris Dirie an dieser Stelle in gewohnt temperamentvoller Manier schnauben. Denn die Wüstenblume, die mit ihrer tragischen Biografie einen Weltbestseller landete, hat ihr Leben gegen FGM (Femal genital mutilation), das fürchterliche Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung, verschrieben.<br /> <br /> "Ich werde so lange nicht ruhen", sagt die Wüstenblume kämpferisch, "bis überall FGM verboten und kein einziges Mädchen weltweit mehr Angst vor dieser Bluttat haben muss." Ein starkes Vorhaben einer starken Kämpferin."

OBSERVER, August 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Auf Grund vom Empfehlung habe ich mir dieses Buch gekauft und war einerseits begeistert anderseits entsetzt zu lesen wie
junge Mädchen in Regionen des Islams auch heute noch beschnitten,gedemütigt und verstümmelt werden.

Die 5 jährige Warie wächst in einem Nomadendorf auf wo sie eines Tages auf Grund von Ritualen beschnitten wird. Nach vielen Schmerzen und Qualen überlebt sie das ganze was nicht
claudi-1963, 03.02.2016

Ein Buch was tief berührt. Waris Dirie ist eine außergewöhnliche Frau die den Mut hatte, ihre Geschichte
aufzuschreiben um damit das Thema Beschneidung von Frauen in die Öffentlichkeit zu bringen.
Ich galube sie konnte damit viel verändern.
Ich habe das Buch vor einigen Jahren gelesen und es hat mich sehr bewegt.
Silvia Missing, 06.04.2014

Inhalt:
Waris wächst mit ihren Geschwistern in der Wüste Somalias auf. Mit 5 Jahren wurde sie pharaonisch Beschnitten, mit 13 Jahren möchte ihr Vater sie verheiraten. Waris flieht, ganz allein, aus der Wüste …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist wirr und kindlich. Das Buch weißt keinen Roten Faden auf und die Geschichte springt fürchterlich. Teilweise musste ich Abschnitte doppelt lesen, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen. So wird ein Thema begonnen und das nächste Beginnt – Jahre früher oder später.

Meine Meinung:
Dieses Buch schildert das Leben von Waris Dirie – ihre Kindheit und Entdeckung als Model. Ihre Stolpersteine und Erfahrungen. Ihr Schicksal ist bewegend und erschüttert mich sehr, aber – und nun kommt das, für welches mich viele verteufeln werden: Waris kämpft gegen die Verstümmelung der Frau – das kündigt sie zumindest mit ihrem Buch an – aber es geht geschlagene 3 Seiten um dieses Thema, ansonsten las ich nur etwas über ihren psychisch-kranken Mann, ihr Leben in der Wüste sowie in NY und London – ihr Modelweg und ihre Arbeit stand im Vordergrund sowie die Menschen die ihr halfen – ist dieses Buch nur ein Dankeschön?!

Zurück zum Thema Beschneidung: Wie im Buch richtig erklärt, ist es ein alter Ritus – es hat sich eingebürgert dies zu tun und keiner widersetzt sich, weil es nicht anders gekannt wird. Auch Waris selbst fängt erst an darüber nachzudenken als sie eine unbeschnittene Frau sieht. Und erst da wird ihr klar, dass es unrecht ist. Woher sollen denn Menschen, die ihr Leben lang nichts anderen kennen, wissen was unrecht ist. Viele Naturvölker handeln anders, verletzen und opfern – weil sie es nicht anders kennen. Dies ist auch Menschenunwürdig und ich glaube, wenn jemand aus diesen Völkern “herauskommt” sowie Waris es schaffte, würde auch dort versucht werden einzugreifen. Es fällt mir daher sehr schwer, mich in die Lage von Waris hereinzuversetzen und wirklich mit ihr zu fühlen. Ich habe ihren Kampf gegen einen alten Ritus zwar herauslesen können aber nicht den Grund, warum kam dieser Sinneswandel? Sie schrieb, dass ihre Schwester an der grausamen Prozedur verblutete, dass sie selbst gesundheitliche Probleme hatte, aber ich habe nie ein Wort gelesen, dass man dort etwas ändern müsste. Was hätte Waris gemacht, wenn sie nie erfahren hätte, dass es in der westlichen Welt anders zugeht – hätte sie geschwiegen?

