Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Oktoberfest

9783426506509
Taschenbuch, Knaur TB
12.09.2011, 624 S.

ISBN: 978-3-426-50650-9
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Thriller

Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Einheit, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70.000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod...

Leselounge

Der Autor

Christoph Scholder

Portrait von Christoph Scholder

Christoph Scholder wurde 1967 in Tübingen geboren. Seinen ersten Krimi schrieb er im Alter von acht Jahren. Nach dem Studium der Soziologie,...

zum Autor Bücher von Christoph Scholder

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Pressestimmen

"Scholder liebt den schnellen, stakkatohaften Stil, der durch viele Absätze noch betont wird. Das erinnert an amerikanische Actionfilme, als deren Liebhaber Scholder sich denn auch outete."

Süddeutsche Zeitung, Münchner Kultur, 14.09.2010

"Scholder, einer Professorenfamilie entsprungen, hat einen zugleich ortskundigen wie durchgedrehten Reißer geschrieben. Wie oft im Genre des Thrillers wird liebevolle Detailkenntnis - von Handfeuerwaffen, seltenen Chemikalien, furchtbaren Todesarten, Kryptologie oder Überwachungstechnik - mit einem Handlungsablauf kombiniert, gegen den die Johannes-Apokalypse ein Sachbuch ist."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Kaube, 24.08.2010

Vier Wochen vor der Wiesn. Autor schürt Angst vor Anschlägen. Der Autor Christoph Scholder hat seinen ersten Thriller veröffentlicht. Darin schildert er, wie Terroristen die Wiesn in ihre Gewalt bringen. Das Buch steht in der Kritik. (..) Der Thriller ist packend geschrieben.

Abendzeitung, Schlagzeile

"Ein eigentlich unausführbares Szenario wird in die Tat umgesetzt, in dem Polizei, SEK und der Staat wie hilflose, durchschaubare Figuren in einem schier aussichtslosen Spiel wirken. (..)Scholders Debüt ist fulminant und bereichert das Spektrum unserer Autoren um ein <br /> vielfaches!"<br />

lovelybooks.de, 24.8.2010

Vier Wochen vor Beginn des Oktoberfests bebt die Münchner Kulturszene. Ein Streifzug zum Schmunzeln und Gruseln. Nein. es ist nicht der Bundesliga Start, es sind nicht die muskulären Probleme von Arjen Robben, die München in diesen Tagen in Atem halten. Es ist ein Mann namens Christoph Scholder, 43 Jahre alt, Soziologe und Psychologe. Er hat Nerven wie Drahtseile und strapaziert damit die festlich gestimmten Gemüter der Münchner. "Oktoberfest", sein erster Roman, ein haarsträubender Thriller, platzt mittenhinein in die Vorfreude auf die "Jubiläumswiesn". (..) Nur Scholder verdirbt allen den Spaß: "Oktoberfest" beschreibt genau das Horrorszenario, vor dem sich alle fürchten."

Welt am Sonntag, Hermann Weiß, 22.08.2010

In seinem Debüt hat Christoph Scholder den Typus des Geheimagenten modifiziert: Sein Held ist überlegen wie James Bond, aber mehr Asket als Lebemann.

Buchjournal, 4 / 2010

Holen Sie vor dem Aufschlagen des Buches nochmals kräftig Luft, denn während des Lesens werden Sie keine Zeit mehr haben zu atmen.

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 30.08.2010

Ein Thriller, der atemlos macht. Ein Buch, das schockt und begeistert. Und schneller ist als die GSG9.

Günter Keil, 20.08.2010

"Oktoberfest" ist die Dampframme unter den Agenten-Romanen.

Eschborner Stadtmagazin, 08.09.2010

"Minutiös entwickelt Scholder die Geschichte, liefert den Plan und die Durchführung dieser Operation von der Täterseite und spart dabei auch keinesfalls mit beinharten Details. Nach ein paar Seiten schon gelingt es, diese Geiselnahme als plausibles, als realistisches Szenario zu lesen - vor dem sich die Geschichte entwickeln kann.<br /> Mit "Oktoberfest" ist ein spannender Thriller gelungen, eines jener Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann, bevor die letzte der 600 Seiten gelesen ist."

