Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Süden

9783426509357
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2012, 368 S.

ISBN: 978-3-426-50935-7
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Roman

Zurück in München erhält Tabor Süden als Detektiv den Auftrag, nach dem Wirt Raimund Zacherl zu suchen. Der Fall ist genau das Richtige für den ehemals so erfolgreichen Ermittler: Ein Mann verlässt sein Durchschnittsleben, und jeder fragt sich, warum. Mit seinen besonderen Methoden fi ndet Süden die Spur des Wirts und verfolgt sie bis nach Sylt – und schon längst hat er begriffen, dass niemand den Mann wirklich kannte.

Friedrich Ani erhielt für "Süden" den "Deutschen Krimipreis 2012 – national".

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Leselounge

Der Autor

Friedrich Ani

Portrait von Friedrich Ani

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher...

zum Autor Bücher von Friedrich Ani

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Tabor Süden"

Pressestimmen

Sehr schön ist, wie Friedrich Ani seinen Ermittler in allen Facetten seines Charakters entwickelt und Schritt für Schritt dessen eigene Geschichte aufrollt. (..) Der Detektiv wandelt unter letztlich Tapferen und Blessierten, nicht zuletzt gehört er selbst auch dazu: ein Wiedergänger jener einsamen Wölfe, die das Genre seit Dashiell Hammett und Raymond Chandler geprägt haben.<br /> Ein Roman aus einer bundesrepublikanischen Schwarzen Serie ist dies also, mitsamt Nutten und Kleinkriminellen und einem insgesamt sehr robusten Charme.

Literaturen, Heft 2 / 2011

Ein großer Kriminalroman ohne klassische Verbrechen, ohne Klischee, ohne Standardformeln. In Moll und Melancholie, aber eben nicht nur, und vor allem sprachbewusst und -mächtig. State of the art.

kaliber.38, Thomas Wörtche, 09.03.2011

Das Spektakuläre liegt bei Ani im Normalen, fein eingewoben in eine gut durchdachte Handlung. Deshalb hat auch sein neuer Roman erneut das Zeug zum Bestseller.

Fränkische Nachrichten, 14.03.2011

Hier ist es Ani gelungen, eine Geschichte mit mehreren Personen und gleichzeitig einem gemächlichen Tempo zu schreiben, die tiefer eintaucht als alle bisherigen Anis und gleichzeitig nie das verliert, das einen aniesken SRoman ausmacht: im Schweigen zu erzählen. (..) Süden ist dicker geworden, seine Lederhosen mit Schnüren an den Seiten passen ihm nicht mehr und gleichermaßen ist der Umfang des Romans über seine Rückkehr gewachsen, er ist noch vielfältiger geworden und hat an Reife gewonnen. Gleichzeitig ist ein "Pageturner" gelungen, der nicht die faden Elemente Sex, Blut, Leichenteile und Sperma braucht, um zu berühren.

www.hammett-krimis.de, Sabina Schutter, 11.03.2011

Ani hat ein ungemeines Gespür für seine Charaktere, mögen sie noch so kaputt sein, er erleuchtet ihre Verlassenheit, ihre Einsamkeit von innen heraus, sodass auch sie Licht sind und Schatten werfen. Und er vermag wunderbar anrührend zu erzählen. (..) Und das Lesen der Tabor-Süden-Romane entführt in Welten, die man eigentlich nie betreten wollte. Dort angekommen, ist man froh, es getan zu haben. Es öffnet Augen und Sinne.

Hamburger Abendblatt, Volker Albers, 14.03.2011

Gewohnt meilenweit entfernt vom Krimigenre, schickt Ani seinen Ermittler durch diese dunkle bewegende Ballade über die großen Sehnsüchte und Niederlagen des Lebens.

Abendzeitung, Volker Isfort, 15.03.2011

Eindringlich, subtil, lesenswert.

Stern, 17.03.2011

Kriminell und verbrecherisch in diesem außergewöhnlichen Kriminalroman aber sind ganz andere Dinge, die nicht einfach zu beschreiben sind (..) Dafür braucht man schon Literatur von einer ästhetischen Qualität, wie Friedrich Ani sie liefert.

Deutschlandradio, 18.03.2011

"Friedrich Ani zieht seinen Figuren den Boden unter den Füßen weg und lässt sie schmerzhaft die eigene Machtlosigkeit spüren. Zudem erzählt er von ihnen in einer Sprache, die in ihrer verführerischen Mischung aus Poesie und Sachlichkeit hierzulande ohne Vorbild sein dürfte.

