Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Lavendelzimmer

9783426509777
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.04.2014, 384 S.

ISBN: 978-3-426-50977-7
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Roman

Ein unwiderstehlicher Roman über die Macht der Bücher, die Liebe und die Magie des südlichen Lichts: „Das Lavendelzimmer“ – ein internationaler Bestseller, übersetzt in 30 Sprachen, gefeiert von der Presse wie von Lesern weltweit.
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
"Dieser Geschichte wohnt ein unglaublich feiner Zauber inne." Christine Westermann (WDR)

Leselounge

Die Autorin

Nina George

Portrait von Nina George

Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Nina George, geboren 1973 schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und Kolumnen....

zur Autorin Bücher von Nina George

Video

Pressestimmen

"Bezaubernd und bewegend! So ein schönes Buch habe ich selten gelesen!"

Tina, 06.03.2013

"Bezaubernd und bewegend!"

TV hören und sehen online, 08.05.2013

"Nina George schreibt kluge Sätze über die Liebe, über das Lesen, das 'frech macht', über den Tango in der Provence und richtig gutes Essen. [...] Eines der Bücher, bei dem man sich schon beim Lesen überlegt, wem man das unbedingt schenken muss. Denn: Es macht glücklich und gehört in jede gut sortierte literarische Apotheke."

Hamburger Morgenpost, 16.05.2013

"Dieser Geschichte, diesem Buch wohnt ein unglaublich feiner Zauber inne, ganz sacht und ganz leise. Es ist voller Liebe geschrieben."

Christine Westermann, WDR FrauTV, 06.06.2013

"Ein wunderbares Buch über Liebe und Hoffnung."

TV Movie, 24.05.2013

"Ein fesslender, leidenschaftlicher Roman. (...) Ein zum Träumen einladendes Erlebnis!"

Blog Das Schreibstübchen, Mai 2013

"Ein herrlicher Sommerschmöker! [...] Als ich tränenüberströmt die letzte Seite verschlungen hatte, wünschte ich mir einen Hinweis auf dem Cover: 'Achtung - führt zu Tränen!". Doch heute weiß ich, dass es gut so war, denn hätte ich es dann gelesen? Ich wäre wohl zurück geschreckt und hätte ein wunderbares Lesevergnügen verpasst. Das Leben lohnt sich, weil es so schön ist - und die Trauer gehört dazu."

Frauen-coaching.de, 13.06.2013

"In meinen Augen ist dies ein Roman von herausragender schriftstellerischer Qualität, der Zeit erfordert, um gelesen zu werden, da er in der Seele nachwirkt. Die positivste Überraschung seit langem! Bitte unbedingt lesen!"

Blog Literatur-Diskussion, 25.05.2013

"Bezaubernde Unterhaltung, die eine wunderbare Verführung für alle Sinne ist - DAS LAVENDELZIMMER aus der Feder von Nina George ist ein Erlebnis, für das der Leser dem Himmel eigentlich dankbar sein müsste."

Literaturmarkt.info, 10.06.2013

"Ein wundervoller Roman über die Liebe und das Leben."

Lebe-liebe-lache.com, 12.06.2013

"Die tragisch-schöne Geschichte aus dem Leben des Pariser Buchhändlers Jean Perdu ist indes viel mehr als nur ein von Lust und Leiden beherrschter Liebesroman. Nina Georges fantastische Erzählkunst lässt den Leser gleichsam die Bedeutung des `savoir vivre´ fühlen, die Faszination der Bootstouren durch Frankreichs Kanäle erleben und den Zauber der Provence spüren. Und zwar so, dass jeder sofort die Koffer packen möchte."

Der Hamburger, Sommer 2013

"Wunderbar!"

Lea, 05.06.2013

"Zum Träumen!"

Gong, 07.06.2013

"Nina George lässt einen beglückten und verzauberten Leser mit diesem poetischen Roman über Liebe und das leben, über die Macht und die Bücher zurück, der eintauchen darf in die wunderbare Provence."

Fränkische Nachrichten, 29.06.2013

"Die Story macht glücklich."

Grazia, 20.06.2013

"Die Autorin schafft es hervorragend, das französische Flair wiederzugeben. Viele Örtlichkeiten in Paris, all die vielen Straßen und Gassen, die Nachbarn im Haus Rue Montagnard Nummer 27, die Concierge, alles scheint so vertraut. Dafür kann es nur die höchste Wertung geben."

Buchtips.net, 24.06.2013

"Nina George lässt einen beglückten und verzauberten Leser mit diesem poetischen Roman über die Liebe und das Leben, über die Macht und die Bücher zurück, der eintauchen darf in die wunderbare Provence."

Fränkische Nachrichten, 29.06.2013

"Romantisch und gefühlvoll geschrieben."

Alles für die Frau, Juli 2013

"Eine charmante literarische Reise zu sich selbst, der Liebe, dem Leben und dem Mut, sich zu trauen und etwas zu wagen."

happy-end-buecher.de, 28.06.2013

"Eine literarische Apotheke mit Büchern als Medizin ist als Idee ebenso originell wie klug. Dazu kommt die präzise und humorvolle Beschreibung der einzelnen Figuren, zum Teil auch schräge Typen, die man sofort bildlich vor Augen hat. Alles in allem ist 'Das Lavendelzimmer' eine warmherzige, nachdenkliche aber auch lustige Geschichte, sprachlich feinsinnig erzählt. Es ist ein wirklich schönes Buch, leicht, aber mit Tiefgang und eine richtig gute Urlaubslektüre – auch für die, die selbst nicht wegfahren."

