Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Vom Verzehr wird abgeraten

9783426784525
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Taschenbuch, Knaur TB
02.09.2013, 320 S.

ISBN: 978-3-426-78452-5
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Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht

Herzschutz-Margarine kann dem Herzen schaden und zusätzliches Vitamin A dem Embryo. Dem Essen zugesetztes Kalzium verhindert vielleicht einen Knochenbruch, kann aber auch einen Herzinfarkt bewirken. Jedes Jahr gibt es mehr »Vitamintote« als Verkehrstote. Der renommierte Nahrungskritiker Hans-Ulrich Grimm zeigt, wie die Industrie für Gesundheitsnahrung unsere Gesundheit bewusst aufs Spiel setzt. Er gewährt Einblicke in das schwer durchschaubare, aber für viele lukrative Geflecht aus Einzelhandel, Lebensmittelkonzernen, fremdgesteuerter Forschung und industriefreundlicher Politik. Grimm leuchtet hinter die Werbefassade der Unternehmen und rechnet mit den Gesundheitsversprechen der Nahrungsmittelkonzerne ab.

Leselounge

Der Autor

Hans-Ulrich Grimm

Portrait von Hans-Ulrich Grimm

Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel...

zum Autor Bücher von Hans-Ulrich Grimm

Pressestimmen

"Grimm schreibt Klartext. Er nennt alle Produkte beim Namen. beschreibt die Lobbyisten, die für Food-Riesen arbeiten und erwähnt die Mediziner, die sich vor den Karren der Industrie spannen lassen. "

Funkhaus Europa online, 06.03.2012

"Ein Buch, das einem den Genuss an industriell aufgehübschten Lebensmitteln vergällt und Lust auf Naturbelassenes und Selbstkochen macht."

Deutschlandradio Kultur, 05.03.2012

"Wie sich Konzerne wie Unilever oder Nestlé mit sogenanntem Functional Food auf Kosten der Verbraucher gesundstoßen, wird in diesem sorgfältig recherchierten Buch dargestellt. Am Ende kennt man die Gründe dafür: Berlin und Brüssel knicken vor der Wirtschaftslobby ein, auch in der Politik gilt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing."

Denis Scheck, zitiert nach tagesspiegel.de, 25.03.2012

"Das Buch (...) bietet einen umfassenden und fundierten Einblick in die Geschäftspraktiken der Nahrungsmittelmultis."

Saldo, 09.05.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Das Buch gibt den nötigen Motivationsschub, wenn man wieder einmal bei wunderbarem Sommerwetter beim Herd steht und
Marmelade, Kompotte, etc. einkocht. Man muss nicht gleich zum 100 % Selbstversorger werden, aber wo es geht, dieses künstliche Industriefutter vermeiden!
Mag. Klaudia Muthsam, 19.08.2013

Spannend und schockierend wie ein Thriller, habe ich diese Sachbuch gelesen. Alle Bücher von diesem Autor sind sehr zu
empfehlen!
Doris, 06.08.2013

Hans-Ulrich Grimm räumt auf mit den Werbeversprechen der Industrie. Gesundmachende Lebensmittel sucht man im
Allgemeinen vergeblich.
Mit der Angst krank zu werden verdient die Nahrungsmittelindustrie große Summen.

Der Autor klärt auf was so alles hinter den Versprechen der angeblichen Wirkungen steckt.
Sabine Döhmen, 05.08.2013

Eigentlich ein sehr interessantes Buch. Von diesem ganzen Functional Food war ich eh noch nie begeistert, da eigentlich
mehr Chemie drin ist als rein gehört, um dann irgendwelche unbekannten und teilweise eingebildeten Probleme zu lösen.
Leider unterscheidet der Autor in einigen Punkten nicht zwischen "gut" und "böse", z.B. beim Cholesterin. Mediziner schlagen immer sofort Alarm, wenn der Cholesterinwert zu hoch ist, doch leider wissen sie nicht, WELCHES Cholesterin gemeint ist. So sind auch die Studien geführt: Cholesterin ist böse und muss bekämpft werden! Und so werden einige Dinge behandelt.
Die Idee hinter dem Buch, sich quasi "gesund" (Gesund ist auch nur eine Definitionssache von irgendwelchen Firmen, Medizinern und Ernährungsberatern ;) zu ernähren und dabei auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten: schön und gut. Doch funktioniert das in der heutigen Zeit nicht immer so und nicht jeder hat eine Frau und/oder Mutter zuhause, die nur Hausfrau ist und dann für einen kocht. Darüber reden, in Ordnung. Doch die praktische Umsetzung ist dann doch etwas schwieriger.
Mareike, 28.03.2013