Tiroler Tageszeitung, 12.09.2010

"Oktoberfest" ist ein hervorragender Roman mit einem beängstigend realitätsnah erscheinenden Szenario, in dem die handelnden Figuren mit großer Finesse einem überraschenden und überzeugenden Finale entgegengehen. Akribisch recherchiert, ebenso präzise wie rasant erzählt und mit einer Vielzahl von hintergründigen Hinweisen ausgestattet, fesselt "Oktoberfest" seine Leser und zieht sie in eine Atmosphäre von Angst und Bedrohung.

Literaturzirkel, 15.09.2010

Ein grossartiges Thriller-Debüt: spannend, nervenzerrend und hervorragend recherchiert.

TV Star (CH), 18.09.2010

Was für eine Granate! In seinem Debütroman lässt es Christoph Scholder, an amerikanischer und britischer Action geschult, so richtig krachen. (..) Aktion um der Aktion willen, na klar! Wer das nicht mag, soll andere Bücher lesen, wer es liebt, hat einen neuen Helden. Nicht James Bond, sondern Härter. Kapitän zu See Wolfgang Härter, und der lässt sich durch nichts aufhalten. O'zapft is!

Sonntagsjournal Bremerhaven, 26.09.2010

Auch wenn der 43-Jährige überwiegend brachial zu Werke geht, eine packende Lektüre ist es allemal.

Sonntagszeitung (CH), 19.09.2010

Christoph Scholder ist ein schneller, mitreißender Thriller gelungen. Und logische Ungereimtheiten verzeiht man James Bond - in diesem Fall Wolfgang Härter - ja auch. Action-Kino im Kopf - und viel Spaß beim nächsten Besuch auf der Wiesn!

NDR Info, Kultur HF, 09.11.2010

Den 600 Seiten-Thriller liest man problemlos in zwei Tagen aus - nicht zuletzt, weil er so spannend ist. Okay, zugegeben, was den Realismus betrifft, überspannt Autor Christoph Scholder an nahezu jeder Stelle den Bogen. Aber einmal ganz ehrlich: Ging es jemals in einem James Bond-Streifen realistisch zu? Fieberten wir nicht trotzdem immer wieder gerne mit dem Agenten im Dienste seiner Majestät mit? Und, am allerwichtigsten: Schaudern wir nicht jedes Mal aufs Neue angesichts der grundlegenden Wahrheit, die allen 007-Storys und auch Scholders "Oktoberfest" zugrunde liegt - dass nämlich ein solcher oder ähnlicher terroristischer Akt heutzutage jederzeit denkbar ist? Eben das verleiht der Geschichte jene Prise Realismus, die notwendig ist, damit sie unter die Haut geht.

evolver - Die Netzzeitschrift, 09.11.2010

Dass sich Scholder für sein Debüt ein derart unvorstellbares Verbrechen ausgesucht hat, zeugt von Mut. Leser dürften nach der Lektüre dieses furiosen Thrillers die Theresienwiese in diesem Jahr nur mit weichen Knien betreten.

Rhein-Neckar-Zeitung, 25.09.2010

Was wäre, wenn russische Elite-Soldaten auf dem Oktoberfest 70.000 Geiseln nehmen? Christoph Scholder macht daraus mehr als einen spannenden Krimi.

Mittelbayerische Zeitung , 07.10.2010

"Oktoberfest" will fesseln und unterhalten. Genau dies ist Christoph Scholder mit seinem Debüt-Roman gelungen.

Harburger Anzeigen und Nachrichten, 04.10.2010

Bei den meisten Lesern wird ein Blick auf das Cover von "Oktoberfest" eine unterbewusste Assoziation mit "Jagd auf Roter Oktober" auslösen. Trotzdem, es ist mehr als bloß ein Hauch von Kaltem Krieg frei nach Tom Clancy zu spüren. Hätte der US-Besellerautor "Oktoberfest" verfasst, es könnte nicht besser sein: Sehr aufregend, sehr detailliert, mit einer Vorgeschichte (die sich erst nach und nach erschließt) und mehreren Nebenhandlungen (die ebenfalls viel Aufmerksamkeit fordern).

