Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Mondspielerin

9783426501351
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Klappenbroschur, Knaur TB
07.07.2011, 352 S.

ISBN: 978-3-426-50135-1
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Roman

Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will es anders – sie wird gerettet. Die 60-jährige Deutsche, die kein Wort Französisch spricht, flüchtet vor ihrem lieblosen Mann bis in die Bretagne. Dort begegnet sie dem Maler Yann, und es gelingt ihr, mit neu erwachendem Mut und überraschender Zähigkeit ein neues Leben zu wagen. Ihr eigenes.

»Ein liebevolles, warmherziges und lebenskluges Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag.« Hamburger Abendblatt

Die Autorin

Nina George

Portrait von Nina George

Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Nina George, geboren 1973 schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und Kolumnen....

zur Autorin Bücher von Nina George

Pressestimmen

"[...] Nina George hat einen großartigen Roman geschrieben. Ein liebevolles, warmherziges und lebenskluges Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag. 'Die Mondspielerin' ist aber auch ein gefährliches Buch. Es berührt viele Träume, und seine Botschaft an die Leser lautet: Sei mutig, finde deine eigenen Sehnsuchtsorte - und lass sie nie mehr los, was immer passiert. Es ist schließlich dein Leben!"

Hamburger Abendblatt Online, 05.03.2010

"Ein schöner Roman mit viel Gefühl."

Laura, 10.03.2010

"Eine Geschichte voller Poesie und Hoffnung."

Lea, 17.02.2010

"Die Hamburgerin Nina George muss die Bretagne lieben, denn anders ist diese Liebeserklärung, die sie dem Landzipfel 'am Ende der Welt' mit ihrem Roman 'Die Mondspielerin' macht, nicht zu erklären. [...] eine wunderbar-romantische, zu Herzen gehende Geschichte über eine Frau, die statt des Todes ein neues Leben findet. Ideal für alle, die sich wieder mal weit weg vom täglichen Einerlei träumen wollen."

Hallo-buch.de, 11.02.2010

"Zauberhafte Selbstfindung"

TV Top, 26.02.0201

"Dieser wunderbare Roman der Hamburger Autorin Nina George schmeckt ganz intensiv nach Lebenslust und Liebe, nach Wärme und Sinnlichkeit."

Die Kunst zu leben, 01.04.2010

"Zauberhaft gefühlvoll. [...] Nina George hat es geschafft, mich in die Bretagne zu entführen, indem sie sie mit so viel Liebe beschrieben hat, dass ich schon fast das Meer riechen konnte."

Herzgedanke.de, 22.03.2010

"Eine romantische und zu Herzen gehende Geschichte."

Mindener Tageblatt, 08.04.2010

"Nina George ist für mich eine begnadete Tänzerin auf dem Meer der Worte. Das Lied, zu dem sie tanzt, erzählt von Liebe, von der Sehnsucht, von der Selbstaufgabe, verpassten Chancen und der Gelegenheit, sie noch einmal aufzugreifen. Was für eine Sinfonie!"

Frauencoaching.de, 14.04.2010

"'Die Mondspielerin' schafft es, bei all der Romantik nie dem Kitsch zu verfallen. Die schöne Landschaft der Bretagne und die schrulligen Personen wachsen einem schnell ans Herz. Ein rundum schönes Buch, das zeigt, dass es nie zu spät ist, sein leben zu ändern."

Radio Herford, 28.04.2010

"Für Bretagne-Fans, Frauen- und Menschenmöger sowie Lebensgenießer ein Muss."

Welt am Sonntag, 09.05.2010

"Ein romantisches Märchen, zum Seufzen schön."

Frau im Leben, 06/2010

"Ein schöner Sommer-Roman über eine Frau, die sich (endlich) ihr eigenes Leben zurückholt."

Emskopp, Juni/Juli 2010

"Hoffnungsvoller und zauberhafter Plot im Sinne von: Frauen, es ist nie zu spät für einen Neuanfang!"

Schweizer Illustrierte, 22.02.2010

"Story voller Hoffnung, Witz und bretonischem Zauber."

Funkuhr, 26.02.2010

"Ein Roman voller Hoffnung und Weisheit."

Neue Kärtner Tageszeitung, 08.06.2010

"Wunderbar anrührend und humorvoll geschrieben sowie voller Spannung und guter Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite."