NDR 2, 14.07.2013

"Nina Georges Roman ist ein Buch, das Menschen trösten möchte. Menschen, die etwas Wichtiges in ihrem Leben verloren haben und lernen müssen, mit diesem Verlust weiterzuleben. (...) Der fesselnde Schreibstil lässt den Roman zu einem wahren Pageturner werden. Man kann beim Lesen förmlich den Duft von Lavendel riechen und die Wärme der Sonne in der Provence spüren. Ein wundervoller Roman über die Liebe und das Leben."

Suite101.de, 06.06.2013

"DAS LAVENDELZIMMER ist ein Roman für alle Buchliebhaber. Eine warmherzig erzählte Liebesgeschichte."

Freie Presse, 19.07.2013

"Die Leichtigkeit der Sprache, manchmal auch ihre unverblümte Direktheit, die den Roman wie eine Melodie trägt und doch mehr als nur pointiert die Szenen und Situationen der Protagonisten unterstreicht, ist es, die aus einem kleinen ein großes Buch macht. Chapeau Nina George - ich bin begeistert."

Blog Wolffsbeute, 24.07.2013

"Bewegender, kluger Roman"

Lisa, 31/2013

"Die Sprachgewandtheit der Autorin spricht alle Sinne des Lesers an. es entsteht ein bezaubernder Liebesroman voller poetischer Kraft."

Schweriner Zeitung, 26.07.2013

"DAS LAVENDELZIMMER ist eine nachdenkliche, spannende und humorvolle Geschichte. Der mitreißende Stil und die auf weiten Strecken poetische Sprache verleihen dem Roman besonderen Zauber."

WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 01.08.2013

"Einen hübschen Roman über die Magie der Bücher und die Liebe hat Nina George mit DAS LAVENDELZIMMER geschrieben."

Münstersche Zeitung, 23.07.2013

"Eine bezaubernde Geschichte mit Tiefgang."

Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 08.08.2013

"DAS LAVENDELZIMMER ist ein Roman mit vielen Vorzügen. Er ist hinreißend geschrieben, erzählt eine berührende Geschichte und führt den Leser in die schöne Provence samt detaillierter Beschreibung des guten Essens und der `art de vivre´. Tolle Sommerlektüre!"

MADONNA, 17.07.2013

"Der Hamburger Autorin Nina George gebührt großer Respekt: Das Kitschpotential, das ihr Stoff birgt, spart sie souverän aus, erzählt vielmehr eine Geschichte, die ebenso poetisch wie charmant und mit jeder Menge zitierenswerten Sätzen über das Leben und den Tod, über Angst und Trauer, über Freundschaft und Freunde reflektiert. Nicht zu vergessen die euphorische Liebeserklärung an das 'Lebens-Mittel' Literatur, die mit einer kommentierten literarischen 'Notapotheke' am Ende des Buches vervollständigt wird. Ein Sommerroman vom Feinsten!"

Rheinische Post, 02.08.2013

"'Das Lavendelzimmer' ist eines dieser Bücher, das man einfach mögen muss. Durch wunderbare Charaktere und viel südfranzösisches Flair entsteht ein klein wenig Fernweh ... aber eines der schönen Sorte. Man könnte fast meinen, das Buch selbst stammt aus Jeans Buchapotheke."

Der Sonntag, 04.08.2013

"Eine nachdenkliche, spannende und humorvolle Geschichte. Der mitreißende Stil und die auf weiten Strecken poetische Sprache verleihen dem Roman besonderen Zauber."

Neue Ruhr Zeitung, 01.08.2013

"Ein wunderbar charmantes Buch" - Peter Hetzel

Sat 1 Frühstücksfernsehen, 03.09.2013

"Ein wunderbares Buch."

Buchempfehlung.de, 03.09.2013

"Ein wunderschönes Buch, aber auch ein Buch, das zeigt, wie wichtig `trauern´ ist und dass die Trauer Zeit braucht."

Badische Zeitung Online, 24.08.2013

"Nina George ist mit DAS LAVENDELZIMMER ein wunderbarer, feinfühliger Roman gelungen, der be- und verzaubert. Eine großartige Geschichte über das Leben, die Liebe, den Schmerz, die Trauer, die Verzweiflung und vor allem - die Hoffnung."

Belletristik-Couch.de, November 2013

"Ein charmantes Buch über die Liebe und die Macht der Bücher."

Frau und Mutter, Januar 2014

"Eine schöne Geschichte für Menschen mit Liebeskummer, Trostsuchende und alle Liebhaber lesenswerter Geschichten. - und ein Roadmovie voller Zauber, Sonne und Licht."

Stadtlichter Lüneburg, Juni 2014

"Die Szenerie Südfrankreichs lässt sofort Urlaubsgefühle aufkommen."

Augsburger Allgemeine, 23.10.2014

"Dieses Buch ist so klug und lebensnah geschrieben, wie ich es selten erlebt habe."

Papier und Tintenwelten (Blog), 16.02.2015

"Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Poetische und weise Reise. Bildhaft, überhaupt nicht kitschig, liebenswert und humorvoll macht dieses Buch Mut, Mauern einzureißen und damit neue Schritte ins Leben zu wagen."

Hofgeismarer Allgmeine, 02.09.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein wunderbarer Roman, der zum Abtauchen einlädt: "Das Lavendelzimmer" vereint die Liebe zur

Literatur mit einer ergreifenden Liebesgeschichte und weckt durch die beschriebenen Bilder, Düfte und Eindrücke Fernweh nach der Provence!

