Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das verbotene Eden 1

9783426509401
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Taschenbuch, Knaur TB
03.11.2014, 464 S.

ISBN: 978-3-426-50940-1
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Erwachen

Band 1 der EDEN-Trilogie: Erwachen.
Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.
Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...

Leselounge

Der Autor

Thomas Thiemeyer

Portrait von Thomas Thiemeyer

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator...

zum Autor Bücher von Thomas Thiemeyer

Weitere Teile der Reihe "Die Eden-Trilogie"

Pressestimmen

"Actionreich und romantisch: Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt."

Bremer Anzeiger, 21.08.2011

"Mit seiner Geschichte über die Spaltung von Männern und Frauen weiß Thomas Thiemeyer in vielerlei Hinsicht zu überzeugen. Gekonnt mischt er verschiedenste, naheliegende Phantasien mit dem realistisch Möglichen und entführt den Leser in eine farbig ausgemalte Welt. [...] ein lesenswerter Roman für dystopisch begeisterte Jugendliche sowie Erwachsene."

Literatopia.de, 24.08.2011

"Eine Erzählung, die sich dank ihrem professionell durchgehaltenen Spannungsbogen durch einen hohen Unterhaltungswert auszeichnet und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält."

Schattenblick.de, 19.08.2011

"Gut und interessant erzählt - neugierig machend auf die Fortsetzung."

Sand am Meer, 20.08.2011

"Eine Geschichte, bei der einfach alles stimmt: Sympathische Charaktere mit Tiefe, eine stimmige Dystopie, Liebe und die Aussicht auf eine Fortsetzung."

Buchblinzler.de, 23.08.2011

"Bei Thiemeyer wird das Lesen zum größten Abenteuer! Die realistischen Charaktere reißen den Leser in die Handlung rein und schleifen ihn während der gesamten Handlung mit; die fabelhafte Idee bietet genügend Stoff für tolle Geschichten und eigene Gedanken - genau das muss Literatur können! Mit DAS VERBOTENE EDEN - DAVID UND JUNA betritt ein ebenso spannendes wie berührendes Buch die Bildfläche der Jugendliteratur, dessen Geschichte völlig neu ist und seine Leser verzaubern wird."

Literaturkosmos, 22.08.2011

"Ein absolutes Lesehighlight für Fans von düsteren Dystopien, mitreißenden Liebesgeschichten und Büchern, die mehr als bloße Unterhaltung bieten."

Blog Serptensortia, 25.08.2011

"Thomas Thiemeyer verbindet den Trend der Dystopien auf gekonnte Weise mit Gesellschaftskritik und einer romantischen, einzigartigen Lovestory. Damit greift er selbst das literarische Romeo und Julia-Motiv auf und lässt eine Geschichte entstehen, die spannender nicht hätte sein können."

Buchbewertungen, 28.08.2011

"Der Blick auf eine mögliche Zukunft erschreckt und fasziniert zugleich. Die Mischung aus dem, was möglich ist, lebendigen Charakteren und der eindrucksvollen Handlung macht definitiv Lust auf mehr und regt zum Nachdenken an. Lesern von Dystopien oder Endzeitromanen kann DAS VERBOTENE EDEN vorbehaltslos an Herz gelegt werden.

Buchwurm.info, 05.09.2011

"Wenn ich den Begriff `dystopischer Roman´ in einem Wörterbuch definieren müsste, würde ich als Beispiel dieses Buch anführen."

Blog Leselust & Leseliebe, 03.09.2011

"Dieses hochspannende Buch lässt einen nicht los und macht Lust auf eine Fortsetzung."

Rathaus Zeitung der Stadt Trier, 06.09.2011

"Thiemeyer hat einen einzigartigen dystopischen Roman geschaffen, der einem lange im Gedächtnis bleiben wird."

MyFanbase.de, 13.09.2011

"Für Dystopie-Begeisterte jeden Alters ein absolutes Muss!"

Blog Anima Libri, 08.09.2011

"Eine wunderbar romantische, tiefgehende Liebesgeschichte, die selbst verhärtete Herzen erweichen wird."

Blog Das Schreibstübchen, 11.09.2011

"DAS VERBOTENE EDEN: DAVID UND JUNA ist ein dystopisches Goldstück, das Spannung und Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite verspricht. mein ganz persönliches Sommerhighlight mit 100%igem Suchtfaktor.""

Blog Der Bissfan, 07.09.2011

"Mittendrin der Leser: In Erstaunen versetzt, emotional berührt und positiv überrascht. Interessant, spannend und voller Energie - Unterhaltung wie sie sein soll!"

Literra.info, 21.09.2011

"Ein grandioses Werk für alle Altersgruppen"

Cultural-Noise.de, 20.09.2011

"Eine tolle deutsche Dystopie, die vor allem durch eine wirklich geniale Idee und sympathische Hauptprotagonisten besticht."

Hierschreibenwir.de, 20.09.2011

"Eine romantische und abenteuerliche Jugend-Dystopie mit einer temporeichen Geschichte, einer interessanten Idee und turbulenten Entwicklungen."

Blog Feenfeuer.de, 24.09.2011

"Dieses Buch ist einfach nur perfekt. Ich kann Thomas Thiemeyer für dieses Meisterwerk aus Spannung, Leidenschaft und Drama einfach nur danken! Bitte nochmal sowas, Herr Thiemeyer!"

Blog Herzensbücher, 04.10.2011

"Herrlich düster und wunderbar romantisch."

