Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Weil ich euch liebte

9783426510520
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Taschenbuch, Knaur TB
26.01.2012, 528 S.

ISBN: 978-3-426-51052-0
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Thriller

Glens Familie stürzt jäh ins Unglück, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie soll volltrunken gefahren sein und zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen haben! Die Polizei ist sich ihrer Sache sicher – doch Glen kann es einfach nicht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als Glen bald darauf erfährt, dass Sheila 62.000 Dollar veruntreut haben soll, bringt ihn das vollends aus dem Gleichgewicht. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine ...

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Leselounge

Der Autor

Linwood Barclay

Portrait von Linwood Barclay

Linwood Barclay, geboren 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trent University...

zum Autor Bücher von Linwood Barclay

Pressestimmen

"Mit diesem Buch hat Linwood Barclay wieder einen super spannenden Thriller geschrieben. (...) Der flüssige Schreibstil, die lebendigen und frischen Dialoge und die sympathischen Charaktere machen das Buch zu einem reinen Lesevergnügen."

Krimi-Fan.de, 30.01.2012

"Linwood Barclay sorgt mit seinem Thriller WEIL ICH EUCH LIEBTE für mörderische Spannung, die beim Leser Gänsehaut hervorruft und so exzellente Unterhaltung für viele Stunden garantiert. Man ist vom neuen Roman des kanadischen Autors bereits ab der ersten Seite gefesselt und kann mit der Lektüre einfach nicht mehr aufhören. Was die Nerven hier präsentiert bekommen, hat echt Niveau und ist ein großes Vergnügen, von dem man noch lange zehren möchte. Einer schlaflosen Nacht steht nichts mehr im Wege, denn was Barclay mit WEIL ICH EUCH LIEBTE seinen Fans schenkt, ist das Beste vom Besten und aus diesem Grunde ein absolutes Must-Read für Liebhaber des Thrillers."

Literaturmarkt.info, 13.02.2012

"Ein spannender Thriller, mit aktuellem Bezug zur Weltwirtschaftskrise"

Blog Skys Buchrezensionen, 06.02.2012

"WEIL ICH EUCH LIEBTE ist mal wieder ein rasanter, spannender Thriller mit fast ausschließlich tollen Charakteren aus der Feder von Linwood Barclay."

Blog Back down to Earth, 22.02.2012

"Ein Buch für Freunde des schnellen, fesselnden Krimistoffs."

Literaturkurier, 01.03.2012

"Ein spannender Thriller mit vielen Wendungen."

Krimikiosk.blogspot.com, 27.02.2012

"Lindwood Barclay schildert neue amerikanische Normalität, nach Sherlocks altem Motto: 'Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, dann muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.'"

Süddeutsche Zeitung, 02.03.2012

"Ein interessanter Thriller, der wieder einmal mehr zeigt, wozu Menschen fähig sind."

Com-on!.de, 28.02.2012

"Linwood Barclay ist ein brillanter Erzähler, das macht der Autor auch mit seinem neuen Roman wieder deutlich. [...] Naivität, Skrupellosigkeit, Dummheit, Gier – oder alles zusammen? Gefälschte Handtaschen, Medikamente, elektronische Bauteile. Alle diese Dinge spielen eine Rolle in dem grandiosen Verwirrspiel um Verdächtigungen, Eifersucht, Neid, Kauf- und Alkoholsucht und vieles mehr. Wahrscheinlich muss man diesen nahezu perfekt erzählten Roman zweimal lesen, um jede Nuance genießen und vollständig verstehen zu können."

Krimi-couch.de, März 2012

"WEIL ICH EUCH LIEBTE ist ein spannender Thriller, der bis zum Ende immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwarten kann und dadurch bis zur allerletzen Seite fesselt."

Media-Mania.de, 09.03.2012

"Linwood Barclay ist der Meister des Thrillers, der sich aus dem ganz normalen Alltagsleben heraus entwickelt. Plötzlich sind seine normalen Helden in einer Geschichte gefangen, die für den Leser ein unheimliches und super spannendes Lesevergnügen bedeutet."

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 12.03.2012

"Brisanter, gesellschaftskritischer Thriller."

Münchner Merkur, 24.03.2012

"Prima Spannungsliteratur"

Hersfelder Zeitung, 14.04.2012

"Linwood Barclay zeichnet einerseits einen packenden Thriller mit allen Elementen, die dazugehören, und andererseits ein Sittenbild der US-Gesellschaft in der Wirtschaftskrise. Lesenswert."

Wiener Zeitung, 07.09.2012

"Wahnsinnig spannend, sehr komplex und gar nicht grausam."

Eßlinger Zeitung, 18.12.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Tolles Cover, interessanter Titel und offenbar eine spannende Handlung!
Flüssig, schnell und leicht lesbarer Schreibstil. Prima Unterhaltungsliteratur, aber nicht der spannendste Thriller, den ich gelesen habe.
Etwas oberflächliche Handlung und Charaktere, aber dennoch angenehm zu lesen.
Ich für mich würde das Buch als Urlaubslektüre einordnen, aber nicht unbedingt an Leute weiterempfehlen, die Krimis und Thriller lieben. Eher an Romanleser, die mal etwas spannenderes Lesen möchten.
Melanie Paetzold, 07.04.2014

Linwood Barclay hat mit Weil ich euch liebte, einen super spannenden Thriller geschrieben. Dieser Thriller fesselt einen
von der ersten Minute an, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Als ich das Cover vom Buch sah wusste ich "das musst du lesen", und deshalb kann ich es nur weiter empfehlen.
Tania Davelli, 09.12.2013

Inhalt:

Plötzlich und unerwartet stirbt Glen Garbers geliebte Ehefrau Sheila bei einem Autounfall, den sie selbst durch Alkohol am Steuer verursacht haben soll und dabei außer sich noch zwei andere, unschuldige Menschen tötet. Glen, der Protagonist in „Weil ich euch liebte“, kann es nicht fassen, da so etwas überhaupt nicht zu seiner Frau passt. Eigentlich war sie immer die Vernünftige, die sich unter Alkoholeinfluss immer ein Taxi rufen würde, anstatt sich selbst noch hinters Steuer zu setzen. Doch Glen scheint seine Frau nicht richtig gekannt zu haben…
Die auch so schon schwierige Zeit für ihn und die gemeinsame Tochter Kelly wird noch von weiteren Zwischenfällen überschattet. Die beste Freundin Sheilas, Ann Slocum, wird ebenfalls Opfer eines zwielichten Unfalls. Plötzlich weiß Glen nicht mehr, wem er vertrauen kann und wem nicht! Selbst die eigenen Nachbarn und Freunde, die er schon ewig und gut zu kennen glaubt, spielen plötzlich ein perfides Spiel. Was hat dies alles miteinander zu tun? Und handelt es sich wirklich um zwei Unfälle, bei denen Sheila und Ann ums Leben kamen?
Lest selbst, wenn ihr auf all diese Fragen eine Antwort bekommen möchtet! :)

Meine Meinung:

Cover und Titel haben mich zunächst sehr schnell auf das Buch aufmerksam gemacht, da ich beides gut gewählt und gelungen finde! Und letztendlich haben beide nicht zu viel versprochen: Die Handlung ist wirklich gut durchdacht, viele einzelne Stränge, die immer wieder neue Fragen aufwerfen, lassen den Plot nie langweilig werden. Die Charaktere sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen und ich habe wirklich die ganze Zeit über mitgefiebert, wie es wohl weitergehen wird. Besonders das Verhältnis zwischen Vater und Tochter, nachdem die Mutter sehr plötzlich verstorben ist, fand ich sehr gut dargestellt, da auch die Probleme einer solchen „Familienkonstellation“ zum Ausdruck kamen. Jedoch fand ich an einigen Stellen, dass die Tochter Kelly vom Intelligenz- und Sprachniveau nicht einem normalen achtjährigen Kind entspricht. Ihre Rückschlüsse schienen mir manchmal doch etwas zu differenziert und durchdacht für ein Kind dieses Alters. Dennoch gefielen mir dann wiederum die Stellen, an denen der Autor gewitzt die kindliche Naivität einbringt, da man so trotz Thriller-Atmosphäre auch zwischendurch etwas zu lachen hatte.
Insbesondere der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, da dieser sehr schön und flüssig zu lesen ist.
Insgesamt ein tolles Buch, das nun wohl eines meiner neuen Lieblingsbücher ist. Spannend bis zur letzten Seite und nie um eine neue Wendung verlegen! Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen und würde gerne Weiteres von Linwood Barclay lesen!
Anika Humpert, 09.08.2013

"Weil ich euch liebte" ist ein weiteres gutes Buch von Linwood Barclay.
Der Prolog fügt sich zwar erst ungefähr in der Mitte des Buches in die Geschichte ein, aber so bleibt es spanennd, was es mit dem auf sich hat.
Kelly wird mir ein bisschen zu erwachsen dargestellt, gar nicht wie eine 8-Jährige.. Wenn man nicht öfter daran erinnert werden würde, würde man es ganz schnell vergessen.
Das Thema "Schwarzhandel und Plagiate" wurde, meiner Meinung nach, ganz ok verarbeitet. Man hätte hier und da das Ganze noch ein bisschen ausbauen können und es hätten nicht unbedingt fast alle im Buch erschienenen Personen damit was zu tun haben müssen.
Am Schluss nimmt das Buch nochmal an Tempo zu, aber durch seine leichte Schreibweise lässt es sich gut lesen und ist auch mal was für zwischendurch.
Jecke, 04.07.2013

Ich habe dieses Buch an einem einzigen Tag verschlungen. Während des Lesens konnte ich die Stimmungen des
Ich-Erzählers 1:1 nachempfinden. ..seine Trauer, seine Wut, seine Hilflosigkeit. Es war das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, aber es wird sicher nicht das letzte gewesen sein!
Anne, 21.03.2013

Auf einmal ist nichts mehr so wie es mal war: Sheila Garber hat einen tödlichen Autounfall und hinterlässt ihren Mann
Glen sowie ihre 8-jährige Tochter Kelly.
Sie soll schuld sein, soll sich stark alkoholisiert hinters Steuer gesetzt haben und mit ihrem auch das Leben von zwei weiteren Menschen ausgelöscht haben. Auch wenn Glen seine tote Frau samt leerer Alkoholflasche im Wagen am Unfallort gesehen hat, kann er sich das überhaupt nicht vorstellen. Seine Frau war immer vorblidlich und verantwortungsbewusst und hatte noch nie mit Alkohol im Blut einen Wagen gefahren.
Kurze Zeit später kommt auch außerdem eine Freundin von Sheila unter seltsamen Umständen ums Leben. Eine weitere Freundin erkundigt sich nach einer großen Summe Geld, welches Sheila ihr in der Unfallnacht überbringen sollte. Glen erscheint alles immer seltsamer und die Ereignisse nehmen ihren Lauf....

Linwood Barclay legt in seinem neuen Thriller von der ersten Seite an spannend los.Schon der Prolog machte neugierig wie es weiter geht, auch wenn ein Zusammenhang zum eigentlichen Thriller zunächst nicht zu erkennen ist.
Die Ereignisse überschlagen sich förmlich und ich hatte Mühe, das Buch überhaupt zur Seite zu lesen. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Man denkt zwar schon ziemlich früh, man weiß wie es ausgeht, aber es kommen immer neue Erkenntnisse und Puzzleteile hinzu und am Ende überrascht Barclay dann noch einmal. Der Schreibstil war wunderbar flüssig zu lesen. Glen und Kelly waren mir sehr sympatisch, auch wenn Kelly meiner Meinung nach nicht immer wie eine 8-jährige agiert und schon als älter durchgehen könnte.

Ich habe alle auch die Vorgängerthriller von Barclay gelesen und muss sagen, dass dieses bei mir für die meiste Spannung gesorgt hat. Ich kann es nur weiter empfehlen.
Mareike, 29.02.2012

Vorab sei gesagt, dass "Weil ich euch liebte" für mich nicht an "Ohne ein Wort" rankam. Ich war ehrlich gesagt sogar
ein wenig enttäuscht. Die Story war für mich sehr vorhersehbar, es gab zu viele, oberflächliche Charaktere und manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Aber mal der Reihe nach.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen. Darum lässt sich das Buch mit seinen 526 Seiten auch relativ schnell lesen. Das Genre Thriller habe ich hier nicht wirklich erkannt, eher einen Krimi. Alles ein bisschen seichter.
Der Anfang des Buches lies mich wirklich hoffen, dass es genauso gut wird wie "Ohne ein Wort", doch nach einigen Kapiteln wusste ich, dass es nicht so war.