LettersLove, 27.04.2016

Am Anfang lag das Buch ziemlich lang im Regal, dann habe ich es quasi inhaliert. Nina George versteht es einen nach
Frankreich zu entführen, die Nase voll Lavendel, den Magen voll Baguette und den Kopf voll wundervoller Worte.
Jeder sollte Jean in seiner literarischen Apotheke besuchen und mit ihm auf Reisen gehen, es hat sich selten so gelohnt ....
Emse17, 25.02.2016

Diese Buch ist verzaubernd .... am liebsten möchte man die Koffer packen und verreisen ....an all die Orte die auch in
diesem Buch vorkommen .... ich hatte beim Lesen viele Gerüche fremder Orte , Feldern, Wein, Wasser, Gewürze und vielen Büchern in der Nase!
Nina George - Das Lavendelzimmer, 24.09.2015

Die Leseprobe hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir das Buch jetzt gekauft habe .. ich bin gespannt!

Lesejunkie, 27.08.2015

ein tolles vidio der Autorin ehrlich gesagt macht es neugierig auf ihre bücher mich zumindestens :-) ja das buch muss
ich mir merken :-)eine sehr schöne Leseprobe und toller schreibstil
Buchwurm, 18.08.2015

Das erste Drittel von "Das Lavendelzimmer" ist mein absolutes Lieblingsbuch geworden, ich hatte das Gefühl, Nina George
kennt mein Innerstes besser als ich selbst. Für wen genau "Das Lavendelzimmer" eine lyrische Arznei ist, kann ich gar nicht sagen, dazu fehlen mir nach wie vor die Worte. Das Buch ist mehr als nur für Trauernde und Liebende geeignet, ich glaube, es sucht sich die Besitzer schon selbst.
Die restlichen zwei Drittel empfand ich aber öfter als sehr schnulzig, es wurden zu viele "Phrasen gedräscht" - zwar alle sehr klug, genial und unbeschreiblich, aber es waren zu viele auf zu engem Platz. Am Schluss wurde es etwas zäh.
Auf den letzten Seiten sind Rezepte aufgelistet, die sicher gut schmecken, meiner Meinung nach aber nicht zum Buch passen, weil das Augenmerk gar nicht auf dem Essen liegt. Danach folgt die "lyrische Apotheke" von Jean Perdu, was sehr interessant und spannend ist!
Frankreich ist der perfekte Ort für diese Geschichte!
Morena Eckert, 24.06.2015

Nina George erzählt klug und lebensnah, leicht und lebendig, traurig schön, ohne Klischees und Kitsch. Ein Buch, das
lange bei mirin Erinnerung blieb und nachhallte.
sunblue, 26.05.2015

Für Frankreichliebhaber ist dieses Buch ein muß.Eine wunderbare Liebesgeschichte die einem zum Reisen einlädt.

Herbst, 16.04.2015

Wundervoll. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ein Buch dass in keinem Regal fehlen sollte.

Jeanny, 15.03.2015

Ein wunderschönes Buch ...über das Leben und die Liebe ...zum träumen schön ....ein Buch das man lesen muss
......und auch genauso verschenken
orpa, 04.01.2015

Ein wunderschönes Buch, das Mut macht, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Auf jeder Seite finden sich "Leckerlis",
die es wert sind, einige Zeit darüber nachzudenken. Wenn man es durchgelesen hat, möchte man sofort wieder von vorne beginnen. "Das Lavendelzimmer" findet auf jeden Fall einen dauerhaften Platz im Bücherregal, hergeben möchte man es nicht mehr. Deshalb mein Tipp, gleich noch eines für die beste Freundin kaufen.
Waltraud Gebert, 02.12.2014

Die Geschichte um Jean Perdu hat mich sehr gerührt. Diese große, verzweifelte und doch verlorene Liebe und seine
eigene Selbstfindung nach diesem Verlust kann nur zu Herzen gehen. Zusammen mit den wirklich schönen Landschaftsbeschreibungen geht man mit Jean Perdu auf eine zu Herzen gehende Reise.
Maria Fiebig, 21.10.2014

Jean Perdu lebt in Paris und ist Inhaber der Literarischen Apotheke, eines Bücherschiffs. Eines Tages zieht in der
Wohnung gegenüber die frisch geschiedene Catherine ein, die nicht einmal mehr Möbel besitzt. Die Besitzerin des Hauses bittet Perdu, Catherine doch wenigstens einen Tisch zur Verfügung zu stellen. Doch in seiner karg eingerichteten Wohnung steht nur ein Tisch, den er nicht braucht. Zum ersten Mal nach einundzwanzig Jahren betritt er das Lavendelzimmer seiner Wohnung, in dem so viele schmerzhafte Erinnerungen schlummern an eine Frau, die ihn ohne Abschiedswort verließ. Und ein Brief, den Perdu nie gelesen hat – bis jetzt. Er muss erkennen, dass er all die Jahre eine falsche Schlussfolgerung gezogen hat. Daher beschließt er, sich auf eine Reise zu begeben…

Zu Beginn des Buches lernt man Perdu kennen, der eine ganz außergewöhnliche Buchhandlung betreibt. Mit seinem Bücherschiff, auf dem er Bücher als Medizin für und gegen alle erdenklichen Gemütszustände verkauft, ist er mir gleich sympathisch geworden. Er verfügt über eine außerordentliche Beobachtungs- und Einfühlungsgabe und sammelt in Gedanken ständig neue Einträge für seine „Große Enzyklopädie der kleinen Gefühle“.