Kino & Co, Oktober 2011

"Ein hoffnungslos romantischer Roman, vor allem für Jugendliche. Die Idee dahinter ist sehr innovativ, die verschiedenen Erzählperspektiven ermöglichen es dem Leser, noch tiefer in das Geschehen einzudringen. Top!"

Kultur-Topf.de, 05.10.2011

"Eine bildgewaltige Dystopie, die nicht nur junge Leser begeistern wird."

Blog Bellas Wonderworld, 10.10.2011

"Interessant, spannend und voller Energie - Unterhaltung wie sie sein soll!"

Liebesromanforum.com, 27.09.2011

"Ein tolles fantastisches Buch, das den Leser zum Nachdenken bringt. Absolute Lesepflicht!"

Blog Sabrinas Books, 17.10.2011

"Ein sehr vielversprechender Auftakt zu einer neuen Jugendbuchreihe, die jedoch auch für Erwachsene interessant sein dürfte. (...) Irgendjemand sollte Herrn Thiemeyer mal nahelegen, sich mit der Fortsetzung gefälligst ein bisschen zu beeilen."

Webcritics.de, 03.10.2011

"Rasant und romantisch erzählt"

Münchner Merkur, 18.02.2012

"In den hiesigen Landen gibt es niemanden, der seine Leser dermaßen gut verführt wie Thiemeyer. DAS VERBOTENE EDEN: DAVID UND JUNA besitzt eine Sogwirkung, der man nicht entkommen kann."

Literaturmarkt.info, 10.04.2012

"Eine grandiose deutsche Dystopie, die ich wirklich nur jedem ans Herz legen kann, da sie einfach durch eine düstere, romantische, aber gelichzeitig spannende Geschichte, wundervolle Charaktere, einen ganz tollen Schreibstil, einen total passenden Titel und ein wunderschönes Cover besticht."

Blog Paperblog.com, 15.11.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Das verbotene Eden. David und Juna ist in drei Teile unterteilt und nochmals in mehrere kurze Kapitel, die
größtenteils aus Davids und Junas Perspektive erzählt werden, aber auch aus der Sicht anderer Charaktere. Während ich die Perspektiven Junas und Davids sehr gut fand, da man beide Protagonisten gleichermaßen kennenlernt, störte mich die Sicht auf die anderen Charaktere ein wenig. Dazu kommt allerdings, dass Thomas Tiemeyer einen sehr guten Schreibstil hat, den man gut und flüssig lesen kann. Wie er die dystopische Welt beschreibt, lässt keine Fragen offen und man fühlt sich schnell ins Mittelalter versetzt.

Doch da kommen auch die Probleme des Buches, denn während man das Gefühl hat, sich im Mittelalter wiederzufinden, scheint es fast unrealistisch, dass plötzlich Autos durch die Gegend fahren. Gleichzeitig gibt es aber nicht einmal mehr Stifte und Papier. Auch, wie es zu dem Zerwürfnis zwischen den Geschlechtern kam, wirkte auf mich sehr an den Haaren herbei gezogen und fantasielos. Muss es denn immer ein Virus sein? Zumal auch dies sehr unrealistisch wirkt. Außerdem hat mich gestört, dass die Geschichte ewig nicht in Fahrt kommt. Lange erfährt man eine Menge über Männer und Frauen, wie sie leben und warum sie so leben. Immer geschieht was und trotzdem zieht sich der Anfang ewig in die Länge bis David und Juna endlich aufeinander treffen. Anders als erwartet, ist deren Liebesgeschichte auch nicht sonderlich romantisch und wirkt irgendwie gequetscht. Ansonsten war die Handlung allerdings unterhaltsam. Auch wenn mich diese Dinge gestört haben, war ich doch immer gehalten, weiterzulesen. Dafür gesorgt haben auch die kleinen Cliffhanger, mit denen die Kapitel teilweise abgeschlossen haben. Dennoch kam die Spannung erst allmählich und steigerte sich zum Ende hin noch einmal. Sehr gut gefallen hat mir hingegen der Bezug zu den Büchern, der immer wieder aufgenommen wird. Vor allem Shakespears Romeo und Julia spielt eine große Rolle, wobei es in der Handlung auch oft Parallelen zu diesem Stück gibt.

Auch die Charaktere haben mir durchaus gut gefallen. Endlich gibt es hier mal ein Buch, indem nicht die gängigen Klischees bedient werden. David ist nicht der tolle Hecht, sondern ein sensibler und gutmütiger Junge, der sich erst im Laufe der Geschichte zu einem Mann entwickelt. Er hat Schwächen und ist dennoch absolut liebenswert. Juna ist eine Kämpferin, eine junge Frau, die sehr selbstbewusst ist und sich behaupten kann. Wenn ich mich auch erst an ihre Art gewöhnen musste, hat mich ihre Figur sehr beeindruckt. Hinzu kommen Charaktere wie Junas Mutter Arkana und Davids Ziehvater Stephan, die die Lage beide sehr gut einschätzen und einen gerechten Sinn haben. Einzig den Inquisitor konnte ich nicht so richtig greifen. Zwar war seine Bösartigkeit spürbar, aber dennoch nicht so gut ausgearbeitet, wie erwartet.

Der erste Band von Das verbotene Eden ist damit ein relativ guter S
Anja Scheinert, 11.07.2014

Der Autor ist einer meiner Lieblingsautoren. Er schreibt sehr gut. Auch diesmal wieder.