Glen Garber an sich, ist als Hauptcharakter eigentlich eine ziemlich gute Wahl, aber irgendwas hat mir an ihm gefehlt. Er und seine Familie haben Geldsorgen, da seine Firma, wegen Schwierigkeiten auf einer Baustelle keine Aufträge mehr bekommt. Sheila hatte ein paar Ideen, die ihnen zu Geld verhelfen könnten, doch dann hatte sie ja den Unfall.
Glen ist eher der Nachdenkliche Typ, ist absolut sauer auf das was seine Frau getan hat (betrunken ans Steuer, das konnte er sich nicht vorstellen, aber scheinbar war es so) und er liebt seine kleine Tochter Kelly über alles. Er flippt auch gelegentlich mal aus, aber das wars dann auch leider schon. Für seine kleine Tochter Kelly würde er alles tun und er versucht sie zu schützen, wo es nur möglich ist. Manchmal führt er Selbstgespräche, die an seine Frau gerichtet sind und man erfährt was ihn bewegt.

Kelly ist ein süßes kleines Ding. Sie ist 8 Jahre alt und nun da ihre Mutter tot ist, lebt sie allein mit ihrem Vater. Sie ist traurig, aber meiner Meinung nach steckt sie das alles viel zu gut weg für eine 8 Jährige. Sie verhält sich auch nicht wirklich so, wie es ein 8 Jahre altes Mädchen tun würde. Kelly ist sehr vernünftig, auch wenn sie ein paar Fehler begeht. Kelly hat eine Freundin, Emily, sie ist die Tochter von den Slocums, die mit den Garbers befreundet sind.

Sally arbeitet wie Theo, Doug und KF (ein Spitzname eines Mitarbeiters) für Glen. Er betreibt wie oben erwähnt ein Bau Unternehmen. Sally ist seine Sekretärin und für Glen wie eine Schwester. Doug ist Glens bester Freund.

Fiona ist Sheilas Mutter. Sie hat einen neuen Mann Marcus. Fiona ist nicht besonders gut auf Glen zu sprechen, doch das beruht auf Gegenseitigkeit. Marcus versucht immer zu schlichten, doch Fiona hat ein hitziges Gemüt.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Charaktere, aber wenn ich weiter mache dann wird das eine Monster-Rezension ;)

Leider erkennt man in der Story direkt den roten Faden. Man kann sich denken wo alles hinführt und das ist wirklich sehr schade. Das Ende hat mich ein klein wenig überrascht, da ich nicht damit rechnete, aber das war auch die einzige Überraschung. Es war zu viel. Zu viele Charaktere, zu viele Tatorte, zu v
Michelle, 29.02.2012

In Glens Leben scheint alles schief zu laufen. Erst brennt eines seiner Häuser ab, seine finanzielle Lage ist kritisch
und plötzlich stirbt seine Frau Sheila bei einem Unfall und lässt ihn und seine achtjährige Tochter Kelly ratlos und verzweifelt zurück. Sheila soll betrunken gefahren sein und hat so zwei Menschen auf dem Gewissen. Für Glen bricht eine Welt zusammen, passt dieses Verhalten doch so gar nicht zu seiner Frau! Als immer mehr unverständliche Dinge passieren wirkt die Alkoholfahrt immer unwahrscheinlicher. Ist Sheila wirklich betrunken gefahren oder steckt mehr dahinter, wurde sie sogar ermordet? Und in welche Machenschaften war sie vor ihrem Tod verwickelt?
Schon beim Cover angefangen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die blassen Farben und der starre Blick der jungen Frau wirken richtig kalt und erschreckend. Man kann erahnen, dass in der Geschichte tragische Schicksale warten.
Und so kommt es dann auch. Schon der Prolog gibt einige Hinweise auf die Hauptthemen des Buches, auch wenn er scheinbar in keinem direkten Zusammenhang mit dem Rest der Story steht. Ich finde ihn sehr gelungen und man bekommt das richtige Gefühl dafür, was einen erwartet. Im ersten Kapitel geht es dann direkt los, Sheilas Unfall und die aufkommende Panik in Glen haben mich wirklich erschüttert. Ich konnte die Unruhe und Angst richtig mitfühlen und konnte nicht aufhören zu lesen. Allgemein hab ich den Schreibstil von Linwood Barclay sehr gemocht, man liest das Buch sehr flüssig und schnell, auch weil die Kapitel schön kurz sind. Der Wechsel zwischen verschiedenen Plots und Personen ist nicht zu verwirrend, ich persönlich kam immer gut mit. Interessant war für mich die Ich-Perspektive aus der Sicht eines Mannes, in meinen letzten Büchern waren es meistens Frauen. Ich konnte mich super in Glen hinein versetzen, mich mit seinem Charakter identifizieren und habe ihn gerne begleitet. Zu Kelly muss ich sagen, dass ich sie für eine Achtjährige viel zu reif und erwachsen fand. Viele Aussagen und Verhaltensweisen haben sie eher wie eine Zwölfjährige wirken lassen, da hat der Autor sich etwas verschätzt. Das tut dem Buch aber nichts ab, da die Handlungsstränge trotzdem gut durchdacht sind und es allgemein sehr leicht und spannend geschrieben ist. Hätte ich nicht so viel zu tun gehabt und wäre mehr zuhause gewesen, hätte ich das Buch sicher in zwei Tagen durchgelesen. Man merkt kaum, dass schon wieder 20 Seiten vorbei sind und liest einfach weiter.
Stück für Stück entwirren sich die vielen Fragen, man durchschaut die Personen und doch war das Ende für mich überraschend. Nicht alle Personen hätte ich richtig eingeschätzt.
Alles in allem hat sich "Weil ich euch liebte" sehr gut lesen gelassen, ich hatte Spaß dabei und mochte den Schreibstil, sodass ich durchaus noch einmal zu einem Buch von Linwood Barclay greifen würde.
Ramona, 29.02.2012

In dem Buch "Weil ich euch liebte" geht es um den Tod von Sheila Garber und wie ihr Ehemann versucht diesen
aufzuklären. Sheila ist bei einem Autounfall gestorben, den sie durch Trunkenheit am Steuer selbst verursacht haben soll. Ihr Mann Glen kann diese Geschichte nicht glauben und fängt selbst an den Fall zu untersuchen. Doch es gibt immer mehr Tote und immer mehr Probleme und Glen bringt sich selbst und seine Tochter Kelly in große Gefahr.
Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht besonders aufregend fand. Die Story ist interessant und alles ist sehr flüssig zu lesen. Aber ich bin nie richtig reingekommen. Die Charaktere bleiben mir fremd und ich habe auch nicht mitgefiebert wie es weiterging. Durch die vielen verschiedenen Vorfälle, Tatorte und Verdächtigen wirkt der ganze Roman am Ende doch etwas zu sehr konstruiert und ich bin nicht unbedingt scharf darauf noch mehr von dem Autor zu lesen.
Elin, 28.02.2012

Mein Meinung:
Leider bin ich ein bisschen enttäuscht von "Weil ich euch liebte". Ich hatte zuvor von Linwood Barclay schon "Ohne ein Wort gelesen" und war total begeistert. Hier hatte ich mir aufgrund von Klappentext, Cover und ebenjener Erfahrung einfach viel mehr erwartet.

Das Buch beginnt auch genau mit der Spannung die ich mir erhofft habe. Der Prolog wirft den Leser mittten in eine Szene, die so abrupt endet, dass man gar nicht so genau weiß, wie einem geschieht. Gerne hätte ich an dieser Stelle mehr erfahren, doch natürlich wird nach dieser Szene zu einem anderen Schauplatz geschwenkt. Und genau ab da fing das Buch an mich zu langweilen. Ich hatte das Gefühl, der Protagonist Glen Garber fährt planlos von A nach B, beschuldigt alle Leute in seiner Umgebung etwas mit dem Tod seiner Frau zutun zu haben und verhält sich auch sonst irgendwie nervig.

Die Geschichte war in dem Moment so "unspannend", dass ich versucht war, das Buch wegzulegen. Durch seinen flüssigen Schreibstil macht der Autor zwar einiges wett, doch richtig fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Ich wollte das Buch nur möglichst schnell zu Ende bringen, um schnell wieder etwas spannendes lesen zu können. Das auf dem Cover steht, dass es sich hier um einen Thriller handelt, finde ich ziemlich überzogen, wenn man das Ende mal nicht beachtet(Welches eine deutliche Spannungssteigerung zum Rest der Geschichte aufweist). Zwar wird hier und da jemand ermordet (und ja, ich weiß, das klingt jetzt sehr abgebrüht, aber genauso kommt es in dem Buch auch rüber), aber auch das lässt kaum Spannung aufkommen.

Glen Garber scheint sowas wie ein Superheld zu sein, ihm gelingt alles. Er legt sich mit den schlimmsten Verbrechern an und kommt ohne eine Schramme davon. Und dann löst er auch noch ganz allein für die Polizei 2,3 nein 4 Mordfälle, da die Beamten ja scheinbar nicht in der Lage waren selbst Ungereimtheiten zu erkennen - eine Polizistin mal ausgenommen, die den Spuren aber auch nicht mit dem nötigen Tatendrang nachgeht.

Ich muss zugeben, dass mich das Buch dann auf den letzten 100 Seiten immerhin noch ein bisschen gefesselt hat. Die ein oder andere Auflösung hat mich überrascht und war so nicht zu erwarten. Und trotz allem hatte die Geschichte auch während dem rasanten Ende einen Beigeschmack von "an den Haaren herbeigezogen". Ich hatte das Gefühl, hier muss der Autor nochmal alle Action reinpacken, die er die vorrigen 400 Seiten verpasst hat. Wirklich sehr sehr schade, denn aus dieser Idee hätte man deutlich mehr machen könnden.

Ich hatte mich hier auf einen spannenden Thriller gefreut. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Mehr als die lockere, gut zu lesende Schreibweise des Autor lässt sich hier leider nicht besonders hervorheben. Der Klappentext und auch das, wie ich finde, sehr schön gelungene Cover, versprachen leider mehr, als der Inhalt hinterher halten konnte. Die Bezeichnung "Thri
Carolin, 28.02.2012

Linwood Barclays Thriller „Weil ich euch liebte“ beginnt mit einem spannenden und mysteriösen Prolog, der es
geschafft hat, mich neugierig zu machen und das Buch zu kaufen. Wie die Ereignisse im Prolog zum Rest der Geschichte passt ist, wie so oft, völlig unklar.
Linwood Barclay hat es zu Beginn geschafft, mich an das Buch zu fesseln und spannend zu schreiben. Er verliert sich dann aber immer mehr in langatmige Details die, was meinen Geschmack angeht, in einem Thriller nichts verloren haben. Langatmig wurde es vor allem bei der detaillierten Einführung der zahlreichen Charaktere, bei denen es oft an Spannung mangelte.
Bei der Vielzahl an Protagonisten, die zu dem auch fast alle irgendwie Dreck am Stecken haben, war es manchmal schwierig sich alle Zusammenhänge merken zu können und vor allem, nicht durcheinander zu kommen. Die Charaktere an sich waren manchmal unglaubwürdig und ich konnte die Handlungen nicht immer nachempfinden (z.B. beschreibt Glen den Hass auf seine verstorbene Frau, weil Kelly wegen ihr als „Säuferkind“ in der Schule beschimpft wird, lässt aber selbst keine Gelegenheit aus, einen gegen den Durst zu trinken).
Ab ca. der Hälfte des Buches, wurde es für mein Empfinden wieder besser und die Geschichte gewann an Fahrt. Ich war endlich an dem Punkt angelangt, an dem ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Es gab hier und da zwar vorhersehbare Handlungen, aber es warten am Schluss auch noch ein paar Überraschungen auf den Leser.
Sprachlich finde ich das Buch gut. Es lässt sich flüssig lesen und durch die verschiedenen Ich-Erzähler, bringt Linwood Barclay Abwechslung und Spannung in seinen Thriller.

Alles in allem, hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugt, aber unterm Strich gut Unterhalten.

Dafür gebe ich 4 von 5 Sternen.
Katja, 27.02.2012

Ich muss gestehen, dass ich von dem Buch mehr erwartet hatte. Zwar kannte ich bisher noch kein Buch von Linwood Barclay,
aber er wird ja groß als Bestseller-Autor angepriesen. Dafür fand ich die Handlung dann aber doch etwas zu weit schweifend und konstruiert, wenn auch nichtunbedingt schlecht.