Die Literarische Welt, Joachim Feldmann, 26.03.2011

Friedrich Ani erzählt einfühlsam und respektvoll von denen, denen das Leben abhandenkommt.

Neue Vorarlberger Tageszeitung, 13.03.2011

Wer Südens Dämonen begreifen will, lese diesen vorzüglichen Roman.

Weser Kurier, 27.03.2011

Poetische Verliererballade

hr-online.de, 28.03.2011

Erstklassige Krimikost!

Joy, 2011 / 04

Fazit: Solider Krimi mit melancholischer Unterströmung - Friedrich Ani vom Feinsten.

Buchkultur (A), April / Mai 2011

Das Spektakuläre liegt bei Ani im Normalen, fein eingewoben in eine gut durchdachte Handlung. Deshalb hat auch sein neuer Roman erneut das Zeug zum Bestseller.

Fränkische Nachrichten, 14.03.2011

Ein großer Kriminalroman ohne klassische Verbrechen, ohne Klischees, ohne Standardformeln.

Plärrer, 4 / 2011

Ein nicht nur sehr spannend, sondern auch in hoher ästhetischer Qualität erzählter Kriminalroman.<br />

Krimiforum im Nordwestradio, 02.04.2011

Ein echter Kriminalroman, der völlig ohne Blutvergießen auskommt, der aber trotzdem hoch spannend ist. Ein Kriminalroman der die bundesdeutsche Wirklichkeit extrem fokussiert und uns manchen nachdenklichen Moment beschert.

Eschborner Stadtmagazin, 04.04.2011

Sehr feiner Stoff.

Format (A), 01.04.2011

Wer Süden noch nicht kennt, sollte das jetzt nachholen!

Freundin, 06.04.2011

Einzig, großartig.

Die Zeit, KrimiZEIT-Bestenliste, 07.04.2011

Friedrich Ani zieht seinen Figuren den Boden unter den Füßen weg und lässt sie schmerzhaft die eigene Machtlosigkeit spüren. Er erzählt von ihnen in einer Sprache, die in ihrer verführerischen Mischung aus Poesie und Sachlichkeit hierzu ohne Vorbild sein dürfte.

Berlner Morgenpost, 01.04.2011

Ein Krimi der Entschleunigung.

Subway, April 2011

Ein Lesevergnügen der anspruchsvollen Art (..) Gelebte Philosophie, kritisch ohne Ende.

Chemnitzer Neue Presse, 01.04.2011

Was also tut uns die Gesellschaft an, was tun wir uns selber an? Das sind die Fragen, die Süden aufwirft, das ist die Folie, auf der Anis Roman „Süden“ ganz virtuos spielt, mit vielen Verknüpfungen und Verflechtungen, mit vielen Lebensgeschichten, Abstürzen und Aufrappeln, mit einem Neuverlieben und Abschiednehmen.

Glanz und Elend, 11.04.2011

In seinen Bücher fließt selten Blut, es gibt keine wilden Verfolgungsjagden. Friedrich Anis Krimis bestechen vielmehr durch genaue Beobachtung seiner Figuren und ihrer Lebenskrisen.

NDR FS Kulturjournal, 11.04.2011

Dieser ungewöhnliche Krimi sprengt die Grenzen des Genres.

Petra-extra, Mai 2011

Der große Melancholiker unter den Krimiautoren.

hr2, Kathrin Fischer, 04.04.2011

"Das ist das Krimi-Comeback des Jahres"

BRIGITTE, 19.04.2011

Friedrich Ani erzählt in seinem Krimi, der eigentlich gar keiner ist, voller Melancholie und ganz ohne Weltschmerz von "Verschwindungen". (..) Doch diese Melancholie ist eine durchaus auszuhaltende, für die Leser mitunter geradezu beglückende, wird sie doch gefiltert und überhöht durch das Medium der Ani'schen Prosa, deren unerschöpflicher Fluss lebenskluger Ironie und sprachlicher Weisheit - sowie umgekehrt - bereits Trost bietet, bevor man Gelegenheit hat, gleichfalls dem Weltschmerz zu verfallen.

taz, Katharina Granzin, 16.04.2011

In "Süden" schafft Ani wie immer zwei Kunststücke: Fein und überraschend, menschenfreundlich und weise zu formulieren. Und krimimäßig spannend zu sein, obwohl es nicht mal einen Mord gibt.