Birgit Pötschke, 03.06.2014

Meine Meinung:

Juna war ein wirklich toller Charakter. Sie war mutig, wissbegierig und klug. Auch wenn es oft schwierig wurde, hat sie nie aufgeben und immer für ihre Sache gekämpft. Außerdem fand ich gut, dass sie sich doch auf David eingelassen hat, obwohl alles in ihr gegen ihn sprach.

David, war für meine Begriffe etwas zu ruhig und schüchtern, aber schließlich war er auch ein Mönch, außerdem hat er sich im Laufe der Geschichte sehr gut gemacht. Zum Schluss kam sogar noch eine ganze Menge Männlichkeit in ihm zum Vorschein.

Beide Charaktere waren sehr schön beschrieben und haben mir beim verfolgen ihrer Geschichten sehr viel Spaß bereitet.

"Das verbotene Eden: David und Juna“, hat einen guten Start zu einer Trilogie hingelegt. Die Umstände wie es zu dieser skurrilen Welt kam, fand ich sehr interessant, da es nicht zu fiktional, für meine Begriffe war.

Auch haben die Charaktere im Großen und Ganzen überzeugt, was das Buch natürlich noch erstklassiger erschienen ließ.

Die Spannung war größtenteils konsequent gegeben, was für mich auch immer ein wichtiger Faktor einer Dystopie ist.

Ich vergebe für „Das verbotene Eden: David und Juna“ volle fünf Sterne, da es mich eine sehr gute und spannende Geschichte war, welche Spaß gemacht hat zu lesen.


http://vampir-addicts-beloved-books.blogspot.de/, 07.08.2013

Die Geschichte ist mal was neues, die Figuren fand ich alle total sympathisch. Und irgendwie ist die Beziehung die sich
zwischen David und Juna entwichkelt einfach nur süß, das Buch ist aber trotzdem spannen und fesselnd.
mini, 14.07.2013

Der Einstieg war etwas schleppend, was sich aber nach den ersten 40 Seiten sehr schnell gibt. Man bekommt das Gefühl,
immer weiter lesen zu müssen! :-) Den Sichtwechsel zwischen David und Juna fand ich sehr erfrischend, obwohl ich sonst dagegen wäre, hätte es in diesem Buch definitiv gefehlt! David und Juna ergänzen sich in ihrer Erzählweise perfekt! Bevorzugt habe ich die Passagen aus Davids Sicht, er kam mehr auf den Punkt und ich hatte sogar manchmal was zum Schmunzeln. Die Romanze steht meiner Meinung nach nicht allzu sehr im Vordergrund, was aber sehr realistisch war, wenn man die Umstände bedenkt. Dieses zaghafte Annähern war sehr authentisch und es hat mir wirklich Spaß gemacht, diesen Zwiespalt mit zu erleben.
Die Idee zu "Das verbotene Eden" fand ich sehr faszinierend, da es mal ein ganz neuer Ansatz ist! Dass diese Idee dann auch noch so gut umgesetzt ist, freut mich umso mehr! :-) Es war wirklich toll, zwischen den beiden Zeitepochen hin und her zu switchen. Auch die Situation, dass Männer und Frauen verfeindet sind, hat mich sehr gebannt! Natürlich gibt es dadurch sehr viele Probleme. Wie wird zum Beispiel die Fortpflanzung gewährleistet? Da kommt der Pakt ins Spiel, die Männer besuchen in regelmäßigen Abständen die weiblichen Clans. Frauen, die zu diesem Zeitpunkt fruchtbar sind, stellen sich in sogenannte "Schandkreise". Die Männer vergewaltigen die Frauen quasi, aber was bleibt den Frauen denn anderes übrig? Keine von beiden Seiten möchte, dass die Menschheit ausstirbt und so arrangieren sie sich. Das den Frauen das nicht gefällt, muss ich wohl nicht erwähnen. Und das ist nur eine von vielen Situationen, wo ich wirklich berührt und auch geschockt war.
Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, das Lesevergnügen ist garantiert!

Die ganze Rezension gibt es auf: http://buechertippzzz.blogspot.de/2011/12/das-verbotene-eden-david-und-juna-von.html
Deborah Udhardt, 05.04.2013


Die ersten Seiten des Buches waren sehr interessant und ließen auf eine spannende Geschichte schließen.
Dann lernt der Leser Juna und David kennen. Sie leben in unterschiedlichen Welten, auch wenn Diese räumlich nicht weit voneinander entfernt sind. Beide Protas waren mir sympathisch, jeder auf andere Weise. Ich fand sie für ein Jugendbuch ausreichend gut gezeichnet und vor allen Dingen nicht auffallend klischeehaft. Beide erzählen die Geschichte aus ihrer Sicht. Das fand ich abwechslungs- und oftmals aufschlussreich zugleich. Die Welt, in der sich die Beiden bewegen, fand ich ebenso sehr plastisch. Es gelang mir hier mühelos mein Kopfkino einzuschalten.
Was die Nebencharaktere angeht, so hätte der Eine oder Andere ein wenig mehr Farbe gebrauchen können, aber es störte nicht zu sehr.
Den Ansatz der Geschichte fand ich gut und originell, denn er hebt sich von den gängigen Dystopien ab. Auch die Einflechtungen von „Romeo und Julia“ fand ich sehr gelungen, und das lag nicht nur daran, dass ich dieses Shakespeare-Stück sehr mag. Es passte sich einfach stimmig in die gesamte Geschichte ein.
Doch es gab in diesem Buch auch Stellen, die mich verblüfft oder irritiert haben. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel spoilern, aber als Beispiele möchte ich das Aussetzen männlicher Babys und Davids Unreife bei gleichzeitiger, völlig unerwarteter Genialität nennen.
Bei aller Kritik muss man allerdings bedenken, dass es sich hier um ein Buch für 12-15jährige handelt. Da gelten andere Maßstäbe und Erwartungen, als bei einem Buch für Erwachsene.