Es ist so einfach, sich richtig und vor allem gesund zu ernähren.
1. Kein Fastfood, keine Fertig- oder Halbfertiggerichte
oder konservierte Rohstoffe kaufen.
Tipp: Nichts bunt verpacktes in Augenhöhe aus
dem Supermarktregal. Unten und oben schauen
und vor allem das Kleingedruckte lesen.
2. Frischekauf, am besten auf dem örtlichen Markt, ist
geboten. Man kann sich mit den Händlern oder
Herstellern über die Herkunft unterhalten.
3. Beim Fleischkauf nur Fleisch von Fluchttieren und
nicht von Zuchttieren kaufen.
Absolute NoGos: Schwein, Pute, Pankasiusfisch.
4. Obst und Gemüse möglichst ( mit Ausnahmen) nur
aus der Region und von deutschen Händlern
kaufen.
5. Alles selber machen, zb. bei Soßen keine
Soßenbinder verwenden.
6. Das Original-Stevia ( nicht aus Supermärkten) als
Süßungsmittel verwenden.
7. Einmal in der Woche Fleisch und auch Fisch.
8. Die Händler bzw. Supermärkte Ihres Vertrauens
suchen (Tipp: GLOBUS) und nur dort kaufen.
9. Gute Rezepte: www.chefkoch.de

Fazit: Man braucht ein wenig mehr Zeit und spart die Hälfte der Kosten. Es ist ein Irrglaube, des Selbst-kochen teurer ist. Außerdem unterstützen Sie Ihre Region. Sie essen gesund und billiger.

Letzter Tipp: Trinken Sie vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, essen dann die erste Hälfte Ihrer Portion sehr langsam, warten ein wenig und wenn Sie dann noch Hunger verspüren, essen den Rest.
Falk-Gert, 25.08.2012

Wenn ich heute in den Büchern lese, daß Eier Salmonellen haben können, daß Margarine ungesund ist, daß
Frucht-Joghurte meistens nur Konzentrate, enthalten, daß Gammelfleisch in den Handel kommt, daß Lebensmittel teilweise unzureichend gekennzeichnet sind, was den Inhalt betrifft, usw. usw. .dann frage ich mich, was kann ich eigentlich noch unbedenklich essen?
Warum nimmt man die Lebensmittelindustrie nicht in die Pflicht? Ein Beispiel ist die sogenannte Ampel-Kennzeichnung, in England ist diese schon lange vorhanden. Hier sind die Lebensmittelinhalte genau aufgeführt, d.h. rot viel Zucker und Fett ,gelb in Maßen zu genießen und grün unbedenklich. Meine Frage ist - warum führt man das nicht auch in Deutschland, bzw. der EU ein? Der Grund ist der, daß in Deutschland die Industrie-Lobby nur sagen muß, DIE AMPEL-KENNZEICHNUNG KOSTET 1000e ARBEITSPLÄTZE, und schon wird von der Regierung klein beigegeben.
Das ist meine Meinung

mfg
Klaus-Peter Grössing
Klaus-Peter, 06.06.2012

Im Prinzip ist Ihre Warnung vor der Margarine richtig. Aber die Ursache ist der Cholesterinrummel der Mediziner. Gerade
deren Studien, auf die Sie zuviel Wert legen, sind wenig ausagekräftig. Mit wenigen Worten lassen sich nicht die Argumente vollständig nennen. Wir können gerne Kontakt haben.
Dr. Hans Georg, 10.03.2012
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