Was mich am meisten gestört hat, war dir Blickwinkel, den man als Leser vorgegeben bekommt. Im Prolog hat man eine Szene um zwei Frauen, von einem auktorialen Erzähler wiedergegeben. Darauf folgt dann plötzlich die Ich-Perspektive von Glen Garber, der Hauptperson der Geschichte. Je nach Kapitel steigt dann aber immer wieder der auktoriale Erzähler mit ein und zeigt Momente im Leben von bestimmt zehn verschiedenen anderen Personen. Mal abgesehen davon, dass ich mich als Leser ständig umstellen muss, erfährt man auf diese Weise auch viel zu viele Dinge, die Glen noch nicht weiß und die Spannung ist an vielen Stellen damit vorweggenommen. Mir hätte es um einiges besser gefallen, die Geschichte nur aus Glens Sicht zu lesen, mit allen Lücken, die das mit sich gebracht hätte. Dann hätte ich mehr rätseln können und es wäre vielleicht auch ein wirkliches Thriller-Gefühl aufgekommen.

Hat man sich erst einmal durch die Vielzahl von Charakteren gekämpft, ist man direkt schon dankbar dafür, dass der Autor wenigstens allen das gleiche Problem anlastet: so ziemlich jeder hat Dreck am Stecken, beliebtestes Thema sind dabei Geldsorgen. Das nervt irgendwann und lässt bald Langeweile aufkommen. Taucht eine neue Figur auf, so kann man sich schon vorher denken, dass sie alles, was sie macht, wohl aus "Geldgier" tut. Und auch die achtjährige Tochter wurde sehr unglaubhaft konstruiert, hängt sie doch fast nur am Telefon, im Internet oder skypt mit Oma. Aus ihr eine 12 oder 13-jährige zu machen, wäre leichter gewesen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, da gibt es nichts zu meckern. Ich hatte auch nie das Gefühl, das Buch vor Langeweile aus den Händen legen zu müssen. Aber es gab auch nichts, was mich wirklich gefesselt hat. Die Charaktere waren mir zu blass und die Handlung zu durchschaubar, sodass ich es flüssig weglesen konnte, aber nicht wirklich das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen. Die Auflösung am Ende war zu einem Teil zu weit hergeholt und zum anderen Teil hatte ich es zu schnell raus, sodass es keine Überraschung mehr war.

Man kann diesen Thriller lesen und wird gut unterhalten, aber man sollte auch nicht zu viel Spannung und Tiefe erwarten. Das perfekte Buch für zwischendurch oder die nächste Zugfahrt, aber auch kein Bestseller.
Mandy, 27.02.2012

Inhalt:
Für Glen Garber bricht eine Welt zusammen, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Seine pflichtbewusste, vernünftige Frau, die Mutter seiner achtjährigen Tochter Kelly, soll betrunken Auto gefahren sein und den Tod zweier Unschuldiger verursacht haben. Als kurze Zeit später eine Freundin seiner Frau, ebenfalls unter mysteriösen Umständen, ums Leben kommt wachsen in Glen ernsthafte Zweifel. Eine weitere Freundin von Sheila benimmt sich zunehmend seltsam. Glen beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei droht seine gesamte Welt zu zerbrechen. Kann er das Rätsel um den Tod seiner Frau lösen?
Kritik:
Zu beginn hat mich der Roman sehr gefesselt. Glen, liebevoller Vater und Ehemann, und seine Frau Sheila, intelligente, sorgsame Mutter, versuchen gemeinsam mit den Problemen einer Wirtschaftsflaute fertig zu werden. Doch Sheila stirbt unerwartet bei einem Unfall. Glen muss nun das Leben meistern zwischen Beruf und Familienleben, Unverständnis und blankem Hass, der ihm und seiner Tochter entgegen schlägt, da Sheila auch zwei andere Menschen in den Tod gerissen haben soll. Barclay schreibt zu beginn fesselnd und spannend. Leider hält diese Spannung nicht an. Der Roman verliert sich zunehmen in langweiligen Details, Glen fährt eigentlich hauptsächlich planlos durch die Gegend, oder betrinkt sich. Dazwischen beschimpft er seine Freunde und benimmt sich generell ziemlich unmöglich. Natürlich hat er eine schwere Zeit, aber leider konnte ich für den Protagonisten keinerlei Mitleid aufbringen, er war mir eher unsympathisch. Die zum Teil hart gesottenen Verbrecher erscheinen farblos und kaum gefährlich.
Die Idee hinter dem Buch ist war sehr gut, die Geschichte aber wirkt unstrukturiert, das Verhalten der zumeist nur oberflächlich beleuchteten Charaktere übertrieben und unrealistisch. Übermäßig viele Zufälle machen die Geschichte noch unglaubwürdiger.
Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Größtenteils sehr vorhersehbar, dazu der misslungene Versuch Spannung durch überzogene Reaktionen zu erzwingen.
Sprachlich hat der Roman keine Schwächen und ist prinzipiell angenehm zu lesen. Wechselnde Perspektiven zwischen dem Ich- Erzähler Glen und den anderen Charakteren sorgten zumindest für ein bisschen Unterhaltung und gelegentliche Spannungsmomente. Positiv möchte ich auch anmerken, dass ich trotz der offensichtlichen Schwächen wissen wollte, wie die Geschichte schließlich endet. Ein paar kleine Überraschungen hat es dann ja doch noch gegeben.
Fazit:
Die durchweg guten Kritiken zu diesem Roman kann ich nicht nachvollziehen. Wer langwierige Umschreibungen liebt und gerne unrealistische, wenig nachvollziehbare Handlungen geschildert bekommt. der wird hier bestens bedient sein. Wer auf der Suche nach einem spannungsreichen und interessanten Thriller ist sollte lieber die Finger davon lassen. Das Buch fängt zwar stark an und zieht einen Anfangs durchaus i
Vero, 27.02.2012

Glen macht sich furchtbare Sorgen um seine Frau Sheila die schon längst wieder zu hause sein müsste.
Als er die Sorge nicht länger erträgt, schnappt er sich Kelly, seine Tochter, die ebenfalls fast vor Sorge umkommt. Gemeinsam fahren sie mit dem Auto umher und suchen Sheila.
Als sie in die Nähe eines Unfallortes kommen, überkommt Glen ein mieses Gefühl - und tatsächlich, seine Frau war im Unfall mit verwickelt. Es sieht sogar so aus als wäre sie durch Trunkenheit schuld an diesem grausamen Unfall, der nicht nur ihr sondern auch zwei weiteren Menschen das Leben kostete.
Der Hass bei Glen, aber auch bei Kelly ist groß. Wie konnte Sheila das nur tun?
Doch Zweifel beschleichen Glen, er kannte keine Frau die verantwortungsvoller war als Sheila.
Kann das Offensichtliche falsch sein und das unmögliche richtig?
Kann es sein, dass Sheila gar nicht schuld ist, sondern, dass sie jemand umbringen wollte?
Für Glen beginnt eine Suche nach der Wahrheit und muss fesstellen, dass es noch viel mehr Geheimnisse gibt die in seinem Umfeld lauerten..

Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist dieser Blick der Frau, in denen ich Schuldzuweisungen sehe und Hass. Diese Kälte die davon ausgeht hat mein Interesse sehr geweckt.
Hier dann noch ein Geständnis, es war mein erster Thriller überhaupt und ich bin sehr begeistert von dem Buch. :)
Der Anfang war leicht verwirrend, man muss sich dann erst einmal eine paar Kapitel einlesen um sich richtig in die Geschichte einzufinden. Wenn einem das gelungen ist, wird das Buch zu einem puren Lesevergnügen.
Es ist spannend und man kann das Buch nicht aus den Händen legen ehe man nicht die ganze Wahrheit kennt.
Es ist erstaunlich wie viel man aus seinem Umfeld nicht mitbekommt und was für Gheeimnisse hinter den verschiedenen Türen oder sogar hinter der eigenen lauert und wie sehr man sich doch in Menschen täuschen kann..
Es passieren ziemlich viele Ereignisse, die im ersten Moment, so scheint es, nichts miteinander zu tun haben, doch immer mehr Verknüpfen sich die Ereignisse.
Am Ende kam mir schon der Gedanke, dass alles nicht wirklich glaubwürdig erscheint, aber es ist ein fiktives Buch, es musste für mich nicht 100% glaubwürdig zu sein um micht zu fesseln und mich mit Spannung zu versorgen. :)
Beonders toll fand, ich dass ich es nach der ersten Hälfte recht vorhersehbar fand und mir die Puzzleteile schon zurecht gelegt hatte und plötzlich kam doch alles ganz anders. Ich denke wenn ein Thriller das schafft, dann ist es einer guter Thriller. ;)

Glen ist ein sehr sympahischer Protagonist. Er ist ein liebevoller und führsoglicher Vater. Man hat richtig mit ihm gelitten und er tat mir sehr leid.
Erstaunlich wie viel Mut un Kraft er während des ganzen Buches aufbringen konnte um all das was Gschieht durchzustehen, das gleiche gillt für Kelly, bei der man es wohl noch mehr bewundern sollte, wenn
Svenja, 27.02.2012

Klappentext:
Glens Familie stürzt jäh ins Unglück, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie soll volltrunken gefahren sein und zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen haben! Die Polizei ist sich ihrer Sache sicher – doch Glen kann es einfach nicht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als Glen bald darauf erfährt, dass Sheila 62.000 Dollar veruntreut haben soll, bringt ihn das vollends aus dem Gleichgewicht. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine...

Meine Meinung:
Die Geschichte rund um Glen wirkte für mich ab den ersten Seiten recht künstlich. Das Buch konnte mich mit dieser Geschichte nicht wirklich überzeugen, denn beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, dass es der Autor hier ein bisschen zu gut gemeint hat mit all den Problemen, die die Leute haben. Dass so ziemlich jeder Bewohner der Stadt Geldsorgen hat und sich auf falsche Geschäfte einlässt, langweilte mich nach einiger Zeit nur noch.
Auch mit dem Protagonisten Glen konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Dass er alles hinterfragt ist ja schön und gut, aber die Art und Weise wie er es tut und wie er den anderen Menschen misstraut ist für mich zu viel des Guten.
Außerdem weist die Geschichte sehr viele Längen auf, die es mir nicht möglich gemacht haben das Buch beim Lesen zu genießen. Erst das letzte Viertel konnte mich so richtig packen. Endlich tauchte die Spannung auf, die ich im Rest des Buches vermisste.
Mit dem Ende des Buches konnte ich mich sehr gut anfreunden, denn es war ein runder und stimmiger Abschluss, der mich zunächst erstaunt hat, bei genauerer Überlegung jedoch logisch war (an dieser Stelle will ich nun nichts weiter verraten).
Das letzte Viertel des Buches hat mich auf jeden Fall überzeugt, wäre es vorher schon in dieser Art und Weise geschrieben, dann hätte dieses Buch sich noch ein paar mehr Pluspunkte verdienen können.
Zuletzt möchte ich noch darauf eingehen, dass ich zwischen dem Cover, dem Titel und der Genrebezeichnung keine Verbindung zum Buch herstellen kann. Das Cover passt sicher zu einem Thriller, allerdings hat es meiner Meinung nach nicht sonderlich viel mit der Geschichte zu tun.
Den Titel „Weil ich euch liebte“ kann ich nicht in Verbindung mit der Geschichte setzten. Im Original lautet er „The Accident“, was auch viel mehr passt. Das Buch wird als Thriller bezeichnet, ich tendiere eher zu der Bezeichnung Krimi, aber ich denke die Grenzen sind da fließend.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch an vielen Stellen zu langatmig ist und oftmals zu viel des Guten gewollt worden ist. Erst zum Ende kann das Buch mit einem runden Abschluss überzeugen.
Anika, 27.02.2012

Das Buch startet mit einem sehr spannenden, mysteriösen Prolog. Dieser steht vorerst für sich, denn erst im Verlauf
des Romans wurde klar, was die Ereignisse mit der Geschichte zu tun haben.
Danach geht es recht seicht weiter, auch wenn man auf den folgenden Seiten wiederum auf unheimliche, undurchsichtige Ereignisse stößt. Hauptsächlich werden jedoch die Protagonisten eingeführt, und dies recht ausführlich. Manchem Leser mag es eventuell auf Dauer langatmig erscheinen, dass die nicht grade kleine Zahl handelnder Personen und ihre Beziehungen untereinander so detailliert dargestellt werden. Ich fand es aber in weiten Teilen sehr interessant, zumal vielen Personen ein Geheimnis anzuhaften schien, was sich später auch bewahrheitete.
Die Figuren waren sehr facettenreich und erschienen sehr plastisch. Manchmal fehlte ihnen allerdings eine vollkommene authentische Erscheinung, da Handlungen und Empfindungen nicht immer ganz nachzuvollziehen waren. Ein Beispiel dafür ist, dass ich Kelly für eine 8jährige zu erwachsen, und ihre fast gänzlich fehlende Trauer befremdlich fand. Abgesehen davon gehen die Personen Nebentätigkeiten nach, die dem deutschen Leser fremd erscheinen dürften. Auch die Betätigung von Glen als „Aushilfssheriff“ passt nicht in das deutsche Rechtssystem und Verständnis. An diesen Punkten merkt man ganz deutlich, dass es sich hier um einen amerikanischen Roman handelt.
Ich muss jedoch sagen, dass ich mich trotz allem recht schnell mit den Begebenheiten ab- und in die Lebenswelt eingefunden habe. Ob es jedem Leser so geht, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Der Roman zeichnet sich durch einen flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil aus. Viele Kapitel sind dabei aus Glens Sicht (Ich-Perspektive) geschrieben. Auch das war dem Lesefluss sehr zuträglich, weil ich so besser und näher in das Geschehen eintauchen konnte.
„Weil ich euch liebte“ ist ein in weiten Teilen rasanter, spannender und fesselnder Roman, jedoch für meine Begriffe kein reiner Thriller, sondern eher eine Mischung aus Gesellschaftsroman und Krimi mit Thriller-Elementen. Lesenswert und unterhaltsam trotz kleiner Längen zwischendurch. Besonders Anfang und Ende sind atemraubend, sehr überraschend, und auch im Verlauf der Geschichte gibt der Autor immer wieder neue Nahrung, damit die Spannung erhalten bleibt.
http://lesenundmehr.wordpress.com
Tanja, 27.02.2012

Sheila Garber stirbt bei einem mehr als merkwürdigen Autounfall, der zwei weitere Menschen in den Tod reißt. Als ihr
Mann Glen erfährt, dass Sheila dabei betrunken war, gerät seine Welt ins Wanken, denn das sieht der Frau, die er kannte, überhaupt nicht ähnlich. Als auch noch eine Freundin von Sheila stirbt, will Glen nicht mehr an einen Zufall glauben.