“Das verbotene Eden: David und Juna” bildet einen schönen Auftakt der Trilogie. Der gute, flüssige Schreibstil trug viel zum Lesevergnügen bei. Ich habe das Buch gerne gelesen, obwohl es für meine Begriffe noch einige Schwächen enthielt. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung „Logan und Gwen“
Tanja G., 01.04.2013

Letztlich gibt es nur zu sagen, dass diese Geschichte einen von Anfang bis Ende fasziniert und mitnimmt. Vor allem die
Welt in der sich alles abspielt ist atemberaubend. Ich für meinen Teil konnte mir teilweise richtig vorstellen durch die Gassen von Glânmor zu laufen oder zwischen der Trümmern der alten Städte zu stehen. Also rund um ein gelungenes Buch, dass definitiv eine viel größere Aufmerksamkeit verdient hat.

Komplette Rezension: http://fairytale-read-me.blogspot.de/2013/01/das-verbotene-eden-01-david-und-juna.html
Theresa von Zepelin, 31.03.2013

Ein Buch, dass begeistert. Eine gut durchdachte, fundierte Grundlage, die zu einem interessanten Konflikt führt, der an
jeder Stelle des Buches gut nachvollziehbar dargestellt ist. Eine romantische Liebesgeschichte, die sich trotz aller Widrigkeiten enfaltet und der Mut zweiter Menschen, das Richtige zu tun. Eine empfehlenswerte Dystopie, die ohne Drama, aber mit vielen kleinen Geschichten, sympathischen Charakteren und einem flüssigem Schreibstil punkten kann.
Jennifer Schymanski, 27.03.2013

Die Geschichte spielt im Jahr 2080. Vor 65 Jahren, also 2015, wurde ein Virus entwickelt, durch den Frauen und Männer,
das, was sie am anderen Geschlecht schön finden, hassen. Die Zivilisation bricht zusammen. Es gibt keinen Strom mehr und die Menschheit entwickelt sich zurück. Nach einiger Zeit ist nur noch ein Zehntel der Menschheit am Leben. Nun leben die Männer und die Frauen getrennt. Die Männer leben in den Ruinen und Klostern, während sich die Frauen in die Natur zurückgezogen haben. Auch sie haben ihre drei Schutzgöttinnen. Es gibt zwar einen Friedensvertrag, der es den Männern erlaubt, Vorräte zu holen und sich hin und wieder fortzupflanzen, jedoch hängt das alles an einem silbernen Faden...

Die Geschichte an sich ist schon sehr beeindruckend, allein die Idee finde ich schon sehr spannend. Immerhin ist es nicht so unrealistisch, dass es einmal passieren könnte. Mit dem Schreibstil kam ich, trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten, sehr gut zurecht. Das Buch war durchgehend spannend und interessant, da es aus der Sicht der Frauen und der Männer geschrieben worden ist. Dadurch konnte meine beide Seiten gut nachvollziehen und hat einiges besser verstanden. David und Juna sind sehr unterschiedlich; während David eher ruhig und schüchtern ist, ist Juna stark und selbstbewusst. Man darf bei diesem Buch allerdings keine allzu große Liebesgeschichte erwarten. Die beiden lernen sich ungefähr in der Mitte des Buches kennen und ihre Liebe füreinander spielt erst am Ende eine wichtigere Rolle - ohne besonders romantisch oder gar kitschig zu sein.
Ich fand "Das verbotene Eden - David und Juna" spannend, unvorhersehbar und emotional und werde mir auf jeden Fall die weiteren Bände kaufen.
Eva, 22.05.2012

Ich schließe mich in einer fast ganz übereinstimmenden Kritik David an! (Bin zu faul zum schreiben) Aber eines muss
ich noch loswerden: Dieses Buch hat mich so sehr gefesselt, dass ich bis tief in die Nacht (trotz Schule) gelesen habe. Man kann es immer und immer wieder lesen, ohne dass es langweilig wird. Großes Lob an Herrn Thiemeyer! Und es wäre wircklich schön wenn ein zweiter Band erscheinen würde, denn eines frage ich mich: Wenn David von diesem Stock seines Vaters getroffen wurde und die Wunde so geblutet hat, was passiert dann während des Fluges? Ich meine wenn die Verletzung schlimm oder so war dann muss er doch verarztet werden. Oh und eine Verfilmung des Buches wäre auch toll!
Enni, 13.04.2012

Ich habe die Leseprobe des Buches gelesen und da war mir sofort klar: ICH MUSS MIR DIESES BUCH KAUFEN! Als ich es mir
endlich gekauft hatte, habe ich sofort angefangen zu lesen und kam nicht mehr los. Ich hatte zwar schon Schule, doch ich habe trotzdem bis tief in die Nacht hienein gelesen, so gefesselt war ich! Ich finde dass man dieses Buch immer wieder lesen kann und könnte ohne das es langweilig wird bzw würde! Ich kann es nur jedem weiterempfehlen.
Enni, 13.04.2012

Nach dem 3. Weltkrieg herrscht eine Todfeindschaft zwischen Männern und Frauen. Nur der junge Mönch David und Juna,
eine Kriegerin, verlieben sich und versuchen,dem sinnlosen Morden ein Ende zu setzen.