Der Hamburger, Sommer 2010

"Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite so schön geschrieben, dass man eigentlich gar nicht aufhören kann zu lesen und mit Marianne leidet und glücklich ist. Eine wundervolle Sommerlektüre."

schwaebische-post.de, 24.06.2010

"Ein starkes Buch"

Ruhr Nachrichten, 24.06.2010

"In Nina Georges Roman wird viel gekocht, gegessen, getrunken, getanzt und musiziert (...) Der 1973 geborenen Journalistin ist ein schöner, komisch-trauriger Roman gelungen, trotz des märchenhaften Inhalts fern von jeglichem Kitsch."

Main-Echo, 17.07.2010

"Eine zauberhafte Geschichte voller Lebensweisheit und Humor, Hoffnung und Romantik - und außerdem ein Muss für Fans der Bretagne."

nobelle, Herbst 2010

"Ein romntisches Märchen, zum Seufzen schön."

Frau im Leben, 06/2010

(...) eine wunderbar- romantische, zu Herzen gehende Geschichte über eine Frau, die statt des Todes ein neues Leben findet. Ideal für alle, die sich wieder weg vom täglichen Einerlei träumen wollen.

Hallo-buch.de, 11.02.2010

"Nina Georges frischer, federleichter Stil mit seinen lebendigen, glaubhaften Dialogen überzeugt ebenso, wie ihre detailreichen, doch neimals ausufernden Schilderungen des Handlungsrahmens. DIE MONDSPIELERIN bietet echtes, ungetrübtes Leservergnügen- von der ersten bis zur, leider viel zu schnell erreichten, letzten Zeile. Perfekte Lektüre für Frauen jeden Alters und Standes!"

Literaturzirkel.de, Februar 2010

Die "Hamburger-Abendblatt"- Kolumnistin Nina George hat einen großartigen Debütroman geschrieben. Ein liebevolles, warmherziges und lebenskluges Buch, das man einmal mit dem Lesen begonnen, gar nicht mehr aus der Hand legen mag. "Die Mondspielerin" ist auch ein gefährliches Buch. Es berührt viele Träume, und seine Botschaft an die Leser lautet: Sei mutig, finde deine eigenen Sehnsuchtsorte- und lass sie nie mehr los, was immer passiert. Es ist schließlich dein Leben!"

Bergdorfer Zeitung, 05.03.2010

Nina George beschreibt liebevoll die Frau, die im Herbst des Lebens steht, auf der Suche nach dem Glück, wirbt um Verständnis und macht, so ganz nebenbei auch noch Lust darauf, einmal die Bretagne kennenzulernen.

Siegener Zeitung, 17.03.2010

"Eine Geschichte voller Hoffnung, Weisheit und bretonischen Zauber; eine Geschichte über das eigene Leben, für das es nie zu spät ist. "

Pforzheimer Zeitung, 23.04.2010

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Sehr selten lese ich ein Buch mehrmals. Aber die Mondspielerin habe ich nun innerhalb weniger Monate ein zweites Mal
gelesen. Das war ich dem Buch und vor allem mir schuldig. Beim ersten Mal ging mir alles viel zu schnell und schon da war mir klar, dass ich noch einmal ganz in Ruhe in diese wunderbare Geschichte eintauchen möchte. Denn jeder einzelne Satz ist ein Genuss, jedes Kapitel ein weiterer Schritt in die Sonne.

Der Anfang ist geprägt von Traurigkeit, die mich beim ersten Lesen fast abgestoßen hat. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht gerne problembeladene Geschichten lese. Aber dieser Anfang ist sehr wichtig, um zu begreifen und vor allen Dingen um sich in das fallen zu lassen, was danach passiert.

„Wie ein Buch, das darauf wartet, geschrieben zu werden, so war ihr das Leben, das noch vor ihr lag, als junges Mädchen vorgekommen. Nun war sie sechzig und die Seiten waren leer.“ (S. 6)

Besser hätte Nina George nicht ausdrücken können, wie es um Marianne bestellt war. Sehr einfühlsam und mit wundervollen Sätzen schildert sie Mariannes Weg nach Kerdruc, ans Meer, zurück ins Leben. Sätze, die ich am liebsten in mich aufsaugen würde, um sie für immer zu bewahren.

Es ist außerordentlich schön, zu beobachten, wie Marianne ganz zaghaft anfängt zu leben, Schritt für Schritt anfängt eine Frau zu sein, die sich selbst mag. Die verborgene Talente zum Leben erweckt und so viel Wärme ausstrahlt.