Wer Linwood Barclay kennt, weiß dass hier was faul ist. In Barclays Büchern ist nie etwas, wie es zu Beginn scheint. Und so stellt sich heraus, dass alle möglichen von Sheilas Bekannten in etwas verwickelt sind. Doch dieses Mal hat es Barclay meiner Meinung nach übertrieben mit der Konstruktion seines Plots. Es gibt zahllose Tote und schließlich eine überraschende Anzahl an Verantwortlichen, damit die Verwicklungen noch einen Sinn ergeben. Daher fragt man sich als Leser immer wieder, wie die Dinge zusammenhängen könnten, da man auch einiges an Hintergrund erfährt, der Tod von Sheila sich jedoch erst am Ende des Buches auflöst. So wird der Leser durchaus ein ums andere Mal in die Irre geführt, sodass nicht alle Wendungen vorhersehbar sind. Dies geht jedoch zulasten der Glaubwürdigkeit und jeder in dieser Kleinstadt hat irgendwie "Dreck am Stecken" außer Glen.
Das Buch liest sich schnell und flüssig, ist literarisch zwar nicht anspruchsvoll, dafür jedoch relativ spannend, wenn es auch eher ein Krimi als ein Psychothriller ist. Der Einstieg in die Geschichte beginnt wortwörtlich mit einem Knall (oder besser gesagt, einem "Pfft!") und das zentrale Thema des Buches wird direkt vorgestellt: Produktfälschungen. Hier finde ich, dass Barclay ein interessantes, gesellschaftliches Thema aufgegriffen und verwendet hat und auch einige Aspekte thematisiert, die einem vielleicht nicht auf Anhieb in den Kopf kommen. Beispielsweise wo ist das Übel für eine mehrere hundert Dollar teure Markenhandtasche weniger Geld auszugeben? Barclay lässt seine Charaktere erklären, dass neben dem wirtschaftlichen Verlust für die Unternehmen auch gesundheitliche Risiken bestehen, z.B. bei gefälschten Medikamenten oder Bauteilen. Mir war bislang gar nicht bewusst, dass Bauteile heutzutage auch gefälscht werden.

Als Thriller konnte dieses Buch aufgrund der teilweise abstrusen und stark konstruierten Verwicklungen allerdings weniger überzeugen. Auch wenn es streckenweise doch spannend war, konnte der Autor jedoch meiner Meinung nach nicht an den Erfolg seiner bisherigen Bücher anknüpfen. Möglicherweise zieht aber auch bei dem vierten Buch das immer gleiche Schema einfach nicht mehr. Fazit: Für eingefleischte Fans vielleicht ein Muss, für Thriller-Liebhaber gibt es aber Besseres.
Anja, 25.02.2012

Sheila und Glen leben mit ihrer 8-jährigen Tochter Kelly in einer amerikanischen Vorstadt, sind glücklich, habe aber
mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, da Glen bei seiner Arbeit als selbständiger Handwerker ein Haus in die Luft geflogen ist und dadurch ihre Existens bedroht ist. Eines abends kommt Sheila nach ihrem Abendkurs in Buchhaltung nicht nach Hause, Glen fährt durch die Gegend und sucht seine Frau und findet tatsächlich den Ort des Autounfalls, bei dem seine Frau betrunken ums Leben gekommen ist und 2 Leute aus einem entgegenkommenden Auto mit in den Tod gerissen hat. Glenn kann es nicht glauben, das paßte so gar nicht zu Sheila. Glen ist voller Trauer und alle Menschen aus seinem Umfeld scheinen etwas zu verbergen, seine Schwiegermutter gibt ihm die Schuld am Unfall seiner Tochter und einige Vorkommnisse geben ihm Rätsel auf.

Ein paar Wochen später stirbt Sheilas Freundin unter mysteriösen Umständen, sie hatte vorher Glen wiederholt nach einem Umschlag voller Geld gefragt, den Sheila bei sich gehabt haben soll und auch ein Privatermittler, der Glen aufsucht wegen geflälschert Markentaschen, Medikamenten sowie gefällschter Bauteile, wird ermordet. Außerdem wird auf sein Haus geschossen, die Familie der Leute, die Sheila mit in den Tod gerissen hat, wollen Glen auf Millionenhöhe verklagen. Ein ehemaliger Mitarbeiter von ihm Theo, wird ebenfalls ermordet.

Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Allerdings gibt es zuviele Puzzleteile, um einen roten Faden zu erkennen. Jeder, der sich in Glens Umfeld bewegt hat etwas zu verbergen, bzw. hat ein Verbrechen begannen oder weiss zumindest von einem. Mir ist die Story einfach zu überfrachtet mit Vorkommnissen, die zwar später einen Sinn ergeben, aber durch die Masse einfach unrealistisch werden. Wer spannende Unterhaltung möchte, wo man kaum zum durchatmen kommt, hat mit diesem Buch einen richtigen Griff getan. Für mich persönlich ist diese Geschichte eine riesige Räuberpistole. Für zwischendurch ganz nett, aber ich glaube, ich werde von diesem Autor kein weiteres Buch mehr lesen.
Marion, 25.02.2012

Dieses Buch ist das Erste, das ich von Linwood Barclay gelesen habe, deswegen habe ich es ohne besondere Erwartungen
gelesen.

Am Anfang hat mich der Prolog ein bisschen irritiert, da er auf einmal nicht in die Geschichte passte. Jedoch hat sich das am Ende dann doch noch aufgeklärt und irgendwann ist mir ein Licht aufgegangen. Die ersten 50 – 80 Seiten fand ich ein wenig zäh und musste mich zum weiterlesen zwingen. Danach wurde es allerdings sehr spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, da ich alle Geheimnisse und Morde aufdecken wollte. Ich habe mich wie eine Detektivin gefühlt und wollte alle Fälle klären.

Der Schreibstil ist recht flüssig und man hat das Buch in nu durchgelesen, obwohl es ca. 500 Seiten hat. Ich war sehr verwundert wie schnell ich das Buch durchgelesen habe. Es kommen Schlag auf Schlag neue Informationen und man merkt, dass hinter dem Tod von Sheila doch mehr steckt als ein “normaler” Autounfall. Besonders die düstere Stimmung hat mich beim Lesen gefesselt.

Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen gelitten, wenn etwas schlimmer passiert ist. Obwohl ich an manchen Stellen geahnt habe wie die Geschichte ausgehen könnte, ist es doch zum Schluss ganz anders gekommen. Die Spannung wurde konstant gehalten und durch immer neue Ereignisse unterstützt. Alles was im Buch passiert wirkt sehr realistisch und man könnte denken so etwas ist wirklich geschehen.

Einen kleinen Minuspunkt habe ich dennoch: Dieses Buch ist eher ein Krimi als ein Thriller.
Anna, 25.02.2012

Der neue Thriller vom Autor des internationalen Bestsellers „Ohne ein Wort“ ist solides Machwerk. Durchgängig
flüssig zu lesen, bietet er viel Freude am Miträtseln. Den größten Teil der Story erfährt man aus Sicht von Glen Garber, der sehr sympathisch rüberkommt, ebenso wie seine kleine Tochter Kelly, die für ihre acht Jahre allerdings schon sehr reif wirkt.

Die Darstellung, welche weiten Kreise eine vergleichsweise kleine Markenrechts-verletzung ziehen kann, war für mich sehr interessant zu lesen. Irgendwie hat jeder der Protagonisten in der Kleinstadt Milford Dreck am Stecken. Dies bietet natürlich jede Menge Verdächtige und man meint den Hintergründen schnell auf der Spur zu sein. Jedoch gelingt es Linwood Barclay bis ganz zum Schluss, immer noch überraschende Wendungen aus dem Hut zu zaubern.

Hier liegt aber auch der Hund begraben, denn am Ende hat man das Gefühl, dass es alles ein wenig viel war, der Autor sich quasi in der Pflicht fühlte, jetzt alles noch mal toppen zu müssen. Auch ist dem Zufall ein wenig zu oft nachgeholfen worden. Dennoch kommt nach der Lektüre keine Enttäuschung auf, denn „Weil ich euch liebte“ bietet durchgehend spannende Unterhaltung.
Kerstin, 25.02.2012

Schon allein der Klappentext macht Lust auf mehr.
So viele schreckliche Ereignisse auf einmal - kann das noch ein Zufall sein? Natürlich nicht ...
Von Markendiebstahl über Drogen bis hin zur Steuerhinterziehung kommt alles in diesem Buch vor.

Im Prolog geht der Leser mit zwei Frauen in New York auf Taschenjagd - unechten Designertaschen. Nun, bis auf der Leser selbst verlässt niemand diesen Laden lebend.
Was ist passiert? Was hat das mit Sheilas Unfall zu tun?

Der weitere Verlauf der Geschichte wird weitesgehend aus der Sicht Glen Garbers erzählt.
Dieser war mir von Anfang an sympathisch.
Als seine Frau Sheila nicht vom Abendunterricht zuzückkehrt und er beginnt sich Sorgen zu machen, habe ich mir wahrscheinlich mindestens genauso Sorgen gemacht und mich gefragt, wo Sheila denn nur stecken könnte, obwohl ich eigentlich wusste, dass sie nicht mehr nach Hause kommen wird.

Sie soll betrunken Auto gefahren sein, doch Glen kann dies nicht glauben.
Nach und nach findet Glen heraus, was an diesem Abend passiert ist und entdeckt dabei noch einige weitere interessante Dinge.

Der Autor weiß, wie man den Leser von Anfang bis Ende fesseln kann.
Nahezu jedes Kapitel endet mit einem Überraschungsmoment, so dass man gar nicht anders kann als weiterlesen.

Über die Personen aus Glens Umfeld erfährt man nicht allzu viel, was ich aber zu keiner Zeit als störend empfunden habe. So bleiben die Personen von Anfang bis Ende unsympathisch, was aufgrund des Inhalts mir sehr passend erscheint.

Jeder der Charaktere ist in irgendeiner Weise in diesen Fall verwickelt und das hat mich zunehmend genervt.

Anfangs war es noch ganz interessant. Da habe ich mir noch gedacht: "Ach, der hat damit auch was zu tun?", aber mit der Zeit habe ich mich nur noch gefragt, was der- oder diejenige für Leichen im Keller hat.

Die Handlung wirkt zunehmend konstruiert und Glens plötzlicher Mut, wobei er einer Polizistin das Leben rettet, bildet dabei nur das i-Tüpfelchen.
Irgendwann geht dadurch der Lesespaß verloren.