Frankfurter Rundschau, 20.04.2011

Ani wagt einen extremen sprachlichen Drahtseilakt zwischen dem überspannt Pathetischen und dem schmucklos Einfachen, der so schnell keinem anderen gelingen wird.

Stuttgarter Zeitung, 09.04.2011

"Ein brillanter Krimi. Ein Spitzenbuch." Denis Scheck

ARD "Druckfrisch", 01.05.2011

..denn wie sich der Ex-Kommissar, der jetzt für eine Detektei arbeitet, auf die Spur eines verschwundenen Gastwirts begibt, ist phänomenal.

Cosmopolitan, Juni 2011

Ein Krimi, abgründig, düster wie immer: Und ein literarischer Hochgenuss dazu.

plus Magazin, 6 / 2011

Wir lernen neue Begriffe kennen, wie Zimmerling, Maulpfaul, Grischperl und Aushäusler, und am Ende sind wir verduzt ob der Auflösung des Falles, aber dankbar, dass wir große süddeutsche Literatur bekamen.

Berliner Zeitung, Günter Grosser, 19.05.2011

Ein Meister des feinnervigen Dialogs und vielsagender Zwischentöne. (...) Ein klasse Kriminalroman, wie er intensiver nicht sein könnte.

SWR2 HF Literatur, Frank Rumpel, 24.05.2011

Kommissar Süden ist zurück aus seinem Exil im Norden - genauso brillant wie zuvor.

SonntagsZeitung (CH), 22.05.2011

Anrührend, ohne rührend oder moralisierend zu sein, leuchtet Ani seine Figuren aus und erzählt in hoher literarischer Qualität mit melancholischem Humor viele kleine Geschichten, die doch untrennnbar zusammengehören und bei aller Traurigkeit von leuchtender Schönheit und schwermütiger Leichtigkeit sind.

Frankfurter Neue Presse, 06.06.2011

Seine ganz im Hier und Jetzt spielenden Geschichten sind wundervoll atmosphärische, heiter-melancholische, aber oft auch dunkle Betrachtungen über so elementare Themen wie das Da-sein und das Nicht-Dasein. Und immer legt er dabei weit mehr Wert auf das Verborgene und Unausgesprochene als auf das Sichtbare, das nur allzu schnell zur Täuschung führt.

Märkische Allgemeine, Karolina Fell, 11.06.2011

Vor allem aber beweist er mit diesem Buch: Eine gewisse Ereignisarmut, ein Geschehen der Dinge in absoluter Beiläufigkeit kann durchaus spannend sein.

Zitty, 12 / 2011

Brutal ehrlich und verstörend authentische Milieu- wie Charakterstudie.

Format (A), 17.06.2011

Friedrich Ani erzählt poetisch, melancholisch und auch komisch die Geschichte einer Suche, auch der nach sich selbst. Wie schön, dass Tabor Süden wieder da ist!

NDR Info, Martina Bittermann, 23.06.2011

Einfühlsam und anrührend erzählt Ani von brüchigen Charakteren, verlorenen Träumen und insgesamt von einer verunsicherten Gesellschaft. Daraus entstehen viele kleine Geschichten, die mit hoher ästhetischer Qualität von Vergangenheit und Gegenwart und von der Suche nach sich selbst erzählen.

Buchkultur (A), Krimi Spezial , Sommer 2011

Ein wirklich schöner, mitreißender Krimi, der an die alten Kommissare des französischen Films denken lässt.

Berliner Kurier, 20.06.2011

Lesetipps

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... wer Süden nicht kennt, hat auf jeden Fall etwas verpasst. Hochvorzügliche Sprache, gute Geschichten.

Nicole Drakkar, 17.01.2014

Sehr spannend zu lesen.
Als Ermittler muss Süden quer durch Deutschland reisen. Man erfährt auf eindrucksvolle Weise, dass hinter normalen, unscheinbaren Menschen doch oft ganz andere Charaktere stecken.
Absolut lesenswert
sabine schneider, 07.11.2013

Die Unterhaltung beginnt zwischen Mutter und Sohn. Benedikt stellt fest, das seine Mutter ihn unendlich liebt, aber
seine Mutter erstickt fast und findet selbst keine Liebe mehr.
Süden findet den vermissten Jungen und schon geht die seltsame und traurige Geschichte los.
Tina, 23.06.2012

ist dieser Roman. Er schildert die Suche nach dem Sinn des Lebens, was ist wichtig, was wäre wenn....Anspruchsvolles
Buch mit viel Melancholie.Nicht geeignet für unbeschwerte Lesestunden.
Petra, 23.01.2012
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