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und,
ehrlich gesagt, hatte ich zunächst keine Lust, es zu lesen. Ich wollte nur die ersten beiden Kapitel als Alibi lesen, um sagen zu können, dass ich es versucht hätte.
Aber das Buch hat mich bereits in den ersten Kapiteln so gefesselt, dass ich nicht mehr aufhören konnte oder wollte. Nach einem relativ normalen Anfang wird das Buch sogar immer noch besser und man versinkt komplett in dieser bedrohlichen Welt eines zukünftigen Kölns. Für denjenigen,die wie ich die Stadt kennen, ist es ein zusätzlicher Bonus. Aber die Haupthandlung spielt meist in der Umgebung von Köln, z.B. in den Industrieanlangen von Wesseling. Die Karte im Bucheinband hilft bei der Orientierung.
Besonders haben mir die drei Dokumente aus den Jahren des Zusammenbruchs gefallen,
die die Geschehnisse vor dem Krieg beleuchten und andeuten, wie es soweit kommen konnte.

Die Liebesgeschichte, die mir sonst meist nicht so gefallen, finde ich nicht zu schnulzig. Im Gegenteil! Man konnte die Gefühle der beiden richtig nachempfinden und hat mit ihnen die schwerigen Sitationen mitgelitten.

Ich möchte noch besonders anmerken, dass man, egal ob Mädchen oder Junge, meist, nicht immer, für Frauen automatisch Partei ergreift.
Trotzdem kann ich das Buch für beiden Geschlechter,, bestens empfehlen.
Ich hoffe, dass das Buch so erfolgreich ist, dass es fortgesetzt wird. Ich freue mich schon darauf.

Aber fand ich das Titelbild von David und Juna auch nicht so passend. Ich hätte gerne meine eigene Vorstellung von den beiden behalten. Die Tribute von Panem habe ich NOCH nicht gelesen aber zu behaubten das es eine Kopi sie finde ich übertrieben
David, 27.12.2011

Das Buch ist wie eine Mischung aus einem futuristischen Roman und einer Liebesgeschichte. Da der Inhalt der Geschichte
in den anderen Leserkommentaren ausführlich beschrieben wurden, beziehe ich mich nur auf meine Meinung:
Die Erzähltechnik, die Gestaltung der Charaktere und der Ausbau der Handlung sind geschickt gemacht und interessant. Die Geschichte ist sehr originell. Was mir nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Liebesgeschichte zwischen David und Juna sehr übereilt, und deshalb sehr schwer nachvollziehbar ist. Außerdem erinnern die Charaktere sehr an die von "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins, was aber daran liegen mag, dass bei Bücher in der Zukunft spielen.
Trotzdem ist das Buch lesenswert und gut für zwischendurch, vor allem weil es ein Einzelband ist. Eine Fortsetzung könnte ich mir aber nicht vorstellen.
feyza, 31.10.2011

Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 2080 und die Welt ist nicht mehr so wie wir sie kennen. Durch einen eigentlich
harmlosen Virus, den Pharmakonzerne verbreitet haben um ihre Medikamente teuer zu verkaufen, ist eine gefährliche Mutation entstanden. Diese macht den Menschen zum größten Feind des Menschen – Die Verbindung zwischen Mann und Frau existiert nicht mehr. Die Welt bricht zusammen und die dunkle Zeit beginnt. Die Welt, oder das was noch davon übrig ist, wurde zwischen Männern und Frauen aufgeteilt. Die Männer leben im Norden in der „alten Stadt“, die Frauen im Süden in einem wunderschönen Ort namens „Glânmor“. Zwischen beiden Parteien herrscht ein Scheinfrieden, indem die Männer einige Privilegien genießen. Sie halten sich aus dem Leben der Frauen heraus, wenn diese ihnen die männlichen Neugeborenen überlassen und sie einen Tribut einholen dürfen, die so genannte „Landernte“. Doch der neue Inquisitor Marcus Capistranus giert so sehr nach Macht und ist so sehr vom Hass auf die Frauen zerfressen, das er seine Krieger („Heiligen Lanze“) ausschickt um die Frauen zu vergewaltigen, deren Ländereien zu brandschatzen und zu plündern. Ausgerechnet in dieser Zeit begegnen sich David und Juna.
Die Thematik ist eine ganz neue und erschreckend realistisch. Denn wenn man so darüber nachdenkt, es könnte wirklich einmal soweit kommen. Die Gier der Menschen wird immer größer und ich könnte mir gut vorstellen das Pharmakonzerne Viren erschaffen, um ihre Gegenmittel teuer verkaufen zu können. Das sind furchtbare Gedanken. Thomas Thiemeyer hat diesen Grundgedanken hier aufs schrecklichste ausgemalt – er hat einen mutierten Virus erfunden der Männer und Frauen zu Todfeinden macht. Ein wirklich spannendes und vor allem schwieriges Thema. Dieses Buch ist so dystopisch das man sich kaum vorstellen kann wie hier auch eine Liebesgeschichte versteckt sein soll. Doch dem Autor ist dies sehr gut gelungen. Mit den Protagonisten David und Juna hat er zwei sehr symphatische und starke Charaktere erschaffen, die von Seite zu Seite zu wachsen scheinen und immer stärker werden. Ihre Liebe ist wirklich außergewöhnlich, gefährlich und wunderbar romantisch. Gut finde ich, das man sehr viel über die Vergangenheit der Protagonisten und auch der Nebendarsteller erfährt. Dadurch bleiben am Ende diesbezüglich kaum Fragen offen. Auch die Frage, wie der Zusammenbruch und die dunkle Zeit über die Welt und die Menschen kam, wird sehr gut geschildert und detailliert ausgeführt. Sehr gut hat mir auch die Idee das David Shakespeares “Romeo und Julia” als seine Bibel ansieht und er in den schweren Zeiten Trost zwischen den Seiten findet. Zwischendrin tauchen immer wieder Zitate von Shakespeare auf, sehr romantisch. Doch David und Juna bringen auch zwei wunderbare Tiere in ihre “Beziehung”. David den hässlichen aber treuen und liebenswerten Hund “Grimaldi” und Juna ihren stolzen Falken “Camal”. Beide Tiere spielen i
Lena, 21.09.2011