Fazit
Der Leser wird hier mit einer Menge an Themen zugeschüttet, die meiner Meinung für zwei gute Romane gereicht hätten. Weniger ist manchmal eben doch mehr.
Dennoch war das Buch über lange Strecken spannend.
Ein Thriller den man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.
Yvonne, 25.02.2012

Der Schreibstil dieses Thrillers ist flüssig und gut lesbar. Es wird in diesem Buch das aktuelle gesellschaftpolitische
Problem Plagiate und die dazu passende "Geiz ist geil"-Haltung und deren mögliche Folgen sehr gut umgesetzt.
Die eigentlichen Straftaten werden gut aber nicht zu ausführlich beschrieben. Eine Auflösung erfährt der Leser erst auf den letzten 20 Seiten. Vorher bleibt viel Raum für mögliche Spekulationen und immer wieder logische Wendungen im Verlauf der Story.
Mir hat er gut gefallen und ich habe ihn gern gelesen.
Sibylle, 25.02.2012

Zum Buch:
Glens Frau Sheila verursacht einen schrecklichen Verkehrsunfall, bei dem nicht nur sie, sondern auch zwei Insassen des anderen Wagens tödlich verunglücken. Die Polizei findet heraus, dass Sheila völlig betrunken gewesen sein muss. Glen kann das nicht fassen, denn seines Wissens war Sheila ein vernünftiger verantwortungsbewusster Mensch und hätte nie etwas riskiert, dass ihre gemeinsame Tochter Kelly zur Halbweisen macht. Nachdem Glen zuerst furchtbar wütend auf Sheila war, fängt er nach dem Tod einer ihrer Freundinnen nur wenige Wochen später, an darüber nachzudenken, ob die beiden Todesfälle zusammenhängen und wirklich nur Unfälle waren. Dabei stößt er auf erstaunliche Abgründe in der vordergründig so heilen amerikanischen Kleinstadt-Welt.

Meine Meinung:
Das war mein erstes Buch von Linwood Barclay und aufgrund vieler positiver Meinungen zu diesem Autor war ich schon sehr gespannt. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Die ersten Teile des Buches fand ich ziemlich unspannend. Es werden eine Vielzahl von Personen und deren Verwicklungen miteinander aufgeführt. Natürlich ist von Anfang an klar, dass das alles irgendwie zusammenhängen muss, aber als es dann so nach und nach in die Auflösung ging, habe ich das Buch nur als total themen-überladen empfunden. Raubkopien, illegaler Medikamentenhandel, billige Bauprodukte aus China, faule Kredite, Verschuldung, etc. Und als man dann eigentlich denkt, nun sei alles aufgeklärt und vorbei, setzt der Autor noch zwei Dinger drauf, die meiner Meinung nach wirklich nicht nötig waren und auf mich nur noch als Effekthascherei gewirkt haben.
Fazit: guter Ansatz, aber für mich ging die Story in den vielen hässlichen Details verloren und konnte daher nicht überzeugen.
Daniela, 25.02.2012

Meine Meinung:
Der Klappentext verrät nicht viel über die genaue Handlung dieses Thrillers, wohin uns die Reise führt. Zwei tote Frauen werden angekündigt, doch es werden nicht schon vor Beginn der Lektüre erste Hinweise gestreut. Hinweise, Möglichkeiten und Verdachtsmomente entstehen dann im Buchinneren umso mehr. Die Geschichte beginnt stark. Obwohl es wechselnde Perspektiven gibt, wird meistens mit dem Ich-Erzähler aus Glens Sicht beschrieben. Schnell kann man sich in diesen besorgten Ehemann und Vater hineinversetzen und schnell ist man ebenso davon überzeugt, dass seine Frau Sheila nicht bei einem (selbstverschuldetem) Unfall ums Leben gekommen ist. Welche Möglichkeiten gibt es dann?
Durch einige Verwicklungen und etwas Nachforschen durch Glen, aber auch andere Charaktere kommt einiges zu Tage: Medikamentenhandel, Markenfälschung, Banken- und Imobilienkrise, Eheprobleme, Affären, mafiöse Strukturen, Steuerhinterziehung und zum Schluss wird sogar kurz der Irak-Krieg thematisiert. Selbst für ein Buch mit gut 500 Seiten sind das meiner Meinung nach ein paar Punkte zu viel auf der Liste. Jeder Charakter, wirklich jeder, der hier auftaucht, schein eine Leiche im Keller vergraben zu haben. Jeder hat etwas zu verbergen, was über eine Höflichkeitslüge hinausgeht. Die beiden Kinder, die auftreten, sind hiervon einmal ausgenommen. Das ließ mich über weite Teile nur mit dem Kopf schütteln. War es nötig so viele Fässer aufzumachen?
Es entstehen gerade dadurch Längen, die anders hätten vermieden werden können. Immer wieder muss der Erzähler weiter ausholen, um Situationen zu erklären. Das ist zwar meistens noch ganz interessant, aber Spannung ist das dann nicht mehr.
Sehr schön ausgearbeitet sind und mein Herz erfreut haben wiederum die Charaktere. Einige bleiben etwas verwaschen dargestellt, was ich der Absicht des Autors unterstelle. Andere wie insbesondere Glen und seine Tochter werden dem Leser sehr nahe gebracht und sie wachsen einem auch schnell ans Herz. Hier sei aber die Frage nach Kellys, Glens Tochter, Alter erlaubt. Sie ist 8, verhält sich in weiten Teilen aber nicht so. Oft wirkt sie eher wie 11 oder gar 12. Dieses Alter hätte aber eine Schlüsselszene zu Beginn der Handlung unmöglich gemacht. Dies ist also schwierig miteinander zu vereinbaren und so muss eine sehr reife achtjährige in Kauf genommen werden.
Nach einem guten bis sehr guten Start muss sich der Leser über einen gewöhnungsbedürftigen Mittelteil retten, um dann mit einem großen Showdown belohnt zu werden. Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar, wenn auch vielleicht eine Ahnung vorhanden war. Im Ganzen kann mich das Ende aber trotz der gefunden und oft vermissten Spannung nicht vollkommen überzeugen. Es ist etwas fragwürdig. Hier muss ich aufgreifen, was ich zu Beginn sagte: Es stellt sich eben am Ende raus, dass wirklich jeder irgendwie mit drin hängt.

Fazit: Alles in allem ist „Weil ich
Ann-Katrin, 24.02.2012

Als die junge Mutter Sheila einen Autounfall verursacht, der sie und zwei weiteren Menschen das Leben kostet, ist die
Ursache schnell gefunden: Sie war betrunken. Einzig ihr Ehemann Glen, der sich nun alleine um die achtjährige Kelly kümmern muss, kann das Ganze nicht mit dem Charakter seine Ehefrau in Einklang bringen und sucht nach anderen Möglichkeiten. Nach und nach geschehen weitere unerklärliche Dinge und eine Freundin von Sheila stirbt unter mysteriösen Umständen. Die Suche nach der Wahrheit wird für Glenn und seine Tochter lebensbedrohlich, fordert viele Opfer und deckt tiefe Abgründe in der Nachbarschaft und Familie auf.
„Weil ich euch liebte“ ist ein guter und solider Thriller von Linwood Barclay. Die Charaktere sind glaubwürdig und gut beschrieben, lediglich die Figur der Tochter Kelly fällt manchmal aus dem Rahmen und scheint teilweise zu erwachsen. Die Geschichte wird aus wechselten Erzählperspektiven geschildert, was sich zunächst etwas ungewöhnlich liest jedoch nach einer kleinen Eingewöhnungsphase nicht weiter stört. Das Prinzip der Nachbarschaft, die alles übereinander weiß, aber dunkle Geheimnisse teilt, erinnert sehr an Desperate Housewives und ist daher kein neues aber dennoch spannendes Konzept. Insgesamt ist das ganze Buch durchweg sehr gut geschrieben und unterhaltsam. Wer aber etwas Herausragendes und Neues erwartet wird vielleicht enttäuscht sein. Eher eignet sich der Roman für neue Krimi-Leser oder solche de sich auch mal über einen leichten aber spannenden Thriller zwischendurch freuen.
Favole, 24.02.2012

In Linwood Barclays neuem Thriller „ Weil ich euch liebte“ geht es um den Bauunternehmer Glen, der durch einen
tragischen Unfall seine geliebte Frau Sheila verliert. Die Polizei glaubt nicht an Mord, da in Sheilas Blut Alkohol nachgewiesen wurde. Glen versucht sich damit abzufinden, bis Sheilas Freundin Ann auf mysteriöse Weise am Hafen ertrinkt.
Mit viel Spannung erzählt der Autor aus der Sicht eines Mannes, dessen Firma den Bach herunter geht, dessen Tochter eine Mutter verloren hat und der sich ziemlich schnell fragt, wer ist mein Freund und wer mein Feind? In diesem Buch wird das alltägliche Problem Geld aufgegriffen und es ist sehr interessant zu lesen, wie ein verwitweter Mann mit einer achtjährigen Tochter, einer aufdringlichen Nachbarin und einer zänkischen Schwiegermutter fertig wird. Barclay beweist wahre Kunst, wie er verschiedene Personen miteinander verknüpft und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte lockt.
Keine Angst, so brutal wie auf dem Cover gezeigt geht es aber nicht zu?. Es ist ein abwechslungsreicher Krimi, den ich so noch nicht kannte und der Spannung bis zur letzten Minute ausstrahlt. Ein wahres Lesevergnügen.
Katharina, 24.02.2012

Das Buch beginnt mit der Lieblingsbeschäftigung vieler Frauen: Shoppen und Taschen!
Doch wie das Deckblatt bereits verrät, ist es ein Thriller und nicht alles so spaßig, wie es vielleicht anfängt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Glen Garber, der seine Frau durch einen tragischen Unfall verloren hat. Doch so recht kann er an diesen Unfallshergang nicht glauben und versucht die Wahrheit herauszufinden. Während des Buches tauchen außerdem noch weitere Charaktere auf, die ihre ganz eigenen Geschichten und Probleme zum Vorschein bringen und die Geschichte ständig unter Spannung halten.

Ich persönlich fand das Buch sehr interessant und spannend! Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf - gerade auch durch die anderen Personen neben Glen - und man wollte unbedingt weiterlesen bis man alles wusste. Ich finde, es ist ein sehr guter Thriller und kann das Buch nur jedem weiterempfehlen.
Stefanie, 24.02.2012

Das Buch hat mich schon auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. "Weil ich euch liebte" ist ein Thriller, den man
nicht mehr aus der Hand legen mag.

Glen ist ein sympatischer Protagnoist, der sich selbst immer treu bleibt und seine Wert- und Moralvorstellungen hat, die er auch gegenüber Freunden vertritt. Teilweise fand ich es wirklich bewundernswert, wie sehr er seine Ansichten vertreten konnte auch wenn er damit völlig allein stand. Er ist sehr liebevoll im Umgang mit seiner Tochter und sein fürsorglicher Vater.

Glen tritt in diesem Roman als Ich-Erzähler auf und erzählt seine Erlebnisse parallel zu einem neutralen Erzähler, der die Handlungen der übrigen Protagonisten verfolgt. Der Wechsel der Erzählperspektiven bringt zusätzliche Spannung in die Handlung, da Perspektivwechsel und damit verbunden auch Personen- und Schauplatzwechsel ein und dieselbe Situation plötzlich aus völlig anderen Blickwinkeln erscheinen lassen.

Die Story als solches ist zwar etwas abstrus und übertrieben, es hat mich beim Lesen aber nicht gestört, was wohl vor allem daran lag, dass die Personen dafür um so greifbarer und authentischer waren. Ihre typischen Charaktereigenschaften und Eigenheiten wurden deutlich herausgearbeitet und haben so die Handlung mit getragen.

Obwohl es den Anschein macht, dass man das Ende bereits zu Beginn des Buches kennt, nimmt das Buch kontinuierlich an Spannung zu und gewinnt zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Irgendwann kam ich an den Punkt, wo ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht und in einem Durchlauf das Buch beendet habe.

Das Ende hat mich dann doch noch überraschen können, bis zuletzt hatte ich nicht einmal eine Ahnung, in welche Richtung das gehen wird.