Wiener Journal, 24.09.2010

Es ist ein ausserordentlich spannender Erstling des deutschen Autors. Dank der verschiedenen Perspektiven schafft er eine hautnahe Atmosphäre, und der Leser fühlt sich mitten im Geschehen. Es ist eine Story wie aus Hollywood.

Neue Luzerner Zeitung, 02.12.2010

"Absoluter Kaufbefehl für alle Thrillerfans!"

Necroweb.de, 18.10.2011

"Scholders Debütroman bringt Spannung pur."

Genuss bier.pur, 03/2011

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

ich bin jetzt auf seite 450 von 600 seiten. es lässt mich nicht mehr los wie seit langem kein buch mehr (und ich lese
wirklich viel).
freu mich schon aufs ende
linda, 27.03.2011

Sehr spannender Thriller von der ersten bis zur letzten Seite. Würde ohne mit der Wimper zu zucken, dieses Buch jeder
meiner Freundinnen weiter empfehlen. Die Umsetzung der Idee, die Schreibweise und die langanhaltende Spannung wurde perfekt dargestellt....
Habe es mit sehr viel Freude gelesen und freue mich auf das nächste Buch!
Weihnachtstipp: Schnappen Sie sich das Buch und schenken Sie es einer besonderen Frau.
Sükran, 16.11.2010

Viel Background aus meiner BW-Zeit(Offz.d.Lw) bekannt. München und Staatsorgane der Republik hervorragend geschildert
und für mich als Juristen korrekt(Grundgesetz; Verteidigungsfall etc.) Internationale Schauplätze(mir zum größten Teil persönlich bekannt: Wien, Kaliningrad, Schweiz usw.).
Deutschland hat endlich wieder einen Spitzen-Thriller-Autor. Hoffentlich folgt mehr. Der "Held" ist schon von den Namen her stark aufgestellt: Wolf(gang) Härter(Komparativ von hart). Top
Reiner, 06.11.2010

...bis zur letzen Seite

Dr. Andreas, 04.11.2010

Ich habe es im Rahmen der Testleseraktion auch gewonnen und auch gelesen. Dank meines Abiturs komme ich erst jetzt zu
meiner Rezension.

Und darum geht es:

Es geht um das allseits bekannte Oktoberfest in München. Jedes Jahr kommen mehr als 1 Millionen Menschen zum Oktoberfest. Doch dieses jahr soll alles anders werden. 70.000 Menschen wollen einen schönen Tag auf den Wiesn haben, doch alles soll anders kommen. Eine russische Elitegruppe hat sich zusammen getan und wollen das Oktoberfest stürmen. Mit Hilfe von Gas und anderen Waffen wollen sie die Besucher im Zelt unter kontrolle behalten. Jeder der Rang und Namen in Deutschland hat ist in die Situation involviert Gemeinsam versuchen sie die Besucher aus den Zelten zu befreien. Dabei kommt es auch zu einer Katastrophe, die mehr als 2000 Menschen das Leben kostet.

Ich habe ja wie schon gesagt das Buch im Rahmen der Testleseraktion bekommen. Normalerweise ist dieses Genre gar nichts für mich. Doch ich bin/war positiv von dem Buch überrascht.

Den Schreibstil fand ich am Anfang etwas ungewöhnlich, da der Autor viele Ellipsen mit einbringt und mich diese ab und an verwirrt haben. Auch fand ich diese ganzen Fachbegriffe wie AIMP für mich ungewöhnlich. Leider tauchten die sehr oft auf. Irgendwann habe ich sie nur noch überlesen, da ich sie sonst alle hätte nachschlagen müssen.

Fazit:
Mir hat das Buch im Allgemeinen ganz gut gefallen. Nur eben die Ellipsen und diese Fachbegriffe haben das Lesen für mich, am Anfang, schwierig gemacht.