Die Geschichte spielt im Jahr 2080. Vor 65 Jahren, also 2015, mutierte ein Virus, der dafür sorgt, dass Männer und
Frauen sich hassen. Seit dem leben sie getrennt, die Männer im Norden und die Frauen im Süden. Sie leben im Scheinfrieden, die Männer bekommen die männlichen Neugeborenen und dürfen sich einen Anteil an der Nahrung nehmen. Doch nicht allen reicht das. Der Inquisitor Markus Capistranus will mehr Macht, deshalb schickt er Krieger aus um die Dörfer der Frauen zu überfallen und zu plündern. Er möchte einen Krieg, den er mit einer Geheimwaffe gewinnen möchte. Die Frauen will er alle versklaven.
In der Stadt der Männer lebt der 18-jährige Mönch David. Er arbeitet in der Bibliothek, dort liest er verbotenerweise „Romeo und Julia“. Er wird von den Frauen entführt, die sich gegen den Inquisitor wehren wollen. Dort lernt er Juna kennen und die beiden fühlen sich zueinander hingezogen.
Doch wie soll diese Liebe in einer Welt funktionieren, in der die Liebe zwischen Mann und Frau eine Todsünde ist?


Dieses Buch ist erschreckend. Erschreckend, weil tatsächlich so etwas passieren könnte. Mich würde es nicht wundern, wenn Viren hergestellt werden, damit man mit den Heilmitteln viel Geld verdienen kann. Und wenn diese Viren dann mutieren, kann so etwas ähnliches durchaus geschehen. Daher fand ich es absolut spannend zu lesen wie der Autor dieses Thema beschreibt und die Probleme löst. Und es ist ihm vollkommen gelungen.

Die Idee in diesem Buch ist ganz neu, alle Dystopien die ich bisher gelesen habe waren auf Kriege oder Naturkatastrophen zurückzuführen, nicht auf einen Virus der so viel verändern kann.
Der Autor hat einen sehr schönen Schreibstil, dadurch kann man sich die Orte und das Geschehen bildlich vorstellen.
In diesem Buch spielt die Geschichte von Romeo & Julia eine große Rolle. Durch sie kommen sich David und Juna näher, sie merken, dass die Liebe vor dem Zusammenbruch normal war.
Mir haben die Charaktere in diesem Buch sehr gut gefallen.
Die Kriegerin Juna denkt nach bevor sie handelt, sie weiß wann etwas gerecht ist und handelt entsprechend.
Der Mönch David erscheint am Anfang als schwächlich und ängstlich. Doch er wächst an seinen Aufgaben, wird mutig und trifft eigene Entscheidungen.
Corinna, 05.09.2011

Inhalt:
Das Buch "Das verbotene Eden - David und Juna" von dem Autor Thomas Thiemeyer handelt von einer Zeit, in der Männer und Frauen de größten Feinde sind. In den dunklen Jahren wurde ein manipulierter Impfstoff eingeführt, der das Leben der Menschen auf den Kopf stellte. Seitdem leben die beiden Geschlechter voneinander getrennt. Nachkommen gibt es folglich kaum noch. Nur ein sehr instabiler Waffenstillstand verhindert das frühzeitige Aussterben der Menschheit. Die "Teufel" und die "Hexen" machen ihren Namen alle Ehre. Die Soldaten der Heiligen Lanze gehen auf Befehl des Inquisitors immer häufiger auf Plünderungen und Brandschatzungen. Doch die Kriegerinnen der Brigantin lassen sich das nicht gefallen. Der Krieg scheint immer näher zu kommen...
Doch dann verliebt sich die 17-jährige Juna in den jungen Mönch David. Die Welt von beiden dreht sich und sie haben plötzlich andere Ansichten. Aber viele wollen das nicht verstehen und versuchen mit allen Mitteln das zu verhindern.

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich sagen, dass das Cover des Buches wirklich toll aussieht und mich sofort angesprochen hat.
Die Story ist wirklich gut durchdacht und es ist wiedereinmal erstaunlich was für Ideen der Autor für dieses Buch gefunden hat. Die Welt, in der sich Männer und Frauen hassen, ist an sich schon sehr interessant, weil man sich das heutzutage nicht mehr vorstellen kann. Die Charaktere an sich sind außergwöhnlich. Die mutige Kriegerin Juna, die den Jungen rettet und beschützt ist eigentlich nicht die normale Eigenschaft, die Mädchen zugeschrieben werden. Doch in Dystopien scheint es mir fast immer der Fall zu sein, dass die Mädchen tapfer und stark sind und nie aufgeben wollen.
Besonders der Charakter der Arkana war mir sehr sympathisch.
Der Schreibstil war schön und flüssig. Auch der Sichtwechsel zwischen Juna und David, bzw. Seite der Frauen und Seite der Männer war gut.

Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. Ich freue mich außerdem sehr auf die folgenden beiden Bände dieser Trilogie und hoffe jedoch nie in einer solch verdrehten Welt leben zu müssen...
Anna, 03.09.2011

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2015, als etwas zerstörerisches die Menschheit befällt. Es folgen 65 dunkle Jahre, in denen Männer und Frauen sich auf das ärgste bekriegen und erst nach langer Zeit einen sehr wackeligen Waffenstillstand vereinbaren. Und nicht nur die menschlichen Beziehungen existieren nicht mehr, es gibt auch fast keine Technik mehr, es ist fast, als wäre man in der Zeit zurückgereist. 65 Jahre nach der Katastrophe beginnt die Geschichte. Juna ist eine Kriegerin. Im Auftrag ihrer Mutter, der Hohepriesterin, nimmt sie zwei männliche Gefangene und bringt sie in die Gemeinschaft. Doch bald schon muß sie erkennen, daß die Geschichten, die sie über die Männer gehört hat, wohl doch nicht alle der Wahrheit entsprechen. Und als David ihr dann noch aus Romeo und Julia vorliest, fängt Junas Meinung an zu wackeln. Doch ihr anerzogener Hass auf Männer sitzt tief.

Meine Meinung:
Das war eine wirklich tolle Geschichte, die einem doch etwas das Fürchten lehrt. Die Gesellschaftsformen sind wirklich hart in diesem Buch. Man erfährt sehr viel aus beiden Lagern. Die Männer, die die Frauen für die jetzige Situation verantwortlich machen, sie als Hexen verschreien, sie ausbeuten um Lebensmittel und Kinder zu erlangen, aber sonst nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Und die Frauen, die Männer für barbarisch und grobschlächtig halten.

Wenn man sich vorstellt, so etwas gäbe es tatsächlich, das fände ich ziemlich traurig. Wenn ich mir vorstelle, meine Zeit ausschließlich mit Frauen verbringen zu müssen ... was ein Zickenkrieg *lach*. Und so habe ich mit Spannung dieses Buch verfolgt um zu erleben, was damals geschah, wie es jetzt ist und zu erahnen, wie es vielleicht sein könnte.

Was mir sehr gut gefiel, waren die vielen Teile, die sich um Bücher drehten. Denn wenn die Technik verloren ist, ist auch der Buchdruck verloren. Viele können nicht mehr lesen und schreiben. Was eine furchtbare Vorstellung. Ich möchte Bücher aus meinem Leben nicht mehr wegdenken!

Es ist mein erstes Buch, das ich von diesem Autor lese und mir gefällt der Schreibstil wirklich sehr gut. Das Buch läßt sich flüssig und mit Spannung lesen, die Seiten verfliegen einfach so. Es ist leicht, sich die Personen und Örtlichkeiten vorzustellen, da es der Autor sehr gut versteht, einem dies nahe zu bringen.

Das Buch soll der Auftakt eines Zyklus sein .. ich weiß allerdings noch gar nichts weiter. Wieviele Bücher es werden, wie es weiter geht kann ich nur erahnen. Denn das Buch ist in sich geschlossen ohne einen großen bösen Cliffhanger - läßt jedoch erahnen, wie es weiter gehen könnte.

Ich werde defintiv den nächsten Teil lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Fazit: Ein mehr als gelungener Auftakt einer neuen Reihe, die in einer düsteren Zukunft spielt. Die uns zeigt, wie es ist, wenn das was wir als alltäglich empfinden,
Sandra, 28.08.2011

Die Idee finde ich gut, aber ich hätte da mal eine Frage. Wenn Männer und Frauen schon seit geraumer Zeit getrennt
leben, wie können sie sich dann fortpflanzen?
Medusa, 27.08.2011

Ein Buch, dass man lesen muss, spannend geschrieben von der ersten Seite an. Ich bin problemlos in diese Welt versundken
und bin geritten, habe gekämpft und am Ende des Buches, wollte ich noch weiterlesen..... Ein Muss für jeder Bücherwurm!
Carla, 25.08.2011

Eine Pharmafirma hat einen Grippevirus in Umlauf gebracht, um ein Medikament dagegen verkaufen zu können. Nur mutiert
dieser Virus und sorgt dafür, dass sich Männer und Frauen hassen. So 65 Jahre später ist die Menschheit größtenteils ausgerottet, die Überlebenden haben sich aufgespalten: die Frauen sind "back to nature", haben neue, natürliche Gemeinschaften gebaut, leben möglichst im Einklang mit der Natur und verehren drei Hauptgöttinen (die an die Nornen erinnern) und mehrere 100 Nebengöttinnen. In vielen kleinen Gemeinschaften bebauen sie das Land. Die Männer hausen in den Ruinen der verfallenden Städte. Regiert werden sie entweder von Warlords, oder von der Kirche. Die Angehörigen der "Heiligen Lanze" überfallen regelmäßig die Frauengemeinschaften. Es ist abgesprochen, dass sie ein Zehntel der Ernte nehmen dürfen und empfängninsbereite Frauen begatten, um für Nachkommenschaft zu sorgen und um einen Krieg zu verhindern, denn die Männer haben in den Städten wenig Nahrung. Dann gibt es in den Klöstern eine Rattenplage, deshalb eine Missernte und die Überfälle werden immer brutaler: sie nehmen viel mehr und fackeln die Dörfer ab, töten sogar Frauen. Der derzeitige Inquisitor scheint einen Krieg provozieren zu wollen und befiehlt immer mehr Gewalt, während er gleichzeitig es so darstellt, als seien die Männer die Opfer und die Frauen würden angreifen.