Was mich persönlich richtig gestört hat, waren diese Zeitsprünge und Fehlende Abschlüsse einzelner Abschnitte – eventuell logische Fehler.

1. Beispiel: Waris berichtet, dass sie gerne in die Schule gehen möchte und Englisch lernen, ihr Onkel verweigert ihr dies, geht dann aber doch mit ihr hin und als er dann mitbekommen, dass sie zur Abendschule geht, verbietet er ihr das – hä? Sie berichtet weiter, dass sie Englisch durch die Bücher ihrer Cousine erlernt
Das Leseding, 21.02.2014

Ich fande dieses Buch von der erste Seite an sehr spannend und bewegend. Die Geschichte des kleinen Mädchens die mitten
in einer fremden Kultur aufwächst, die für uns kaum vorstellbar zu sein scheint. Außerdem beschreibt die Autorin in diesem Buch ihre eigene Beschneidung als junges Mädchen. Mir ist es kalt den Rücken runtergelaufen. Die ganze Geschichte ist einfach nur lesenswert. Man leidet, man lacht und fiebert mit der Autorin mit in jedem einzelnen Kapitel.

Ein super Buch... es hat mich zu tränen gerührt... der schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das finde ich an einem buch schon mal sehr wichtig und ist so zu sagen die eintrittskarte in mein bücherregal... es ist zwar nicht besonders dick aber das muss es auch nicht sein denn von der ersten seite bis zu letzten seite hat mich dieses buch gefangen gehalten... ich konnte es nicht weglegen aber als es dann zu ende ging war ich voll und ganz zufrieden und es hätte nicht länger sein müssen... ich fand es toll... sehr traurig und grausam... und unvorstellbar wie grausam einige kulturen sein können... dieses buch bekommt nicht nur die vollen sterne von mir weil ich es gerne gelesen habe sondern auch weil waris dirie ein thema aufnimmt was nicht länger beschwiegen werden sollte... ein großes lob an den mut dieser frau und ihren lebenswillen...
Susi180, 18.10.2013

Ein Buch für starke Nerven. Ich musste es zeitweise aus den Händen legen. Unglaublich was in der heutigen
aufgeklärten Zeit immer noch für grausame Dinge geschehen. Trotz allem ein tolles Buch!
A Schroedter, 07.10.2013

Ich habe Wüstenblume als fesselnden Roman erlebt bei dem menschenunwürdige Rituale und eine für uns Europäer
unglaubliche Kindheit eingänglich beschrieben werden. Man ist gefangen von den Lebensumständen die dieses Kind / Jugendliche erdulden musste.
Ein flüssiger Schreibstiel lässt einen diese Geschichte flüssig wie einen unwirklichen Roman lesen. Mir sträuben sich die Haare bei dem Gedanken, dass dies alles wirklich passierte und weiter passieren wird....
Ein absolut empfehlenswertes Buch!
Carmen, 11.08.2013

Dieses Buch hat mich total gefesselt und berührt. Ich habe geweint und mitgefiebert mit Waris. Das arme kleine Mädchen
was in jungen Jahren verstümmelt wurde, nur weil es wie ihre Schwestern erwachsen werden wollte. Dies hat Folgen bis in ihr späteres Leben. Doch es ist echt bemerkenswert wie sie sich selbst durch die Welt gekämpft hat. Sie hat es geschafft aus ihrem Heimatland zu fliehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Sie ist mit Sicherheit ein Vorbild für viele kleine Mädchen, die das gleiche Schicksal erleben mussten wie sie.
Ich finde das Buch sehr lesenswert und kann es nur empfehlen.
Vicky Bergmann, 05.06.2013