Früh lernt man auch Perdus skurrile Nachbarn kennen, vor allem die Besitzerin des Hauses, in dem er lebt, hat im Blick, was alle Bewohner so treiben. Außerdem ist da Perdus neue Nachbariin Catherine. Sie ist frisch geschieden, und von Beginn an knistert es zwischen ihr und Perdu, doch nach 21 Jahren hat er immer noch nicht gänzlich mit seiner alten Liebe abgeschlossen, die ihn ohne Abschied verlassen hat. Der Brief, den Perdu dank Catherine findet, ändert dann seine Sicht auf die Dinge. Er erkennt, dass er nur durch eine Reise mit seiner Vergangenheit abschließen kann.

Völlig überraschend für den Leser, aber auch für Perdu selbst, verlässt er ohne große Vorbereitungen auf seinem Hausboot Paris. Was folgt ist eine Reise voller amüsanter Zwischenfälle. Gelegentlich wird aber auch ein nachdenklicher Ton angeschlagen. Perdu ist auf seiner Reise nicht allein, von Beginn an ist sein Nachbar Max bei ihm, ein Autor, der nach dem ersten großen Erfolg nun von einer Schreibblockade geplagt wird. Im Laufe der Reise kommen noch weitere Passagiere dazu, sodass sich eine Reisegesellschaft mit ganz unterschiedlichen Charakteren bildet, die ich nur zu gerne über die Flüsse begleitet habe. Alle haben ihre Ecken, Kanten und Geheimnisse, sodass es während der Reise zu so mancher interessanter Enthüllung kam. Lediglich Perdus ehemalige Liebe, die durch seine Erinnerungen und Auszüge aus ihrem Tagebuch stets präsent ist, ist mir nicht sonderlich sympathisch geworden.

Zum Ende hin wird das Buch noch einmal nachdenklicher. Wie viel Erinnerung an die Vergangenheit sollte sein und wie kann man mit dieser Vergangenheit abschließen? Wie kann man wieder nach vorne blicken und sich ins Lebe
Hanna, 09.10.2014

“Ein Buch ist wie Mediziner & Medizin zugleich. Es stellt Diagnosen und ist Therapie.” Zitat, Seite 37

Die Geschichte um das Lavendelzimmer ist wie ein Traum, aus dem man nicht mehr aufwachen will. Es ist die Geschichte von Freundschaft und Liebe, von Verlust und Neuanfang und vom Leben selbst. Es ist die Reise durch ein facettenreiches Frankreich und die Reise ins Innere eines Menschen.

Sie hat mich verzaubert. Ja, Nina George´s Geschichte hat mich unendlich berührt. Wie ein kleines Mäuschen bin ich durch sie gehuscht. Seite um Seite habe ich Zimmer und Landschaften erkundet, konnte Gedanken lauschen und liebevolle Gesten der Liebe und Freundschaft erfahren. Ich wurde zum stillen Beobachter. Genoss die liebevollen Zeilen, die sich wie eine sanfte Hand an meine Wange geschmiegt und mich umschmeichelt haben.

“Das Lavendelzimmer” erzählt die Geschichte von Jean Perdu, einem Buchhändler in Paris, der auf seinem Bücherschiff >pharmacie littéraire< Romane wie Medizin fürs Leben verkauft. Eine literarische Apotheke, die eine Gefühlsbibliothek beinhaltet und den Menschen helfen soll, ihre Leiden zu lindern. Und während Monsieur Perdu versucht, mit seinen Büchern anderen Menschen zu helfen, wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen, wird dem Leser sehr schnell klar, dass es Perdus Leben selbst ist, dem Leidenschaft und Gefühl fehlt. Denn seitdem ihn die schöne lebenshungrige Manon eines Nachts verlassen hat, irrt er wie ein Blinder durch die Straßen des Lebens.

“Sie soff das Leben wie Champagner und begegnete ihm genauso: Sie wusste, dass das Leben etwas Besonderes ist.” Zitat, Seite 284

Doch eines Sommers soll sich alles ändern: Manons Brief, den Monsieur Perdu erst einundzwanzig Jahre später zu öffnen wagt, veranlasst ihn, sein Leben in der Rue Montagnard hinter sich zu lassen und sich auf eine Reise in das Herz der Provence zu begeben. Der Heimat von Manon und dem Ort, von dem er hofft, ihn wieder zurück ins Leben holen zu können.

“Du und ich, Jean – wer weiß -, sind vielleicht aus dem Staub ein und desselben Sterns, und wir haben uns an seinem Licht erkannt. Wir haben uns gesucht. Wir sind Sternensucher.” Zitat, Seite 140

“Wir bewahren alle die Zeit auf. Wir bewahren die alten Ausgaben jener Menschen auf, die uns verlassen haben. Und auch wir sind noch diese alten Ausgaben, unter unserer Haut, unter der Schicht aus Falten und Erfahrung und Lachen. Genau darunter sind noch die Ehemaligen. Das ehemalige Kind, der ehemalige Geliebte, die ehemalige Tochter.” Zitat, Seite 141

Als eine besonders schöne Idee empfand ich zudem Monsier Perdu´s Gefühlsenzyklopädie. Ein Lexikon, das die Allerweltsgefühle der Menschen beschreibt und das ich furchtbar gerne eines Tages als alleiniges Werk von George im Buchhandel entdecken wollen würde.

“Saudade.

Die Sehnsucht nach der
Stephanie Sack, 14.08.2014

Dieses Buch ist mit jeder Seite wundervoll. Eines der Bücher die man nicht aus der Hand legen will.