4 Sterne.
Nicole, 29.09.2010

Sicherlich ein Buch für Männer, die sich mit Feuerwaffen und Kriegsspielzeug gut auskennen. Ich fand es spannend und
die ganzen Fachbegriffe und das geschilderte technische Equipment sehr gut eingebunden. Tja, ob es das alles wirklich gibt, werde ich sicherlich nicht erfahren, ließ sich aber sehr gut lesen. Es blieb spannend bis zum Schluß, bis sich alles aufgeklärt hat. Auch das fand ich wirklich sehr gut gelöst und keinesfalls übertrieben. Ich bin gespannt, ob wir von Wolfgang Härter wieder lesen werden.
Ina, 27.09.2010

Christoph Scholder – „Oktoberfest“

600 Seiten spannendes, kriminalpolitisches Prachtstück mit einem, auf Fortsetzung hoffenden Ende

Auf die Münchner Wies´n wird ein Anschlag verübt der enorme Auswirkungen auf München und die deutsche Regierung haben kann wenn die Täter ihre Drohung war machen – und danach sieht es auch aus. Es ist unbekannt wer genau die Täter sind und was ihr Motiv ist. Schnell wird klar das sie vor nichts zurückschrecken. Hier kann scheinbar nur einer helfen: Wolfgang Härter, Kapitän zur See, ein Mann dessen Name auf keiner Telefonliste steht.

„Oktoberfest“ ist ein sensationelles Buch mit einer überaus spannender Handlung. Der Autor hat sehr gründlich recherchiert, was sich auch immer wieder raus lesen lässt. Mehrfach kam mir beim Lesen der Gedanke, was wenn diese wirklich passieren würde …?
Der Schreibstiel ist angenehm flüssig, es gibt kaum langatmige Passagen im Buch und durch den spannenden Aufbau liest es sich sehr flüssig. Die lateinischen Sprüche sind nicht einfach zu übersetzen da dies nicht unbedingt wortwörtlich geschehen kann. Sie sind aber für die Handlung nicht relevant. Das Cover gefällt mir sehr gut es passt zum Thema und die Farben unterstreichen die Spannung.

Mein einziges Manko an diesem Buch: Falls es bei diesem einen Teil bleibt, ist das Ende relativ unzufrieden stellend. Bei zu vielen Personen bleibt offen was aus ihnen wurde, ob sie überhaupt noch am Leben sind. Einzig eine Fortsetzung des Buches würde diese Offenheit erklären und wäre wünschenswert.
Ich bin gespannt ob man weitere Bücher von Christoph Scholder lesen kann.

Ich durfte das Buch mit den Büchereulen Testlesen und bedanke mich auf diesem Weg für das Exemplar.
Ines, 21.09.2010

Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Spannend geschrieben und man rast durch die Story. Für einen Thriller eigentlich
die perfekte Bewertung, wenn es da nicht von meiner Seite ein paar Kritikpunkte gäbe.

Für einen gut gemachten Thriller brauche ich mindestens eine Person mit der ich mich identifizieren kann. Personen, denen ich nachfühlen kann bzw. mich in sie hineinversetzen. Leider fehlte das bei diesem Buch völlig. Auch Härter schaffte es nicht mir "ans Herz zu wachsen" Ich denke es lag an der Art und Weise wie seine Person dargestellt worden ist. Übermächtiger Superheld ohne besonders viel Emotion. Für jede Situation perfekt ausgebildet. Ich mag keine perfekten Helden.
Die Handlung war relativ logisch aufgebaut. Ein Buch was sich für einen oder mehrere verregnete Herbsttage durchaus eignet.

Das Szenario war für mich auch realistisch genug umschrieben. Die ganzen Beschreibungen ließen für mich ein Gefühl der Beklemmung aufkommen. Ist sowas tatsächlich u. U. in Deutschland möglich? Und ist es wirklich eine Frage wann es passiert und nicht mehr ob?

Ein spannender Action-Thriller ohne viel Tiefgang, aber durchaus lesenswert. Vor allen Dingen, wenn man sich bewusst wird, dass es ein Erstling-Werk ist. War schon ganz okay. Ich bin gespannt aufs zweite Buch.
Simone, 16.09.2010

Wie bereits in anderen Rezensionen genannt, handelt der Roman "Oktoberfest" von einer groß angelegten Geiselnahme auf
dem Münchner Oktoberfest.