„Auf der Suche nach dem Tod habe ich das Leben gefunden“ (S. 255)

Und was für ein Leben! Nina George schildert das Leben an der bretonischen Küste in allen Facetten, prall und bunt und mit einer latenten Sinnlichkeit, prickelnd wie ein Glas Champagner. Ich begegne sehr unterschiedlichen Menschen, die alle auf ihre Art sehr liebenswert sind mit all ihren Macken und Eigenarten. Ich fühle mich sehr wohl unter ihnen, schon nach kurzer Zeit habe ich das Gefühl, ein Teil dieser illustren Gemeinschaft zu sein.

Ich weiß nicht, wie oft ich beim Lesen Gänsehaut hatte, sich meine Augen mit Tränen füllten, ich lachen musste und mir ganz warm wurde. Selten hat ein Buch so viele Emotionen bei mir ausgelöst. Und deshalb werde ich es noch ganz oft lesen wollen. Denn dieses Buch zu lesen ist wie gute Freunde zu besuchen. Aber nicht irgendwo, sondern in der rauen und wilden Bretagne. Denn die Mondspielerin ist auch eine Liebeserklärung an diesen einzigartigen Landstrich und seine Bewohner. Am Ende fällt es mir wirklich schwer, mich von Marianne und Yann, Pascale und Emile, Jeanremy, Genevieve und all den anderen zu verabschieden. Aber ich weiß, ich kann zurück kehren nach Kerdruc … jederzeit!

Dieses Buch macht Mut und gibt Hoffnung, weckt Emotionen in seiner ganzen Vielfalt und gehört jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingen!
Nina, 21.04.2015


"Je länger sie sich ansah, desto schwerer fiel ihr das Atmen, Grauen erfüllte sie. Ihr ganzes Sein nahm das Grauen auf wie ein Garten den alles vernichtenden Regen."

Seite 33

Mit 60 Jahren trifft Marianne ihre erste persönliche Entscheidung: sie will sterben. Ihr gesamtes Leben lebte sie das Leben einer Anderen, das Leben an der Seite eines lieblosen Mannes: einem Mann, der sie weder wahrnimmt noch eine eigene Meinung oder Interessen duldet.

Als sie sich vom Pont Neuf in Paris in die Tiefen der Seine stürzt, scheint Marianne zum ersten Mal glücklich. Ihre Sehnsucht, mit dem Leben abzuschließen ist groß, aber scheinbar nicht groß genug, damit das Leben es hinnehmen kann. Denn auch wenn gegen ihren Willen, wird sie gerettet.

Im Krankenhaus fällt ihr eine handbemalte Fliese in die Hände, die den Hafen von Kerdruc im Finistère, einem Fischerdörfchen in der Bretagne zeigt. Sie sieht es als Zeichen und wünscht sich das scheinbare Ende der Welt als den Ort, wo alles enden soll.

Doch kaum ist sie im niedlichen Kerdruc angekommen, gelingt es dem Leben jeden Tag aufs Neue ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen.

"Sie sah zu dem Mann, der sie aus der Seine gezogen hatte, ohne dass sie darum gebeten hatte. Er war der Verrückte. Verrückt genug, um anzunehmen, dass man nur zu überleben bräuchte, um zu leben."

Seite 21

In “Die Mondspielerin” erzählt Nina George die Lebensgeschichte einer 60-jährigen Frau. 40 erschöpfende und beengende Ehejahre liegen bereits hinter Marianne. Jahre, die sie in ihrer Entwicklung einengten und ihr die Luft zum Atmen nahmen. All die Träume, die sie je hatte, gab sie für Lothar auf. Stets bemüht, den Idealen ihres Mannes gerecht zu werden duldet sie Seitensprünge und stellt ihre Bedürfnisse hinten an. Doch mit den Jahren wird ihr schmerzlich bewusst, wie wenig sie ihr eigenes Leben lebt und dass das, was sie mit ihrem Mann verbindet, keine Liebe ist.

Da sie sich nicht stark genug fühlt, um sich von Lothar zu trennen und sie keinen anderen Ausweg sieht, stürzt sie sich in Paris vom Pont Neuf. Als das Wasser der Seine in ihre Lunge strömt, fühlt sie sich unendlich frei. Doch ihr “persönliches Glück” währt nicht lange, denn ein Mann beobachtet und rettet sie. Auf Verständnis hoffend wird sie im Krankenhaus erneut von ihrem Mann belächelt. Es fällt ein Wort: verrückt. Ein Schlüsselerlebnis, dass Marianne zu einer unvernünftigen aber scheinbar einzig richtigen Tat schreiten lässt: der Flucht.