Bei den Frauen werden wegen der Gewalt immer mehr Stimmen laut, die männlichen Säuglinge nicht mehr abzugeben, sondern wenige als "Zuchtsklaven" zu behalten, die anderen zu töten und die erwachsenen Männer zu bekämpfen. So sollte sich das Problem lösen lassen.

In den ganzen Kuddelmuddel begegnen sich der junge Mönch David, der eigentlich nur an (teilweise verbotenen) Büchern interessiert ist, und die Kriegerin Juna, die auch Tochter der Hohepriesterin ist. Diese ist gegen den Krieg, aber Juna will sich rächen...
Ich bin etwas zwiegespalten. Bei einem Jugendbuch erwarte ich keine streng wissenschaftliche Herleitung, aber die ganze Virusgeschichte war mir dann doch zu hanebüchen, und in den Gesellschaftssystemen klaffen gewaltige Logiklücken. Außerdem waren die Viren ja bekannt, und zumindest zu Beginn existierte noch die ganze Ausrüstung: hat denn keiner versucht ein Gegenmittel zu entwickeln? Die Geschichte ist größtenteils spannend geschrieben, aber doch sehr vorhersehbar. Auch sind alle Charaktere recht schablonenhaft und plakativ: der bescheidene, ehrlich Mönch, der hassende Inquisitor, die Kriegstreiber auf beiden Seiten… alle Charaktere zeichnen sich durch nur einen hervorstechenden Zug aus, differenziertes Handeln findet man nirgends. Und auch wenn ich weiß, dass sich Fanatiker nicht durch übermäßige Logik auszeichnen, kann ich es einfach nicht ertragen, wenn Charaktere sich so übermäßig dämlich verhalten. Wirklich jedem muss doch klar sein, dass NUR Männer oder NUR Frauen auf lange Sicht nicht überleben
Yvonne, 23.08.2011

Eine Impfung führt zu Mutationen und dazu, dass Frauen und Männer sich bekämpfen... Die Frauen entwickeln einen
Pristerinnenkult und leben im Einklang mit der Natur zusammen. Immer wieder kommt es zu Überfällen der Männer--- was wird aus der Menschheit?
Spannend geschrieben, interessante Geschichte macht Lust auf mehr.
kerstin, 23.08.2011

David und Juna - eine Liebesgeschichte wie Romeo und Julia. Beinahe jedenfalls.
Die Geschichte spielt ungefähr 65 Jahre nach dem Jahr 2015, nach unserer Zeitrechnung also ca. 2080, also in der Zukunft. Die Welt ist nicht mehr so wie wir sie kennen, aber trotz Zukunftsvision denkt man beim Lesen eher an die Vergangenheit als an die Zukunft, denn von technologischem Fortschritt ist die dortige Gesellschaft weit entfernt. Sie leben eher wie wir uns das Mittelalter vorstellen mit einem großen Unterschied: Männer und Frauen sind getrennt. In dieser Gesellschaft leben Männer und Frauen nicht zusammen, respektieren sich nicht, hassen und verteufeln sich, und verfolgen eigene Ziele. So ist es auch, dass die Menschheit kurz vor ihrem Aussterben steht.
Dies alles haben wir in diesem Roman nicht einer mysteriösen Begebenheit zu verdanken, sondern einem 'self-made'-Virus, der bewirkt, dass die Menschen eine Abneigung gegen das jeweils andere Geschlecht entwickeln. In der Geschichte wird diese Zeit des Untergangs als die "dunklen Jahre" bezeichnet und zum Zeitpunkt der Geschichte kann sich kaum noch jemand vorstellen, dass es einmal so etwas wie eine friedliche, geschweige denn liebevolle, Koexistenz der Geschlechter gegeben hat.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen David und Juna, die sich ineinander verlieben und versuchen den drohenden Krieg ihrer beiden 'Völker' zu verhindern...

Wow! Ich habe in den letzten Wochen wirklich viele Romane gelesen in denen es um düstere Zukunftsvisionen geht und dieser gehört wirklich mit zu den besten. Was mir persönlich sehr gefallen hat, ist, dass dieser 'Untergang' nichts mit irgendwelchen mysteriösen Ereignissen zu tun hat, sondern ganz einfach durch einen läppischen Virus, getarnt als Grippeimpfstoff. Ich denke, dass kann gut nachvollzogen werden, sind doch diverse Impfstoffe und deren unerwünschte Nebenwirkungen immer wieder in der Kritik, vom daher habe ich dies schon als ein wenig realitätsnäher empfunden.

Die Zustände zu dieser Zeit werden schön beschrieben, wie erwähnt erinnert einen das eher ans Mittelalter. Ein wenig mehr hätte ich mir hier allerdings schon erhofft. Nämlich ein wenig mehr Erklärungen, warum genau die Menschheit damals nach dem Ausbruch des Virus sich die damalige Technologie nicht zunutze gemacht hat. Dies kann man wohl nur damit erklären, dass die Zustände damals einfach sehr schlimm gewesen sein musste, aber leider werden diese nur ein wenig angedeutet.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist, dass wir wenig über den Rest der Welt erfahren. Die Geschichte spielt sich in einem örtlich sehr begrenztem Umfeld ab (ich könnte mich irren, aber die Beschreibungen erinnerten mich schon sehr an Köln) und von anderen Ländern oder gar Kontinenten erfahren wir nichts. Man könnte daraus schließen, dass die Menschen dort schon zu einem Großteil tot und ausgerottet sind, sonst hätte man ja sicherlich mal Wanderer erlebt, d
Nicole, 22.08.2011
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