Das Buch hat mich sehr berührt. Es erzählt das traurige Kinderschiksal des späteren Topmodels Waris Dirie. Für mich
ist es unbegreiflich wie man seinen eigene Kindern so etwas zumuten kann. In dem Buch werden zwar auch die Beweggründe der Eltern dazu erklärt aber dennoch sind diese für mich nicht nachvollziehbar. Ein großes Lob an Waris Dirie, die den Mut hatte ihre Geschichte zu erzählen und gegen die Beschneidung von Mädchen zu kämpfen.
Marion Lücht, 31.03.2013

Dieses Buch hat mich zwiegespalten wie schon lange kein anderes mehr. Der Grund dafür war, dass ich es einfach toll
finden wollte, es aber überhaupt kein bisschen toll fand. Ich fand das Buch sogar eher schlecht, und war dann doch froh als ich es fertig gelesen hatte.
Dabei muss man, oder muss ich, die Geschichte an sich, vom Schreibstil und selbst von der Person Waris an sich trennen:


Die Geschichte ist natürlich eine ganz furchtbar traurige, die dann in einem modernen Aschenputtel-Happy End endet. Waris soll verheiratet werden, und flieht daraufhin aus ihrer Nomadenfamilie in die Hauptstadt, kommt nach London, und schafft es das zu erreichen was sie sich erträumt hat: Mehr vom Leben zu haben. Teil dieser ganzen Geschichte, und womit das Buch ja auch angepriesen wird, ist die Thematik "Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen." Klar hat man vorher auch schon was davon gewusst, aber es tun sich hier dann doch noch einige Abgründe auf.

Das wars allerdings auch schon, was mich an dem Buch fesseln konnte. Ansonsten hatte ich nicht wirklich Freude am Lesen. Waris ist mir einfach auch unglaublich unsympathisch. Es ist furchtbar was ihr geschieht, aber so ihre wesentlichen Grundzüge finde ich unfreundlich und egoistisch. Dann gefällt mir der Schreibstil des Buches gar kein bisschen. Er ist, sagen wir mal.. schlicht..
Ich bin mir unsicher ob Waris das Buch selbst geschrieben hat, einen Ghostwriter finde ich vorstellbarer, aber die Szenen sind teilweise sooo emotionslos hingeschrieben, dass man beinahe gähnen muss an Stellen die hochdramatisch sind. Das geht schon am Anfang los, als die gerade einmal 13jährige mutterseelenallein tagelang durch die Wüste irrt, fast vergewaltigt wird, von Löwen angegriffen wird, und beinahe verdurstet... Das wird quasi auf 3 Seiten hingeklatscht, war halt so, fertig. Aha. Ist ja auch ganz alltäglich..


Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr einfach, die Handlung wird flach dargestellt, und die Schrecklichkeit dessen was dieser armen Frau zugestoßen ist wird schon fast lapidar erzählt.
Anne, 27.03.2013

Ein tolles Buch. Hat mich sehr berührt und schockiert.

Maria Schwarz, 18.03.2013

Ich hatte das Buch bisher nicht gelesen, aber kürzlich die Verfilmung gesehen. Ich schließe mich Maria von Welser an:
es packt einen die kalte Wut, wenn man erfährt, was Frauen ihren Töchtern antun. Es ist wichtig, dass Waris Dirie die Stimme für sie erhebt. Danke!
Ulrike Schwermann, 20.12.2012

Wüdtenblume ist das tollste Buch, dass ich jemals gelesen habe!!! Es ist spannend, witzig , aber auch etwas traurig.
Jeder der Afrika liebt sollte es lesen !

Für jedes Mädchen ist es ein MUSS !!! ( Naja, für Männer auch !! xD) Tauchen sie in eine neue Welt ein, und erfahren sie über ein Ritual, dass sie zum Nachdenken berührt.


Ihr Luis Löffel
Luis, 05.05.2010
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