Ich empfehle das Buch daher sehr gerne mit 5/5 Sternen weiter!
Yvonne, 23.02.2012

Glen Garber, glücklich verheiratet und Vater einer Tochter, erlebt mit Abstand das Schlimmste was einem passieren kann.
Seine zuverlässige und gewissenhafte Frau Sheila kommt bei einem Autounfall ums Leben. Dabei soll sie auch noch für den Tod zweier weiterer Menschen verantwortlich sein, weil sie sich betrunken ans Steuer gesetzt hat. Für Glen total unvorstellbar. Als daraufhin auch noch eine Freundin von Sheila ums Leben kommt und sich einige andere Ungereimtheiten häufen, wird Glen misstrauisch und fängt an auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stößt er auf einige Geheimnisse, die sein Umfeld in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Das Buch fängt ziemlich rasant an, was für einen Thriller nicht ungewöhnlich ist, und lässt was Spannung und Aktion angeht auch bis zum Schluss nicht nach. Aktion war dem Autor dabei wohl sehr wichtig, die Qualität von eben dieser, hat er jedoch vernachlässig. Sheila und ihre Freundin sind in dieser Lektüre nicht die Einzigen, die ihr Leben lassen müssen. Thriller hin oder her, in Linwood Barclay´s neuem Buch wird überdurchschnittlich viel gestorben. Die vielen Charaktere die der Leser kennenlernt, werden schlussendlich als Kanonenfutter benutzt um den Spannungsbetrieb am Laufen zu erhalten.
Auch waren mir die Personen nicht authentisch genug, was wohl auch an den teilweise unrealistischen Verwicklungen lag. Bei Szenen die scheinbar geschickt miteinander verknüpft wurden, kam ich mir als Leser wie bei einer „Kaninchen aus dem Hut“ Vorstellung. Auch der Protagonist Glen kam etwas überzogen daher. Nahezu nervig, taucht der selbsternannte Rambo immer und überall zur richtigen Zeit und am richtigen Ort auf, um die Probleme anderer zu lösen.
Etwas enttäuscht bin ich von dem Buch schon, da mir der Vorgänger „Dem Tode nah“ deutlich besser gefallen hat. Ein kompletter Fehlgriff war es dann aber doch nicht, weil der Autor es versteht wie man den Leser auch ohne anspruchsvolle Story spannend und durchgehend unterhalten kann.
Tatjana, 22.02.2012

Bei Linwood Barclay ist nichts so wie es zu Beginn zu sein scheint. Jedes noch so kleine Detail ist wichtig. So lauert
hinter einer harmlosen gut-bürgerlichen Fassade das Verbrechen. Hausfrauen hehlen ganz offen mit gefälschten Designer-Handtaschen, ja veranstalten sogar Taschenparties, als würde es sich lediglich um harmlose Tupper-Waren handeln. Mit "Weil ich euch liebte" hat Barclay einen flüssig geschriebenen, soliden, bis zum Schluß spannenden Thriller vorgelegt, der auch nicht mit überraschenden Wendungen geizt. Dem Buch fehlt es auch nicht an Aktualität und Brisanz, befaßt Barclay sich doch mit Themen wie Produktpiraterie und dem Platzen der amerikanischen Hypotheken-Immobilienblase. Ich kann diesen Thriller nur jedem wärmstens ans Herz legen, der eine spannende und kurzweilige Ablenkung vom Alltag sucht und natürlich jedem Linwood Barclay-Fan. Lesenswert !!!
Heike, 22.02.2012

Der Schreibstil ist einfach und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Wie Titel und Cover, die beide sehr
ansprechend sind, zum Inhalt des Thrillers passen, erfährt der Leser in einer sehr umfassenden Story. Das Buch fängt mit einem sehr spannenden Prolog an, nachdem sich den Leser viele Fragen stellen. Um die gewünschten Antworten zu erhalten muss der Leser natürlich weiterlesen.

Die Story wird unter anderem aus der Sicht vom Protagonisten Glen geschildert. Somit erhält der Leser einen guten Einblick in dessen Gefühle und Beweggründe. Jedoch wurden die anderen Charaktere sehr oberflächlich behandelt und davon gibt es in diesem Thriller sehr viele. Meiner Meinung nach hätte der Autor vieles detailreicher beschreiben können, auch wenn das Buch dann noch mehr Seiten gehabt hätte. Ich konnte mich aus dem genannten Grund nicht ganz so gut in die Personen und somit auch in die Story hineinversetzen. Durch die Frage wie alle Ereignisse zusammenpassen lwird die Spannung extrem aufrecht erhalten. Der Autor schafft es gekonnt den Leser zu fesseln, so dass man sich am Ende wundert wie schnell man das Buch ausgelesen hat. Man übernimmt mit Glen die Aufgabe der Spurensuche und versucht die Puzzlestückchen zu einem Ganzen zusammenzusetzen, so dass einem nie langweilig werden kann.

Bei vielen Krimis/Thriller aber auch anderen Storys kann man sich den Verlauf der Story wirklich denken. Hier nicht. Man darf sich überraschen lassen was sich der Autor hat alles einfallen lassen, um immer wieder beim Leser ein "Oho" und "Aha" Effekt hervorzurufen. Das Buch in die Kategorie Thriller einzuordnen ist meiner Meinung nach nicht sonderlich gut gewählt. Dazu war trotz der ständigen Spannung zu wenig Nervenkitzel gegeben. Für mich ist ein guter Thriller etwas wobei ich mich fürchte und Gänsehautfeeling verspüre. Dies hat der Autor allerdnings bei mir nicht geschafft.

Fazit: Normalerweise stehe ich nicht auf dieses Genre. Mich hat die Story aber so sehr gefesselt, dass ich mir vorstellen kann weitere Bücher von dem Autor zu lesen. Ich kann das Buch allen weiterempfehlen, die ein spannendes Buch für zwischendurch suchen.
Steffi, 22.02.2012

Handlung: Glen, Sheila und Kelly. Eine an sich glückliche kleine, amerikanische Familie, wenn da nur nicht die
wirtschaftlichen Sorgen wären. Glen, der ein kleines Bauunternehmen leitet bekommt kaum noch Aufträge, was durch den kürzlichen Brand in einem seiner Häuser nicht wirklich besser wird. Um ihn zu unterstützen macht Sheila einen Buchhaltungskurs und will auch durch weitere Ideen zur Aufbesserung der Familienkasse beitragen. Als Sheila eines Abends nicht von ihrem Kurs zurückkehrt und Glen sich mit Kelly auf die Suche nach seiner Frau macht, bricht seine kleine Welt zusammen. Sheila soll völlig betrunken Auto gefahren sein und dabei 2 Menschen und sich selbst getötet haben. Glen kann dieses völlig unverantwortliche Verhalten allerdings nicht mit der Frau die er kannte vereinbaren. Als eine Freundin Sheilas auf ebenso seltsame Art und Weise ums Leben kommt und dann auch noch ein Privatermittler anfängt Fragen zu stellen glaubt Glenn nicht mehr an unglückliche Zufälle und stellt eigene Ermittlungen an. Meine Meinung: Wie gut kennen wir unsere Nachbarn wirklich? Was bist du bereit zu tun um deine Familie zu schützen und wie weit würdest du gehen um an Geld zu kommen? Essentielle Fragestellungen in diesem Thriller. In Zeiten der Weltwirtschaftskrise, in den Banken jedem noch einen Kredit geben und noch 3 weitere Kreditkarten schicken und die Menschen nicht mehr wissen wie um Himmels Willen sie das alles bezahlen sollen wenden sie sich in ihrer Verzweiflung zwielichtigen Geschäften zu. Diese Angst um ihre Existenz skizziert der Auto meiner Meinung nach sehr authentisch. Die handelnden Figuren kommen sehr realistisch rüber und wirken nicht zu übertrieben. Auch die Trauer um geliebte Menschen, die in diesem von Leichenbergen fast schon überlaufendem Thriller sehr häufig ein Thema ist, wirkt sehr echt. Alles in allem eine wirklich tolle Umsetzung des Thema gepaart mit einer schönen Darstellung der Figuren und einem stetig steigendem Spannungsbogen. Lediglich die anfängliche Ermittlungen Glens sind ein wenig zäh, da er sich seitenlang im Kreis dreht und überhaupt nicht vom Fleck zu kommen scheint. Auch wirken die Geschehnisse manchmal doch ein wenig arg konstruiert. So viele Zufälle in zu kurzer Zeit, auch wenn die Struktur hier durchaus stimmt, können eigentlich gar nicht sein. Nichtsdestotrotz ein tolles Buch, das sich gut lesen lässt und auch wirklich spannend ist. Empfehlenswert! :)
Brigitte, 21.02.2012

Die Geschichte beginnt mit einem sehr spannend Prolog, doch dann wird man erstmal langsam in die Geschichte
hineingeführt und man hat keine Ahnung was der Prolog mit der Geschichte zu tun hat. Der Anfang ist nicht spannend, es ist höchstens interessant mehr über die Charaktere zu erfahren.
Man erfährt etwas über Glen's Familie- über seine Tochter und auch über seine verstorbene Frau Sheila. Er versucht am Anfang zu verstehen wie Sheila so was passieren konnte, sie hatte nie viel Alkohol getrunken, sie war immer die Vernünftige in der Beziehung. Er glaubt das da irgendwas nicht stimmen kann.
Die 8-jährige Tochter Kelly hält sich ziemlich tapfer, ist aber dennoch traurig und sehr wütend auf ihre Mutter. Kelly ist für ihr Alter schon sehr reif und verhält sich viel älter. Sie hat einen Computer, womit sie mit ihren Freundinnen chattet, genauso besitzt sie auch schon ein Handy. Das kam mir seltsam vor, denn als ich 8 Jahre alt war, hatten meine Eltern zwar schon ein Computer aber da durfte ich noch nicht chatten.
Nachdem man die ersten 200 Seiten geschafft hat zieht das Buch unglaublich an. Man versteht das Geschehnis aus dem Prolog, es passieren viele unterschiedliche Ereignisse und man hat keine Ahnung, ob das alles überhaupt miteinander zusammen hängen kann.
Was sehr auffällig war, dass es alles komische Zufälle sein sollten, wo ich mich als Leser fragte, ob die nicht alle mal eins und eins zusammen zählen können.Was genau die Ursache für die Zufälle ist, erfährt man aber wirklich erst auf den letzten Seiten.
Genau deswegen hat mir das Buch so unglaublich gut gefallen. Es war spannend, man wollte unbedingt mit Glen alles herraus finden. Auf das Endergebnis wäre ich nie gekommen. Aber es hat echt Spaß gemacht es zu entdecken.
Ob es glaubwürdig ist, dass die Zufälle alle zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt passieren, lässt sich streiten. Doch durch das echt gute und unerwartete Ende war es für mich ein super Thriller.
Ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen, der gerne spannende und unterhaltene Bücher liest. Der sich am Ende gerne überraschen lässt und auch ein bisschen mit rätseln möchte.
Die Charaktere haben mir gefallen, ich habe Glen und Kelly sehr ins Herz geschlossen und mit ihnen getrauert und versucht es zu verstehen. Obwohl ich nur nochmal wiederholen kann das ich mir ein 8 Jahre altes Mädchen anders vorstelle.
Der Schreibstil war fesselnd und gut zu lesen. Man konnte das Buch wirklich in einem Rutsch weglesen.

Fazit
Der Thriller hat mir unglaublich gut gefallen, es war spannend es war mitreißend und es hatte ein unerwartetes Ende. Ich empfehle es wirklich jedem der gerne Thriller liest. Dies war mein erstes Buch von dem Autor und es wird nicht mein letztes sein. Es hat mich wirklich in den Bann gerissen. Es gibt natürlich ein paar Punkte worüber man sich streiten könnte, ob es glaubwürdig ist oder nicht. Ich empfehle euch n
Lisa-Marie, 21.02.2012

Sheilas Autounfall reißt Glen, Sheilas Ehemann, und Kelly, Sheilas achtjährige Tochter, mitten in einen Albtraum
hinein: Nicht genug, dass die beiden ihre Ehefrau und Mutter verloren haben - nein, Sheila soll auch noch volltrunken am Steuer gesessen haben und dadurch zwei weitere Verkehrsteilnehmer getötet haben ... Glen will das einfach nicht wahrhaben, denn das passt einfach nicht zu der Sheila, die er geheiratet und geliebt hatte! Sheila war nie auch nur ansatzweise alkoholabhängig gewesen und stets die personifizierte Tugend gewesen. Die Auswirkungen dieses Unfalls sind fatal: Kellys Mitschüler nennen sie "Säuferkind" und Glens eh schon leidlich gutes Verhältnis zu Sheilas Mutter Fiona verschlechtert sich noch mehr. Fiona gibt Glen die Schuld an Sheilas Tod und wirft ihm vor, die Anzeichen nicht erkannt zu haben. Noch dazu läuft Glens Bauunternehmen im Moment nicht besonders gut, weil vor kurzer Zeit eines der Häuser, die er gebaut hat, aus völlig unerklärlichen Gründen in Flammen aufgeht und die Familie der bei dem Autounfall getöteten Männer will Glen auf fünf Millionen Dollar Schadenersatz verklagen ...
Als wenige Zeit später Ann, die Mutter von Kellys Schulfreundin Emily, am Hafen tot im Meer gefunden wird und Sheilas Freundin Belinda nach einem mysteriösen Umschlag bei Glen nachfragt, zweifelt Glen noch stärker daran, dass Sheilas Tod ein Unfall war ... Irgendetwas sagt ihm, dass die beiden Tode miteinander zu tun haben, doch wo soll er anfangen nach Beweisen zu suchen? Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist wie Linwood Barclay seine Figuren anlegt: Glen und Kelly sind liebenswerte Charaktere, mit denen man sich sofort identifizieren kann. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und ist schlüssig erzählt. Es war auch so, dass ich während des Lesens an verschiedenen Abschnitten der Geschichte oft meine Meinung darüber geändert habe, wer der "Schuldige" sein könnte und wie sich bestimmte Ereignisse abgespielt haben könnten. Es ist also nicht von vornherein klar, wie die Geschichte ausgeht, ein großer Pluspunkt! Linwood Barclays Stil ist flüssig und leicht zu lesen, man fühlt sich gleich hineinversetzt in Glens amerikanische Nachbarschaft. Auch die Themen, die Im Hintergrund angerissen wurden, wie die Wirtschaftskrise, Immobilienspekulationen und der Umgang mit Patent- und Markenrechtsverletzungen, machen die Geschichte glaubwürdig und verankern sie fest in der jetzigen Gegenwart.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Julia, 20.02.2012