Ich nehme gleich vorneweg, dass mir dieses Buch nicht sonderlich gefallen hat. Das ist aber vielleicht weniger der Qualität des Buches geschuldet, als der angekündigten Genre-Einteilung: Unter einem Thriller hatte ich eine andere Erwartungshaltung als das, was im Buch tatsächlich geliefert wurde. "Action-Roman" oder "Action-Thriller" würde es besser treffen und diejenigen, die sich unter Thriller die spannende Jagd nach einzelnden Kriminellen oder das Überleben aus Opfersicht vorstellen, davor warnen, dass "Oktoberfest" weit davon entfernt ist. Es gibt viele verschiedene Parteien, vor allem auf der Seite von Staat, Militär und Polizei, sowie die Seite der Geiselnehmer. Das Geschehen bleibt im großen Rahmen, von den Opfern auf der Wiesn bekommt man kaum etwas mit. Es findet irgendwie alles um diese "herum" statt. Das bedeutete für mich wenig Material zum mitfiebern, da Einzelpersonen komplett in den Hintergrund rücken.

Im Gegensatz dazu werden zu Beginn einige Charaktere sehr detailliert eingeführt, doch nicht alle Information, die man dort erhält, scheinen später relevant und über Hunderte Seiten kommen die Personen kaum noch vor.

Weiter mochte ich nicht sonderlich, dass der Autor mit Wendungen, Zitaten und fremden Begriffen um sich wirft. Das wirkt aufgesetzt. Gäbe es einen Charakter, der die Marotte hat, öfter an Zitate zu denken oder sie zu benutzen, wäre das das eine, aber gleich von verschiedenen Seiten? Teilweise waren diese Zitate relevant dafür, sich bestimmte Zusammenhänge ausmalen zu können. Wer das betreffende Zitat also nicht kennt, hat wenig Chance, auf den Zusammenhang zu kommen.

Als Laie kann ich wenig dazu sagen, ob die Militär- und Polizeiaktionen richtig durchgeführt und realistisch sind, aber es fehlten meinter Meinung nach einige Befragungen, auf die die Polizei hätte kommen müssen und die geholfen hätte, auf die Identität der Täter zu schließen.

Zu Guter letzt konnte ich mit dem "Helden" der Geschichte nichts anfangen. Spätestens an dem Punkt, an dem er mit zwölf in ein Shaolin-Kloster kam und in zwei (!) Jahren ausgebildet wurde, war es zuviel des Guten. Ein ausgebildeter Militär, okay, aber dazu noch in megakurzer Zeit der Superking in Kampfkunst und mentaler Lebensweise? Ich weiß nicht, mir hat das nicht gefallen.

Es gibt sicher noch mehr Kleinigkeiten, aber ich will das Buch nicht komplett auseinandernehmen. Wer Action-Geschichten mag und gerne mal einen Film im Buchformat lesen will, wird vermutlich gut unterhalten.
JASS, 15.09.2010

Ein hervorragender Thriller mit gut charakterisierten Personen, der - auch wenn teilweise dick aufgetragen wird -
realistisch bleibt und bis zum Schluss nie langweilig wird. Sollte unbedingt verfilmt werden. Sehr zu empfehlen!
Christian, 10.09.2010

Die Handlung ist super aufgebaut, und die Spannung steigt bis zum Schluß. Es ist ein durchab guter Techno - Thriller,
der auch gegen die internationale Konkurrenz gut abschneidet! Das Einzige, das mich gestört hat, waren die oft wiederholte Redewendungen, die mir langsam auf den Wecker gingen. Aber sonst ist es ein Thriller, bei dem das Lesen Spass gemacht hat. Ich erwarte schon mit viel Freude sein nächstes Buch.
Roland, 08.09.2010

Der Debütthriller von Christoph Scholder verlangt vom Leser stellenweise starke Nerven bzw. einen robusten Magen.
Andererseits gibt es einen Helden à la James Bond, der das Unmögliche immer wieder möglich macht und das Potenzial zum Serienhelden hat.

Der Schreibstil ist geprägt von einigen wiederholten Formulierungen, die ich zum Teil nervend und unpassend fand. Kurze oder abgehackte Sätze bremsen ab und zu den Lesefluss. Die einem jeden Kapitel vorangestellten Zitate passen meiner Meinung nach nicht zum Schreibstil, aber sie stören auch nicht.

Gefehlt hat mir ein Glossar oder zumindest Fußnoten zu einigen lateinischen Ausdrücken, militärischen Begriffen oder Abkürzungen.