Claudia Fränzel, 07.08.2014

Dies ist ein absolut liebevoll geschriebener Roman in dem man sich fühlt als wäre man ein Teil davon. :)

Stefanie Blass, 13.07.2014

Eine wunderbare Sommerlektüre und ein netter Roman für zwischendurch. Eine Geschichte über eine verlorene Liebe, die
Freundschaft und die Findung zu sich selbst. Und Bücherliebhaber kommen noch einmal ganz besonders auf ihre Kosten, denn immer wieder geht es auch um Bücher und wie sie den Menschen nicht nur Unterhaltung bringen.
Vanessa S., 13.07.2014

Ein wunderbarer Sommer-Ferien-Urlaubsroman, nicht nur, wenn frau in die Provence fährt. Es geht um die großen Fragen
des Lebens, die Liebe, den Alltag und jede Menge Bücher auf einem Bücherschiff, das eine Art Apotheke ist: Die Hauptfigur hat für jeden Menschen das richtige Buch zur Hand - als Heilmittel, zur Aufheiterung, als Trost oder zur Inspiration. Sehr poetisch, aber auch spannend. Nina Geroe ist ein heilsamer Roman gelungen, der verzaubert.
AnnaSwoboda, 11.07.2014

Ein Roman voller Emotionen, der durch seine bildliche Sprache dem Leser das Gefühl gibt mit an Bord zu sein. Aus diesem
Roman spricht die Liebe zu Büchern, ihrer Kraft und Poesie.
Gabriele Seelbach, 11.07.2014

Nina George hat erneut einen äußerst gefühlvollen und berührenden Roman geschrieben. Die Geschichte verlangt auch
seinen Lesern eine Menge an Kraft und Mut ab. Mit Worten fängt er sie ein und man kommt nicht umhin, sich seine eigenen Gedanken zu den Themen Liebe, Trauer, Schmerz oder Lebenssinn zu machen. Zum Schluss bleibt ein wirklich treffendes Zitat hängen. „Bücher können vieles, aber nicht alles. Die wichtigen Dinge muss man leben. Nicht lesen. Ich muss mein Buch erleben.“ Treffender kann man es nicht ausdrücken. In kleinen Häppchen aufgeteilt, erhält man sich den Genuss über lange Zeit. Man kann das Buch aber auch mehrmals in einem Rutsch lesen.
Heike Stepprath, 10.07.2014

Hätte ich mir nie gekauft, aber...... Das Buch wurde mir vom Verlag zugeschickt und ich liebe es. Ich finde in diesem
Buch ist alles anders wie in Anderen. Eine bewegende Liebesgeschichte aus der Sicht eines Mannes. Zu Recht ein Bestseller. Vielen Dank an den Verlag für dieses, für mich, wertvolle Buch.
Gabriele, 23.05.2014

Der Buchhändler Jean verkauft Bücher auf seinem Schiff. Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selber kann er nicht
heilen! Vor 21 Jahren verlies ihn seine große Liebe Manon. Sie hinterließ nur einen Brief, den er aber erst nach 21 Jahren zu lesen wagte. Ein wundervoller Roman! Ich war sehr gefesselt und konnte kaum aufhören zu lesen! Witzig, spannend aber auch traurig!
Doris Oberauer, 12.05.2014

Dieser Roman ist bezaubernd. Er beschreibt, dass Bücher magische Kräfte haben und wie wichtig es ist, einen
Buchhändler zu haben, der auf Anhieb sieht, welches Buch für einen Kunden zu einem bestimmten Zeitpunkt genau das Richtige ist.
Es zeigt auf sensible Weise, dass Liebe heilen kann und dass man sich dem Leben mit seinen Schicksalsschlägen stellen muss. Wenn man zu alle dem nicht nur ein Büchernarr, sondern auch noch a ein Liebhaber der Provence ist, dann ist dieses Buch ein wahres Vergnügen für den Leser.
Edelgard Wasle, 27.04.2014

Eine literarische Apotheke – ein Bücherschiff- ein Buchhändler, der genau in die Herzen seiner potentiellen Kunden
schaut und das perfekte Buch für jeden bereithält. Ein junger Schriftsteller, der nach einem Buch zum gefragten Bestsellerautor avanciert und ein Buchhändler, der sein Leben auf der Trauer nach einer Frau verbringt. Eine Reise entlang den Flüssen Frankreich auf einem Schiff voller Bücher.

Das ist in kurzen Sätzen der Inhalt dieses wirklich zauberhaften Buches. Ein Buch, das wirklich Zeit vom Leser haben möchte und vor allem auch volle Aufmerksamkeit. Das ist kein Buch zum Weglesen, sondern ein Buch zum Genießen und durchaus zum Häppchen- weise –erlesen. Was mir besonders gefiel, waren die eingefügten Buchtipps. Von Kafka bis Astrid Lindgren. Im Anhang finden interessierte Leser dann auch einige Buchvorschläge. Ich mochte das Buch und die Geschichte, einzig der Titel, den fand ich nicht so gut. Den das genannte Zimmer, das stand für mich nicht so im Vordergrund, aber ich denke, das sollte jeder Leser selbst entdecken.

Ein Mann auf der Suche nach einer verlorenen Liebe. Liebe, die er dann in Bücher steckte. Ein Buch für alle Buchliebhaber.

Ich mochte das Buch, es wunderbar, gefühlvoll, anspruchsvoll und eine Hommage an Bücher.
Buchrättin, 25.04.2014

Dieses Buch ist so herrlich anders. Es berührt den Leser und Buchliebhaber ganz tief im Herzen ohne dabei kitschig zu
sein. Es regt zum Nachdenken an über Bücher, über den Sinn, über die Liebe, einfach über alles.
Petra Brinker, 15.04.2014

Dieses Buch hat mich immer wieder und vielfältig berührt. Traurigkeit, Sehnsucht, Liebe, Träume, Hoffnung und der
Blick für die schönen Dinge im Leben - wenn man sie nur an sich heranlässt. Und die Gewissheit, dass es dafür nie zu spät ist, zu keinem Zeitpunkt im Leben.