Linwood Barclays neuer Thriller beginnt in New York mit zwei Frauen, die auf der Suche nach gefälschten Handtaschen
erschossen werden. Die weitere Handlung spielt in Milford, Connecticut und dreht sich um den Bauunternehmer Glen, dessen Frau Sheila betrunken einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem sie und zwei weitere Menschen ums Leben kommen. Anfangs sitzt der Schock tief, doch nach und nach beginnen sich erste Zweifel zu regen. Nicht nur, dass eine gute Freundin Sheilas bei einem geheimnisvollen Unfall ertrinkt und sich eine andere Freundin plötzlich sehr für einen braunen Umschlag interessiert, den Glens Frau bei sich gehabt haben soll, sondern auch der Privatdetektiv, der plötzlich vor Glens Tür steht, deuten darauf hin, dass die Dinge doch nicht so sind, wie sie anfangs zu sein schienen.

Nach einem fulminanten Prolog kehrt etwas Ruhe ein. Der Leser wird langsam mit Glen und den Menschen in seiner Umgebung vertraut gemacht. Dabei wechselt die Erzählperspektive ständig zwischen der dritten Person und Glens Sicht der Dinge. Dies ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, sorgt aber für die nötige Abwechslung. Als die ersten Ungereimtheiten auftauchen, beginnt die Spannung zu wachsen. Zunächst nur sehr langsam - man könnte es als kleinen Anfangsdurchhänger bezeichnen ' doch spätestens in der zweiten Hälfte nimmt sie mit jeder Seite zu. Zum Schluss hin fällt es wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen und erst nachdem man die Aufklärung in einem rasenden Tempo in sich aufgesogen hat, kann man aufatmen und das Buch ruhigen Gewissens zuklappen.

Fesselnd ist das Buch auf jeden Fall, ob es dabei immer realistisch wirkt, ist eine andere Frage. Im Nachhinein würde ich sagen, die ganze Story ist ein bisschen übertrieben. Die Aufklärung ist zwar schlüssig, aber es spielen einfach zu viele Zufälle mit rein, als dass es echt wirken würde.
Vielleicht kommt dieses Gefühl auch durch die vielen Personen zustande, die irgendwie in die Geschehnisse involviert sind. Leider wirken die meisten davon eher oberflächlich. Zur Verteidigung des Autors muss ich allerdings anmerken, dass er es dennoch geschafft hat, den Leser über die wahren Absichten gewisser Personen sehr im Unklaren zu lassen. Der Überraschungseffekt am Ende war gegeben.

Insgesamt ein Thriller, der einem mehrere unterhaltsame bis spannende Lesestunden beschert. Ob man etwas verpasst, wenn man ihn nicht liest, muss jeder für sich beantworten. Meine Antwort würde nach kurzem Zögern "nein" lauten.
Marine-Katrine, 20.02.2012

Dies war für mich das erste Buch von Linwood Barclay. Es hat mich zwar nicht umgehauen, aber dennoch als solide
Geschichte überzeugt, die ich gerne gelesen habe. Dass ich nur vier Sterne gebe, begründet sich vor allem dadurch, dass das Buch für mich einige Eigenheiten hatte, die für mich unerwartet kamen.

Erstens einmal würde ich es nicht unbedingt als "Thriller" bezeichnen. Denn die Hauptperson, der Bauunternehmer Glen Garber, ermittelt nicht einmal richtig, er versucht einfach, den plötzlichen Unfalltod seiner Frau zu verarbeiten. Außerdem dauert es bis ins letzte Drittel des Buches hinein, bis er endlich die Diagnose "Unfall" in Frage stellt. Das war schon ein klein wenig langatmig. Der dritte Punkt, der für mich gegen das Etikett "Thriller" spricht, ist die Tatsache, dass der Killer durch weite Strecken des Buches hindurch eigentlich bekannt ist. Er wird von den ermittelnden Behörden ins Spiel gebracht und genannt, kommt also noch nicht einmal überraschend. Die einzige Frage ist, in welchem genauen Verhältnis alle Beteiligten zu ihm stehen.

Die nächste große Eigenheit des Buches ist für mich, dass die geschilderten Verhältnisse doch sehr "amerikanisch" sind. Einen solchen Thriller, wenn es denn einer ist, hätte man meiner Meinung nach so nicht in Deutschland schreiben können. Die Handlung fußt auf Umständen, die mir vom Verständnis her einfach ein wenig fremd sind. Die Grundmotive des Buches sind nämlich Konsumversessenheit, Geldmangel, finanzielle Krise, und Produktfälschungen. Und deren Verquickung ist eben das grundsätzlich "amerikanische" an diesem Buch. Sicher gibt es auch hierzulande Imitate von Nobel-Handtaschen, von Medikamenten, und anderen Produkten. Aber dass einfache Hausfrauen zu diesem Mittel greifen sollen, um ihre Kasse aufzubessern, will mir nicht in den Kopf. Das Argument, die Banken hätten viel zu leicht Hypotheken und Kreditkarten ausgegeben, erscheint mir sehr lahm. Und auch das Argument, aufgrund einer Wirtschaftsflaute sogleich in seiner Existenz bedroht zu sein, will mir nicht recht einleuchten. Die gefälschten Medikamente als Einnahmequelle sind für mich das Unlogischste überhaupt. Es wird gesagt, viele Leute könnten sich die "echten", die sie aber dringend bräuchten, unter Umständen nicht leisten. In Deutschland stimmt das so nicht. Wenn jemand ein Medikament wirklich lebensnotwendig braucht, trägt es die Krankenkasse. Da ist ein schwunghafter Handel mit Fälschungen überhaupt nicht nötig.

Eine eher unbedeutende, für mich dennoch spürbare Eigenheit ist der Schreibstil, und die Charakterisierung der Personen. Der Stil ist irgendwie sehr "lakonisch", beinahe flapsig. Das mag der Übersetzung geschuldet sein - ich wäre neugierig, die Originalfassung anzuschauen. Glen Garber kommt im ganzen Buch eher abgeklärt rüber - obwohl er seine Frau gerade verloren hat, habe ich nur zwei Stellen im Buch gefunden, an denen er spürbar trauert. Und auch die
Stefanie, 20.02.2012

Glen ist mit seiner kleinen Familie eigentlich sehr glücklich – mal abgesehen von der wirtschaftlichen Krise, die
momentan herrscht und die damit einhergehende Flaute seines Bauunternehmens. Doch eines Abends verunglückt seine Frau Sheela bei einem Autounfall, den sie aufgrund von Trunkenheit am Steuer selbst ausgelöst hat. Glen kann es nicht fassen und als kurz darauf auch noch eine gute Freundin seiner Frau stirbt, kommen ihm Zweifel. Immer mehr Unklarheiten und Rätsel werden aufgedeckt – und bevor Glenn es merkt, ist er selbst in der Rolle eines Ermittlers auf der Suche nach der Wahrheit.
„Weil ich euch liebte“ war mein erster Roman von Linwood Barcley. Ich liebe spannende Thriller und so freute ich mich richtig auf das Buch. Der einführende Prolog hat mich zwar erst ein wenig verunsichert. Er schien, als hätte der Autor ihn in aller Eile noch schnell heruntergeschrieben – abgehetzt, ohne Emotionen, eine schnelle Erzählung. Doch irgendwie passte es auch zur Situation. Im ersten Kapitel wechselt dann die Erzählsicht von dritter Person zu einem Ich-Erzähler. Man war nun sozusagen in der Person des Glen. Hier stand für mich dann auch schon fest: der Schreibstil gefällt mir! Eine ausgewogene Mischung aus „nicht zu viel um den heißen Brei rumreden“ und „detaillierte Erzählung“. Man konnte sich in die Person selbst sehr gut einfühlen – ebenso in ihre Umwelt. Mir hat auch Glen selbst sehr gut gefallen. Er war mir irgendwie von Anfang an sympathisch.
Die Story war auch gut erzählt. Man erkannte einen roten Faden, der schön eingehalten wurde und der die Geschichte geordnet, aber nicht langweilig werden ließ. Auch die Wendungen waren immer recht spannend. Bei fast jedem Kapitelende geschah noch irgendetwas Schockierendes – eine gute Idee! Einzig und allein die Story mit den gefälschten Handtaschen gefiel mir nicht. Irgendwie passt das nicht in einen Thriller – es war immer eher ein wenig lächerlich, wenn sich zwei harte Kerle darüber unterhalten haben, woran man eine gefälschte Prada-Tasche erkennt.
Fazit: Gutes Buch mit einer soliden Geschichte und interessanten Personen. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher des Autors lesen.
V, 17.02.2012

Sheila stirbt bei einem Autounfall und hat in ihrem Alkoholrausch noch zwei weitere Menschen mit in den Tod gerissen.
Ihr Mann Glenn glaubt nicht an einen Unfall, denn seine Frau gehörte nicht zu denen, die alkoholisiert fahren. Als wäre das nicht schon merkwürdig genug, ertrinkt kurz darauf eine Freundin von Sheila, die in zwielichtige Geschäfte verwickelt war. An Zufall glaubt Glenn nicht mehr und als ein Detektiv bei ihm erscheint, weiß er nicht mehr, was er tun soll.

Direkt zu Beginn werden wir mit düsterer Spannung und mehreren Toten konfrontiert, die den Leser unaufhaltsam in die Geschichte hineinsaugen. Zwar wirken die Figuren teilweise sehr stereotyp und manchmal ist die Handlung vorhersehbar und konstruiert, dennoch hat mich der Thriller gut unterhalten und ein Gänsehaut-Feeling war auch da.

Da es mein erster Barcley ist, kann ich nicht beurteilen, ob er zu ihren besseren oder schlechteren gehört, aber es ist ein solider Thriller, den man durchaus lesen kann
Miriam, 16.02.2012

Auch wenn der Thriller über einige Längen verfügt ist es kein bisschen langweilig, denn der Spannungsbogen kann
komplett gehalten werden. Die vielen verschiedenen Personen müssen einfach sehr ausführlich vorgestellt werden, ein Blick auf ihr Leben gestattet sein um hinterher alles nahtlos ineinander zu fügen. Meiner Meinung nach ist dem Autor mit Weil ich euch liebte ein großartiger Thriller gelungen, obwohl ich hierbei Thriller etwas zu hoch gegriffen finde. Krimi hätte es eher getroffen!
Melanie, 16.02.2012

Dies ist für mich das beste Buch von Linwood Barclay, das ich bisher gelesen habe :) Die Handlung unterscheidet sich
diesmal ziemlich von den mir bisher bekannten Büchern – es verschwindet nicht jemand rätselhaft, sondern es geschehen unerwartete Todesfälle, die auf den ersten Blick als Unfälle durchgehen.
Gelungen finde ich die wechselnde Perspektive – wann immer er dabei ist, wird aus Glens Perspektive erzählt, in allen anderen Situationen aus Beobachtersicht. Dadurch kann man sich sehr gut in ihn hineinversetzen und bekommt natürlich auch seine Gedanken und Gefühle mit, während man bei den anderen Personen das Verhalten und die Beweggründe zusammen mit Glen herausfinden und beobachten muß, nur eben mit dem kleinen Vorteil, manchmal als Beobachter zumindest dabei gewesen zu sein.
Die Handlung finde ich spannend und es bleibt bis zum Schluß offen, wer wie in der ganzen Sache drinsteckt – oder auch nicht, aber trotzdem damit zu tun haben könnte. Linwood Barclay hält die Spannung kontinuierlich hoch, legt falsche Fährten und bringt immer wieder neue Aspekte in die Handlung.
Durch die Todesfälle gibt es hier natürlich kein absolutes Happy End – der Verlust bleibt. Man findet mit Glen zusammen die Wahrheit heraus – und muß ihn und Kelly danach allein lassen, damit sie ihr Leben in die Hand nehmen und selbst was draus machen, was ich für ein Buch ein gutes Ende finde.
Isabelle, 14.02.2012

Auch wenn ich zu Beginn noch skeptisch war, so kam ich nach und nach immer mehr in das Buch rein und es fesselte mich.
Die Geschichte ist zum größten Teil aus der Sicht von Glen Garber geschrieben - der Mann, der seine Frau durch einen Autounfall verliert. Er muss sich nun einigen Herausforderungen stellen. Zum einen wäre da seine 8-jährige Tochter Kelly, zu der er keinen so guten Draht hat, wie seine Frau es hatte. Nun müssen beide miteinander auskommen und den Verlust von Mutter und Frau verarbeiten.
Ausserdem ist seine Bau-Firma gerade in einem Prozess, da ein von ihnen gebautes Haus abbrannte. Die Aufträge bleiben aus und finanziell ist die Lage überall sehr schlecht. Dann stirbt auch noch die Mutter von Kellys Freundin, welche eine Freundin von Glens Frau Sheila war.
Langsam beginnt Glen zu zweifeln, dass der Unfall von Sheila ein Unfall war, aber er kann sich keinen Reim darauf machen und beweisen kann er auch nichts.
Der Tod von Sheilas Freundin und noch weitere mysteriöse Begebenheiten bringen ihn dann auf eine Spur, welche ihn am Ende doch noch zum Mörder seiner Frau bringt.