Ich hatte einen schnell durchgeführten Anschlag auf das Oktoberfest erwartet, bei dem der Leser in erster Linie im Anschluss auf der Seite der Ermittler "zuschaut". Aber ich wurde positiv überrascht. Als Leser ist man von Anfang bis Ende auf beiden Seiten gleichmäßig dabei, d. h. auf Ermittler- und Täterseite.

Ich bin gespannt, wie ein zweites Buch von Christoph Scholder aussehen mag.
Nicole, 05.09.2010

Vielversprechend klang der Klappentext, er weckte meine Neugier, meinen Wunsch dieses Buch lesen zu wollen. Was spannend
klang, hat sich meiner Meinung nach auch als spannend entpuppt. Christoph Scholder beginnt sein Buch mit Tempo, und hält dieses bis zum Ende durch. Dies mag zum einen an den teilweise sehr kurzen Sätzen, sowie den relativ kurzen Kapiteln dieses Buches liegen. Während des Buches findet sich der Leser in verschiedenen Zeitebenen und an verschiedenen Orten wieder, welche jedoch für die Gesamthandlung von Nöten sind und Zusammenhänge erklären. Ausgelegte Fäden laufen am Ende schlüssig erläutert wieder zusammen und ergeben alles in allem eine runde Geschichte. Eine Geschichte, welche ich gut recherchiert fand, soweit ich das mit meinen eher bescheidenen technischen wie nicht vorhandenen Militär - und Polizeikenntnissen beurteilen kann. Daher fielen mir mögliche Ungereimtheiten oder gar Fehler nicht auf. Auch schlägt das Buch stellenweise, wenn auch leise, gesellschaftskritische Töne an, welche mich dann doch mal kurz zum nachdenken und innehalten anhielten. Desweiteren bekommt der Leser einen Einblick in mögliche politische Handlungsweisen im Falle einer solchen Katastrophe, eines solchen Anschlags, der in der Theorie gar nicht mal so abwegig scheint.
Auch wenn vielleicht manches überzogen, zu zufällig oder a la James Bond schien - egal, denn ich wollte ein Buch das mich unterhält und keinen Tatsachenbericht. Und in der Fiktion darf auch manches ein bisschen unrealistisch oder überzogen dargestellt sein.
Was für mich wenig Punktabzug gibt, ist eine häufige Wiederholung und für die lateinischen Beigaben hätte ich mir eine Übersetzung gewünscht, da meine Kenntnisse sehr begrenzt sind.
Carina, 02.09.2010

Zum Inhalt:
Oktoberfest in München. Tausende Menschen sind auf der Wiesn - und in den Zelten - und werden plötzlich bedroht. Oleg Blochin, Kommandeur einer russischen Eliteeinheit, nimmt 70.000 Menschen als Geiseln, die er mit Giftgas gefangenhält...

Meine Meinung:
Oktoberfest, das Erstlingswerk des Autors Christoph Scholder, zeigt ein realistisches Szenario, das hoffentlich nie passieren wird. Das Buch ist sehr gut recherchiert und zeigt ein spannendes Geiseldrama. Viele Handlungsstränge, die auch in den unterschiedlichsten Zeiten und Orten spielen, werden zu einem ganzen, spannenden, überraschenden, teilweise grausamen Roman zusammengewoben, so daß ein Roman entsteht, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Leider bleiben die handelnden Personen für mich etwas blass (Härter, Vogel und Blochin), sodass ich nicht richtig mitfiebern konnte. Ebenso wurden für mich einige Redewendungen zu oft wiederholt ("heller Fels" und "Kapitän zur See Wolfgang Härter"), was mein Lesevergnügen schmälerte. Aber es gab auch einige komische Szenen (so zum Beispiel die letzten zwei Sätze des Buches), die wieder Lust zum Lesen machten.
Für mich 4 von 5 Sterne für diesen Roman!
Susanne, 02.09.2010