Meine vollständige und begeisterte Rezension findet sich hier:

http://www.litterae-artesque.blogspot.de/2013/11/george-nina-das-lavendelzimmer.html
Anne Parke, 11.04.2014

Dieses Buch hat mich immer wieder und vielfältig berührt. Traurigkeit, Sehnsucht, Liebe, Träume, Hoffnung und der
Blick für die schönen Dinge im Leben - wenn man sie nur an sich heranlässt. Und die Gewissheit, dass es dafür nie zu spät ist, zu keinem Zeitpunkt im Leben.

Meine vollständige und begeisterte Rezension findet sich hier:

http://www.litterae-artesque.blogspot.de/2013/11/george-nina-das-lavendelzimmer.html
Anne Parke, 11.04.2014

Dieser Roman berührte mich sehr und ich verdrückte zwischendurch auch ein paar Tränen. Nina George erschuf so starke,
präsente Figuren und nahm mich auch mit in die Leichtigkeit der Provence. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und freue mich, dass dieses kluge, feinsinnige Buch nun als Taschenbuch erscheint und wünsche ihm noch viele, viele Leser.
Doris Strobl, 27.03.2014

Ein echt schöner Roman! Eintauchen und genießen!!!

Doris Oberauer, 26.02.2014

Ein hervorragender feinsinniger Roman über das Leben.
Monsieur Perdu, ein außergewöhnlicher Buchhändler mit einer wundervollen Gabe, den Menschen zur passenden Zeit das passende Buch zu geben. Zu ihm gehört ein ebenso außergewöhnlicher Buchladen, sein Bücherschiff „La pharmacie literaire- die literarische Apotheke, von ihm „Lulu“ genannt.
Dazu eine vergangene Liebe auf dem Nebengleis, Manon, und eine neue zarte Blüte zu Catherine. Bei Manon war er nur der Geliebte, toleriert durch dessen Ehemann Luc: „Wir haben nur dieses Leben. Ich will meines mit Dir erleben, dich aber bei Deinem nicht stören.“
Gespickt mit verschiedenen Bekannten, die zu Freunden oder fast Verwandten werden, so wie Sanary oder Max Jordan. Alle zusammen begeben sich auf die Reise durch ihr Leben, auf den wunderschönen Wasserläufen Frankreichs, hinaus ins Weite und Unbekannte, raus in die Kraft und Schönheit – ans Meer!
So wie die Wellen der Flüsse schaukeln auch die Gefühle und Erlebnisse, Träume, Wünsche und Erinnerungen der Passagiere von Lulu. So wie die Flüsse ins große Meer münden, fallen die Hauptpersonen Perdu, Max und Catherine wieder ins richtige Leben.
Die Geschichte des Herrn Perdu erzählt vom Loslassen, vom alten Vertrauten und ehemals Geliebten, ohne dass das wahre Objekt der Liebe noch vorhanden ist. „Ich lese Bücher, zwanzig gleichzeitig. Überall auf dem WC, in der Küche, im Bistro, in der Metro. Ich lege Puzzles so groß wie Zimmerböden, zerstöre sie, wenn ich fertig bin, und fange noch einmal an. … Ich versteinere. Ich mache weiter. Jeden Tag dasselbe. Nur so überlebe ich. Aber sonst, nein, sonst mache ich nichts.“.
Die Geschichte von Max erzählt ebenso vom Loslassen. Vom Loslassen der Angst und der inneren Leere. „Ich kann nämlich nicht mehr. Ich kann nicht mehr schreiben.“
Bei Herrn Perdu war der Auslöser ein 21 Jahre alter Brief seiner großen Liebe Manon. Dieser brach alles in ihm auf. Darauf folgte die Handlung, die den selbst errichteten inneren Staudamm der Gefühle endlich brach, sozusagen, der Brief war das Dynamit und der tisch für Catherine war der Zünder. „Wo wollen Sie denn hin? brüllte Jordan panisch. Weg von hier, brüllte Perdu zurück. Großartig, da will ich auch hin.“
Und so begann die Reise zurück ins Leben, nach 21 Jahren. Voller Pleiten, Pech, Pannen. Aber auch voller Freundschaft, Leichtigkeit und neuer Wörter für die Enzyklopädie über Allerweltsgefühle, die Perdu gerne schreiben würde. Wörter wie Bsp. „Zehenschüchterneheit – oder die Sorge, dass die Füße die Verliebtheit des anderen sofort vernichten können.“
Herr Perdu verlässt nicht nur Paris und sein altes Leben dort, er verlässt auch Lulu und arbeitet später als Angestellter in einer Buchhandlung. Man könnte meinen er wäre verrückt, eine tolle funktionierende rentable Geschäftsidee einfach aufzugeben. Das ist doch eigentlich der schnellst
Marlen Plönzke, 13.02.2014

Dieses Buch öffnet die Herzen und Buchhandlungen!!!

A. F., 07.02.2014

Ein Buch, dessen Inhalt noch lange nachwirkt und das man nicht nur einmal liest.