Das Buch ließ sich gut lesen, auch wenn es einem etwas Konzentration abverlangt, um die Geschehnisse zu verfolgen. Dafür kann man selber mitknobeln, wie die Geschehnisse zusammenhängen. Während des Lesens war ich selbst am schlussfolgern und überlegen, wieso wer was gemacht hatte und wer denn nun der Übeltäter sei. Sowas gefällt mir besonders gut an einem Buch - wenn man als Leser selbst etwas gefordert wird!
Michaela, 13.02.2012

Der Prolog anfänglich noch eher abschreckend, durch seine oberflächliche Art. Beginnt der eigentliche Einstieg in die
Geschichte temporeich, sympathisch, spannend und fesselnd. Hier gelingt es dem Leser endlich sich die Figuren bildhaft und lebendig vorzustellen, sodass es endlich leicht fällt, sich in das aktuelle Geschehen besser hineinzuversetzen. Die authentischen Charaktere sorgen in Kombination mit dem modernen, detaillierten, aber nicht langatmigen Stil für einen angenehmen Lesefluss.

Das Letzte, was Edna hörte, war eine Frau – nicht Pam, denn Pam hatte ein für alle Mal ausgeredet -, die sagte: „Wir müssen hier weg.“ Das Letzte, was Edna dachte, war: Nach Hause. Ich will nach Hause. (Zitat S. 13)

Die spannende Thematik mit den zahlreichen offenen Fragen fesselt den Leser und animiert ihn gekonnt zum Mitraten. Gleichzeitig werden verschiedene aktuelle Themen, wie die Weltwirtschaftskries oder Produktpiraterie. Da diese so erstklassig gut recherchiert und in die Handlung eingebunden wurden, wird es an keiner Stelle langweilig oder gar unglaubwürdig. Hier ist eher das genaue Gegenteil der Fall, zumindest, wenn es um Fakten geht.

Mit diesen Aspekten muss ich sagen, dass mit der Autor wirklich überzeugen konnte und ich mich noch mehr auf meine ungelesenen Werke von ihm freute. Allerdings hat auch dieser Bestseller-Autor einige Schwachstellen in diesem Roman aufzuweisen. Sie sind nicht schwerwiegend, aber fallen trotzdem auf. Zum Beispiel überlässt der Schriftsteller vieles dem Zufall. Statt nach einer logischen Lösung zu suchen und vielleicht an dieser Stelle einen Tag länger zu sitzen, passiert etwas total unwahrscheinliches und es kann weiter gehen. Einmal, ein zweites Mal und vielleicht ein drittes Mal sind noch vertretbar, aber in diesem Thriller kommt der Zufall weit häufiger vor, als es ihm gut tut. Realistischere und damit glaubwürdigere Wendungen, Indizien oder ähnliches sind dem Autor wohl nicht eingefallen. Dies wird besonders bei der absolut unmöglichen Auflösung deutlich. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, denn die Hintergründe und den Fädenzieher möchte jeder Interessent doch selbst herausfinden, aber ich war von diesem Ausgang doch sehr enttäuscht. Zwar weiß Barclay wie man mit einigen Wendungen oder Toten Spannung aufbaut, aber diese mit einem krönenden Schluss zum Höhepunkt zu bringen, gehört zumindest in diesem Werk nicht zu seinen Talenten.

Nichtsdestotrotz ist es leicht zu lesen. Man muss nicht groß Nachdenken, ist immer am Fall dran und bekommt neue Einblicke in das Weltgeschehen. Dies in Kombination mit einer guten Spannung macht das Buch trotz des vernichtenden Schlusses lesenswert. Man sollte sich dessen bewusst sein, dann ist die Enttäuschung nicht allzu groß. Hätte ich vorher von diesem Schluss gewusst, ich hätte sogar darüber lachen können. Womit der Ausgang auch einen gewissen Reiz ausgeübt hätte. Alles in
Sarah, 08.02.2012

Eine ruhige amerikanische Kleinstadt in der Nähe von New York. Kaum einer der dort lebt, kann sich vorstellen, dass
etwas Schlimmes passiert, bis dann jedoch plötzlich bei einem Autounfall drei Menschen sterben. Sheila, die treusorgende Mutter einer achtjährigen Tochter, soll an diesem Unfall die Schuld tragen, da sie alkoholisiert war. Ihr Mann Glen kann daran nicht glauben und geht der Sache nach. Kurze Zeit später stirbt eine Freundin Sheilas, ebenfalls bei einem Unfall. Auch für Glen bricht eine unruhige Zeit an, denn eine weiter Freundin verlangt Geld, dass sie Sheila gegeben hätte und nicht nur das, weitere Vorfälle passieren rund um Glen und seine Tochter Kelly. Jetzt ist Glen erst recht davon überzeugt, dass Sheilas Unfall kein Zufall war. Linwood Barclay schafft es mit diesem Roman sehr verzwickte Zusammenhänge zu erzeugen, die logisch vollkommen richtig sind und trotzdem so verworren, dass sie ohne Kenntnis aller Ende ein großes Rätsel bilden. Zudem gelingt es ihm sehr gut Glens Gefühle, vor allen Dingen Zorn und Verzweiflung zu beschreiben, während er versucht dieses verzwickte Knäuel zu ergründen, um auf die Lösung zu kommen, wer eventuell für Sheilas Tod verantwortlich ist. Insbesondere auch, wie die Welt langsam über ihm zusammenbricht, da Sheilas Tod geradezu eine Welle von Ereignissen auslöst. Es ist extrem spannend gestaltet, wie man ganz langsam den Zusammenhängen in ihrer Tiefe immer mehr auf die Spur kommt, während man zunächst das große Ganze schon kennt, aber einem extrem viele Details fehlen, um die richtigen Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu erkennen. Auch wenn der Roman in meinen Augen eher an einen Krimi erinnert, da grade das Rätseln und die Ungereimtheiten so vordergründig sind und die Atmosphäre bestimmen, war das Buch richtig gut, insbesondere die Auflösung, durch welche man endlich alle Zusammenhänge begriffen hat, da diese wirklich sehr verworren waren, aber genial.
Gudrun, 08.02.2012

Linwood Barclays Thriller „Weil ich euch liebte“ ist wieder ein Beweis für seine Fähigkeiten. Dieses Buch beginnt
(ausgenommen des Prologs) mit dem Tod von Sheila, einer fürsorglichen Mutter und Ehefrau. Sie soll unter Alkoholeinfluss bei einem Autounfall sich und zwei weitere Menschen umgebracht haben.
Ihr Ehemann Glen will dies nicht so recht glauben, da Sheila keine Person war, die sich betrunken hinters Steuer gesetzt hätte. Seine Tochter Kelly ist schockiert und traurig, und die Sache, das ein Opfer ihrer Mutter ein beliebter Junge auf ihrer Schule war macht die Sache nicht gerade leichter für sie. Bei ihrer einzigen noch verbliebenden Freundin Emely belauscht sie heimlich das Gespräch von Emelys Mutter Ann, einer ehemals sehr gute Freundin ihrer Mutter, die sie jedoch entdeckt. Am nächsten Tag ist Ann Tod! Zwei Todesfälle von engen Freundinnen, beides Unfälle, da muss etwas faul sein. Gerade deshalb auch weil Ann in schmutzige Geschäfte mit illegal imitierten Taschen verwickelt ist (Da kommt man dann wieder auf den Prolog zurück). Für Glen wird das ganze immer suspekter und er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit...
Jede Familie hat ihr Geheimnis. Man weiß nie, wie viel man wirklich über sie weiß, oder wie viel man wissen will.
Linwood Barclay hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es herrschte immer eine gewisse Grundspannung, die einen das Buch nicht aus der Hand legen ließ.
Ein riesen Plus ist, dass man nicht, wie bei so vielen Krimis, sofort weiß wer der Täter ist. Er lotst einen in eine komplett andere Richtung und verhindert somit, dass das Buch an Spannung verliert.
Wenn man es liest merkt man gar nicht, wie die Zeit vergisst, da man durch seinen angenehmen Schreibstil absolut „dabei“ ist.
Linwood Barclay ist und bleibt ein fantastischer Autor und es werden hoffentlich noch einige Bücher folgen.
Tinka, 07.02.2012

Glenns Frau Sheila stirbt durch einen Autounfall, als sie alkoholisiert und verschuldet außerdem dabei den Tod von zwei
anderen Menschen - sagt die Polizei, aber ihr Mann will es natürlich nicht wahrhaben. Kurz darauf ertrinkt auch noch eine Freundin von Sheila, die in dubiose Geschäfte verwickelt war. Glenn wird daraufhin misstrauisch und glaubt nicht mehr an einen Unfall. Als auch noch ein Detektiv bei ihm auftaucht und er dadurch einiges erfährt, weiß Glenn endgültig nicht mehr, wem er trauen soll ...

Ich habe schon einige Bücher von Barclay gelesen und sie haben mit immer gut gefallen, allerdings finde ich, dass dieses Buch ein wenig schlechter ist, als die anderen Bücher Barclays. Auch hier schafft er es, von Anfang an eine beinahe spürbare Spannung aufzubauen, legt falsche Fährten und es kommt immer mal wieder zu einer unvorhergesehenen Wendung.

Dann allerdings wirkt diese Geschichte nicht immer originell - es gibt bei den Charakteren eine klare Einteilung zwischen "gut" und "böse" und sie wirken nicht sehr originell, sondern wie x-beliebige Charaktere aus einem x-beliebigen Thriller. Außerdem gab es mir hier teilweise zuviele Zufälle, sodass der Realismus der Handlung ein wenig darunter litt.

Gut gefielen mir die Bezüge zu aktuellen Themen, wie der Weltwirtschaft und spannungstechnisch ist das Buch wieder astrein. Ein wenig mehr Originalität wäre aber dennoch gut gewesen, denn so hebt sich das Buch nur unwesentlich von anderen Thrillern ab.
Albel, 06.02.2012

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein Klasse Beispiel für einen erstklassigen Thriller. Harmlos beginnend, kommen im Laufe der Geschichte immer mehr Fragezeichen auf und am Ende ist nichts mehr wie es ausgesehen hat.

Anfangs hab ich noch mit Mitleid mit Glenn und seiner Tochter gehabt. Er hat sich Selbstvorwürfe gemacht und fragte sich, ob er seine Frau vielleicht doch nicht so gut kannte wie er dachte. Doch dann begann er die letzten Tage seiner Frau zu recherchieren und plötzlich veränderte sich seine ganzen Ungebung/Nachbarschaft.

Ein Buch über organisierte Kriminalität hinter weißen Vorstadtzäunen, das einen Fragen läßt, wie gut man seine Nachbar wirklich kennt.

Und das Allerbeste ist, das selbst die Täter nicht unbedingt die sind, die man glaubt. Der Autor hat mich so manches Mal aufs Glatteis geführt.

Der Schreibstil ist so flüssig, das man kaum mitbekommt, wie schnell man durch die Geschichte gleitet und dabei so rasant in der Story, das man das Buch nicht mehr beiseite legen will.

Spitze !

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Kathleen, 06.02.2012
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