Eine handbemalte Fliese dient Marianne als Zeichen des Schicksals. Hals über Kopf stürzt sie sich aus dem Krankenhaus und begibt sich auf die Reise nach Kerdruc, dem Fischerdörfchen in der Bretagne, dass auf der Fliese zu sehen ist. Dem Ort, der alles besser macht?

"Nur das Glucksen der Küsse von Flut und Fluss war zu höre
Stephanie Sack, 14.08.2014

"Die Mondspielerin" habe ich vor einiger Zeit gelesen. Aber ehrlich gesagt hatte ich mich bis dato nicht an die
Besprechung dieses ganz besonderen Buches ran getraut. Es ist fast unmöglich, meine Begeisterung in diejenigen Worte zu fassen, die diesem Buch auch gerecht werden. Nur schon mal so viel vorneweg: ich habe hiermit mein Monatshighlight gefunden und vergebe volle Punktzahl.

Mit aussergewöhnlichem Einfühlungsvermögen hat Nina George Mariannes Flucht vor ihrem Ehemann in ein neues Leben in der Bretagne geschildert. Gleichzeitig begegnet der Leser so mancher liebevoll gezeichneten Figur, welche Mariannes Leben prägt - jede auf ihre ganz eigene Art.

Im Weiteren ist die Bretagne der ideale Schauplatz für diese zauberhafte und aussergewöhnliche Liebesgeschichte. Die wunderschöne, manchmal raue Landschaft mit ihren bodenständigen Traditionen und der mystischen Historie steht für das Leben selbst – ein Leben voller Freude, Liebe, aber auch Krankheit und Tod. Ein Leben, das Marianne erst lernen muss zu leben – und zu lieben.

Aber nicht nur mit der Geschichte selber, sondern auch mit ihrer Sprache ist es Nina George gelungen, mich vollkommen zu bezaubern und mit Weisheiten in ihren Bann zu ziehen. Eine meiner Lieblingsstellen findet sich auf S. 21: „Verrückt genug, um anzunehmen, dass man nur zu überleben bräuchte, um zu leben.“ Wie wahr! Man muss selber einiges tun, um sein Leben lebenswert zu gestalten. Und dazu kann auf jeden Fall auch die Lektüre eines ganz besonderen, liebenswerten und hinreissenden Buches – wie eben auch „Die Mondspielerin“ – gehören.
Flavia Maltritz, 18.10.2013

Mariannes Gefühle fahren auf der Achterbahn und Nina George lässt den Leser ganz tief eintauchen in die Gefühlswelt
Detlef Knut, 14.09.2013

Mariannes Gefühle fahren auf der Achterbahn und Nina George lässt den Leser ganz tief eintauchen in die Gefühlswelt
Detlef Knut, 14.09.2013

marianne will Ihr Leben ein Ende bereiten. Sie ist voller Selbstzweifeln und macht sich den Vorwurf Ihr Leben nicht
früher in die Hanad genommen zu haben. Ihr Mann hat doch recht - sie ist zu nichts nützlich. Paris soll der Ort sein... Und dann passiert's! Sie wird gerettet und entflieht Ihr Mann, Ihr Leben und entdeckt ein neues Land, eine neue Sprache und ihre unvermutete Kräfte . Das ganze wird mit den tollen Sagen und Märchen aus der Bretagne untermalt. Ein unvergessliches Buch für jede Frau.
Audrey Wetterwald, 19.08.2013

Eine einzigartige Geschichte über das Alter und die Liebe und dass die Liebe im Alter immer frisch bleibt und
wiederkommt, selbst wenn man gedacht hat, dass es schon zu sopät ist.
Zoé-Filiz Glaw, 10.06.2013

"Es gibt viele verworrene Wege, um zu lieben. Wahrscheinlich mehr Wege, als die Bretagne hat."
Diese Irrwege der Liebe sind durch die Autorin auf vielerlei Weise beschrieben ohne den roten Faden zu verlieren, ohne kitschig oder gar plump zu werden. Jede einzelne Figur hat dabei ihren ganz besonderen Platz gefunden.
Und irgendwie regt "Die Mondspielerin" auch zum Nachdenken an. Darüber, dass man nie zu alt ist, um seine Träume zu erfüllen und sein Leben lebenswert zu gestalten.
Ricarda, 26.03.2010

Ein zauberhaftes Buch. Die Geschichte einer älteren Frau, die den Mut hat im Alter noch mal von vorne anzufangen. Über
die Liebe und das Leben. Ein Buch, dass einem zum Nachdenken verleitet. Unbeding lesen.
Petra, 22.02.2010
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