Regina Würz, 07.02.2014

Dieser bezaubernde Roman führt den Leser in verschiedene Welten. Zum einen taucht der Leser ein in die Welt der
Bücher, die dem Menschen Freude, Trost und gar ein Gefühl der Heimat geben können. Zugleich geht es aber auch um eine große, unerfüllte Liebe zweier Menschen. Das Ganze spielt dazu noch in Frankreich und dort u.a. in der malerischen Provence. Das Buch mit seinem stimmungsvollen Cover lädt zum Lesen ein.
Edelgard Wasle, 18.01.2014

Monsieur Perdu weiß ganz genau was seine Leser brauchen und sein Boot bietet eine reiche Auswahl an Heilmitteln für
jede Lebenslage. Doch nicht nur Leser finden bei ihm die richtige Medizin, auch ein Autor und vor allem er selber brauchen noch eine wichtige Zutat um zum Glück zu finden. Nina George bezaubert in diesem Buch mit interessanten Figuren und eine wunderbaren Geschichte, die uns auf eine Reise durch das schöne Frankreich führt!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist unterhaltsam und zugleich auch tiefgründig, ein besonderes Geschenk für Menschen die Bücher und das Leben lieben!
Denise Ünsal, 10.01.2014

ch finde die Geschichte einfach zauberhaft. Der Erzählstil der Autorin erinnert mich immer wieder an den Film "Die
zauberhafte Welt der Amelie". Die Ausdrucksweise ist ganz behutsamt, an einigen Stellen sogar zärtlich, einfach anrührend. Ein wirklich sehr poetisches Buch, das den Leser aus seinen hektischen Alltag heraus holt und ihn durchatmen lässt.
Nina George hat in ihrem Buch überzeugende, recht skurielle Charaktere erschaffen, die meist mit ihrem Leben hadern. Vor allem Monsieur Perdu erinnert mich immer wieder an Amelie. Teilweise etwas verschroben, von einer tiefen Trauer bzw. Sehnsucht erfüllt und sehr liebenswert. Toll, einfach lesen!
Stephanie Lautner, 05.01.2014

Phantastisches Buch. Man erlebt die Geschichte, die Gefühle, die Verzweiflung mit und wünscht sich, es gäbe die
literarische Apotheke tatsächlich...
Susanne, 30.12.2013

Ich bin auf youtube auf das Buch aufmerksam geworden und haben mir gleich das Video der Autorin angeschaut. Ein
wunderschönes Buch. Sehr einfühlsam und ein muss für jeden Buchliebhaber. Man sollte sich sehr viel Zeit nehmen um das Buch zu lesen und es genießen!
Susanne Fuchs, 28.09.2013

ferientage zuhause
das muss man geniessen
Barbara sülzer, 07.09.2013

Ich habe dieses Buch völlig ohne Erwartungen gelesen und wurde total verzaubert. Eine Geschichte über das Leben und
die Liebe. Sehr empfehlenswert und zu Tränen rührend...
Janine Appel, 02.09.2013

Nina George hat mich bereits mit ihrem Roman "Die Mondspielerin" so sehr begeistert, dass ich diesen 3 x gekauft habe,
um ihn in der Handtasche, im Garten und auf der Arbeit ständig dabei zuhaben. Ich konnte mich diesem Buch nicht entreißen, denn ich hatte das Gefühl, es sei für mich geschrieben worden.
Auch der neue Roman ist faszinierend, einfühlsam und bezaubernd und ich finde, dass er zu recht auf der Bestsellerliste steht.
Denn die Geschichte des unglücklichen Pariser Buchhändlers Perdu, der auf seinem Bücherschiff eine literarische Apotheke hütet, um den Menschen immer ein passendes Buch - als Medizin - zu verkaufen, ist einzigartig.

Er, der alle seine Kunden durch die richtigen Bücher heilt, kann selbst nicht von seiner Trauer zu seiner Ex-Geliebten Manon geheilt werden.
Was hinter dieser Geschichte steckt; wer Perdu bewegt, das. Lavendelzimmer zu betreten und den letzten Brief seiner Geliebten zu lesen, dass sollten sie selbst lesen.
Es ist kein Buch, dass schnell gelesen werden kann, es braucht seine Zeit- um die wundervollen Passagen zu begreifen, um mit Perdu zu trauern.
Dieses Buch riecht nach Lavendelfeldern in der Provence und macht Lust auf französichen Wein, es heilt die Seele und gibt uns Hoffnung
Danke Nina George
Sandra Paulsen, 10.08.2013

Dieses Buch hat mein Herz berührt. Traumhaft.

Kerstin Heidl, 05.08.2013

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen, für mich erstaunlich. Denn ich bevorzuge Krimis und Thriller. Nun
habe ich das besagte Buch gewonnen und da wollte ich es auch lesen und... es hat sich gelohnt. Irgendwie war man beim lesen glücklich und ich fand es toll. Habe das Buch meiner Freundin weiter gegeben. Für alle anderen: es ist sehr lesenswert.
Cornelia Ulpke, 04.08.2013

Die Autorin schafft es hervorragend, das französische Flair wiederzugeben. Viele Örtlichkeiten in Paris, all die
vielen Straßen und Gassen, die Nachbarn im Haus Rue Montagnard Nummer 27, die Concierge, alles scheint so vertraut. Dafür kann es nur die höchste Wertung geben.