...denn mit den einzelnen kapiteln vorangestellten, teilweise lateinischen zitaten wurde der leser etwas allein
gelassen. auch die manchen protagonisten, wohl zur leichteren identifizierung, wenn sie in verschiedenen verkleidungen auftraten, zugeschriebenen merkmale irritierten einen etwas, wenn sie bis an die äußerste schmerzgrenze wiederholt wurden. die sprüche hingegen störten mich nicht, ich fand sie teilweise recht witzig, manchmal sogar gut (tun, was man kann/können, was man tut). einige dinge irritierten mich und die erklärung der motive erschien mir etwas schwach, aber das trat in den hintergrund, denn von der spannung her, und genau die erwartete ich in erster linie von diesem buch, hat es mich voll und ganz zufrieden gestellt.
krokus, 01.09.2010

Der Alptraum beginnt schleichend: vier Kühllaster bringen eine Sonderlieferung sonntags abends auf die Wiesn. Die
Ladung: keine Würstl, keine Hendl - sondern Giftgas und Elitesoldaten! Eine Radarantenne und das neueste technische Equipment sind auch mit an Bord. Und plötzlich ist die Bedrohung ganz real, ganz nah. Der Terror macht auch vor Deutschland nicht halt. Die Besetzer fordern 150 kg Rohdiamanten ansonsten wird in den Zelten Giftgas freigesetzt. Die Polizei soll dafür sorgen, dass niemand die Zelte verlässt.
Verschiedene Autoritäten auf Landes- und Bundesebene versuchen, Lösungen zu finden und stellenweise entbrennen dabei Machtkämpfe und Zuständigkeitszwistigkeiten, ohne die sicher einige Geiseln und Beamte noch am Leben sein könnten...

Vom Schreibstil fühlte ich mich zuweilen an James Ellroy erinnert, oft werden kurze prägnante Sätze gewählt und der Inhalt liess mich (zumindest am Anfang) einige Male an Haslingers "Opernball" denken. Herr Scholder legt hier ein solides Erstlingswerk vor, in dem von einer passenden Hintergrundgeschichte, derben Machosprüchen und feinsinniger Kritik bis hin zu einem furiosen Finale alles enthalten ist. Dem zwar an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig die Tiefe fehlt, aber er hat sich ja hier alle Optionen auf weitere "Abenteuer" mit Wolfgang Härter offengelassen.

Dieses Buch stellt ein Szenario vor, wie es undenkbarer eigentlich nicht sein könnte und dennoch liegt der eigentliche Schrecken mit darin begründet, dass eben heutzutage gar nichts mehr undenkbar ist. Wenn man dann noch von Machtgerangel und Käuflichkeit liest, wird einem ganz flau, und man hofft inständig, dass diese Vorstellung niemals Wirklichkeit wird.
Nadine, 01.09.2010

Auf den ersten ca. 100 Seiten werden die Protagonisten dem Leser näher gebracht und man folgt dem Autor ein wenig
verwirrt aber interessiert durch "Zeit und Raum". Danach verbinden sich die Handlungsstränge weitgehend, die Geschichte gewinnt an Tempo und die Spannung steigt zusehends. Bis zum furiosen Finale wird der Spannungsbogen gekonnt gehalten, Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf.

Aber...! Die handelnden Personen sind ziemlich klischeehaft und ohne besondere Tiefe ausgestaltet. Was immerhin den positiven Effekt mitbringt, dass man zu den gelegentlich doch sehr anschaulich bzw. drastisch geschilderten Gräueln eine gewisse innerliche Distanz behalten kann.
Weiterer Kritikpunkt ist für mich der zeitweise recht schlichte, oft markige Sprachstil, häufig gespickt mit dümmlichen Sprüchen und mantramäßigen Wiederholungen bestimmter Sätze und Beschreibungen. Die vielen eingefügten Zitate und Lateinismen passen dazu nicht besonders und wirken irgendwie aufgesetzt.
Ob die Gesetze von Logik und Wahrscheinlichkeit immer eingehalten wurden, vermag ich nicht zu beurteilen, ist mir auch egal, wenn es einigermaßen nachvollziehbar bleibt. Und das war für mich auf jeden Fall gegeben.

Ein echter Pageturner, spannend bis zum Schluss, ein wirklich interessanter Plot, voller Action und Hightech!
Für den Unterhaltungswert hat Oktoberfest die volle Punktzahl verdient, wegen o.g. Kritik eventuell den ein oder anderen Abzug.
Es würde mich wundern, wenn das Buch es nicht auf die Bestsellerliste schaffen würde.
Ulrike, 30.08.2010
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