Mehr darüber:
http://dk-literatur.blogspot.de/2013/06/nina-george-das-lavendelzimmer.html
Detlef Knut, 25.07.2013

ein grandioses buch.
der leser begibt sich wohlig betört von provencalischem duft & honigbienensummen auf eine grossartige reise, spürt förmlich die flirrende hitze, schmeckt sonne auf der haut.
impressionen, die zur achtsamkeit auffordern, die wundervolle energie des sommers, des lebens & der liebe zu schätzen. es fordert auf, sich immer wieder einzulassen, egal wie gross verlust & schmerz auch sein mögen und sich bewusst zu werden, welch grossartige geschenke einem das leben präsentiert.
ihr exzellentes wortspiel, das kennenlernen der verschiedenen charaktere macht sommerschmunzeln.
auf der anderen seite öffnet es die pforten der traurigkeit, dringt directement in verwundete seelen und ermöglicht, tiefer in den schmerz einzutauchen, so tief, bis man ihn endlich zulassen kann, sich der einsamen tränenmeere nicht mehr schämt, um irgendwann mit würde seine wunden tragend, aus dem schmerz wieder auftauchen kann, hin zum licht. eine spannende lesereise, bittersüss, von selten erreichter intensität, im oxymoron der emotionen; man fühlt sich geborgen und gleichzeitig splitterfasernackt.
dieses buch ist nicht für schnelllebige verdränger oder oberflächenschwimmer und machte mir einmal mehr bewusst, dass die zeit alles heilt, nur keine wunden. ein buch über das suchen & finden, festhalten & loslassen, mit weisen lebensbotschafen, die einen noch lange durch den sommer tragen werden...
Kerstin S., 21.07.2013

Ich weiß nicht, was der Arzt oder Apotheker empfiehlt, aber ich empfehle "Das Lavendelzimmer". Balsam für die Seele,
Medizin für das Herz...
Beate, 30.06.2013

Als Manon ihn in dieser Nacht vor 21 Jahren verlässt, da nimmt sie ein Stück seiner Seele mit und lässt eine große
Leere zurück. Niemand füllt diese Leere in den kommenden Jahren aus, da Jean keine Nähe mehr zulassen kann und will. Er lebt für die anderen, schaut in ihre Seele und heilt ihren Kummer mit den passenden Büchern aus seiner schwimmenden Bücherapotheke. Er verschreibt "Papierboote für die Seele". Nur für seine eigene Seele scheint es keine Medizin zu geben. Als ihm der Zufall einen Brief von Manon in die Hände spielt, fangen die Mauern, die er 21 Jahre lang erfolgreich um sich herum hoch gezogen hat, Stück für Stück an zu brechen. Jean Perdu, der sich vor 21 Jahren verloren hat, macht sich auf die Suche nach sich selbst. Begleitet wird er auf dieser Reise unfreiwillig von dem jungen Schriftsteller Max, der auch bei großer Hitze gerne Ohrenschützer trägt und mit seinem schnellen Ruhm eher auf Kriegsfuß steht, sowie weiteren ganz wunderbar gezeichneten Figuren, die sich nach und nach auf dem Bücherschiff einfinden. Suchende, wie Perdu. Mit all diesen Figuren liebt und leidet man mit, freut sich mit ihnen, genießt und schwelgt in der vor Lebenslust glühenden Provence. Man glaubt auf jeder der über 300 Seiten den Duft von Lavendel, Rosmarin und Thymian zu riechen und zu schmecken, die Freude zu fühlen und die Liebe, die unter, über und zwischen den Zeilen so greifbar ist: Die Liebe zwischen Menschen, die Liebe zum Land und die Liebe zum Leben - und die Liebe der Autorin zu ihren Figuren und zu ihren Lesern.

Ein Papierboot für die Seele, genau das ist Nina Georges Buch für alle die, die in ihrem Leben etwas verloren haben, sei es die Hoffnung, liebe Menschen, oder den Glauben und das Vertrauen in sich selbst. So wie Jean Perdu Schritt für Schritt die Türen seiner Seele öffnet, die er über 20 Jahre lang verschlossen hatte, so musste auch ich mich Schritt für Schritt den Dingen stellen, die ich ganz tief irgendwo in mir vergraben hatte, denn man kann diese Reise mit Jean Perdu nur antreten und letztendlich auch vollenden, wenn man bereit ist, sich den eigenen tief in sich verschlossenen Ängsten zu stellen. Ich habe mich oft wiedererkannt in seinen Zweifeln, seiner Trauer und seiner Wut. In seinem Sichweigern, sich der Vergangenheit zu stellen und statt dessen lieber die Augen zu verschließen, nach dem Motto: was ich nicht an mich ranlasse, das kann mich nicht verletzen. Um dann am Ende vielleicht feststellen zu müssen, die beste Zeit seines Lebens ungenutzt verstreichen lassen zu haben.

Sich selbst mit allen Schwächen und Stärken anzunehmen, sich selbst wieder fühlen und bewusst wahrnehmen lernen, Verluste anzunehmen und ohne Schuldgefühle das eigene Leben weiterzuleben, das ist für mich die Botschaft von Nina Georges wunderbarem Lavendelzimmer. Paulo Coelho hat mal gefragt: "Wie aber berührt man die Seele?". In Nina Georges Lavdelzimmer fand ich die Antwort: In dem man s
Anke Huels (Boquineur), 14.06.2013

Ein sehr beeindruckender Roman. So ein gutes Buch habe ich selten gelesen. Mit ihrem herausragenden Schreibstil ist es
Nina George wieder einmal gelungen mich zu faszinieren.
Petra, 31.05.2013

Die vielschichtigen Charaktere, der mitreißende Schreibstil und die immer wieder aufflammende Spannung in der
Geschichte sind diesem Roman eigen. In meinen Augen ist dies ein Roman von herausragender schriftstellerischer Qualität, der Zeit erfordert, um gelesen zu werden, da er in der Seele nachwirkt.

Eine vollständige Rezension von mir gibt es hier:
http://literatur-diskussion.blogspot.de/2013/05/rezension-zu-nina-georges-das.html#more
deutschliterat, 26.05.2013
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